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Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung

02.10.2006

Newsletter mit aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung:

Weitere Informationen zu Ausschreibungen:

Gesamtübersichten über alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung in zwei Darstellungsweisen:

1. Aktuelle Ausschreibungen nach Drittmittelgebern:

2. Aktuelle Ausschreibungen nach Fächergruppen:


Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nach Drittmittelgebern:

Inhaltsverzeichnis

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Verschiedene Stiftungen

Verschiedene Zuwender

Volkswagen Stiftung

Europäische Union - Horizon 2020

Europäische Union verschiedene Ausschreibungen

Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Stipendien, Fellowships

Preise und Wettbewerbe

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Fachübergreifende Ausschreibungen

Allg. Hinweise

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Neustrukturierung und Aktualisierung der Leitfäden für neue Projektanträge

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Leitfäden für neue Projektanträge neu strukturiert und aktualisiert.

Hier finden Sie folgende Unterlagen für die Antragstellung von Projekten:


Weitere Informationen für Antragsteller*innen der Freien Universität Berlin: Team VI C (Forschungsförderung und Forschungsinformationen)

NSF-DFG Lead Agency Activity in Electrosynthesis and Electrocatalysis (NSF-DFG EChem)

Both the NSF and DFG recognise an urgent need to support research focused on discovering and developing new chemical synthesis methods that are both energy efficient and compatible with non-fossil fuel energy sources. We are particularly interested in novel and fundamental electrochemical reactions and studies addressing transformations in organic and polymer synthesis, water splitting reactions (hydrogen/oxygen evolution), and nitrogen reduction (ammonia production). Relevant activities include: mechanistic studies; catalyst design, synthesis, and characterisation; computational modelling, theory, and simulation; and experimental tool development. For fundamental engineering science projects, we are interested in studies involving reaction engineering, reactor system design, and component or device scale studies as examples that provide fundamental knowledge supporting scale-up of systems. In addition, fundamental engineering science projects involving alternative (to thermal) activation mechanisms such as microwaves (e.g. microwave assisted catalysis) and low temperature plasmas (e.g. plasma-assisted catalysis) are welcomed.


Termin: 01.07.2020 (Interessensbekundung), 30.09.2020 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Markus Behnke, Tel.: 0228/885-2181, Ilka Paulus, Tel.: 0228/885-2021, Georg Bechtold, Tel.: 0228/885-2818, NSF-DFG-Chemistry@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Informationen zu DFG-Coronamaßnahmen

Die DFG hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Maßnahmen getroffen, damit die Förderung bester Forschung so reibungslos wie möglich fortgesetzt werden kann. Hierzu standen die Gremien und die Geschäftsstelle der DFG bereits mit vielen Geförderten in intensivem und mannigfaltigem Austausch, um die Zukunft bereits begonnener sowie geplanter Forschungsarbeiten sicherzustellen. Dabei muss der gesundheitliche Schutz aller an der Durchführung von Forschungsprojekten Beteiligten gewährleistet sein.

Die Pandemie hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Durchführung von Forschungsarbeiten. Abläufe verändern sich, durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sowie einen erschwerten Austausch innerhalb der Projekte verzögern sich einzelne Arbeitsschritte. Bei den anstehenden Förderentscheidungen wird die DFG daher berücksichtigen, dass Forschungsarbeiten aufgrund der aktuellen Situation nicht immer in der geplanten Weise und Produktivität durchgeführt werden können.

Um die betroffenen Förderprojekte ab sofort mit zusätzlichen Mitteln auszustatten, hat der Hauptausschuss auf Vorschlag des Präsidiums eine Finanzhilfe mit einem Volumen von mindestens 175 Millionen Euro beschlossen. Diese zusätzlichen Mittel treten neben die bereits ergriffenen Maßnahmen von Ausgleichs- und Überbrückungsfinanzierungen oder kostenneutralen Laufzeitverlängerungen, damit die Auswirkungen der Pandemie auf die Durchführung von Forschungsprojekten noch stärker abgemildert werden können. Die jetzt beschlossene Finanzhilfe richtet sich insbesondere an Projekte, deren Förderung vor Ablauf des 30. Juni 2021 regulär enden soll, die aber wegen der Coronavirus-Pandemie nicht abgeschlossen werden können. Die Finanzhilfe steht potentiell für alle Sachbeihilfen, Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und zahlreiche andere Verfahren der Projektförderung zur Verfügung.

Über alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise entschieden sind und zu entscheiden sein werden, können Sie sich laufend und detailliert auf einer eigens hierfür geschaffenen Rubrik auf der Internetseite der DFG informieren: https://www.dfg.de/foerderung/corona_informationen/index.html

Ausschreibung zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infektionswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden.

Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen.


Termin: 01.09.2020, Absichtserklärung bis 01.07.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Wieland Biedermann, Gruppe Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2023, wieland.biedermann@dfg.de, Dr. Julia Engel,Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften 2: Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Tel.: 0228/885-2972, julia.engel@dfg.de, Dr. Katja S. Großmann, Gruppe Lebenswissenschaften 3: Medizin, Tel.: 0228/885-2565, katja.grossmann@dfg.de, Dr. Katharina Hartmann, Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Tel.: 0228/885-2342, k.hartmann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen im Bereich „Künstliche Intelligenz“

Die DFG schreibt im Rahmen der von ihr gestarteten strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) die Förderung von Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen aus, um die erkenntnisgeleitete Grundlagenforschung auf diesem Gebiet zu stärken. Methoden der KI sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsfeldern.

Ziel ist es, die Verzahnung von KI-Methoden mit solchen Forschungsfeldern voranzutreiben, die entweder zum Zweck des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns KI-Methoden einsetzen oder übergreifende Fragestellungen untersuchen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind.

Die Gesamtförderdauer einer Forschungsgruppe oder Kolleg-Forschungsgruppe beträgt acht Jahre. Die erste Förderperiode beträgt vier Jahre.

Termin: 17.06.2020 (Registrierung bis 10.06.2020)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487,burkhard.jahnen@dfg.de, Dr. Andreas Raabe, Tel.: 02287885-2871, andreas.raabe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen im Bereich „Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsbereichen und werden zunehmend integraler Bestandteil des Erkenntnisprozesses in der Wissenschaft. Akademische Spitzenforschung bedarf daher einer Forschung an den Methoden der KI selbst. Dies umfasst die weitere Entwicklung der Methoden der KI sowie die Analyse und Bewertung dieser Methoden.

Im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur KI setzt die DFG einen ersten Schwerpunkt auf die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Bereich. Es ist Ziel dieser Ausschreibung, die nächste Generation von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Fokus auf Methoden der KI durch frühzeitige Öffnung von Karriereoptionen mit hoher Eigenständigkeit zu gewinnen.

Dieser Aufruf richtet sich an Personen aus verschiedensten Fachrichtungen, deren Forschungsprofil im Bereich der Methodenentwicklung der KI verortet ist.

Termin: 19.02.2020 (Antragsskizzen per Email), 29.07.2020 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Raabe, Tel.: 0228/885-2871, andreas.raabe@dfg.de, Tanja Gemein, Tel.: 0228/885-2580, tanja.gemein@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) wish to inform the Indian and German scientific communities that, effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronised funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years.

Since this programme addresses all fields of the life sciences, interested applicants may note that it is also suitable for Indo-German projects about epidemics or pandemics such as the current SARS-CoV-2 pandemic.


Termin: 28.02.2021
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG India Office in New Delhi: Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: +91 11 4922-4900 or +49 228 885-4900, matthias.kiesselbach@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aufruf zu Vorschlägen für Großgeräteinitiative 2021

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können jederzeit Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einreichen. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Das Ziel ist, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren.


Termin: jederzeit
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Michael Royeck, Tel.: 0228/885-2976, michael.royeck@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verlängerung des Förderprogramms „Open Access Publizieren"

Das Förderprogramm eröffnet wissenschaftlichen Hochschulen die Möglichkeit, bei der DFG Mittel zum Aufbau sogenannter Publikationsfonds einzuwerben, aus denen die Gebühren für Open-Access-Zeitschriftenartikel für Autorinnen und Autoren der Hochschulen finanziert werden können. Dabei zielt die Förderung wesentlich darauf ab, verlässliche finanzielle und organisatorische Strukturen zu etablieren, sodass die Finanzierung von Open-Access-Publikationen auch nach Beendigung der DFG-Förderung gewährleistet werden kann.

Termin: 31.12.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Johannes Fournier, Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2418, johannes.fournier@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2134: The Active Self

The Priority Programme brings together cognitive and behavioural scientists from various disciplines, including psychology and robotics, to study the sensorimotor grounding of the human minimal self. This concept describes a person’s phenomenal experience in the here and now and how we perceive ourselves to be in a particular situation. While this experience is likely to be dominated by information delivered by the senses, i.e., by self-perception in a literal, immediate sense, humans also have knowledge about themselves, amassed over years, and a sense of understanding how their self relates to others.

The goal of the Priority Programme is to:

  • provide empirically validated core mechanisms underlying the emergence of behavioural indicators of selfhood (including body ownership and personal agency);
  • test how these core mechanisms generate a self in the course of ontogenetic development or the acquisition of expertise;
  • integrate the knowledge about core mechanisms and their role in development and learning into a dynamic model of self-construction;
  • design robotics experiments that can test hypotheses on the development of the minimal self;
  • and advance the state of the art in cognitive skills in robotics, in particular for human-robot interaction.

Termin: 27.01.2021 (Registrierung bis 13.01.2021)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Julia Engel, Tel.: 0228( 885-2972, julia.engel@dfg.de, Andrea Koch, Tel.: 0228/885-2207, andrea.koch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2041: Computational Connectomics

The field of connectomics aims to comprehensively describe the physical and functional coupling among the neural elements of the brain. Understanding brain networks across different scales is an important step towards understanding brain function. However, further progress will hinge on a close interplay of experiment, theory, and computational analysis. Connectomics data sets will be huge, representing prototypical “big data” that cannot be easily visualised and intuitively grasped by the human brain. These data sets will be highly structured and far from random, however.

The goal of the Priority Programme is to uncover this structure, understand the principles governing the organisation of the connectome, and understand how it forms through development and learning, how it gives rise to normal function, how it changes when we age or acquire a disease, and how such changes affect its function.


Termin: 17.06.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Kim Marita Wind, Tel.: 0228/885-2153, kim.wind@dfg.de, Dr. Christoph Limbach, Tel.. 0228/885-2895, christoph.limbach@dfg.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Kuba

Ziel der Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Gesundheitsvorsorge, Klimawandel und Ernährungssicherheit zu leisten. Durch die Zusammenarbeit soll darüber hinaus ein Beitrag zur wissenschafts- und evidenzbasierten Politik in beiden Ländern und zur Weiterentwicklung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Wissens- und Wirtschaftsstandorte in den ausgewählten Themenbereichen erbracht werden.

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von projektbezogenen Veranstaltungen, die dem Ziel der internationalen Vernetzung mit Kuba dienen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind.

Es werden Mobilitätsprojekte zu den folgenden thematischen Schwerpunktbereichen gefördert:

  1. Bioökonomie, insbesondere Biotechnologie und Agrarforschung
  2. Gesundheitsforschung und Pharmazie
  3. Klimafolgenforschung, Anpassung an den Klimawandel

Termin: 13.08.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: 0228/38 21-14 34, matthias.frattini@dlr.de, Claudia Gruner, Tel.: 0228/38 21-14 06, claudia.gruner@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gesellschaft der Ideen – Wettbewerb für Soziale Innovationen

Die Förderung des BMBF konzentriert sich auf die forschungsbasierte Entwicklung von Sozialen Innovationen. Forschungsbasiert heißt, dass bei der Entwicklung der Sozialen Innovationen wissenschaftliche Fragestellungen gestellt und bearbeitet werden. Die geförderten Projekte sollen gesellschaftliche Bedarfe aufzeigen und kreative Lösungen finden.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind natürliche Personen, Initiativen und Vereine, Hochschulen und Unternehmen.

Das Programm ist in drei Themenbereiche gegliedert, die weit zu verstehen sind:

  1. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen virtuell und real
  2. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen Stadt und Land
  3. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen Jung und Alt

Die Förderung erfolgt in drei Phasen:

  1. Einen Ideenwettbewerb mit anschließender Konzeptphase (Preisgeld 12.500 Euro).
  2. Eine Erprobungsphase, in der das Konzept mit wissenschaftlichen Partnern im Rahmen eines maximal zweijährigen Forschungsprojekts erprobt wird (nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zu 200.000 Euro für max. 24 Monate).
  3. Eine Praxisphase, die eine Anschlussförderung zur Umsetzung beinhaltet (Förderung bis zu 36 Monate)

Termine und weitere Informationen:

Für die erste Phase (Ideenwettbewerb) sollen die zweiseitigen Ideenbeschreibungen bis zum 30.06.2020 auf der Seite https://www.gesellschaft-der-ideen.de hochgeladen werden.

Weitere Details zu Preisgeld und Zuwendungen sowie sonstigen Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2984.html

Für weitere Informationen und Beratung für Angehörige der Freien Universität Berlin wenden Sie sich bitte an Aneta Bärwolf, Tel.: +49 (0) 30 838 73634, aneta.baerwolf@fu-berlin.de oder Oliver Schmidt, Tel.: +49 (0) 30 838 65200, oliver.schmidt@fu-berlin.de

Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung

Die zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert die Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Zukünftig sollen schnellere, präzisere und schonendere Verfahren zur Verfügung stehen, die zur Lebensrettung, Behandlung und Heilung von Patienten dienen oder die Lebensqualität Betroffener sowie ihrer Angehörigen erhöhen.

Ziel der Förderung ist es, in Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendern erfolgversprechende Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen für eine digitale Gesundheitsversorgung zu initiieren, die die Patientenversorgung und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems gleichermaßen verbessern. Die ­zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert auch die Anforderungen an eine digitale Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Diesen Trend greift das Fachprogramm Medizintechnik auf.

Thematische Schwerpunkte:

  1. Digitale Unterstützung
  2. Digitale Therapien
  3. Integrierte Versorgungsketten
  4. Strukturen für eine digitale Gesundheitsversorgung

Termin: 15.09.2020 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Bülowstraße 78, 10783 Berlin
Kontakt: Sebastian Eulenstein, Dr. Roland Metzner, Dr. Adriana Antje Reinecke, Tel.: 030/2 75 95 06-41, DigiMedTech@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ideenwettbewerb: Biologisierung der Technik

Mit dem Ideenwettbewerb soll ein erster Schritt unternommen werden, das in Deutschland verfügbare Wissen im Hinblick auf die technische Machbarkeit und die Umsetzung in industriellen Nutzen in den beiden Schlüsseltechnologien „Neue Werkstoffe und Materialien“ und „Produktionsforschung“ (hier: Produktentstehung und Produktionsprozesse) zur Geltung zu bringen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen Impulse für die weitere Ausgestaltung zukünftiger BMBF-Förderaktivitäten im Kontext der Biologisierung der Technik geben.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, die Anwendungs- und Verwertungschancen von biologisch inspirierten Materialien, Werkzeugen, Methoden oder Vorgehensweisen im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstoffforschung oder der Produktionsforschung zu erhöhen.

Projektskizzen, die überwiegend auf die Nutzung und Verarbeitung von biologischen Ressourcen (z. B. nachwachsende Rohstoffe) für technische Anwendungen abzielen, sowie rein biotechnologische Lösungsansätze sind nicht Gegenstand der Förderung.


Termin: 20.09.2020
Adresse: Schwerpunkt „Material- und Werkstoffforschung“: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), Materialien und Werkstoffe, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf. Schwerpunkt „Produktionsforschung": Projektträger Karlsruhe, Produktion, Dienstleistung und Arbeit (PTKA-PDA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Christine Ernst, Tel.: 0721/6 08-2 45 76, christine.ernst@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie "Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2020"

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben), die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden.

Die eingereichten internationalen Projektskizzen für ausgewählte Vorhaben sollen die nationalen Aktivitäten des BMBF zur Förderung der Bioökonomie begleiten und einen ergänzenden Beitrag zur Erreichung der förderpolitischen Zielsetzungen der Nationalen Bioökonomiestrategie leisten. Hierbei sollen die Verbundvorhaben den Bezug zu mindestens einem der in der Strategie genannten Bausteine der Forschungsförderung herstellen:

  1. biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie (Mikroorganismen; Algen, Pilze, Bakterien, Pflanzen; Insekten etc.);
  2. konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie, Automatisierung, Miniaturisierung etc.);
  3. Grenzen und Potenziale der Bioökonomie;
  4. Transfer in die Anwendung (Wertschöpfungsnetze etc.);
  5. Bioökonomie und Gesellschaft (Wechselwirkungen, Zielkonflikte etc.);
  6. globale Forschungskooperationen.

Einen Schwerpunkt der Ausschreibung bilden die Themen des Bausteins „Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie“.


Termin: 17.08.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Veronika Jablonowski, Tel.: 024 61/61-50 83, v.jablonowski@fz-juelich.de, Dr. Christian Breuer, Tel.: 024 61/61-9 69 29, c.breuer@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologie für eine stabile und sichere Gesellschaft zwischen Europa und Japan im Rahmen der European Interest Group CONCERT-Japan

Die European Interest Group (EIG) CONCERT-Japan ist eine gemeinsame internationale Initiative zur Unterstützung und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern und Japan in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI). Ziel dieser Förderrichtlinie ist die strategische Förderung von Forschungsprojekten, die Innovationen durch internationale Kooperationsprojekte mit Japan ermöglichen.

Gefördert werden Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan sich auf neue und sich entwickelnde Technologien stützen wie Künstliche Intelligenz (KI), Big Data, maschinelles und tiefgehendes Lernen, Netzwerktechnologie, Internet der Dinge (IoT), Edge-Computing, zur Laufzeit rekonfigurierbare Hardware, Blockchain-Technologie, Sicherheitssoftware und -hardware und andere. Ziel ist sicherzustellen, dass die digital transformierte Gesellschaft von morgen stabil, sicher und geschützt ist.


Termin: 17.07.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Sabine Puch, Tel.: 0228/38 21-14 23, sabine.puch@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Singapur unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2+2"-Projekte) zum Thema "Smarte urbane Mobilität"

Gefördert werden Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Singapur eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

Thema 1: Modellierung von Verkehrsemissionen
Thema 2: Sensortechnologien und Sensorsysteme
Thema 3: Lebenszyklus-Nachhaltigkeitsbewertung

Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie singapurischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.


Termin: 31.07.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gerd Rücker, Tel.: 0228/38 21-11 80, gerd.ruecker@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung: Forschungsmission "Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung" der Deutschen Allianz Meeresforschung

Um die internationale Spitzenposition der deutschen Küsten-, Meeres- und Polarforschung weiter auszubauen und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken, haben die Bundesregierung und die Regierungen der fünf norddeutschen Bundesländer Freie Hansestadt Bremen, Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, ­Niedersachsen und Schleswig-Holstein den Aufbau und die gemeinsame Förderung der Aktivitäten der „Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM)“ beschlossen. Die DAM wird in vier Kernbereichen tätig, die zum einen die Umsetzung von langfristigen Forschungsmissionen in Themenfeldern von hoher gesellschaftlicher Relevanz und zum anderen die Koordinierung seegehender Forschungsinfrastrukturen, die Steuerung von Aktivitäten in den Bereichen Datenmanagement und Digitalisierung sowie den wirksamen Transfer von Forschungsergebnissen umfassen.

Es werden ausschließlich Verbundprojekte gefördert, die sich mit Maßnahmen und ­Methoden zu einer (verstärkten) Aufnahme von CO2 durch die Ozeane befassen und mit ihren Ergebnissen konkretes Handlungswissen für politische und gesellschaftliche Entscheidungen und Entwicklungen liefern.

Forschungsthemen:

  1. Geologische Methoden zur CO2-Speicherung
  2. Erhöhung der Alkalität zur Steigerung der CO2-Aufnahme und Speicherung
  3. „Blue Carbon“ – Ansätze zur Steigerung der CO2-Aufnahme und -Speicherung
  4. Andere Ansätze zur Steigerung der CO2-Aufnahme und -Speicherung

Termin: 14.08.2020 (12:00 Uhr), Projektskizzen
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Bereich Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (PtJ-MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Lydia Gustavs, Tel.: 0381/20 35 63 06, l.gustavs@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Änderung von Ausschreibungsfristen

Das BMBF informiert über aktuell geänderte / verschobene Ausschreibungsfristen in den Bekanntmachungen als „Änderung der Bekanntmachung“ unter:
https://www.bmbf.de/foerderungen/

Zivile Sicherheit - Gesellschaften im Wandel im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023"

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben und ein Metaprojekt.

FuE-Vorhaben:

Das BMBF fördert Einzel- oder Verbundvorhaben, die die Ursachen, Wechsel- und Folgewirkungen von derzeit bestimmenden gesellschaftlichen und technologischen Wandlungsprozessen auf die zivile Sicherheit untersuchen sowie praxisrelevantes Wissen schaffen, wie unter den sich ändernden Rahmenbedingungen zivile Sicherheit garantiert und gestaltet werden kann.

Die Vorhaben sind in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen, zum Beispiel Geistes-, Sozial-, Verhaltens- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften angesiedelt und sollen einzeln oder im Verbund mit Praxispartnern, zum Beispiel BOS und/oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft konzipiert und umgesetzt werden.

Metaprojekt:

Gefördert wird ein Metaprojekt (Einzel- oder Verbundvorhaben) mit dem Ziel, das Forschungsfeld der geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in der zivilen Sicherheitsforschung kontinuierlich auf der Grundlage aktueller gesellschaftlicher und sicherheitsrelevanter Aspekte weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und zur Diskussion gestellt werden. Hierzu soll die Vernetzung der Fachszene mit Entscheidungsträgern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie mit einer breiteren Öffentlichkeit unterstützt werden.


Termin: 30.06.2020
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Tina Stefanova, Tel: 02 1/62 14-4 76, stefanova@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantenprozessoren und Technologien für Quantencomputer

Ein praxistauglicher Quantencomputer, der in der Lage ist, reale Problemstellungen zu lösen, die für klassische Computersysteme auch langfristig nicht bearbeitbar sind, muss über eine um Größenordnungen höhere Anzahl an physikalischen Qubits und/oder um entsprechend deutlich niedrigere Fehlerraten verfügen. Derartige Maschinen sind mit den aktuell verwendeten Technologien nicht herzustellen.

Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Ausbau der Kompetenz zur (Weiter-)Entwicklung technologischer Konzepte für Quantenprozessoren.
  2. Aufbau der technischen Peripherie auf den für eine Skalierung erforderlichen Stand.

Termin: 30.06.2020
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Quantentechnologien; Photonik, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Martin Böltau, Tel.: 0211/6 21 4 465, boeltau@vdi.de, Lars Unnebrink, Tel.: 0211/6 21 4 598, unnebrink@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsvorhaben in der Bioökonomie zu "Epigenetik - Chancen für die Pflanzenforschung"

Die Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen biologischer und technologischer Prozesse ist eine Voraussetzung für die Schaffung einer produktiven und effizienten wissensbasierten Bioökonomie und wird die Basis für neue Anwendungen legen. Obwohl der Erkenntnisgewinn in der Epigenetik in den letzten Jahren immens ist, konnten viele epigenetische Mechanismen in den Pflanzenwissenschaften nicht aufgeklärt werden. Dies gilt insbesondere für die Ableitung eines anwendungsbezogenen Nutzens als Resultat erfolgreicher Forschung. Aufgrund des vielfältigen Einflusses epigenetischer Mechanismen auf phänotypische Merkmale kann davon ausgegangen werden, dass die Epigenetik ein erhebliches Potenzial für die Nutzung in der Pflanzenzüchtung und Agrarwirtschaft besitzt.

Das grundlegende Ziel der Fördermaßnahme ist es, ein Verständnis von Prozessen der Epigenetik in größtmöglicher Breite zu erlangen. Ein Fokus ist die Aufklärung von molekularen epigenetischen Mechanismen und Komponenten, wie u. a. der Regulierung der Aktivität von Transposons, der Bedeutung von small RNAs in der Epigenetik, dem Prozess der Histon-Modifikation und den Zusammenhängen zwischen epigenetischen Modifikationen und spezifischen Merkmalsausprägungen in Pflanzen. Zusätzlich soll die Initiative eine wissenschaftliche Bearbeitung von konkreten Herausforderungen der Epigenetik in den Pflanzenwissenschaften ermöglichen.


Termin: 15.09.2020
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Markus Günl, Fachbereich Agrarforschung (BIO 5), Tel.: 024 61/61-85 102, m.guenl@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

INVITE - Innovationswettbewerb Digitale Plattform berufliche Weiterbildung (2020 bis 2025)

Mit dem Innovationswettbewerb INVITE (Digitale Plattform berufliche Weiterbildung) leistet das BMBF einen Beitrag zur Optimierung des digitalen Weiterbildungsraums der berufsbezogenen Weiterbildung. Dazu gehören die Vernetzung sowie die Weiterentwicklung von internetbasierten Plattformen, Applikationen und Diensten (z. B. Suchmaschinen) sowie die Entwicklung innovativer digitaler Lehr- und Lernangebote. Übergreifendes Ziel des Innovationswettbewerbs ist es, anwendungsbezogenes Wissen hinsichtlich eines innovativen digitalen und sicheren Weiterbildungsraums für die berufsbezogene Weiterbildung zu generieren.

Schwerpunkte:

  • Entwicklungsfeld I: Vernetzung von Weiterbildungsplattformen,
  • Entwicklungsfeld II: Entwicklung und Erprobung plattformbezogener Innovationen,
  • Entwicklungsfeld III: Entwicklung und Erprobung von KI-unterstützten Lehr- und Lernangeboten,
  • Metavorhaben: Entwicklungsorientierte Begleitforschung zu Standards eines innovativen digitalen Weiterbildungsraumes.

Termin: 15.09.2020
Adresse: Bundesinstitut für Berufsbildung, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn (Bewilligungsbehörde für die Abwicklung der Fördermaßnahme und die Antragsberatung)
Kontakt: Frau Hemkes, Tel.: 0228/1 07 15 17, hemkes@bibb.de, Frau Dr. Zaviska, Tel.: 0228/1 07 18 71, zaviska@bibb.de, Herr Brandt-Memet, Tel.: 0228/1 07 15 14, brandt@bibb.de
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Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus

Mit der Förderung von Forschungsvorhaben zu aktuellen Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will das BMBF dazu beitragen, dass Politik und Gesellschaft diesen Entwicklungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen und Antisemitismus zurückdrängen können. Dafür bedarf es sowohl einer Stärkung der Grundlagenforschung als auch einer Stärkung der anwendungsorientierten Forschung.
Vorhaben der Grundlagenforschung sollen dazu beitragen, die Ursachen und Wirkungen aktueller Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in der Tiefe zu erfassen und zu verstehen. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse aus der Forschung in die politische Bildung bzw. in die breite Öffentlichkeit vermittelt werden.

Exemplarische Themen für die Forschung:

  • Normen und Wertewandel
  • Medien/öffentliche Diskurse
  • Gesellschaftliche Aufarbeitung
  • Gesellschaftliche Milieus und Bevölkerungsgruppen
  • Perspektiven von Jüdinnen und Juden
  • Institutionen
  • Wirkungsforschung
  • Europäische und internationale Herausforderungen/Vergleiche

Termin: 09.07.2020
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft/Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Silvia E. Matalik, Tel.: 0228/38 21-13 67, Silvia.Matalik@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/38 21-17 69, Cedric.Janowicz@dlr.de
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Kommunen innovativ (Daseinsvorsorge und nachhaltige Entwicklung)

Das BMBF fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ". Ziel ist die Stärkung der Daseinsvorsorge in Verbindung mit einer nachhaltigen Entwicklung. Förderfähige Projektvorschläge müssen daher darlegen, inwieweit sie zur Daseinsvorsorge und gleichzeitig zum Beispiel zu mehr Energie- oder Ressourceneffizienz, einer Stärkung der Kreislaufwirtschaft, einer Verbesserung des Klimaschutzes oder einer Minderung der Flächeninanspruchnahme beitragen.


Termin: 30.06.2020
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit, Projektträger Jülich – PtJ, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin
Kontakt: Dr. Reiner Enders, Tel.: 030/2 01 99-4 24, r.enders@fz-juelich.de, Maike Hauschild, Tel.: 030/2 01 99-4 54, m.hauschild@fz-juelich.de
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Digital GreenTech (FONA)

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Expert/inen für Umwelttechnik und für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht.


Termin: 30.04.2020, 31.10.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit
Kontakt: Tel.: 030/20 1 99-35 95, bmbf-digital-gt@fz-juelich.de
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Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)

Die Richtlinie „Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“ stärkt die Elektronik-Kompetenzen und damit die Technologiesouveränität der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme.

Förderziel ist die Erforschung von Konzepten und Lösungen für neue Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme mit einem hohen Maß an Vertrauenswürdigkeit. Zuwendungszweck ist die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in Verbundforschungsprojekten, die dem Förderziel dienen. Die Förderung soll die Innovationskraft entlang der Wertschöpfungskette der europäischen Industrie stärken.

Ziele:

  • neuartige Designmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Fertigungsmethoden und Herstellungsprozesse (z. B. Chiplets) für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Analytik-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik.

Termin: 12.06.2020
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Elektronik und autonomes Fahren“ des BMBF, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Johannes Rittner, Dr. Selami Yilmaz, Tel.: 030/31 00 78-4 58, made-for-trust@vdivde-it.de
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Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen

Die Belastung mit Krankheitskeimen ist ein substantielles globales Problem in der Medizin, der Biotechnologie und der Lebensmittelindustrie sowie beim Umweltschutz. Die Häufigkeit von tödlichen Infektionen wird von der Weltgesundheitsorganisation weltweit mit ca. 17 Millionen pro Jahr angegeben.

Ziel der Förderung ist, die Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen maßgeblich weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht dabei die Verfügbarkeit innovativer, professioneller Photonik-Komponenten und -Systeme zur Detektion und Identifizierung von Keimen sowie zur Dekontamination. Darüber hinaus soll sie dem Aufbau eines nach­haltigen und wachsenden Netzwerks dienen. Auf diese Weise soll sie die Gesundheitssituation und Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.


Termin: 18.06.2020
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Thomas Sandrock, Tel.: 0211/6 21 44 43, sandrock@vdi.de, Prof. Dr. Hans-Joachim Schwarzmaier, Tel.: 0211/6 21 46 64, schwarzmaier@vdi.de
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Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie: Schwerpunkt Biohybride Technologien im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie

Ziel der Nationalen Bioökonomiestrategie ist es, den Wandel von einer überwiegend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft hin zu einer an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, nachhaltigen biobasierten Wirtschaftsweise zu unterstützen. Zukunftstechnologien im Sinne der Förderrichtlinie sind breit einsetzbare Plattformtechnologien für die industrielle Bioökonomie. Sie müssen das Potenzial haben, bestehende biotechnologische Produktionsprozesse und Dienstleistungen zu optimieren oder neuartige Bioprozesse und Verfahrenskonzepte zu etablieren. Besondere Bedeutung wird dabei der Konvergenz verschiedener Wissenschafts- und Technologiebereiche, wie z. B. der Biotechnologie, der Nanotechnologie, der Künstlichen Intelligenz, der Robotik, der Informatik oder den Ingenieurswissenschaften, zugerechnet.

Gefördert werden explorative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel, cutting edge-Technologien für die industrielle Bioökonomie zu entwickeln.

Mögliche Anwendungsfelder biohybrider Technologien im Bereich der industriellen Bioökonomie sind z.B.:

  • innovative bioanalytische Verfahren
  • innovative Verfahren zur Stofftrennung
  • künstliche biohybride Kompartimente für die Biokatalyse
  • neuartige Immobilisierungskonzepte für die Biokatalyse
  • neuartige Sensorkonzepte
  • neuartige Ansätze der Elektrobiotechnologie
  • Ansätze der künstlichen Photosynthese bzw. der Photobiotechnologie

Termin: 03.08.2020
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Norma Stäbler, Fachbereich PtJ-BIO 4, Tel.: 024 61/61-9 64 07, n.staebler@fz-juelich.de
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Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „Wasser-Extremereignisse“ im Bundesprogramm „Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N"

Das BMBF fördert die Entwicklung und Umsetzung neuer, fach- und sektorübergreifender Ansätze zum Management hydrologischer Extreme. Ziel ist es, die nachteiligen Folgen der auch in Deutschland ­vermehrt auftretenden Dürreperioden, Starkregen- und Hochwasserereignisse abzuwenden. Es sollen innovative ­Monitoring-, Vorhersage- und Kommunikationskonzepte, angepasste Wasserinfrastrukturen sowie Betriebs- und ­Risikomanagementstrategien zum Umgang mit gegensätzlichen hydrologischen Extremen entwickelt werden.

Angestrebt wird die Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen.

Themenbereiche:

1. Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation

2. Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme

3. Urbane extreme Wasserereignisse


Termin: 29.07.2020 (zweistufig)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit, Projektträger Karlsruhe (PTKA), Wassertechnologie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Laure Cuny, Tel.: 0721/6 08-2 48 72, laure.cuny@kit.edu
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Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied des europäischen Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC (GU EuroHPC). Dessen Mitglieder verfolgen mit dem ab dem Jahr 2019 laufenden Forschungsprogramm das Ziel, das Höchstleistungsrechnen (High Performance Computing, HPC) in Europa zu stärken und ein europäisches HPC-Ökosystem aufzubauen. EuroHPC soll die gemeinsame Anschaffung von Hochleistungsrechnern ermöglichen und allen Mitgliedstaaten Zugang zu Supercomputern verschaffen, die eine mit den besten Anlagen der Welt vergleichbare Leistung bieten.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben, die eine anspruchsvolle Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Wesentliches Ziel der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von Software und Hardware (einschließlich Co-Design) für HPC-Systeme zur Stärkung der Position der Projektpartner und des deutschen HPC-Ökosystems.

Termin: genaue Informationen zu Vorlagefristen in der Ausschreibung, zweistufiges Verfahren
Adresse: Projektträger des BMBF „Elektronik und autonomes Fahren“, Am Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Johannes Rittner, Tel.: 030/31 00 78-2 30, johannes.rittner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kleine Fächer – Zusammen stark: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern

Das Ziel dieser Förderlinie ist die Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden.

Gefördert werden Forschungsgruppen, die innovative Themen und Fragestellungen der Kleinen Fächer bearbeiten. Die Verbundvorhaben werden für maximal vier Jahre gefördert. Ein Verbund besteht aus drei bis sechs Einrichtungen (Universität, Hochschule mit Promotionsrecht, Fachhochschule oder außeruniversitäre Forschungs­einrichtung) und beforscht selbst gewählte Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer. Unterstützt wird auch die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen, technischen und lebenswissenschaftlichen Fächern. Der Verbund sollte mit den mittleren und großen Fächern am jeweiligen Hochschulstandort zusammenarbeiten.

Termin: 31.01.2020, 31.01.2021
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Alla Nevshupa, Tel.: 02 28/38 21-15 48, Alla.Nevshupa@dlr.de, Dr. Ursula Bach, Tel.: 0228/38 21-11 34, Ursula.Bach@dlr.de
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Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)

Der Klimaschutzplan 2050 gibt eine grundlegende Orientierung für die Umsetzung der nationalen Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens. Er erfasst alle relevanten gesellschaftlichen Handlungsfelder: Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft sowie Landnutzung und Forstwirtschaft.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die deutsche Grundstoffindustrie zu befähigen, treibhausgasvermeidende Prozesse und Verfahrenskombinationen zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen. Hierzu sollen neue Technologien oder Technologiekombinationen entwickelt und exemplarisch angewendet werden, die möglichst zur direkten Vermeidung von Treibhausgasen in der Industrie beitragen. Die Förderrichtlinie ist technologie- und branchenoffen.

Termin: 16.12.2019, 15.12.2020 (zwei Termine für Einreichung von Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Umwelt und Nachhaltigkeit, Globaler Wandel, Klima- und Umweltschutz, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: klimpro@dlr.de, fachliche Fragen: Dr. Peter Sliwka, Tel.: 0228/38 21-15 73, Dr. Oliver Scherr, Tel.: 0228/38 21-15 75, administrative Fragen: Carmen Dittebrandt, Tel.: 0228/38 21-15 26
Weitere Informationen: Ausschreibung

Enabling Start-up - Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik mit dem Ziel, die Grundlagen für eine Gründung bzw. die frühe Phase von Start-ups nach der Gründung zu verbreitern. Vorrausetzung ist, dass die Ergebnisse aus aktueller Forschung durch die bereits erfolgte oder kurz bevorstehende Unternehmensgründung in Richtung einer Anwendung gebracht werden. Die Zielanwendung, ihre Überführung dahin und die wirtschaftliche Verwertung müssen klar definiert sein. Die Förderung ist in zwei Module gegliedert: Pilot- und Hauptmodul.

Mögliche Themen:

  • Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
  • innovative Sensorkonzepte – beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
  • Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation
  • neue Ansätze zur optischen Bildverarbeitung
  • Organische Elektronik
  • neuartige Strahlquellen
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften
Termin: 31.12.2021 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, – Projektträger Quantensysteme –, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Projekte mit Schwerpunkt Quantentechnologie: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6 21 44 41, hiltscher@vdi.de, Projekte mit Schwerpunkt Photonik: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6 21 42 61, fluechter@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen.

Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:

Modul 1: Klinische Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Modul 2: Nichtklinische Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Termine: 12.09.2019, 08.09.2020 (Projektzskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Heide Weishaar, Tel.: 030/6 70 55-80 16, heide.weishaar@dlr.de, Dr. Ursula Kopp, Tel.: 0228/38 21-12 30, ursula.kopp@dlr.de
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Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU (KI4KMU)

Mit der Nationalen Strategie Künstliche Intelligenz (KI) hat die Bundesregierung einen Rahmen für die weitere Entwicklung und Anwendung von KI in Deutschland geschaffen, um den Forschungsstandort Deutschland zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auszubauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Es werden bisherige Aktivitäten im Bereich KI gezielt ergänzt, indem KMU-getriebene Ansätze in Forschung und Entwicklung (FuE) mit einem maßgeblichen Forschungsanteil adressiert werden. Damit sollen gezielt weitere Potenziale gefördert werden, die in der Verbindung von KI als Teil der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit weiteren Schlüsseltechnologien liegen.

Schwerpunkt und Innovation der Vorhaben müssen auf intelligenten Ansätzen liegen, bei denen die einzusetzende KI zu einem deutlichen Mehrwert gegenüber etablierten Verfahren führt. Gleichzeitig muss der Schutz personenbezogener Daten und der Privatsphäre sichergestellt und die soziale und kulturelle Teilhabe von Personen berücksichtigt werden.


Termin: 15.05.2020, 15.10.2020, 15.04.2021, 15.10.2021
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Software-intensive Systeme (GI-SIS), Rosa-Luxemburg-Straße 2, 10178 Berlin
Kontakt: Dr. Jens Totz, Tel.: 030/6 70 55-81 30, KI4KMU@dlr.de
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Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette gefördert werden.

Ziel ist die Förderung vorwettbewerblicher industrieller FuE-Vorhaben, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird.

Termin: 30.06.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julia Kaltschew, Tel.: 030/ 10 07 81 51, Johannes Rittner, Tel.: 030/310 07 82 30, ecsel@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Mensch-Technik-Interaktion: Innovative Start-ups

Das BMBF will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken.

Modul 1: Forschungsteams fördern
Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Modul 2: Thematische Einzel- und Verbundvorhaben.

Themenfelder:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben
Termin: 15.01. und 15.07.2020 (Projektskizzen, zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mensch-Technik-Interaktion“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Angelika Frederking, Oliver Sartori, Christian Schulz, Sebastian Weide, Tel.: 030/31 00 78-1 01
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Rund 180 Mio. Menschen im Mittelmeerraum leiden unter Wasserarmut. Es herrscht generell ein hoher Wasserstresslevel, der durch den Klimawandel noch verschärft wird. Im Rahmen von PRIMA sollen Forschungs- und Innovationstätigkeiten durchgeführt werden mit dem Ziel, gemeinsame innovative Lösungen für das Wasserressourcenmanagement und die Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum zu entwickeln und die Versorgung dadurch wirksamer, kostengünstiger und nachhaltiger zu gestalten.

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement,
  • Landwirtschaftssysteme,
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.
Termin: zweistufiges Verfahren, offen bis 30.06.2021
Die Antragsfristen der 3. Ausschreibung wurden auf folgende Termine verschoben: PRIMA Sektion 1: 6. Mai 2020, PRIMA Sektion 2: 13. Mai 2020.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Fachliche Ansprechpartnerinnen: Dr. Birgit Ditgens, Birgit Wirsing, Tel.: 0228/38 21-23 96, administrativer Ansprechpartner: Martin Fischer, Tel.: 0228/38 21-18 13, PRIMA@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen - Innovative Technologien für die digitale Gesellschaft

Gefördert werden Innovationen der MTI (Mensch-Technik-Interaktion), die neuartige Lösungen für eine gemischte Realität im Bereich „Digitale Gesellschaft“ adressieren. Große Herausforderungen stellen dabei die verbesserte Immersion durch neue Interaktionsformen sowie Multi-User-Szenarien dar. Neben der einfachen Nutzbarkeit und nutzerzentrierten Gestaltung sollen auch übergreifende Fragen, wie beispielsweise Echtzeitfähigkeit und Nachhaltigkeit, beachtet werden. Für die Entwicklung immersiver, alltagstauglicher und kommerziell erfolgreicher MR-Systeme sind insbesondere eine enge Verzahnung der beteiligten Akteure sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Natur-, Geistes- und -Betriebswissenschaften essenziell. Auch die stetige Einbindung von potenziellen Nutzerinnen und Nutzern ist eine grundlegende Anforderung an alle Entwicklungen.


Termin: 29.07.2020, 12:00 Uhr (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger "Mensch-Technik-Interaktion; Demografischer Wandel", Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julia Seebode, Dr. Jens Apel, Tel.: 030/31 00 78-1 01
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Zukunft der Arbeit"

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den digitalen Wandel der Arbeitswelt für kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen durch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu stärken. Es sollen technologische und soziale Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert werden, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeits- und Organisationsgestaltung erforscht, entwickelt und umgesetzt werden.

Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unternehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen.

Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen,
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen,
  • Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln,
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren,
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander,
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen,
  • Gesundheit durch Prävention fördern,
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial.
Termin: 01.03. und 01.09.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Peter Schneider, Tel.: 0721/6 08-2 30 10, peter.schneider@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Die Förderung der Sicherheitsforschung durch die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden. Dabei soll die Forschungsförderung für Anwender intensiviert werden, unter anderem durch Themenoffenheit, kürzere Laufzeiten, vereinfachte Antragstellung und die Möglichkeit, Vorschläge terminunabhängig einzureichen.

Es werden Verbundprojekte mit zwei bis drei Projektpartnern gefördert,

  • die durch innovative, anwendungsorientierte Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet sind und bei denen die jeweiligen Anwender im Zentrum der Projektidee stehen,
  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt.

Themen:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.
Termin: 31.07.2018, danach jährlich zum 31.01., 31.07.2019 bis 2022
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr.-Ing. Frank Sicking, Tel.: 0211/62 14-5 87, sicking@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase

Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

5G Innovationswettbewerb im Rahmen der 5x5G-Strategie

Im Rahmen dieses Förderprogramms wird die Erstellung von Konzepten für 5G-Pionierprojekte in Modellregionen gefördert. Das Ziel der Konzepte soll auf der Vorbereitung von Projekten für die Erprobung und Erforschung anwenderbasierter Lösungen unter realen Bedingungen liegen. Im Fokus stehen Anwendungen u. a. in den Bereichen Energie, Gesundheit, Industrie 4.0, Verkehr, Landwirtschaft sowie im Logistikbereich. Es wird erwartet, dass die Konzepte im Innovationswettbewerb eine Fülle innovativer Ideen bei Anwendern und Mobilfunkbranche sowie im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien hervorbringen werden. Hierzu gehören:

  • Aufzeigen neuartiger Geschäftsmodelle und Anwendungen,
  • effiziente Integration bestehender Kommunikationsnetze,
  • Hebung von Synergieeffekten,
  • Einbindung von Anwendern aus den Bereichen Gewerbe, Industrie, öffentlicher Sektor sowie private Konsumenten,
  • effiziente und nachhaltige Nutzung von Ressourcen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, einen innovativen Wettbewerb um die besten Konzepte im Hinblick auf die Implementierung und Verstetigung 5G-fähiger Anwendungen zu initiieren.

Termin: 31.12.2020
Adresse: Die Förderrichtlinie wird durch die Projektgruppe 5G im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn, umgesetzt. Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme kann das BMVI einen Projektträger beauftragen.
Kontakt: 5G@BMVI.Bund.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Innovative Klimaschutzprojekte

Das BMU fördert innovative Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) der Bundesregierung. Der Klimaschutzplan beschreibt die Transformation hin zu einem treibhausgasneutralen Deutschland als umfassende Modernisierungsstrategie, die den Wandel aktiv und strategisch gestaltet. Entscheidend für das Gelingen dieser Transformation ist eine konsequent und effizient auf technologische, soziale und ökonomische Innovationen ausgerichtete Politik. Von hoher Bedeutung ist daher die Förderung neuer Ansätze im Bereich Wissens- und Kapazitätsaufbau, zur Umsetzung von konkreten Klimaschutzmaßnahmen.

Ziel des Förderaufrufes ist es, innovative Ansätze im Klimaschutz zu entwickeln und pilothaft zu erproben (Modul 1) sowie die Wirkungen von bereits pilothaft erprobten, erfolgreichen Ansätzen durch eine bundesweite Verbreitung zu verstärken und nachhaltig zu sichern (Modul 2). Das Verfahren ist zweistufig.

Termine: für Modul 1: 31.03.2020, 31.03.2021; für Modul 2: 31.03.2020, 30.09.2020, 31.03.2021, 30.09.2021
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Innovativer Kommunaler Klimaschutz, Forschungszentrum Jülich GmbH, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/20199-4 88, ptj-ksi@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Programm „Germanistische Institutspartnerschaften“ (GIP). Das Programm hat zum Ziel, zusammen mit anderen Maßnahmen die Position der deutschen Sprache und Kultur in Mittel- und Osteuropa (MOE), in den Ländern der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie in Afrika, Asien, Lateinamerika, Israel und den Palästinensischen Gebieten nachhaltig zu stärken. Es zielt darauf ab, die Germanistik im Ausland in Lehre und Forschung zu unterstützen und in ihrem spezifischen Potential zu fördern.

Termin: 13.08.2019
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Referat Projektförderung deutsche Sprache und Forschungsmobilität (PPP)/P33
Kontakt: Hochschulstandorte A-F: Angelika Löckenhoff, Tel.: 0228/882-608, loeckenhoff@daad.de, Hochschulstandorte G-Z: Karin Führ, Tel.: 0228/882-481, fuehr@daad.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Aktuelle DAAD-Programme

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit einer Reihe von Programmen die Vernetzung deutscher Hochschulen mit Einrichtungen im Ausland. Ausschreibungen starten jährlich regulär Anfang April, Mitte Juni und Anfang Oktober.

Übersicht zu laufenden DAAD-Programmen der Projektförderung

Leonhard Euler-Programm
Stichtag: 20.02.2020
Ziel des Leonhard-Euler-Programms ist es, die Kontakte junger Nachwuchswissenschaftler aus Belarus, Republik Moldau, Russland, Ukraine, Zentralasien (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), Südkaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Georgien) und Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, ejR Mazedonien, Montenegro, Serbien) zu deutschen Hochschulen zu intensivieren, gemeinsame binationale Forschungsprojekte umzusetzen und dadurch einen Beitrag zum Verbleib des Hochschullehrernachwuchses an den jeweiligen Heimathochschulen zu leisten (z.B. während der Promotionsphase).

Deutsch-Indische Partnerschaften in der Hochschulzusammenarbeit
Stichtag: 01.03.2020
Das Programm soll durch die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene und der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehr- und Forschungsprofile für die Master- und PhD- Ausbildung dazu beitragen, die Internationalisierung deutscher und indischer Hochschulen voranzutreiben. Gefördert werden Maßnahmen, die der Weiterentwicklung der jeweiligen Internationalisierungsstrategien der beteiligten Hochschulen und der Entwicklung und Implementierung neuer Lehr- und Forschungsprofile dienen (Arbeitstreffen, Workshops, Winter- und Sommerschulen, Konferenzteilnahmen sowie Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalte).

Partnerschaften für nachhaltige Lösungen mit Subsahara-Afrika: Förderung von Maßnahmen für Forschung und integrierter postgradualer Aus- und Fortbildung
Stichtag: 02.04.2020
Das Programm soll durch die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene und der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehr- und Forschungsprofile für die Master- und PhD- Ausbildung dazu beitragen, die Internationalisierung deutscher und afrikanischer Hochschulen voranzutreiben. Gefördert werden Kooperationen von deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Partnern aus Subsahara-Afrika, die in einem integrierten Ansatz die gemeinsame Arbeit an einem Forschungsthema und seine Umsetzung in die Praxis mit Maßnahmen zu gemeinsamer postgradualer Aus- und Fortbildung in geeigneter Weise miteinander verzahnen. Fachrichtungen: Kreislaufwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung und -verarbeitung sowie Logistik und Verkehr.

Deutsch-Argentinisches Programm zur Förderung binationaler Studiengänge mit Doppelabschluss
Stichtag: 30.04.2020
Ziel des Programms ist die Entwicklung und Etablierung grundständiger und postgradualer binationaler Studiengänge, die nach einem wechselweise an der deutschen und an der argentinischen Hochschule absolvierten Studienaufenthalt zum Erwerb beider nationalen Abschlüsse als Double Degree führen.

Deutsch-Ägyptische Fortschrittspartnerschaft: Kurzmaßnahmen
Stichtage:
31.03.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.07.-31.12.2020
30.06.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2020

Ziel des Programms ist der Aufbau und die Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen aus Ägypten, um längerfristige Kooperationsmaßnahmen zu etablieren und aktive Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen, zur Verbesserung von Forschung und Lehre sowie zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu leisten. Gefördert werden Kurzmaßnahmen: Veranstaltungen wie Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen in Ägypten oder gleiche Veranstaltungen in Deutschland sowie Forschungs-, Lehr- und Studienaufenthalte, die im Zusammenhang mit einer Kurzmaßnahme stehen.

Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen mit Partnerhochschulen in Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon oder Irak
Stichtage:
01.04.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.07.-31.12.2020
01.07.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2020
Ziel des Programms ist der Aufbau und die Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen aus den Zielländern Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon und Irak, um längerfristige Kooperationsmaßnahmen zu etablieren und aktive Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen und zur Verbesserung von Forschung und Lehre sowie der demokratischen (Selbst-) Verwaltung der Hochschulen (Good Governance) zu leisten. Gefördert werden können Kurzmaßnahmen: Veranstaltungen wie Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen in den Zielländern oder gleiche Veranstaltungen in Deutschland mit arabischen Teilnehmenden vorrangig aus den Hauptzielländern sowie Forschungs-, Lehr- und Studienaufenthalte, die im Zusammenhang mit einer Kurzmaßnahme stehen.

Begleitseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern
Stichtag: 15.10.2020
Der DAAD fördert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm "Begleitseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern". Künftigen Fach- und Führungskräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die in den Programmen "Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge (EPOS)" oder in länderbezogenen Stipendienprogrammen des DAAD Stipendien für ein Postgraduiertenstudium an ausgewählten deutschen Hochschulen erhalten, werden überfachliche Qualifikationen und Kompetenzen vermittelt.

Go East- Osteuropatage und Projektanbahnungsreisen: Ausbau der Hochschulzusammenarbeit mit den Ländern Ost- und Südosteuropas, des Südkaukasus und Zentralasiens
Stichtag: 15.10.2020
Ziel des Programms ist es, die Zahl der Kooperationen zwischen deutschen Hochschulen und Partnerhochschulen in der genannten Region deutlich zu steigern. Das Programm soll mit seinen zwei Förderlinien zur Internationalisierung der beteiligten Hochschulen beitragen. Gefördert werden sowohl kleine Informationsveranstaltungen als auch große bilaterale Hochschultage (Linie 1) sowie Anbahnungsreisen von deutschen Professorinnen und Professoren und/oder anderen Hochschulangehörigen an einer oder mehreren Hochschulen in einem oder mehreren Ländern der genannten Region (Linie 2).


Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
DAAD-Projektdatenbank: Zusammenstellung verschiedener Ausschreibungen

Verschiedene Stiftungen

Ideenwettbewerb der Rheumastiftung: Ausschreibung der Deutschen Rheuma-Liga

Forscherinnen und Forscher können sich mit ihren Forschungsideen zu konkreten Fragestellungen aus der Rheumatologie bewerben. Schwerpunkte der diesjährigen Ausschreibung sind die Fatigue, neue Ansätze bei Osteoporose und Impfungen bei Immunsuppression.

Die Forschungsideen sollten folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Krankheitsentstehung,
  • Bessere Diagnostizierbarkeit,
  • Neue Therapieansätze,
  • Umsetzung von Impfempfehlungen,
  • Optimierung der Impfantwort.

Die drei besten Ideen werden mit 2.500 Euro ausgezeichnet.


Termin: 15.07.2020 (wissenschaftliches Konzept auf max. 5 Seiten)
Bewerbung an: info@rheumastiftung.org
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Welschnonnenstraße 7, 53111 Bonn
Kontakt: Dr. Jürgen Clausen, Referent Forschung, Tel.: 0228/766 06-24, bv.clausen@rheuma-liga.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Empfänger der Förderung sind Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland und in Polen. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden.

In diesem Verfahren können bis zu max. 80.000 Euro für ein Projekt beantragt werden. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 50.000 bis 70.000 Euro.

Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit vier thematischen Schwerpunkten:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Termin: 30.10.2020
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: +49-(0)335-6640594, mudzo-wieloch@dpws.de, Witold Gnauck, Tel.: +49-(0)335-6640593, gnauck@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Biomedizin

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler/innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung gefördert.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittbereich „Bild–Ton–Sprache“
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften (Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung)

Termin: 15.09.2020
Adresse: Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
Kontakt: fts@fritz-thyssen-stiftung.de
Weitere Informationen: Auschreibung

Boehringer Ingelheim Foundation: Funding programme (plus 3). Perspektiven-Programm für selbständige Nachwuchsgruppenleiter/innen

Die Boehringer Ingelheim Stiftung möchte mit dem Perspektiven-Programm herausragenden Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern in Medizin, Biologie und Chemie die Möglichkeit geben, das eigenständige Forschungsprofil weiter zu entwickeln und die Berufbarkeit zu erlangen. Zudem wird mit diesem Programm ein Impuls zur Verbesserung der medizinischen Grundlagenforschung in Deutschland gegeben.

Bewerber/innen können eine Förderung ihrer selbstständigen Arbeitsgruppe von € 200.000 bis zu € 300.000 pro Jahr für bis zu drei Jahre zur Fortführung ihres Forschungsprogramms beantragen. Besonders herausragende Gruppenleiter und -leiterinnen, die in der Medizin angesiedelt sind, können alternativ eine Stiftungsprofessur für fünf Jahre beantragen.


Termin: 30.10.2020
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: Dr. Carsten Lambert , Tel: 06131 27 508-0, secretariat@bistiftung.de 
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Verschiedene Zuwender

Deutsche aus dem östlichen Europa in globalen Zusammenhängen und Verflechtungen

Zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gehören seit der Frühen Neuzeit zahlreiche (Folge-)Migrationen, u. a. in die asiatischen Gebiete Russlands und nach Nord- und Südamerika. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Das Förderprogramm möchte dazu anregen, globale Zusammenhänge und Verflechtungen Deutscher aus dem östlichen Europa zu analysieren, etwa die Konstruktion transnationaler „deutscher“ Identitätsentwürfe außerhalb des deutschen Nationalstaats bzw. außerhalb Europas.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaftsgeschichte transnational. Die Deutschen im östlichen Europa und ihre ökonomischen Netzwerke

Wirtschaftsbeziehungen sind ein grenzüberschreitendes Phänomen par excellence. Kaum ein Bereich hat die Interaktionen zwischen den Deutschen im östlichen Europa und ihren Nachbarn konstanter bestimmt als der wirtschaftliche Austausch.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei transnationalen und kulturellen Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ziel des Förderprogramms ist es, transnationale ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa zu untersuchen. Dies kann auch durch Vergleiche oder durch die Analyse von Verflechtungen erfolgen, etwa im Kontext deutsch-jüdischer Lebenswelten oder der Beziehungen zu anderen Gruppen (z. B. der Armenier) im östlichen Europa. Dabei können Entwicklungen in den Blick genommen werden, die in vornationale Epochen zurückreichen.  Ausgeschrieben wird hierfür ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsaufenthalte in Frankreich im Rahmen des Programms MOPGA

Im Rahmen des Programms "Post Doctoral Program - Make Our Planet Great Again" (MOPGA) werden Forschungsaufenthalte in Frankreich im Bereich Klima und Umwelt finanziert. Diese MOPGA Ausschreibung richtet sich insbesondere an junge Forscher/innen in Deutschland, die in den letzten fünf Jahren promoviert haben. 

Die Bewerbung benötigt die formale Unterstützung einer französischen Gastinstitution, die sich bereit erklärt, den Aufenthalt im Erfolgsfall zu übernehmen. Die Finanzierung beträgt 50.000 Euro für 12 Monate und wird ggf. dieser Institution zur Verfügung gestellt, die dann mit dem Preisträger einen Post-doc Vertrag abschließt.


Termin: 05.07.2020
Weitere Informationen: Details zur Ausschreibung

Förderungsmöglichkeiten zur Forschung über Covid 19

Eine Zusammenstellung an verschiedenen Fördermöglichkeiten zur Forschung über Covid 19 befindet sich auf folgender Webseite von Science Business.

Science | Business Database - Coronavirus Funding Opportunities: https://sciencebusiness.net/coronavirus-funding-opportunities

AXA Research Fund - Chairs

The AXA Chair is the premium funding scheme of the AXA Research Fund. It aims at :

  • creating a dedicated full-time senior academic position in an institution
  • supporting a significant acceleration in the development of a research field
  • fostering a step-change in the career of the appointed AXA Professor

The AXA Chair is a funding scheme which is intended to support a significant step change in the development of a research area within a host institution and to contribute in a distinctive way to the development of that area in line with the institution’s long-term strategy. It aims at creating a full-time academic position in the host Institution and fostering a step-change in the career of the appointed AXA Professor. The host institution intends to create a permanent full-time position.

Volumen per year: 200.000 Euro.

Research topics funded

The AXA Research Fund supports academic projects that contribute to better understand uncertainty and that provide insights into global risks, in particular in the areas of:

  • Health
  • New technologies
  • Environment
  • Socio-Economics
Termin: 21.10.2019 (Interessensbekundung)
Adresse:
AXA Research Fund, 25 Avenue Matignon, 75008 Paris, France
Weitere Informationen: Ausschreibung

ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität

Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.

Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.

Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.

Die Datenbank bietet folgende Informationen:

  • 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
  • 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
  • Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
  • Abgabetermine von Anträgen
  • Dotierung der Programme
  • Adressen der Ansprechpartner/innen
  • originale Ausschreibungstexte
  • Merkblätter und Formulare

Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.

Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an.

Weitere Informationen:

Volkswagen Stiftung

Zusatzmodul für derzeit von der Stiftung Geförderte (Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 breiten sich mit hoher Dynamik aus. Sie beherrschen weltweit alle Bereiche des öffentlichen sowie privaten Lebens und fordern die klinische, translationale sowie die Grundlagenvirologie heraus. Die damit einhergehenden Entwicklungen haben sowohl unmittelbare als auch noch nicht gänzlich absehbare langfristige Folgen, die neue Forschungsfragen aufwerfen und sogar zu neuen Forschungsfeldern führen können. Vor diesem Hintergrund unterstützt die VolkswagenStiftung Forschungsvorhaben aus allen Disziplinen, deren Erkenntnisgewinn nicht nur unmittelbar zur Bewältigung der Krise beiträgt, sondern ebenso Impulse für eine mittel- bis langfristige Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen geben kann.

Das Angebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und fordert insbesondere die Lebens-, Natur-, Technik- sowie die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zur Antragstellung auf. Das Angebot umfasst zwei Fördermaßnahmen:

  • Small Grants: Unterstützung für Einzel- oder Kooperationsprojekte, die ausgehend von der aktuellen Situation neue oder sich verändernde Fragestellungen adressieren, durch die bisherige gesellschaftliche Grundannahmen oder wissenschaftliche Paradigmen herausgefordert werden (Termin: 04.06.2020).
  • Zusatzmodul: Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, ihr jeweiliges Forschungsvorhaben um ein Zusatzmodul zu erweitern, das die oben genannten Herausforderungen adressiert (Antragstellung jederzeit).

Termin: Antragstellung jederzeit für das Zusatzmodul
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Administrative Fragen: Catharina Altevogt, Tel.: 00511 8381-397, altevogt@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung

Wissenschaftliche Erkenntnisse verändern die Welt, in der wir leben, und bilden die Grundlagen für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Medien und die Digitalisierung in allen Lebensbereichen verändern auch das Diskursverhalten. Die Frage, wie Wissenschaft in der Gesellschaft gesehen wird, bedarf einer Revision gängiger Modelle und Praktiken der Wissenschaftskommunikation.

Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen können mit verschiedenen Akteuren aus der Praxis und der Öffentlichkeit erforschen, wie künftig wirksame nicht primär interessengeleitete Wissenschaftskommunikation mit nichtwissenschaftlichen Zielgruppen gelingen kann. Die Ergebnisse dieser Vorhaben sollen anschließend in die inner- und außerakademische Diskussion zu Wissenschaft und Gesellschaft einfließen.

Das Förderangebot richtet sich an Teams, die mindestens jeweils aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen (Wissenschafts-) Kommunikationsforschung, Fachwissenschaften und Praxis bestehen und ggf. weitere Stakeholderinnen und Stakeholder aus der Öffentlichkeit einbinden.

Fördervolumen: bis zu 4 Mio. Euro (erste Phase, 5 Jahre); bis zu 2 Mio. Euro (zweite Phase, 3 Jahre).


Termin: 04.09.2020 (12:00 Uhr); 12.05.2020: Informations- und Netzwerkveranstaltung für potenzielle Antragstellende in Berlin
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, danisman@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-256, Dr. Cora Schaffert-Ziegenbalg, schaffert-ziegenbalg@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-276
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer

Ziel des Förderangebots

Wissenschaftliche Ansätze, Methoden und Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu vermitteln und im Austausch mit der Gesellschaft zu reflektieren, gehört zu den Aufgaben der Wissenschaft. Die VolkswagenStiftung unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, sich mit ihrer Expertise gesellschaftlich einzubringen. Sie regt dazu an, neue Formen von Wissenschaftskommunikation zu erproben. Und sie stärkt Initiativen, die Öffentlichkeit und Wissenschaft einander näherbringen, indem sie den Transfer von Wissen in beide Richtungen befördert.

Zielgruppe

Dieses Förderangebot richtet sich an Antragstellerinnen und Antragsteller aller Fachrichtungen sowie an Bewilligungsempfängerinnen und Bewilligungsempfänger, die sich aktuell in der Förderung durch die Stiftung befinden.

Förderangebot

Fördermittel für Maßnahmen zur Verbesserung der Wissenschaftskommunikation und des Wissenstransfers können bereits mit dem Erstantrag oder im Nachgang zu einer Bewilligung eingeworben werden. Die Stiftung macht keine Vorgaben zu Ansatz, Art der Maßnahmen oder dem Kostenrahmen.

Termin: Antragstellung nach persönlicher Rücksprache
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de, Dr. Cora Schaffert-Ziegenbalg, Tel.: 0511/8381-276, schaffert-ziegenbalg@volkswagenstiftung.de, Dr. Sebastian Schneider, Tel.: 0511/8381-373, s.schneider@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderangebot für geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die VolkswagenStiftung möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen mussten, bei der Integration in das hiesige Wissenschaftssystem und unsere Gesellschaft unterstützen und ihnen helfen, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen.

Förderangebot

  • Im Rahmen eines Stipendienprogramms können derzeit oder in den vergangenen 10 Jahren von der Stiftung Geförderte für bis zu 2 Jahre einen Gastwissenschaftler bzw. eine Gastwissenschaftlerin in ihren Forschungskontext einbinden und an ihrem Institut unterstützen.
  • Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben, Zusatzmittel für bis zu 3 Jahre zu beantragen, um geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihr bestehendes Projekt zu integrieren.
Termin: Antragstellung nach persönlicher Rücksprache
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Weitere Informationen: Ausschreibung

Künstliche Intelligenz ─ ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen (Full Grants)

Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 Euro. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.
Termin: 07.07.2020, 14:00 Uhr (Plannung Grants), voraussichtlich Okt. 2020 (Full Grants)
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Gesellschaftswissenschaften: Dr. Hanna Wielandt, Tel.: 0511 /8381-291, wielandt@volkswagenstiftung.de, Technikwissenschaften: Dr. Franz Dettenwanger, Tel.: 0511/8381-217, dettenwanger@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weltwissen – Strukturelle Stärkung "kleiner Fächer"

Die sogenannten Kleinen Fächer stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation.

Deshalb ist das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre ausgerichtet. Es soll die Vertreter/innen dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen einladen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, die den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen.

Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor/innen aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter/innen der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie an Wissenschaftler/innen an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). 

Termin: 16.09.2019, 16.09.2020
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Vera Szöllösi-Brenig, szoelloesi-brenig@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-218, Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Herausforderungen für Europa

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Forschende (principal investigator, PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten. Der/die Hauptantragstellende muss dabei in Deutschland ansässig sein. Eine Kooperation mit Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern aus Süd- und Osteuropa ist ausdrücklich erwünscht. Die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern muss ein zentrales Element der Projekte darstellen.

Förderung bis zu 1 Mio. Euro bei 3 Partnern, bis zu 1.5 Mio. Euro bei 5 Partnern für max. 4 Jahre.


Termin: 25.06.2020
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Annabella Fick, Tel.: 0511/8381-212, Nicole Richter, Tel.: 0511/8381-243
Weitere Informationen: Ausschreibung

Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens

"Was ist Leben?" – diese fundamentale Frage stellt sich die Menschheit seit Jahrhunderten. In jüngster Zeit haben sich besonders an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften Forschungsfelder entwickelt, die vollkommen neue Erkenntnisse zu dieser Frage beisteuern können.

Die Stiftung unterstützt mit dem Förderangebot sowohl Einzelforscher/innen aller Karrierestufen nach der Promotion als auch (internationale) Forschungskooperationen, deren Vorhaben neue Erkenntnisse über die Grundprinzipien des Lebens versprechen. Um Wissenschaftler/innen mit diesem ambitionierten Anspruch angemessen zu unterstützen, bietet die Stiftung eine langfristige Förderung von bis zu fünf Jahren an. Für jedes Förderprojekt steht dabei ein finanzieller Rahmen von maximal 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.


Termin: 01.12.2020
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381-396, Catharina Altevogt, Tel.: 0511/8381-396, dutow@volkswagenstiftung.de, altevogt@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Ziel der Initiative

Mit dem Ende der Sowjetunion wurden an der Südgrenze der Russländischen Föderation 70 Millionen Menschen aus rund 100 Ethnien und Sprachen in die Unabhängigkeit entlassen. In diesen unabhängig gewordenen Staaten Mittelasiens und Kaukasiens sowie einigen unmittelbar angrenzenden Teilen der Russländischen Föderation, Chinas und Afghanistan engagiert sich die Förderinitiative "Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft". Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Förderangebot

Strukturell orientierte Maßnahmen

Die VolkswagenStiftung unterstützt Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.


Termin: jederzeit
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Matthias Nöllenburg, Tel.: 0511/8381-290,  Daniela Grages, Tel.: 0511/8381-257
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderinitiative "Experiment": Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften

Das Angebot richtet sich an Forscher/-innen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Termin: 15.09.2020
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381 350,bischler@volkswagenstiftung.de, Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381 396, dutow@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/innen nach der Promotion

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten aller Fachgebiete, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu vierjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten.

Förderart: Eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung); Förderdauer: max. 5 (+3) oder 6 (+2) Jahre; Fördersumme: projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen

Termin: 15.10.2020, 14.10.2021
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.: 0511/8381-4252, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union - Horizon 2020

Horizon 2020: Europäische Kommission sucht unabhängige Gutachter/-innen

Die Europäische Komission hat Aufrufe zur Einreichung von Interessensbekundungen unabhängiger Gutachterinnen und Gutachtern für die Evaluierung und Überwachung von EU-geförderten Forschungs- und Innovationsprojekten veröffentlicht. Ein Aufruf richtet sich an Einzelbewerber und Einzelbewerberinnen, ein weiterer Aufruf richtet sich an Einrichtungen in Bereichen wie Wissenschaft, Forschung, Standardisierung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, die Vorschlagslisten mit Namen von Sachverständigen einreichen können. Experten werden gesucht für Projekte, die im Rahmen von Horizon 2020 sowie in den Euratom-Förderprogrammen und im Rahmen des Forschungsfonds für Kohle und Stahl Fond gefördert werden sollen.

Weitere Informationen: Weitere Angaben

Horizon 2020 - The Framework Programme for Research and Innovation

Horizon 2020 hat eine Laufzeit von 2014-2020 und  schließt das Forschungsrahmenprogramm (FRP), die innovationsfördernden Programmteile des Programms für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU (COSME) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) zusammen. Horizon 2020 sieht ein Gesamtbudget in Höhe von 80 Mrd. EUR vor.

Zur Umsetzung von Horizon 2020 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für ein Spezifisches Programm veröffentlicht, das sich in vier Teile (Parts) untergliedert:

I. 'Excellent Science' (24,6 Mrd. EUR):

  • European Research Council (13,2 Mrd. EUR)
  • Marie Curie-Maßnahmen (5,8 Mrd. EUR)
  • Future and Emerging Technologies (FET) (3,1 Mrd. EUR)
  • Forschungsinfrastrukturen (2,4 Mrd. EUR)

Das Fördervolumen für den ERC würde demnach um 77% gegenüber dem Spezifischen Programm 'Ideas' steigen, das Budget für die Marie-Curie Maßnahmen gegenüber dem aktuellen Programm 'Menschen' um 21%.

II. 'Industrial Leadership' (17,9 Mrd. EUR):

  • 'Leadership in enabling and industrial technologies' (13,8 Mrd. EUR): Dazu gehören folgende Themen:
    Information and Communication Technologies, Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology, Advanced Manufacturing and Processing, Space
  • Vereinfachter Zugang zur Risikofinanzierung (3,5 Mrd. EUR)
  • Innovation in KMU (619 Mio. EUR)

III. 'Societal challenges' (31,7 Mrd. EUR):

  • Health, Demographic Change and Well-being (8,0 Mrd. EUR)
  • Food Security, Sustainable Agriculture, Marine and Maritime Research and the Bio-Economy (4,2 Mrd. EUR)
  • Secure, Clean and Efficient Energy (5,8 Mrd. EUR)
  • Smart, Green and Integrated Transport (6,8 Mrd. EUR)
  • Climate Action, Resource Efficiency and Raw Materials (3,2 Mrd. EUR)
  • Inclusive, Innovative and Secure Societies (3,8 Mrd. EUR)

IV. 'Non-nuclear Direct Actions of the Joint Research Centre' (JRC) (2 Mrd. EUR)

Der JRC wird mit seinen Forschungsprojekten sowohl zu Teil II 'Industrial Leadership' als auch zu TEIL III 'Societal Challenges' beitragen. Die direkten Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) werden mit 2 Mrd. EUR gefördert.

Das EIT wird außerhalb des Spezifischen Programms angesiedelt sein und soll Mittel in Höhe von 2,8 Milliarden EUR aus Horizon 2020 erhalten, wovon ein maßgeblicher Anteil in die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) des EIT fließen wird.

Europäische Union verschiedene Ausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie COFUND: Ausschreibung 2020

Mit der Marie Skłodowska-Curie Action (MSCA) COFUND unterstützt die Europäische Kommission sowohl bestehende als auch neue regionale, nationale und internationale Programme, die die Ausbildung, Mobilität und Karriereentwicklung sowohl von Doktoranden/innen als auch von Postdoktoranden/innen stärken sollen.


Termin: 29.09.2020
Weitere Informationen: Programmsausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) – Informationen bzgl. COVID-19

Die Europäische Kommission hat eine neue Webseite mit aktuellen Informationen für MSCA-geförderte Forschende und Projektmanager/innen eingerichtet. Unter anderem finden sich hier Informationen zu EU-Initiativen in Bezug auf COVID-19 sowie Informationen zu Verschiebungen von Ausschreibungsfristen.

Zusätzlich hat die Europäische Kommission sechs neue FAQs zur Auswirkung von COVID-19 auf MSCA Projekte veröffentlicht. Darin wird unter anderem klargestellt, dass die Pauschalen an ITN- und IF-Fellows auch dann ausgezahlt werden müssen, wenn aufgrund der COVID-19-Krise die Arbeiten am Projekt zurzeit nicht wie geplant durchgeführt werden können. Anpassungen am Projekt, die den Arbeitsvertrag des Fellows betreffen, wie z.B. der Übergang von Vollzeit zu Teilzeit, oder das zeitweise Aussetzen des Projektes, sind möglich, können aber nur mit Zustimmung des Fellows und bei gleichzeitiger Verlängerung der Projektdauer erfolgen. Die Kommission gestattet zudem ausdrücklich die Verwendung der institutionellen Pauschalen für die erhöhten Personalkosten.

Neben dem Verweis auf die für alle H2020-Projekte zeitweilig geltende größere Flexibilität bei der Einhaltung von Deadlines für Milestones, Deliverables und Berichten, finden sich in den neuen FAQs auch Erleichterungen bei der Interpretation MSCA-spezifischer Regeln wie z.B. der Mobilitätsregel, der Dauer von RISE-Entsendungen und der Outgoing-Phase bei Global Fellowships.

Die Europäische Kommission hat weiterhin eine Antwort auf die Onlinepetition für bezahlte Projektverlängerungen für MSCA Fellows veröffentlicht. Laut der Antwort sind MSCA beneficiaries (Gasteinrichtungen) stark dazu angehalten, ihre Projekte weiter durchzuführen, auch wenn die Forschungs- und Trainingsaktivitäten nicht wie geplant umgesetzt werden können. Es muss weiter sichergestellt sein, dass die Arbeitsbedingungen, wie im MSCA IF Grant Agreement festgelegt, während der COVID-19 Krise eingehalten werden, auch im Fall von Telearbeit.

PRACE Fast Track-Ausschreibung zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie

Als gemeinnützige Vereinigung von 26 Mitgliedern aus EU und assoziierten Drittstaaten stellt die europäische Partnerschaft „PRACE“ („Partnership for Advanced Computing in Europe“) seit rund zehn Jahren Möglichkeiten für Forschungsprojekte bereit, die Ressourcen für Hochleistungsrechnen und Datenmanagement benötigen.

Ergänzend zu den regulären, zweimal jährlich geöffneten Ausschreibungen für Projekte unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, hat PRACE nun einen „Fast Track-Call“ veröffentlicht, der zur Bekämpfung der COVID 19-Pandemie beitragen soll. Entsprechende Anträge werden innerhalb einer Woche evaluiert und können beispielsweise aus folgenden Forschungsbereichen eingereicht werden:

  • Biomolecular research to understand the mechanisms of the virus infection
  • Bioinformatics research to understand mutations, evolution, etc.
  • Bio-simulations to develop therapeutics and/or vaccines
  • Epidemiologic analysis to understand and forecast the spread of the disease
  • Other analyses to understand and mitigate the impact of the pandemic

Termin: Die Ausschreibung ist bis auf weiteres geöffnet, Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Zudem hat PRACE eine Liste weiterer Initiativen zusammengestellt, die ebenfalls Hochleistungsrechenkapazitäten sowie weitere Forschungsinfrastrukturen zur Unterstützung im Kampf gegen die COVID 19-Pandemie bereitstellen.

Weitere Informationen:

Fördermöglichkeit der European Open Science Cloud für COVID-19-bezogene Aktivitäten

Die European Open Science Cloud (EOSC) ist eine offene Plattform zum Austausch von Forschungsdaten. Als Reaktion auf den Coronavirus-Ausbruch bietet das EOSC-Sekretariat in einem Schnellverfahren (Fast Track) die Möglichkeit zur Beantragung von finanzieller Förderung von bis zu 45.000 Euro für COVID-19-bezogene Aktivitäten an. Diese Aktivitäten umfassen u.a. die Nutzung von Infrastrukturen, das Teilen von Testmethoden und -daten, die Entwicklung von Software, Methoden, Tools und Infrastrukturen zum Teilen.

Die Beteiligungs- und Begutachtungsregeln sind an Horizont 2020 angelehnt, die Begutachtung erfolgt wöchentlich.


Weitere Informationen zum Antragsverfahren sowie zu den förderfähigen Kosten und Kriterien unter: Förderaufruf auf der Website des EOSC-Sekretariats

Verschiebung von FET-Stichtagen

Die Europäische Kommission hat die Verschiebung eines Teils der anstehenden Stichtage für FET veröffentlicht.

Neue Termine für:

  • Ausschreibung: H2020-FETPROACT-2018-2020
    Topic : FETPROACT-09-2020 (RIA
    Titel: Neuromorphic computing technologies
    Termin: 17. Juni 2020
  • Ausschreibung: H2020-FETHPC-2018-2020
    Topic: FETHPC-04-2020 (CSA)
    Titel: International Cooperation on HPC   
    Termin: 17. Juni 2020
  • Ausschreibung: H2020-FETFLAG-2018-2020
    Topic: FETFLAG-04-2020 (ERA-NET-Cofund)
    Tiztel: Quantum Flagship - ERA-NET Cofund 
    Termin: 2. Juli 2020

Aktualisierte FET-Proactive-Themen im FET-Arbeitsprogramm

Die Inhalte der FET-Proactive-Ausschreibungen "FETPROACT-EIC-07-2020 - FET Proactive: emerging paradigms and communities" und "FETPROACT-EIC-08-2020: Environmental Intelligence" wurden in Richtung der Prioritäten "Green Deal" und "Digital Age" der neuen Europäischen Kommission überarbeitet. Diese beiden Topics sind auch Teil des EIC-Arbeitsprogramms.


Termin: 02.07.2020
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERC Advanced Grants

Zielgruppe der ERC Advanced Grants sind etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Forschungsleistung. Bei der Begutachtung der wissenschaftlichen Leistung sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung maßgeblich. Der Grant ist offen für alle Forschungsbereiche.

Das Budget pro Projekt beträgt maximal 2,5 Millionen Euro. In Ausnahmenfällen können bis zu 3,5 Millionen Euro beantragt werden. Die Projekte haben eine maximale Laufzeit von 5 Jahren.


Termin: 26.08.2020 (17:00 Uhr)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Kontakt für Wissenschaftler/innen der Freien Universität Berlin:
Edda Nitschke, Tel.:030 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

Horizon 2020: derzeit geöffnete Aufrufe (Calls for Proposals)

Eine Übersicht über derzeit aktuelle Aufrufe im Programm Horizon 2020 (H2020) ist auf dieser Internetseite zusammengestellt:

https://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html

ERC Proof of Concept

Proof of Concept ist ein ergänzender Grant zu den Forschungsgrants des ERC. Er richtet sich ausschließlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits einen ERC-Grant innehaben und ein Forschungsergebnis aus ihrem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt vorkommerziell verwerten möchten.


Termin: 17.09.2020
Weitere Informationen: Ausschreibungshinweise
Kontakt für Wissenschaftler/innen der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.:030 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

LIFE-Programm 2014-2020: Programm für Umwelt- und Klimapolitik

Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für ein neues Programm für Umwelt- und Klimapolitik (LIFE) vorgelegt, das analog zum kommenden Rahmenprogramm Horizon 2020 von 2014-2020 laufen soll. Der Nachfolger des bestehenden Programms LIFE+ wird mit Mitteln in Höhe von 3,2 Mrd. EUR ausgestattet. Um eine größere Wirkung zu erzielen, wird LIFE einfacher und flexibler gestaltet und inhaltlich um die Bekämpfung des Klimawandels erweitert.

LIFE wird in die beiden Teilprogramme "Umwelt" und "Klimapolitik" unterteilt werden.
Im Teilprogramm Umwelt werden Maßnahmen zu den Bereichen:

  • Umwelt und Ressourceneffizienz (u.a. Einbeziehung von Umweltzielen in andere Bereiche)
  • Biodiversität (u.a. Verfahren zur Eindämmung des Verlusts an Biodiversität und Unterstützung der Natura-2000-Gebiete)
  • Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich (u.a. Verbreitung von bewährten Verfahren und Sensibilisierungskampagnen) unterstützt.

Das Teilprogramm Klimapolitik deckt folgende Bereiche ab:

  • Klimaschutz (Verringerung von Treibhausgasemissionen)
  • Anpassung an den Klimawandel (Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel)
  • Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (u.a. Sensibilisierung und Verbreitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel)

Eine weitere wichtige Änderung ist die Schaffung eines neuen Projekttypus:
Die "Integrierten Projekte" zielen auf eine verbesserte Umsetzung der Umwelt-und Klimapolitik auf breiterer Ebene durch eine koordinierte Mobilisierung von Mitteln der EU, von Einzelstaaten und der Privatwirtschaft ab. Darüber hinaus wird der räumliche Geltungsbereich des LIFE-Programms ausgeweitet, um mehr Möglichkeiten zur Finanzierung von Tätigkeiten außerhalb der territorialen Grenzen der Union bereitzustellen.

Weitere Informationen: zum Programm

Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin

Aktuelle Ausschreibungen

Das Center for International Cooperation (CIC) fördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative über verschiedene Förderformate die Entwicklung und Förderung neuer internationaler Projekte in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin.

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie auf dieser Webseite: https://www.fu-berlin.de/international/faculty-staff/index.html

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Gesellschaft der Ideen – Wettbewerb für Soziale Innovationen

Die Förderung des BMBF konzentriert sich auf die forschungsbasierte Entwicklung von Sozialen Innovationen. Forschungsbasiert heißt, dass bei der Entwicklung der Sozialen Innovationen wissenschaftliche Fragestellungen gestellt und bearbeitet werden. Die geförderten Projekte sollen gesellschaftliche Bedarfe aufzeigen und kreative Lösungen finden.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind natürliche Personen, Initiativen und Vereine, Hochschulen und Unternehmen.

Das Programm ist in drei Themenbereiche gegliedert, die weit zu verstehen sind:

  1. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen virtuell und real
  2. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen Stadt und Land
  3. Soziale Innovationen für den Austausch zwischen Jung und Alt

Die Förderung erfolgt in drei Phasen:

  1. Einen Ideenwettbewerb mit anschließender Konzeptphase (Preisgeld 12.500 Euro).
  2. Eine Erprobungsphase, in der das Konzept mit wissenschaftlichen Partnern im Rahmen eines maximal zweijährigen Forschungsprojekts erprobt wird (nicht rückzahlbare Zuschüsse bis zu 200.000 Euro für max. 24 Monate).
  3. Eine Praxisphase, die eine Anschlussförderung zur Umsetzung beinhaltet (Förderung bis zu 36 Monate)

Termine und weitere Informationen:

Für die erste Phase (Ideenwettbewerb) sollen die zweiseitigen Ideenbeschreibungen bis zum 30.06.2020 auf der Seite https://www.gesellschaft-der-ideen.de hochgeladen werden.

Weitere Details zu Preisgeld und Zuwendungen sowie sonstigen Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2984.html

Für weitere Informationen und Beratung für Angehörige der Freien Universität Berlin wenden Sie sich bitte an Aneta Bärwolf, Tel.: +49 (0) 30 838 73634, aneta.baerwolf@fu-berlin.de oder Oliver Schmidt, Tel.: +49 (0) 30 838 65200, oliver.schmidt@fu-berlin.de

Berliner Startup Stipendium

Mit dem Programm „University Startup Factory“ fördern die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin Gründerinnen und Gründer, die innovative und/oder technologiebasierte Geschäftsideen im Team umsetzen wollen. Das Programm wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert. Zwei bis vier Stipendien zu jeweils 2.000 Euro monatlich über eine Laufzeit von sechs Monaten können pro Gründungsteam vergeben werden. Ziel ist, dass die Teilnehmer/innen innerhalb des Förderzeitraums ihren Prototypen fertigstellen, einen deutlichen Kompetenzfortschritt verzeichnen und die Gründungsreife (in absehbarer Zeit) bzw. die Reife für eine Anschlussfinanzierung erreichen.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin
Ansprechpartner: Oliver Schmidt, Tel.: 030/838-65200, oliver.schmidt@fu-berlin.de, Stefan Kupferberg,  stefan.kupferberg@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und nächste Einreichungfrist

Newsletter von Profund Innovation und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung

Informationen über Förderprogramme und aktuelle Projekte aus dem Bereich Wissens- und Technologietransfer sowie Veranstaltungshinweise und Einladungen bietet der monatliche Newsletter von Profund Innovation.

Zur Anmeldung für den monatlichen Newsletter

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.

Termin: fortlaufend
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung unterstützt die Gründung von technologieorientierten Unternehmen. Antragsberechtigt sind neu gegründete, technologieorientierte Unternehmen mit einem geplanten Innovationsvorhaben („FuE-Ankerprojekt“) und dem Sitz in Berlin. Sie dürfen maximal 6 Monate alt sein, um die Förderung aus der Frühphase 1 in Anspruch zu nehmen, oder maximal 18 Monate existieren, sofern nur die Förderung aus der Frühphase 2 beantragt wird. Die Förderung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Frühphase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen gewährt. Die Gesamtzuwendung kann für beide Phasen max. 500 TEUR betragen, wovon max. 200 TEUR auf die Frühphase 1 entfallen. Gefördert werden Personalausgaben (v.a. Geschäftsführung), Investitions- und laufende Betriebsausgaben. Fördervoraussetzung für die Inanspruchnahme der Pro FIT-Frühphasenfinanzierung ist, dass sich für das Unternehmen ein Mentor (Motivator, Netzwerker, Sparring-Partner) einsetzt, der über einschlägige unternehmerische Erfahrungen verfügt und der sich - zumindest in geringem Umfang - an der Unternehmensfinanzierung beteiligt.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.

Die Einreichung von Projektskizzen ist vom 1. bis 31. Januar und vom 1. Juli bis 31. Juli eines Kalenderjahres möglich. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Profund Innovation

EXIST - Gründerstipendien

Im EXIST-Gründerstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer/innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründerteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründerstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898
Kontakt: anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung Profund, Stipendien

Stipendien, Fellowships

Stipendien für Forschungsaufenthalte in Indien 2020

Das IGCS (Indo-German Centre for Sustainability) vergibt Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen von einem Forschungsaustausch mit Indien profitieren und die im Jahr 2020 einen Forschungsaufenthalt am IGCS in Chennai planen.

Das Stipendium besteht aus einem Mobilitätszuschuss und einem Unterbringungszuschuss. Bewerben können sich Masterstudierende, DoktorandInnen, Postdocs und auch Professoren sowie Professorinnen.


Termin: 30.06.2020
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europa forscht in Japan. JSPS: Japan Society for the Promotion of Science

The JSPS Summer Program is implemented as a component of the JSPS Postdoctoral Fellowships for Research in Japan. Carried out in partnership with The Graduate University for Advanced Studies (SOKENDAI), the program provides opportunities for young pre- and post-doctoral researchers from North America and Europe to receive an orientation on Japanese culture and research systems and to pursue research under the guidance of host researchers at a Japanese university or research institute over a period of two months during the summer.

JSPS seeks cooperation from its overseas partners in recruiting candidates for the program. In implementing this program, our overseas partners are British Council (UK), Centre National de la Recherche Scientifique (France), Deutscher Akademischer Austauschdienst (Germany), the Canadian Embassy in Japan (Canada), and the Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education (Sweden).

All fields of the humanities, social sciences and natural sciences are included under this program. The candidate must either be majoring or conducting research in a related field.


Detaillierte Informationen und Ausschreibung unter: https://www.jsps.go.jp/english/e-summer/

Berliner Startup Stipendium

Mit dem Programm „University Startup Factory“ fördern die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin Gründerinnen und Gründer, die innovative und/oder technologiebasierte Geschäftsideen im Team umsetzen wollen. Das Programm wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert. Zwei bis vier Stipendien zu jeweils 2.000 Euro monatlich über eine Laufzeit von sechs Monaten können pro Gründungsteam vergeben werden. Ziel ist, dass die Teilnehmer/innen innerhalb des Förderzeitraums ihren Prototypen fertigstellen, einen deutlichen Kompetenzfortschritt verzeichnen und die Gründungsreife (in absehbarer Zeit) bzw. die Reife für eine Anschlussfinanzierung erreichen.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin
Ansprechpartner: Oliver Schmidt, Tel.: 030/838-65200, oliver.schmidt@fu-berlin.de, Stefan Kupferberg,  stefan.kupferberg@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und nächste Einreichungfrist

Wolfgang-Gentner-Stipendien am CERN

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Doktorarbeiten in technischen Bereichen am CERN für eine Dauer von bis zu drei Jahren (Wolfgang-Gentner-Stipendien). Ziel des Programms ist die Ausbildung von Doktorand/innen deutscher Hochschulen in einem internationalen, erstklassigen Hochtechnologie-Umfeld mit engen Kontakten zur Industrie. Das Wolfgang-Gentner-Programm ist Teil des allgemeinen CERN Doctoral Student Programme mit gleichen Anstellungsbedingungen, aber Förderung durch das BMBF.

Termin: 19.10.2020
Weitere Informationen und Bewerbungsformular: Ausschreibung

DHI Moskau - Jahres-Forschungsstipendium für Promotions- oder Habilitationsvorhaben

Das Deutsche Historische Institut (DHI) Moskau vergibt ein Jahresstipendium an Doktorand/innen oder Habilitand/innen, die Themen der russischen, ukrainischen, weißrussischen oder sowjetischen Geschichte bzw. der Geschichte der anderen postsowjetischen Länder oder der Geschichte der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen bearbeiten. Das Stipendium wird für einen Zeitraum von zwölf Monaten vergeben, von denen sechs Monate für Bibliotheks- und Archivarbeiten in Moskau oder Sankt Petersburg genutzt werden müssen.


Termin: 15.11.2020
Adresse: Deutsches Historisches Institut Moskau, Voroncovskaja ulica 8/7, 109044 Moskau, Tel.: +7 495 730 52 49
Bewerbung nur per Email an: stipendien@dhi-moskau.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

HFSP - Postdoctoral Fellowships

The HFSP fellowship program supports proposals for frontier, potentially transformative research in the life sciences. Applications for high-risk projects are particularly encouraged. The projects should be interdisciplinary in nature and should challenge existing paradigms by using novel approaches and techniques. Scientifically, they should address an important problem or a barrier to progress in the field.

HFSP postdoctoral fellowships encourage early career scientists to broaden their research skills by moving into new areas of study while working in a new country.

Long-Term Fellowships (LTF) are for applicants with a Ph.D. in a biological discipline, who will broaden their expertise by proposing a project in the life sciences which is significantly different from their previous Ph.D. or postdoctoral work.

Cross-Disciplinary Fellowships (CDF) are for applicants with a Ph.D. from outside the life sciences (e.g. in physics, chemistry, mathematics, engineering or computer sciences), who have had limited exposure to biology during their previous training.


Termin: 27.08.2020 (Registrierung ab 01.07.2020)
Adresse: International Human Frontier Science Program Organization, 12, quai Saint-Jean, 67000 Strasbourg, France
Kontakt: grant@hfsp.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Biomedical Research: PhD Fellowships (Boehringer Ingelheim Fonds)

PhD Fellowships of the Boehringer Ingelheim Fonds are awarded to outstanding young scientists (max. age: 27 years) who wish to pursue an ambitious PhD project of approximately 3 years in basic biomedical research in an internationally leading laboratory.

Termine: 01.02, 01.06, 01.10.2020
Adresse: Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz, Tel.: 06131/27 50 8-0
Kontakt: secretariat@bifonds.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.

Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Hier finden Sie weitere bestands- und themenspezifische Stipendien
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar

Preise und Wettbewerbe

Kaiser-Friedrich-Forschungspreis

Mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis prämiert die Firma Stöbich Brandschutz Wissenschaftler/innen oder Forschungsgruppen für richtungsweisende Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Photonischen Technologien für den Umweltschutz. Die eingereichte Arbeit soll neben wissenschaftlicher Exzellenz insbesondere auch die Möglichkeit der praxisorientierten, industriellen Umsetzung aufzeigen. Es werden Innovationen für den Bereich der Photonik als Schlüsseltechnologie für den Umweltschutz gesucht.

Preisvolumen: 15.000 Euro


Termin: 17.09.2020
Adresse: PhotonicNet GmbH – KFFP 2020 –  Garbsener Landstraße 10, 30419 Hannover
Kontakt: veranstaltung@photonicnet.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungspreis der Rosemarie-Germscheid-Stiftung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V. mit dem Titel „Partizipation und Patientenbeteiligung“

Für den mit 5.000 Euro dotierten Preis können Ideen-Skizzen oder Veröffentlichungen eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen sollten ein Bezug zu einem oder zu mehreren der folgenden Aspekte haben:

  • die Bedürfnisse von Rheuma-Betroffenen und deren Versorgung
  • die Erforschung von rheumatischen Erkrankungen – also deren Diagnose, Entstehung oder Präventions- bzw. Therapiemöglichkeiten
  • Selbsthilfeforschung im Bereich Rheumatologie
  • soziale Teilhabe von Rheuma-Betroffenen
  • Gesundheitskompetenz von Rheuma-Betroffenen

Termin: 31.08.2020
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Welschnonnenstraße 7, 53111 Bonn
Kontakt: Dr. Jürgen Clausen, Referent Forschung, clausen@rheuma-liga.de
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Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis

Mit diesem Wissenschaftspreis, der vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften vergeben wird und mit 50.000 Euro dotiert ist, sollen in der Regel im zweijährlichen Abstand herausragende Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Problembereiche gewürdigt werden.

Die Wissenschaflter/innen oder Forscherteams müssen vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind Rektorate bzw. Präsidien aller Universitäten in Deutschland.


Adresse: Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. - Nationale Akademie der Wissenschaften - Postfach 110543, 06019 Halle (Saale)
Kontakt: Dr. Jörg Beineke, Tel.: 0345/47 239 - 954, joerg.beineke@leopoldina.org
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ACHEMA-Gründerpreis: Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie

Der ACHEMA-Gründerpreis fördert Start-ups und Geschäftsideen aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. Unternehmerische Wissenschaftler/innen, zukünftige Gründer/innen und Startups können ihre Geschäftsideen, Konzepte und Businesspläne einreichen. Erstmals ist der Preis international ausgeschrieben.

Die Teilnehmer/innen erhalten Unterstützung durch Mentoring und können sich um Beteiligungskapital bewerben.
Preisgeld: 3 Mal 10.000 Euro.

Termine: der Wettbewerb läuft in drei Phasen

  • bis 31.03.2020 Einreichung von Ideenskizzen
  • bis 31.07.2020 Einreichung von Gründungs­konzepten
  • bis 30.11.2020 Einreichung von Businessplänen
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Eugen Münch-Preis für innovative Gesundheitsversorgung

Die Stiftung Münch verleiht jährlich den Eugen Münch-Preis für innovative Ideen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Kategorie Versorgungsforschung (dotiert mit 20.000 Euro):
In dieser Kategorie werden wissenschaftliche Forschungsarbeiten im Bereich der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet, die sich damit beschäftigen, den Zugang zur Versorgung zu sichern und/oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Leistungserbringung zu verbessern.

Kategorie Praktische Anwendungen (dotiert mit 20.000 Euro):
In dieser Kategorie werden innovative praktische Anwendungen neuer Technologien und Prozesse ausgezeichnet, die sich damit beschäftigen, den Zugang zur Versorgung zu sichern und/oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Leistungserbringung zu verbessern. Die Anwendungen können sich in der Planungs- oder Umsetzungsphase befinden – oder bereits am Markt etabliert sein. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bereichen Digitalisierung, eHealth und Robotik.


Termin: 01.07.2020
Adresse: Stiftung Münch, Möhlstr. 9, 81675 München
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Forschungspreis der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung

Die Stiftung schreibt den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis aus für Kandidatinnen und Kandidaten bis 34 Jahre, die sich durch ihren wissenschaftlichen Lebenslauf sowie herausragende Publikationen auszeichnen. Die Thematik bezieht sich jeweils auf aktuelle, stark in Entwicklung befindliche Gebiete der Lebenswissenschaften.

Gefördert wird eine herausragende wissenschaftliche Nachwuchsforscherpersönlichkeit aus dem Gebiet der Lebenswissenschaften / Life Sciences (Biochemie, Genetik, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zellbiologie, Systembiologie, Biotechnologie, Bioinformatik etc.).


Termin: 31.07.2020 (Bewerbung per Post und elektronisch)
Adresse: Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung, Prof. Dr. Herwig Brunner, Stiftungsvorstand/CEO, Bärenmühlweg 39, 82362 Weilheim
Kontakt: info@engelhorn-stiftung.de
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Werner und Inge Grüter-Stiftung - Preis für Wissenschaftsvermittlung

Die Werner und Inge Grüter-Stiftung vergibt den Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung 2020 für hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie, die das Ziel haben, wissenschaftliche Ergebnisse über die Grenzen ihrer jeweiligen Disziplinen hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Der Preis ist dotiert mit € 10.000,00 und wird für Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum verliehen.

Es sind Eigenbewerbungen wie Vorschläge durch Dritte möglich.

Termin: 31.01.2020 (Online-Bewerbung)
Adresse: Werner und Inge Grüter-Stiftung, c/o Deutsches Stiftungszentrum, Widenmayerstraße 10, 80538 München
Kontakt: Tel.: 089/3302916-13, info@grueter-stiftung.de
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Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).


Termin: 01.02.2021
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Vera Szöllösi-Brenig, Tel.: 0511/8381-218, szoelloesi@volkswagenstiftung.de
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Europa Nostra Award

The EU Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Awards celebrates and promotes best practices related to heritage conservation, research, management, voluntarism, education and communication. In this way, it contributes to a stronger public recognition of heritage as a strategic resource for Europe’s economy, society and culture.

Outstanding heritage achievements are awarded in the following categories:
● Conservation
● Research
● Dedicated Service to Heritage
● Education, Training and Awareness-raising

Volumen: 10.000 Euro.


Termin: 01.10.2020
Kontakt: Elena Bianchi, Heritage Awards Coordinator, eb@europanostra.org, Tel.: 0031(0)703024052
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages 2020

Der Deutsche Bundestag würdigt mit dem Wissenschaftspreis Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Berücksichtigt werden nur publizierte Arbeiten, die seit dem 1. April 2018 erschienen sind. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 15.07.2020
Adresse: Deutscher Bundestag, Fachbereich WD 1, Wissenschaftspreis, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Kontakt:  wissenschaftspreis@bundestag.de, Tel.: 030/227 38630 und 030/227 38636
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Stortinget - Holberg International Memorial Prize

The Holberg Prize is an international prize awarded for outstanding contributions to research in the arts and humanities, social sciences, law and theology. Scholars holding positions at universities, academies and other research institutions, are entitled to nominate candidates to the Holberg Prize. The prize may be awarded both for work within a particular academic discipline and for work of a cross disciplinary nature.

Volumen: The Prize is worth NOK 6 000,000 (approximately EUR 600,000.


Termin: 15.06.2020 (Nominierung)
Adresse: Holberg Prize, University of Bergen, Post box 7800, N-5020 Bergen
Kontakt: Tel: +47-55-586992, info@holbergprisen.no
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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Förderung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Kuba

Ziel der Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Gesundheitsvorsorge, Klimawandel und Ernährungssicherheit zu leisten. Durch die Zusammenarbeit soll darüber hinaus ein Beitrag zur wissenschafts- und evidenzbasierten Politik in beiden Ländern und zur Weiterentwicklung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Wissens- und Wirtschaftsstandorte in den ausgewählten Themenbereichen erbracht werden.

Die Förderung bezieht sich auf den Personalaustausch, die Koordinierung der bilateralen Kooperation und auf die Organisation von projektbezogenen Veranstaltungen, die dem Ziel der internationalen Vernetzung mit Kuba dienen. Die geplanten Maßnahmen sollen Forschungsvorhaben begleiten, die aus anderen Quellen finanziert sind.

Es werden Mobilitätsprojekte zu den folgenden thematischen Schwerpunktbereichen gefördert:

  1. Bioökonomie, insbesondere Biotechnologie und Agrarforschung
  2. Gesundheitsforschung und Pharmazie
  3. Klimafolgenforschung, Anpassung an den Klimawandel

Termin: 13.08.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Matthias Frattini, Tel.: 0228/38 21-14 34, matthias.frattini@dlr.de, Claudia Gruner, Tel.: 0228/38 21-14 06, claudia.gruner@dlr.de
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Kaiser-Friedrich-Forschungspreis

Mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis prämiert die Firma Stöbich Brandschutz Wissenschaftler/innen oder Forschungsgruppen für richtungsweisende Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Photonischen Technologien für den Umweltschutz. Die eingereichte Arbeit soll neben wissenschaftlicher Exzellenz insbesondere auch die Möglichkeit der praxisorientierten, industriellen Umsetzung aufzeigen. Es werden Innovationen für den Bereich der Photonik als Schlüsseltechnologie für den Umweltschutz gesucht.

Preisvolumen: 15.000 Euro


Termin: 17.09.2020
Adresse: PhotonicNet GmbH – KFFP 2020 –  Garbsener Landstraße 10, 30419 Hannover
Kontakt: veranstaltung@photonicnet.de
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NSF-DFG Lead Agency Activity in Electrosynthesis and Electrocatalysis (NSF-DFG EChem)

Both the NSF and DFG recognise an urgent need to support research focused on discovering and developing new chemical synthesis methods that are both energy efficient and compatible with non-fossil fuel energy sources. We are particularly interested in novel and fundamental electrochemical reactions and studies addressing transformations in organic and polymer synthesis, water splitting reactions (hydrogen/oxygen evolution), and nitrogen reduction (ammonia production). Relevant activities include: mechanistic studies; catalyst design, synthesis, and characterisation; computational modelling, theory, and simulation; and experimental tool development. For fundamental engineering science projects, we are interested in studies involving reaction engineering, reactor system design, and component or device scale studies as examples that provide fundamental knowledge supporting scale-up of systems. In addition, fundamental engineering science projects involving alternative (to thermal) activation mechanisms such as microwaves (e.g. microwave assisted catalysis) and low temperature plasmas (e.g. plasma-assisted catalysis) are welcomed.


Termin: 01.07.2020 (Interessensbekundung), 30.09.2020 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Markus Behnke, Tel.: 0228/885-2181, Ilka Paulus, Tel.: 0228/885-2021, Georg Bechtold, Tel.: 0228/885-2818, NSF-DFG-Chemistry@dfg.de
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Ideenwettbewerb: Biologisierung der Technik

Mit dem Ideenwettbewerb soll ein erster Schritt unternommen werden, das in Deutschland verfügbare Wissen im Hinblick auf die technische Machbarkeit und die Umsetzung in industriellen Nutzen in den beiden Schlüsseltechnologien „Neue Werkstoffe und Materialien“ und „Produktionsforschung“ (hier: Produktentstehung und Produktionsprozesse) zur Geltung zu bringen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen Impulse für die weitere Ausgestaltung zukünftiger BMBF-Förderaktivitäten im Kontext der Biologisierung der Technik geben.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, die Anwendungs- und Verwertungschancen von biologisch inspirierten Materialien, Werkzeugen, Methoden oder Vorgehensweisen im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstoffforschung oder der Produktionsforschung zu erhöhen.

Projektskizzen, die überwiegend auf die Nutzung und Verarbeitung von biologischen Ressourcen (z. B. nachwachsende Rohstoffe) für technische Anwendungen abzielen, sowie rein biotechnologische Lösungsansätze sind nicht Gegenstand der Förderung.


Termin: 20.09.2020
Adresse: Schwerpunkt „Material- und Werkstoffforschung“: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), Materialien und Werkstoffe, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf. Schwerpunkt „Produktionsforschung": Projektträger Karlsruhe, Produktion, Dienstleistung und Arbeit (PTKA-PDA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Dr. Christine Ernst, Tel.: 0721/6 08-2 45 76, christine.ernst@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie "Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2020"

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben), die im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt werden.

Die eingereichten internationalen Projektskizzen für ausgewählte Vorhaben sollen die nationalen Aktivitäten des BMBF zur Förderung der Bioökonomie begleiten und einen ergänzenden Beitrag zur Erreichung der förderpolitischen Zielsetzungen der Nationalen Bioökonomiestrategie leisten. Hierbei sollen die Verbundvorhaben den Bezug zu mindestens einem der in der Strategie genannten Bausteine der Forschungsförderung herstellen:

  1. biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie (Mikroorganismen; Algen, Pilze, Bakterien, Pflanzen; Insekten etc.);
  2. konvergierende Technologien und disziplinübergreifende Zusammenarbeit (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie, Automatisierung, Miniaturisierung etc.);
  3. Grenzen und Potenziale der Bioökonomie;
  4. Transfer in die Anwendung (Wertschöpfungsnetze etc.);
  5. Bioökonomie und Gesellschaft (Wechselwirkungen, Zielkonflikte etc.);
  6. globale Forschungskooperationen.

Einen Schwerpunkt der Ausschreibung bilden die Themen des Bausteins „Biologisches Wissen als Schlüssel der Bioökonomie“.


Termin: 17.08.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Veronika Jablonowski, Tel.: 024 61/61-50 83, v.jablonowski@fz-juelich.de, Dr. Christian Breuer, Tel.: 024 61/61-9 69 29, c.breuer@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologie für eine stabile und sichere Gesellschaft zwischen Europa und Japan im Rahmen der European Interest Group CONCERT-Japan

Die European Interest Group (EIG) CONCERT-Japan ist eine gemeinsame internationale Initiative zur Unterstützung und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern und Japan in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI). Ziel dieser Förderrichtlinie ist die strategische Förderung von Forschungsprojekten, die Innovationen durch internationale Kooperationsprojekte mit Japan ermöglichen.

Gefördert werden Forschungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan sich auf neue und sich entwickelnde Technologien stützen wie Künstliche Intelligenz (KI), Big Data, maschinelles und tiefgehendes Lernen, Netzwerktechnologie, Internet der Dinge (IoT), Edge-Computing, zur Laufzeit rekonfigurierbare Hardware, Blockchain-Technologie, Sicherheitssoftware und -hardware und andere. Ziel ist sicherzustellen, dass die digital transformierte Gesellschaft von morgen stabil, sicher und geschützt ist.


Termin: 17.07.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Sabine Puch, Tel.: 0228/38 21-14 23, sabine.puch@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Singapur unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2+2"-Projekte) zum Thema "Smarte urbane Mobilität"

Gefördert werden Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Singapur eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

Thema 1: Modellierung von Verkehrsemissionen
Thema 2: Sensortechnologien und Sensorsysteme
Thema 3: Lebenszyklus-Nachhaltigkeitsbewertung

Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie singapurischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.


Termin: 31.07.2020 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gerd Rücker, Tel.: 0228/38 21-11 80, gerd.ruecker@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-14 71, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung: Forschungsmission "Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung" der Deutschen Allianz Meeresforschung

Um die internationale Spitzenposition der deutschen Küsten-, Meeres- und Polarforschung weiter auszubauen und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken, haben die Bundesregierung und die Regierungen der fünf norddeutschen Bundesländer Freie Hansestadt Bremen, Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, ­Niedersachsen und Schleswig-Holstein den Aufbau und die gemeinsame Förderung der Aktivitäten der „Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM)“ beschlossen. Die DAM wird in vier Kernbereichen tätig, die zum einen die Umsetzung von langfristigen Forschungsmissionen in Themenfeldern von hoher gesellschaftlicher Relevanz und zum anderen die Koordinierung seegehender Forschungsinfrastrukturen, die Steuerung von Aktivitäten in den Bereichen Datenmanagement und Digitalisierung sowie den wirksamen Transfer von Forschungsergebnissen umfassen.

Es werden ausschließlich Verbundprojekte gefördert, die sich mit Maßnahmen und ­Methoden zu einer (verstärkten) Aufnahme von CO2 durch die Ozeane befassen und mit ihren Ergebnissen konkretes Handlungswissen für politische und gesellschaftliche Entscheidungen und Entwicklungen liefern.

Forschungsthemen:

  1. Geologische Methoden zur CO2-Speicherung
  2. Erhöhung der Alkalität zur Steigerung der CO2-Aufnahme und Speicherung
  3. „Blue Carbon“ – Ansätze zur Steigerung der CO2-Aufnahme und -Speicherung
  4. Andere Ansätze zur Steigerung der CO2-Aufnahme und -Speicherung

Termin: 14.08.2020 (12:00 Uhr), Projektskizzen
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Bereich Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (PtJ-MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Lydia Gustavs, Tel.: 0381/20 35 63 06, l.gustavs@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantenprozessoren und Technologien für Quantencomputer

Ein praxistauglicher Quantencomputer, der in der Lage ist, reale Problemstellungen zu lösen, die für klassische Computersysteme auch langfristig nicht bearbeitbar sind, muss über eine um Größenordnungen höhere Anzahl an physikalischen Qubits und/oder um entsprechend deutlich niedrigere Fehlerraten verfügen. Derartige Maschinen sind mit den aktuell verwendeten Technologien nicht herzustellen.

Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Ausbau der Kompetenz zur (Weiter-)Entwicklung technologischer Konzepte für Quantenprozessoren.
  2. Aufbau der technischen Peripherie auf den für eine Skalierung erforderlichen Stand.

Termin: 30.06.2020
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Quantentechnologien; Photonik, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Martin Böltau, Tel.: 0211/6 21 4 465, boeltau@vdi.de, Lars Unnebrink, Tel.: 0211/6 21 4 598, unnebrink@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsvorhaben in der Bioökonomie zu "Epigenetik - Chancen für die Pflanzenforschung"

Die Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen biologischer und technologischer Prozesse ist eine Voraussetzung für die Schaffung einer produktiven und effizienten wissensbasierten Bioökonomie und wird die Basis für neue Anwendungen legen. Obwohl der Erkenntnisgewinn in der Epigenetik in den letzten Jahren immens ist, konnten viele epigenetische Mechanismen in den Pflanzenwissenschaften nicht aufgeklärt werden. Dies gilt insbesondere für die Ableitung eines anwendungsbezogenen Nutzens als Resultat erfolgreicher Forschung. Aufgrund des vielfältigen Einflusses epigenetischer Mechanismen auf phänotypische Merkmale kann davon ausgegangen werden, dass die Epigenetik ein erhebliches Potenzial für die Nutzung in der Pflanzenzüchtung und Agrarwirtschaft besitzt.

Das grundlegende Ziel der Fördermaßnahme ist es, ein Verständnis von Prozessen der Epigenetik in größtmöglicher Breite zu erlangen. Ein Fokus ist die Aufklärung von molekularen epigenetischen Mechanismen und Komponenten, wie u. a. der Regulierung der Aktivität von Transposons, der Bedeutung von small RNAs in der Epigenetik, dem Prozess der Histon-Modifikation und den Zusammenhängen zwischen epigenetischen Modifikationen und spezifischen Merkmalsausprägungen in Pflanzen. Zusätzlich soll die Initiative eine wissenschaftliche Bearbeitung von konkreten Herausforderungen der Epigenetik in den Pflanzenwissenschaften ermöglichen.


Termin: 15.09.2020
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Markus Günl, Fachbereich Agrarforschung (BIO 5), Tel.: 024 61/61-85 102, m.guenl@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibung zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infektionswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden.

Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen.


Termin: 01.09.2020, Absichtserklärung bis 01.07.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Wieland Biedermann, Gruppe Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2023, wieland.biedermann@dfg.de, Dr. Julia Engel,Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften 2: Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Tel.: 0228/885-2972, julia.engel@dfg.de, Dr. Katja S. Großmann, Gruppe Lebenswissenschaften 3: Medizin, Tel.: 0228/885-2565, katja.grossmann@dfg.de, Dr. Katharina Hartmann, Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Tel.: 0228/885-2342, k.hartmann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digital GreenTech (FONA)

Ziel der Förderung ist es, durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien innovative, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Sie trägt zur Umsetzung des Aktionsplans „Natürlich.Digital.Nachhaltig“ bei.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Expert/inen für Umwelttechnik und für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln. Diese sollen nachweisbar zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasser, Energie oder ­Rohstoffen bzw. zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geo­technologien und Landmanagement führen. Völlig neuartige Ansätze sind besonders erwünscht.


Termin: 30.04.2020, 31.10.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit
Kontakt: Tel.: 030/20 1 99-35 95, bmbf-digital-gt@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)

Die Richtlinie „Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“ stärkt die Elektronik-Kompetenzen und damit die Technologiesouveränität der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme.

Förderziel ist die Erforschung von Konzepten und Lösungen für neue Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme mit einem hohen Maß an Vertrauenswürdigkeit. Zuwendungszweck ist die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in Verbundforschungsprojekten, die dem Förderziel dienen. Die Förderung soll die Innovationskraft entlang der Wertschöpfungskette der europäischen Industrie stärken.

Ziele:

  • neuartige Designmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Fertigungsmethoden und Herstellungsprozesse (z. B. Chiplets) für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Analytik-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik.

Termin: 12.06.2020
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Elektronik und autonomes Fahren“ des BMBF, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Johannes Rittner, Dr. Selami Yilmaz, Tel.: 030/31 00 78-4 58, made-for-trust@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen

Die Belastung mit Krankheitskeimen ist ein substantielles globales Problem in der Medizin, der Biotechnologie und der Lebensmittelindustrie sowie beim Umweltschutz. Die Häufigkeit von tödlichen Infektionen wird von der Weltgesundheitsorganisation weltweit mit ca. 17 Millionen pro Jahr angegeben.

Ziel der Förderung ist, die Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen maßgeblich weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht dabei die Verfügbarkeit innovativer, professioneller Photonik-Komponenten und -Systeme zur Detektion und Identifizierung von Keimen sowie zur Dekontamination. Darüber hinaus soll sie dem Aufbau eines nach­haltigen und wachsenden Netzwerks dienen. Auf diese Weise soll sie die Gesundheitssituation und Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.


Termin: 18.06.2020
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Thomas Sandrock, Tel.: 0211/6 21 44 43, sandrock@vdi.de, Prof. Dr. Hans-Joachim Schwarzmaier, Tel.: 0211/6 21 46 64, schwarzmaier@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie: Schwerpunkt Biohybride Technologien im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie

Ziel der Nationalen Bioökonomiestrategie ist es, den Wandel von einer überwiegend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft hin zu einer an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, nachhaltigen biobasierten Wirtschaftsweise zu unterstützen. Zukunftstechnologien im Sinne der Förderrichtlinie sind breit einsetzbare Plattformtechnologien für die industrielle Bioökonomie. Sie müssen das Potenzial haben, bestehende biotechnologische Produktionsprozesse und Dienstleistungen zu optimieren oder neuartige Bioprozesse und Verfahrenskonzepte zu etablieren. Besondere Bedeutung wird dabei der Konvergenz verschiedener Wissenschafts- und Technologiebereiche, wie z. B. der Biotechnologie, der Nanotechnologie, der Künstlichen Intelligenz, der Robotik, der Informatik oder den Ingenieurswissenschaften, zugerechnet.

Gefördert werden explorative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel, cutting edge-Technologien für die industrielle Bioökonomie zu entwickeln.

Mögliche Anwendungsfelder biohybrider Technologien im Bereich der industriellen Bioökonomie sind z.B.:

  • innovative bioanalytische Verfahren
  • innovative Verfahren zur Stofftrennung
  • künstliche biohybride Kompartimente für die Biokatalyse
  • neuartige Immobilisierungskonzepte für die Biokatalyse
  • neuartige Sensorkonzepte
  • neuartige Ansätze der Elektrobiotechnologie
  • Ansätze der künstlichen Photosynthese bzw. der Photobiotechnologie

Termin: 03.08.2020
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Norma Stäbler, Fachbereich PtJ-BIO 4, Tel.: 024 61/61-9 64 07, n.staebler@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema „Wasser-Extremereignisse“ im Bundesprogramm „Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N"

Das BMBF fördert die Entwicklung und Umsetzung neuer, fach- und sektorübergreifender Ansätze zum Management hydrologischer Extreme. Ziel ist es, die nachteiligen Folgen der auch in Deutschland ­vermehrt auftretenden Dürreperioden, Starkregen- und Hochwasserereignisse abzuwenden. Es sollen innovative ­Monitoring-, Vorhersage- und Kommunikationskonzepte, angepasste Wasserinfrastrukturen sowie Betriebs- und ­Risikomanagementstrategien zum Umgang mit gegensätzlichen hydrologischen Extremen entwickelt werden.

Angestrebt wird die Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen.

Themenbereiche:

1. Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation

2. Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme

3. Urbane extreme Wasserereignisse


Termin: 29.07.2020 (zweistufig)
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit, Projektträger Karlsruhe (PTKA), Wassertechnologie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Laure Cuny, Tel.: 0721/6 08-2 48 72, laure.cuny@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Klimaschutzprojekte

Das BMU fördert innovative Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) der Bundesregierung. Der Klimaschutzplan beschreibt die Transformation hin zu einem treibhausgasneutralen Deutschland als umfassende Modernisierungsstrategie, die den Wandel aktiv und strategisch gestaltet. Entscheidend für das Gelingen dieser Transformation ist eine konsequent und effizient auf technologische, soziale und ökonomische Innovationen ausgerichtete Politik. Von hoher Bedeutung ist daher die Förderung neuer Ansätze im Bereich Wissens- und Kapazitätsaufbau, zur Umsetzung von konkreten Klimaschutzmaßnahmen.

Ziel des Förderaufrufes ist es, innovative Ansätze im Klimaschutz zu entwickeln und pilothaft zu erproben (Modul 1) sowie die Wirkungen von bereits pilothaft erprobten, erfolgreichen Ansätzen durch eine bundesweite Verbreitung zu verstärken und nachhaltig zu sichern (Modul 2). Das Verfahren ist zweistufig.

Termine: für Modul 1: 31.03.2020, 31.03.2021; für Modul 2: 31.03.2020, 30.09.2020, 31.03.2021, 30.09.2021
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Innovativer Kommunaler Klimaschutz, Forschungszentrum Jülich GmbH, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin
Kontakt: Tel.: 030/20199-4 88, ptj-ksi@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ACHEMA-Gründerpreis: Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie

Der ACHEMA-Gründerpreis fördert Start-ups und Geschäftsideen aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. Unternehmerische Wissenschaftler/innen, zukünftige Gründer/innen und Startups können ihre Geschäftsideen, Konzepte und Businesspläne einreichen. Erstmals ist der Preis international ausgeschrieben.

Die Teilnehmer/innen erhalten Unterstützung durch Mentoring und können sich um Beteiligungskapital bewerben.
Preisgeld: 3 Mal 10.000 Euro.

Termine: der Wettbewerb läuft in drei Phasen

  • bis 31.03.2020 Einreichung von Ideenskizzen
  • bis 31.07.2020 Einreichung von Gründungs­konzepten
  • bis 30.11.2020 Einreichung von Businessplänen
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen im Bereich „Künstliche Intelligenz“

Die DFG schreibt im Rahmen der von ihr gestarteten strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) die Förderung von Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen aus, um die erkenntnisgeleitete Grundlagenforschung auf diesem Gebiet zu stärken. Methoden der KI sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsfeldern.

Ziel ist es, die Verzahnung von KI-Methoden mit solchen Forschungsfeldern voranzutreiben, die entweder zum Zweck des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns KI-Methoden einsetzen oder übergreifende Fragestellungen untersuchen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind.

Die Gesamtförderdauer einer Forschungsgruppe oder Kolleg-Forschungsgruppe beträgt acht Jahre. Die erste Förderperiode beträgt vier Jahre.

Termin: 17.06.2020 (Registrierung bis 10.06.2020)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487,burkhard.jahnen@dfg.de, Dr. Andreas Raabe, Tel.: 02287885-2871, andreas.raabe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen im Bereich „Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) sind Schlüsselverfahren in verschiedensten Forschungsbereichen und werden zunehmend integraler Bestandteil des Erkenntnisprozesses in der Wissenschaft. Akademische Spitzenforschung bedarf daher einer Forschung an den Methoden der KI selbst. Dies umfasst die weitere Entwicklung der Methoden der KI sowie die Analyse und Bewertung dieser Methoden.

Im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur KI setzt die DFG einen ersten Schwerpunkt auf die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Bereich. Es ist Ziel dieser Ausschreibung, die nächste Generation von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Fokus auf Methoden der KI durch frühzeitige Öffnung von Karriereoptionen mit hoher Eigenständigkeit zu gewinnen.

Dieser Aufruf richtet sich an Personen aus verschiedensten Fachrichtungen, deren Forschungsprofil im Bereich der Methodenentwicklung der KI verortet ist.

Termin: 19.02.2020 (Antragsskizzen per Email), 29.07.2020 (Vollantrag)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Andreas Raabe, Tel.: 0228/885-2871, andreas.raabe@dfg.de, Tanja Gemein, Tel.: 0228/885-2580, tanja.gemein@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied des europäischen Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC (GU EuroHPC). Dessen Mitglieder verfolgen mit dem ab dem Jahr 2019 laufenden Forschungsprogramm das Ziel, das Höchstleistungsrechnen (High Performance Computing, HPC) in Europa zu stärken und ein europäisches HPC-Ökosystem aufzubauen. EuroHPC soll die gemeinsame Anschaffung von Hochleistungsrechnern ermöglichen und allen Mitgliedstaaten Zugang zu Supercomputern verschaffen, die eine mit den besten Anlagen der Welt vergleichbare Leistung bieten.

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben, die eine anspruchsvolle Innovationshöhe erreichen, dadurch risikoreich sind und die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Wesentliches Ziel der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von Software und Hardware (einschließlich Co-Design) für HPC-Systeme zur Stärkung der Position der Projektpartner und des deutschen HPC-Ökosystems.

Termin: genaue Informationen zu Vorlagefristen in der Ausschreibung, zweistufiges Verfahren
Adresse: Projektträger des BMBF „Elektronik und autonomes Fahren“, Am Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Johannes Rittner, Tel.: o30/31 00 78-2 30, johannes.rittner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie)

Der Klimaschutzplan 2050 gibt eine grundlegende Orientierung für die Umsetzung der nationalen Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens. Er erfasst alle relevanten gesellschaftlichen Handlungsfelder: Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft sowie Landnutzung und Forstwirtschaft.

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, die deutsche Grundstoffindustrie zu befähigen, treibhausgasvermeidende Prozesse und Verfahrenskombinationen zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen. Hierzu sollen neue Technologien oder Technologiekombinationen entwickelt und exemplarisch angewendet werden, die möglichst zur direkten Vermeidung von Treibhausgasen in der Industrie beitragen. Die Förderrichtlinie ist technologie- und branchenoffen.

Termin: 16.12.2019, 15.12.2020 (zwei Termine für Einreichung von Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Umwelt und Nachhaltigkeit, Globaler Wandel, Klima- und Umweltschutz, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: klimpro@dlr.de, fachliche Fragen: Dr. Peter Sliwka, Tel.: 0228/38 21-15 73, Dr. Oliver Scherr, Tel.: 0228/38 21-15 75, administrative Fragen: Carmen Dittebrandt, Tel.: 0228/38 21-15 26
Weitere Informationen: Ausschreibung

5G Innovationswettbewerb im Rahmen der 5x5G-Strategie

Im Rahmen dieses Förderprogramms wird die Erstellung von Konzepten für 5G-Pionierprojekte in Modellregionen gefördert. Das Ziel der Konzepte soll auf der Vorbereitung von Projekten für die Erprobung und Erforschung anwenderbasierter Lösungen unter realen Bedingungen liegen. Im Fokus stehen Anwendungen u. a. in den Bereichen Energie, Gesundheit, Industrie 4.0, Verkehr, Landwirtschaft sowie im Logistikbereich. Es wird erwartet, dass die Konzepte im Innovationswettbewerb eine Fülle innovativer Ideen bei Anwendern und Mobilfunkbranche sowie im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien hervorbringen werden. Hierzu gehören:

  • Aufzeigen neuartiger Geschäftsmodelle und Anwendungen,
  • effiziente Integration bestehender Kommunikationsnetze,
  • Hebung von Synergieeffekten,
  • Einbindung von Anwendern aus den Bereichen Gewerbe, Industrie, öffentlicher Sektor sowie private Konsumenten,
  • effiziente und nachhaltige Nutzung von Ressourcen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, einen innovativen Wettbewerb um die besten Konzepte im Hinblick auf die Implementierung und Verstetigung 5G-fähiger Anwendungen zu initiieren.

Termin: 31.12.2020
Adresse: Die Förderrichtlinie wird durch die Projektgruppe 5G im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn, umgesetzt. Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme kann das BMVI einen Projektträger beauftragen.
Kontakt: 5G@BMVI.Bund.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktualisierte FET-Proactive-Themen im FET-Arbeitsprogramm

Die Inhalte der FET-Proactive-Ausschreibungen "FETPROACT-EIC-07-2020 - FET Proactive: emerging paradigms and communities" und "FETPROACT-EIC-08-2020: Environmental Intelligence" wurden in Richtung der Prioritäten "Green Deal" und "Digital Age" der neuen Europäischen Kommission überarbeitet. Diese beiden Topics sind auch Teil des EIC-Arbeitsprogramms.


Termin: 02.07.2020
Weitere Informationen: Ausschreibung

Enabling Start-up - Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik mit dem Ziel, die Grundlagen für eine Gründung bzw. die frühe Phase von Start-ups nach der Gründung zu verbreitern. Vorrausetzung ist, dass die Ergebnisse aus aktueller Forschung durch die bereits erfolgte oder kurz bevorstehende Unternehmensgründung in Richtung einer Anwendung gebracht werden. Die Zielanwendung, ihre Überführung dahin und die wirtschaftliche Verwertung müssen klar definiert sein. Die Förderung ist in zwei Module gegliedert: Pilot- und Hauptmodul.

Mögliche Themen:

  • Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
  • innovative Sensorkonzepte – beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
  • Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation
  • neue Ansätze zur optischen Bildverarbeitung
  • Organische Elektronik
  • neuartige Strahlquellen
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften
Termin: 31.12.2021 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, – Projektträger Quantensysteme –, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Projekte mit Schwerpunkt Quantentechnologie: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6 21 44 41, hiltscher@vdi.de, Projekte mit Schwerpunkt Photonik: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6 21 42 61, fluechter@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU (KI4KMU)

Mit der Nationalen Strategie Künstliche Intelligenz (KI) hat die Bundesregierung einen Rahmen für die weitere Entwicklung und Anwendung von KI in Deutschland geschaffen, um den Forschungsstandort Deutschland zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auszubauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Es werden bisherige Aktivitäten im Bereich KI gezielt ergänzt, indem KMU-getriebene Ansätze in Forschung und Entwicklung (FuE) mit einem maßgeblichen Forschungsanteil adressiert werden. Damit sollen gezielt weitere Potenziale gefördert werden, die in der Verbindung von KI als Teil der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit weiteren Schlüsseltechnologien liegen.

Schwerpunkt und Innovation der Vorhaben müssen auf intelligenten Ansätzen liegen, bei denen die einzusetzende KI zu einem deutlichen Mehrwert gegenüber etablierten Verfahren führt. Gleichzeitig muss der Schutz personenbezogener Daten und der Privatsphäre sichergestellt und die soziale und kulturelle Teilhabe von Personen berücksichtigt werden.


Termin: 15.05.2020, 15.10.2020, 15.04.2021, 15.10.2021
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Software-intensive Systeme (GI-SIS), Rosa-Luxemburg-Straße 2, 10178 Berlin
Kontakt: Dr. Jens Totz, Tel.: 030/6 70 55-81 30, KI4KMU@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) wish to inform the Indian and German scientific communities that, effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronised funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years.

Since this programme addresses all fields of the life sciences, interested applicants may note that it is also suitable for Indo-German projects about epidemics or pandemics such as the current SARS-CoV-2 pandemic.


Termin: 28.02.2021
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG India Office in New Delhi: Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: +91 11 4922-4900 or +49 228 885-4900, matthias.kiesselbach@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungspreis der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung

Die Stiftung schreibt den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis aus für Kandidatinnen und Kandidaten bis 34 Jahre, die sich durch ihren wissenschaftlichen Lebenslauf sowie herausragende Publikationen auszeichnen. Die Thematik bezieht sich jeweils auf aktuelle, stark in Entwicklung befindliche Gebiete der Lebenswissenschaften.

Gefördert wird eine herausragende wissenschaftliche Nachwuchsforscherpersönlichkeit aus dem Gebiet der Lebenswissenschaften / Life Sciences (Biochemie, Genetik, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zellbiologie, Systembiologie, Biotechnologie, Bioinformatik etc.).


Termin: 31.07.2020 (Bewerbung per Post und elektronisch)
Adresse: Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung, Prof. Dr. Herwig Brunner, Stiftungsvorstand/CEO, Bärenmühlweg 39, 82362 Weilheim
Kontakt: info@engelhorn-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette gefördert werden.

Ziel ist die Förderung vorwettbewerblicher industrieller FuE-Vorhaben, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird.

Termin: 30.06.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julia Kaltschew, Tel.: 030/ 10 07 81 51, Johannes Rittner, Tel.: 030/310 07 82 30, ecsel@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Mensch-Technik-Interaktion: Innovative Start-ups

Das BMBF will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) stärken.

Modul 1: Forschungsteams fördern
Gefördert werden Ansätze, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzer­erleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Modul 2: Thematische Einzel- und Verbundvorhaben. Themenfelder:

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben
Termin: 15.01. und 15.07.2020 (Projektskizzen, zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mensch-Technik-Interaktion“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Angelika Frederking, Oliver Sartori, Christian Schulz, Sebastian Weide, Tel.: 030/31 00 78-1 01
Weitere Informationen: Ausschreibung

Künstliche Intelligenz ─ ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen (Full Grants)

Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich. Neben einer substantiellen, längerfristigen Projektförderung ist auch die Förderung eines optional vorgeschalteten einjährigen "Planning Grant" vorgesehen.

  • Planning Grant
    Angesichts der mit der gewünschten "neuen Qualität" der interdisziplinären Zusammenarbeit verbundenen Herausforderungen für die beteiligten Projektpartner(innen) bietet die Stiftung im Vorfeld eines Vollantrages die Option zur Beantragung eines "Planning Grant" mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer maximalen Fördersumme von 150.000 Euro. Die aktive Unterstützung dieser "Findungsphase" soll unter anderem die Zusammenstellung eines geeigneten Projektteams, das Finden einer gemeinsamen Sprache, die Identifizierung eines verbindenden Themas sowie schließlich die Ausformulierung eines "Full Grant" ermöglichen.
     
  • Full Grant
    Für die längerfristige Bearbeitung einer vom Konsortium festgelegten Thematik können Kooperationsvorhaben unter Beteiligung von bis zu fünf Arbeitsgruppen mit einer Gesamtfördersumme von maximal 1,5 Mio. Euro für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren beantragt werden.
Termin: 07.07.2020, 14:00 Uhr (Plannung Grants), voraussichtlich Okt. 2020 (Full Grants)
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Gesellschaftswissenschaften: Dr. Hanna Wielandt, Tel.: 0511 /8381-291, wielandt@volkswagenstiftung.de, Technikwissenschaften: Dr. Franz Dettenwanger, Tel.: 0511/8381-217, dettenwanger@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Werner und Inge Grüter-Stiftung - Preis für Wissenschaftsvermittlung

Die Werner und Inge Grüter-Stiftung vergibt den Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung 2020 für hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie, die das Ziel haben, wissenschaftliche Ergebnisse über die Grenzen ihrer jeweiligen Disziplinen hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Der Preis ist dotiert mit € 10.000,00 und wird für Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum verliehen.

Es sind Eigenbewerbungen wie Vorschläge durch Dritte möglich.

Termin: 31.01.2020 (Online-Bewerbung)
Adresse: Werner und Inge Grüter-Stiftung, c/o Deutsches Stiftungszentrum, Widenmayerstraße 10, 80538 München
Kontakt: Tel.: 089/3302916-13, info@grueter-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen - Innovative Technologien für die digitale Gesellschaft

Gefördert werden Innovationen der MTI (Mensch-Technik-Interaktion), die neuartige Lösungen für eine gemischte Realität im Bereich „Digitale Gesellschaft“ adressieren. Große Herausforderungen stellen dabei die verbesserte Immersion durch neue Interaktionsformen sowie Multi-User-Szenarien dar. Neben der einfachen Nutzbarkeit und nutzerzentrierten Gestaltung sollen auch übergreifende Fragen, wie beispielsweise Echtzeitfähigkeit und Nachhaltigkeit, beachtet werden. Für die Entwicklung immersiver, alltagstauglicher und kommerziell erfolgreicher MR-Systeme sind insbesondere eine enge Verzahnung der beteiligten Akteure sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Natur-, Geistes- und -Betriebswissenschaften essenziell. Auch die stetige Einbindung von potenziellen Nutzerinnen und Nutzern ist eine grundlegende Anforderung an alle Entwicklungen.


Termin: 29.07.2020, 12:00 Uhr (zweistufig)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger "Mensch-Technik-Interaktion; Demografischer Wandel", Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julia Seebode, Dr. Jens Apel, Tel.: 030/31 00 78-1 01
Weitere Informationen: Ausschreibung

Leben? – Ein neuer Blick der Naturwissenschaften auf die grundlegenden Prinzipien des Lebens

"Was ist Leben?" – diese fundamentale Frage stellt sich die Menschheit seit Jahrhunderten. In jüngster Zeit haben sich besonders an der Grenze zwischen Natur- und Lebenswissenschaften Forschungsfelder entwickelt, die vollkommen neue Erkenntnisse zu dieser Frage beisteuern können.

Die Stiftung unterstützt mit dem Förderangebot sowohl Einzelforscher/innen aller Karrierestufen nach der Promotion als auch (internationale) Forschungskooperationen, deren Vorhaben neue Erkenntnisse über die Grundprinzipien des Lebens versprechen. Um Wissenschaftler/innen mit diesem ambitionierten Anspruch angemessen zu unterstützen, bietet die Stiftung eine langfristige Förderung von bis zu fünf Jahren an. Für jedes Förderprojekt steht dabei ein finanzieller Rahmen von maximal 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.


Termin: 01.12.2020
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381-396, Catharina Altevogt, Tel.: 0511/8381-396, dutow@volkswagenstiftung.de, altevogt@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wolfgang-Gentner-Stipendien am CERN

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Doktorarbeiten in technischen Bereichen am CERN für eine Dauer von bis zu drei Jahren (Wolfgang-Gentner-Stipendien). Ziel des Programms ist die Ausbildung von Doktorand/innen deutscher Hochschulen in einem internationalen, erstklassigen Hochtechnologie-Umfeld mit engen Kontakten zur Industrie. Das Wolfgang-Gentner-Programm ist Teil des allgemeinen CERN Doctoral Student Programme mit gleichen Anstellungsbedingungen, aber Förderung durch das BMBF.

Termin: 19.10.2020
Weitere Informationen und Bewerbungsformular: Ausschreibung

HFSP - Postdoctoral Fellowships

The HFSP fellowship program supports proposals for frontier, potentially transformative research in the life sciences. Applications for high-risk projects are particularly encouraged. The projects should be interdisciplinary in nature and should challenge existing paradigms by using novel approaches and techniques. Scientifically, they should address an important problem or a barrier to progress in the field.

HFSP postdoctoral fellowships encourage early career scientists to broaden their research skills by moving into new areas of study while working in a new country.

Long-Term Fellowships (LTF) are for applicants with a Ph.D. in a biological discipline, who will broaden their expertise by proposing a project in the life sciences which is significantly different from their previous Ph.D. or postdoctoral work.

Cross-Disciplinary Fellowships (CDF) are for applicants with a Ph.D. from outside the life sciences (e.g. in physics, chemistry, mathematics, engineering or computer sciences), who have had limited exposure to biology during their previous training.


Termin: 27.08.2020 (Registrierung ab 01.07.2020)
Adresse: International Human Frontier Science Program Organization, 12, quai Saint-Jean,67000 Strasbourg,France
Kontakt: grant@hfsp.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2041: Computational Connectomics

The field of connectomics aims to comprehensively describe the physical and functional coupling among the neural elements of the brain. Understanding brain networks across different scales is an important step towards understanding brain function. However, further progress will hinge on a close interplay of experiment, theory, and computational analysis. Connectomics data sets will be huge, representing prototypical “big data” that cannot be easily visualised and intuitively grasped by the human brain. These data sets will be highly structured and far from random, however.

The goal of the Priority Programme is to uncover this structure, understand the principles governing the organisation of the connectome, and understand how it forms through development and learning, how it gives rise to normal function, how it changes when we age or acquire a disease, and how such changes affect its function.


Termin: 17.06.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Kim Marita Wind, Tel.: 0228/885-2153, kim.wind@dfg.de, Dr. Christoph Limbach, Tel.. 0228/885-2895, christoph.limbach@dfg.de
Weitere Informationen:
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Biomedical Research: PhD Fellowships (Boehringer Ingelheim Fonds)

PhD Fellowships of the Boehringer Ingelheim Fonds are awarded to outstanding young scientists (max. age: 27 years) who wish to pursue an ambitious PhD project of approximately 3 years in basic biomedical research in an internationally leading laboratory.

Termine: 01.02, 01.06, 01.10.2020
Adresse: Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz, Tel.: 06131/27 50 8-0
Kontakt: secretariat@bifonds.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Förderinitiative "Experiment": Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften

Das Angebot richtet sich an Forscher/-innen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften einschließlich unmittelbar benachbarter Disziplinen aus den Verhaltenswissenschaften, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 120.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Gegen Ende der Förderung wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Termin: 15.09.2020
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381 350,bischler@volkswagenstiftung.de, Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381 396, dutow@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/innen nach der Promotion

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu vierjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten.

Förderart: Eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung); Förderdauer: max. 5 (+3) Jahre; Fördersumme: projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen

Termin: 10.10.2019
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.: 0511/8381-4252, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Boehringer Ingelheim Foundation: Funding programme (plus 3). Perspektiven-Programm für selbständige Nachwuchsgruppenleiter/innen

Die Boehringer Ingelheim Stiftung möchte mit dem Perspektiven-Programm herausragenden Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern in Medizin, Biologie und Chemie die Möglichkeit geben, das eigenständige Forschungsprofil weiter zu entwickeln und die Berufbarkeit zu erlangen. Zudem wird mit diesem Programm ein Impuls zur Verbesserung der medizinischen Grundlagenforschung in Deutschland gegeben.

Bewerber/innen können eine Förderung ihrer selbstständigen Arbeitsgruppe von € 200.000 bis zu € 300.000 pro Jahr für bis zu drei Jahre zur Fortführung ihres Forschungsprogramms beantragen. Besonders herausragende Gruppenleiter und -leiterinnen, die in der Medizin angesiedelt sind, können alternativ eine Stiftungsprofessur für fünf Jahre beantragen.


Termin: 30.10.2020
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: Dr. Carsten Lambert , Tel: 06131 27 508-0, secretariat@bistiftung.de 
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase

Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin

Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung

Die zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert die Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Zukünftig sollen schnellere, präzisere und schonendere Verfahren zur Verfügung stehen, die zur Lebensrettung, Behandlung und Heilung von Patienten dienen oder die Lebensqualität Betroffener sowie ihrer Angehörigen erhöhen.

Ziel der Förderung ist es, in Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendern erfolgversprechende Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen für eine digitale Gesundheitsversorgung zu initiieren, die die Patientenversorgung und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems gleichermaßen verbessern. Die ­zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert auch die Anforderungen an eine digitale Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Diesen Trend greift das Fachprogramm Medizintechnik auf.

Thematische Schwerpunkte:

  1. Digitale Unterstützung
  2. Digitale Therapien
  3. Integrierte Versorgungsketten
  4. Strukturen für eine digitale Gesundheitsversorgung

Termin: 15.09.2020 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Bülowstraße 78, 10783 Berlin
Kontakt: Sebastian Eulenstein, Dr. Roland Metzner, Dr. Adriana Antje Reinecke, Tel.: 030/2 75 95 06-41, DigiMedTech@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderungsmöglichkeiten zur Forschung über Covid 19

Eine Zusammenstellung an verschiedenen Fördermöglichkeiten zur Forschung über Covid 19 befindet sich auf folgender Webseite von Science Business.

Science | Business Database - Coronavirus Funding Opportunities: https://sciencebusiness.net/coronavirus-funding-opportunities

PRACE Fast Track-Ausschreibung zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie

Als gemeinnützige Vereinigung von 26 Mitgliedern aus EU und assoziierten Drittstaaten stellt die europäische Partnerschaft „PRACE“ („Partnership for Advanced Computing in Europe“) seit rund zehn Jahren Möglichkeiten für Forschungsprojekte bereit, die Ressourcen für Hochleistungsrechnen und Datenmanagement benötigen.

Ergänzend zu den regulären, zweimal jährlich geöffneten Ausschreibungen für Projekte unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, hat PRACE nun einen „Fast Track-Call“ veröffentlicht, der zur Bekämpfung der COVID 19-Pandemie beitragen soll. Entsprechende Anträge werden innerhalb einer Woche evaluiert und können beispielsweise aus folgenden Forschungsbereichen eingereicht werden:

  • Biomolecular research to understand the mechanisms of the virus infection
  • Bioinformatics research to understand mutations, evolution, etc.
  • Bio-simulations to develop therapeutics and/or vaccines
  • Epidemiologic analysis to understand and forecast the spread of the disease
  • Other analyses to understand and mitigate the impact of the pandemic

Termin: Die Ausschreibung ist bis auf weiteres geöffnet, Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Zudem hat PRACE eine Liste weiterer Initiativen zusammengestellt, die ebenfalls Hochleistungsrechenkapazitäten sowie weitere Forschungsinfrastrukturen zur Unterstützung im Kampf gegen die COVID 19-Pandemie bereitstellen.

Weitere Informationen:

Fördermöglichkeit der European Open Science Cloud für COVID-19-bezogene Aktivitäten

Die European Open Science Cloud (EOSC) ist eine offene Plattform zum Austausch von Forschungsdaten. Als Reaktion auf den Coronavirus-Ausbruch bietet das EOSC-Sekretariat in einem Schnellverfahren (Fast Track) die Möglichkeit zur Beantragung von finanzieller Förderung von bis zu 45.000 Euro für COVID-19-bezogene Aktivitäten an. Diese Aktivitäten umfassen u.a. die Nutzung von Infrastrukturen, das Teilen von Testmethoden und -daten, die Entwicklung von Software, Methoden, Tools und Infrastrukturen zum Teilen.

Die Beteiligungs- und Begutachtungsregeln sind an Horizont 2020 angelehnt, die Begutachtung erfolgt wöchentlich.


Weitere Informationen zum Antragsverfahren sowie zu den förderfähigen Kosten und Kriterien unter: Förderaufruf auf der Website des EOSC-Sekretariats

Forschungspreis der Rosemarie-Germscheid-Stiftung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V. mit dem Titel „Partizipation und Patientenbeteiligung“

Für den mit 5.000 Euro dotierten Preis können Ideen-Skizzen oder Veröffentlichungen eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen sollten ein Bezug zu einem oder zu mehreren der folgenden Aspekte haben:

  • die Bedürfnisse von Rheuma-Betroffenen und deren Versorgung
  • die Erforschung von rheumatischen Erkrankungen – also deren Diagnose, Entstehung oder Präventions- bzw. Therapiemöglichkeiten
  • Selbsthilfeforschung im Bereich Rheumatologie
  • soziale Teilhabe von Rheuma-Betroffenen
  • Gesundheitskompetenz von Rheuma-Betroffenen

Termin: 31.08.2020
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Welschnonnenstraße 7, 53111 Bonn
Kontakt: Dr. Jürgen Clausen, Referent Forschung, clausen@rheuma-liga.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibung zur fachübergreifenden Erforschung von Epidemien und Pandemien anlässlich des Ausbruchs von SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs zeigen, dass man Epidemien und Pandemien nicht im nationalen Rahmen begegnen kann, sondern dass die globalen Zusammenhänge berücksichtigt werden müssen. Um künftig auf die vielfältigen Aspekte von weltweiten Infektionswellen besser vorbereitet zu sein, muss eine breit gefächerte Forschung unterstützt werden.

Gefördert werden Vorhaben, die sich mit der Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung der Ursachen und Auswirkungen von und dem Umgang mit Epidemien und Pandemien am Beispiel von SARS-CoV-2 und anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen.


Termin: 01.09.2020, Absichtserklärung bis 01.07.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Wieland Biedermann, Gruppe Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2023, wieland.biedermann@dfg.de, Dr. Julia Engel,Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften 2: Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Tel.: 0228/885-2972, julia.engel@dfg.de, Dr. Katja S. Großmann, Gruppe Lebenswissenschaften 3: Medizin, Tel.: 0228/885-2565, katja.grossmann@dfg.de, Dr. Katharina Hartmann, Gruppe Lebenswissenschaften 2: Mikrobiologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Tel.: 0228/885-2342, k.hartmann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen

Die Belastung mit Krankheitskeimen ist ein substantielles globales Problem in der Medizin, der Biotechnologie und der Lebensmittelindustrie sowie beim Umweltschutz. Die Häufigkeit von tödlichen Infektionen wird von der Weltgesundheitsorganisation weltweit mit ca. 17 Millionen pro Jahr angegeben.

Ziel der Förderung ist, die Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen maßgeblich weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht dabei die Verfügbarkeit innovativer, professioneller Photonik-Komponenten und -Systeme zur Detektion und Identifizierung von Keimen sowie zur Dekontamination. Darüber hinaus soll sie dem Aufbau eines nach­haltigen und wachsenden Netzwerks dienen. Auf diese Weise soll sie die Gesundheitssituation und Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.


Termin: 18.06.2020
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Thomas Sandrock, Tel.: 0211/6 21 44 43, sandrock@vdi.de, Prof. Dr. Hans-Joachim Schwarzmaier, Tel.: 0211/6 21 46 64, schwarzmaier@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Teilnehmende für Online-Studie gesucht!

Im Rahmen eines DFG-finanzierten Forschungsprojekts untersuchen wir die Auswirkungen von sozialen Beziehungen auf unser psychisches Erleben und auf Gehirnprozesse. Für die Teilnahme werden Einkaufs- und Kinogutscheine im Wert von insgesamt 6.000,-€ verlost.

Aktuell suchen wir Teilnehmende, die bereit sind, am PC, Tablet oder Handy ein paar Fragebögen auszufüllen. Dies dauert insgesamt ca. 15 Minuten. Im Anschluss würden Sie über einen Zeitraum von 5 Tagen gebeten, 4x täglich kurze Fragen auf Ihrem Smartphone zu beantworten (ggw. leider nur auf Android-Smartphones möglich). Der Zeitaufwand pro Tag liegt bei nicht mehr als 4 Minuten.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Sie sind zwischen 18 und 65 Jahre alt,
  • Ihre Deutschkenntnisse sind ausreichend, um diese Informationen sowie die Fragen und Aufgaben in der Studie zu verstehen,
  • Sie haben ein Android-Smaprtphone und sind bereit, eine App für die Studiendurchführung darauf zu installieren,
  • Sie sind damit einverstanden, dass wir Sie wegen einer möglichen Teilnahme für die weiterführende psychologische Studie erneut kontaktieren,
  • es liegt keine schwerwiegende hirnorganische Erkrankung vor (z.B. Demenz, Hirntumor)
Kontakt: soziale-beziehungen@charite.de
Projektleitung: Dr. Sebastian Mohnke, Charité - Campus Mitte, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

 

Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Gefördert werden Nachwuchsgruppen, die zu infektiologischen Fragestellungen forschen, insbesondere zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Es soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit gegeben werden, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. als Hochschullehrer in der Infektionsforschung zu erlangen. Die Fördermaßnahme ist modular aufgebaut. Die Förderung kann maximal eine Dauer von neun Jahren umfassen.

Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:

Modul 1: Klinische Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Modul 2: Nichtklinische Nachwuchsgruppen in der Infektionsforschung

Termine: 12.09.2019, 08.09.2020 (Projektzskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Heide Weishaar, Tel.: 030/6 70 55-80 16, heide.weishaar@dlr.de, Dr. Ursula Kopp, Tel.: 0228/38 21-12 30, ursula.kopp@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Eugen Münch-Preis für innovative Gesundheitsversorgung

Die Stiftung Münch verleiht jährlich den Eugen Münch-Preis für innovative Ideen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Kategorie Versorgungsforschung (dotiert mit 20.000 Euro):
In dieser Kategorie werden wissenschaftliche Forschungsarbeiten im Bereich der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet, die sich damit beschäftigen, den Zugang zur Versorgung zu sichern und/oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Leistungserbringung zu verbessern.

Kategorie Praktische Anwendungen (dotiert mit 20.000 Euro):
In dieser Kategorie werden innovative praktische Anwendungen neuer Technologien und Prozesse ausgezeichnet, die sich damit beschäftigen, den Zugang zur Versorgung zu sichern und/oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Leistungserbringung zu verbessern. Die Anwendungen können sich in der Planungs- oder Umsetzungsphase befinden – oder bereits am Markt etabliert sein. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bereichen Digitalisierung, eHealth und Robotik.


Termin: 01.07.2020
Adresse: Stiftung Münch, Möhlstr. 9, 81675 München
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunities for Indo-German Fundamental Research Projects in the Life Sciences

The Department of Biotechnology (DBT) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) wish to inform the Indian and German scientific communities that, effective immediately, it is possible for teams of Indian and German researchers to seek synchronised funding for integrated Indo-German cutting-edge fundamental research projects proposing innovative approaches in the academic disciplines covered by the Department of Biotechnology (DBT), Ministry of Science and Technology, Government of India, with a duration of up to three years.

Since this programme addresses all fields of the life sciences, interested applicants may note that it is also suitable for Indo-German projects about epidemics or pandemics such as the current SARS-CoV-2 pandemic.


Termin: 28.02.2021
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG India Office in New Delhi: Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: +91 11 4922-4900 or +49 228 885-4900, matthias.kiesselbach@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Medicines Initiative 2 - Start der 14. Ausschreibungsrunde

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI 2) hat ihre 14. Ausschreibungsrunde geöffnet. Sie umfasst die folgenden 4 Themen:

  • Topic 1: Targeted immune intervention for the management of non-response and relapse
  • Topic 2: Non-invasive clinical molecular imaging of immune cells
  • Topic 3: Development of a platform for federated and privacy-preserving machine learning in support of drug discovery
  • Topic 4: Centre of excellence – remote decentralised clinical trials
Termin: 14.06.2018
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ideenwettbewerb der Rheumastiftung: Ausschreibung der Deutschen Rheuma-Liga

Forscherinnen und Forscher können sich mit ihren Forschungsideen zu konkreten Fragestellungen aus der Rheumatologie bewerben. Schwerpunkte der diesjährigen Ausschreibung sind die Fatigue, neue Ansätze bei Osteoporose und Impfungen bei Immunsuppression.

Die Forschungsideen sollten folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Krankheitsentstehung,
  • Bessere Diagnostizierbarkeit,
  • Neue Therapieansätze,
  • Umsetzung von Impfempfehlungen,
  • Optimierung der Impfantwort.

Die drei besten Ideen werden mit 2.500 Euro ausgezeichnet.

Termin: 15.07.2020 (wissenschaftliches Konzept auf max. 5 Seiten)
Bewerbung an: info@rheumastiftung.org
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Welschnonnenstraße 7, 53111 Bonn
Kontakt: Dr. Jürgen Clausen, Referent Forschung, Tel.: 0228/766 06-24, bv.clausen@rheuma-liga.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften

Deutsche aus dem östlichen Europa in globalen Zusammenhängen und Verflechtungen

Zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gehören seit der Frühen Neuzeit zahlreiche (Folge-)Migrationen, u. a. in die asiatischen Gebiete Russlands und nach Nord- und Südamerika. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Das Förderprogramm möchte dazu anregen, globale Zusammenhänge und Verflechtungen Deutscher aus dem östlichen Europa zu analysieren, etwa die Konstruktion transnationaler „deutscher“ Identitätsentwürfe außerhalb des deutschen Nationalstaats bzw. außerhalb Europas.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wirtschaftsgeschichte transnational. Die Deutschen im östlichen Europa und ihre ökonomischen Netzwerke

Wirtschaftsbeziehungen sind ein grenzüberschreitendes Phänomen par excellence. Kaum ein Bereich hat die Interaktionen zwischen den Deutschen im östlichen Europa und ihren Nachbarn konstanter bestimmt als der wirtschaftliche Austausch.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Erforschung und Präsentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei transnationalen und kulturellen Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ziel des Förderprogramms ist es, transnationale ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa zu untersuchen. Dies kann auch durch Vergleiche oder durch die Analyse von Verflechtungen erfolgen, etwa im Kontext deutsch-jüdischer Lebenswelten oder der Beziehungen zu anderen Gruppen (z. B. der Armenier) im östlichen Europa. Dabei können Entwicklungen in den Blick genommen werden, die in vornationale Epochen zurückreichen.  Ausgeschrieben wird hierfür ein wissenschaftliches Förderprogramm für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.


Termin: 30.11.2020
Adresse: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Kontakt: Tel.: 0441/96195-0, bkge@bkge.uni-oldenburg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zivile Sicherheit - Gesellschaften im Wandel im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023"

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben und ein Metaprojekt.

FuE-Vorhaben:

Das BMBF fördert Einzel- oder Verbundvorhaben, die die Ursachen, Wechsel- und Folgewirkungen von derzeit bestimmenden gesellschaftlichen und technologischen Wandlungsprozessen auf die zivile Sicherheit untersuchen sowie praxisrelevantes Wissen schaffen, wie unter den sich ändernden Rahmenbedingungen zivile Sicherheit garantiert und gestaltet werden kann.

Die Vorhaben sind in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen, zum Beispiel Geistes-, Sozial-, Verhaltens- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften angesiedelt und sollen einzeln oder im Verbund mit Praxispartnern, zum Beispiel BOS und/oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft konzipiert und umgesetzt werden.

Metaprojekt:

Gefördert wird ein Metaprojekt (Einzel- oder Verbundvorhaben) mit dem Ziel, das Forschungsfeld der geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in der zivilen Sicherheitsforschung kontinuierlich auf der Grundlage aktueller gesellschaftlicher und sicherheitsrelevanter Aspekte weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und zur Diskussion gestellt werden. Hierzu soll die Vernetzung der Fachszene mit Entscheidungsträgern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie mit einer breiteren Öffentlichkeit unterstützt werden.


Termin: 30.06.2020
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Tina Stefanova, Tel: 02 1/62 14-4 76, stefanova@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung

Wissenschaftliche Erkenntnisse verändern die Welt, in der wir leben, und bilden die Grundlagen für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Medien und die Digitalisierung in allen Lebensbereichen verändern auch das Diskursverhalten. Die Frage, wie Wissenschaft in der Gesellschaft gesehen wird, bedarf einer Revision gängiger Modelle und Praktiken der Wissenschaftskommunikation.

Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen können mit verschiedenen Akteuren aus der Praxis und der Öffentlichkeit erforschen, wie künftig wirksame nicht primär interessengeleitete Wissenschaftskommunikation mit nichtwissenschaftlichen Zielgruppen gelingen kann. Die Ergebnisse dieser Vorhaben sollen anschließend in die inner- und außerakademische Diskussion zu Wissenschaft und Gesellschaft einfließen.

Das Förderangebot richtet sich an Teams, die mindestens jeweils aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen (Wissenschafts-) Kommunikationsforschung, Fachwissenschaften und Praxis bestehen und ggf. weitere Stakeholderinnen und Stakeholder aus der Öffentlichkeit einbinden.

Fördervolumen: bis zu 4 Mio. Euro (erste Phase, 5 Jahre); bis zu 2 Mio. Euro (zweite Phase, 3 Jahre).


Termin: 04.09.2020 (12:00 Uhr); 12.05.2020: Informations- und Netzwerkveranstaltung für potenzielle Antragstellende in Berlin
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, danisman@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-256, Dr. Cora Schaffert-Ziegenbalg, schaffert-ziegenbalg@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-276
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kleine Fächer – Zusammen stark: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern

Das Ziel dieser Förderlinie ist die Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden.

Gefördert werden Forschungsgruppen, die innovative Themen und Fragestellungen der Kleinen Fächer bearbeiten. Die Verbundvorhaben werden für maximal vier Jahre gefördert. Ein Verbund besteht aus drei bis sechs Einrichtungen (Universität, Hochschule mit Promotionsrecht, Fachhochschule oder außeruniversitäre Forschungs­einrichtung) und beforscht selbst gewählte Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer. Unterstützt wird auch die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen, technischen und lebenswissenschaftlichen Fächern. Der Verbund sollte mit den mittleren und großen Fächern am jeweiligen Hochschulstandort zusammenarbeiten.

Termin: 31.01.2020, 31.01.2021
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Alla Nevshupa, Tel.: 02 28/38 21-15 48, Alla.Nevshupa@dlr.de, Dr. Ursula Bach, Tel.: 0228/38 21-11 34, Ursula.Bach@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weltwissen – Strukturelle Stärkung "kleiner Fächer"

Die sogenannten Kleinen Fächer stehen oftmals für einen großen, bedeutenden und zukunftsweisenden Wissensfundus, für Interdisziplinarität, Internationalität und Innovation.

Deshalb ist das Förderangebot auf eine nachhaltige Stärkung strukturell prekärer Wissensgebiete in Forschung und Lehre ausgerichtet. Es soll die Vertreter/innen dieser Wissensgebiete dazu anregen, innovative Ideen zur strukturellen Stärkung ihrer Bereiche zu entwickeln, sowie die Hochschulleitungen einladen, eine nachhaltige Perspektive auf die 'kleinen Fächer' einzunehmen. Darüber hinaus sollen Projekte der Wissenschaftskommunikation gefördert werden, die den Wissensschatz der 'kleinen Fächer' in Öffentlichkeit und Politik bekannter machen.

Das Förderangebot richtet sich an festangestellte Professor/innen aus den 'kleinen Fächern' zusammen mit Vertreter/innen der Universitätsleitungen (Förderlinie 1) sowie an Wissenschaftler/innen an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die 'kleine Fächer' vertreten (Förderlinie 2). 

Termin: 16.09.2019, 16.09.2020
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Vera Szöllösi-Brenig, szoelloesi-brenig@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/8381-218, Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Herausforderungen für Europa

Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Forschende (principal investigator, PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten. Der/die Hauptantragstellende muss dabei in Deutschland ansässig sein. Eine Kooperation mit Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern aus Süd- und Osteuropa ist ausdrücklich erwünscht. Die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern muss ein zentrales Element der Projekte darstellen.

Förderung bis zu 1 Mio. Euro bei 3 Partnern, bis zu 1.5 Mio. Euro bei 5 Partnern für max. 4 Jahre.


Termin: 25.06.2020
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Annabella Fick, Tel.: 0511/8381-212, Nicole Richter, Tel.: 0511/8381-243
Weitere Informationen: Ausschreibung

DHI Moskau - Jahres-Forschungsstipendium für Promotions- oder Habilitationsvorhaben

Das Deutsche Historische Institut (DHI) Moskau vergibt ein Jahresstipendium an Doktorand/innen oder Habilitand/innen, die Themen der russischen, ukrainischen, weißrussischen oder sowjetischen Geschichte bzw. der Geschichte der anderen postsowjetischen Länder oder der Geschichte der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen bearbeiten. Das Stipendium wird für einen Zeitraum von zwölf Monaten vergeben, von denen sechs Monate für Bibliotheks- und Archivarbeiten in Moskau oder Sankt Petersburg genutzt werden müssen.


Termin: 15.11.2020
Adresse: Deutsches Historisches Institut Moskau, Voroncovskaja ulica 8/7, 109044 Moskau, Tel.: +7 495 730 52 49
Bewerbung nur per Email an: stipendien@dhi-moskau.org 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).


Termin: 01.02.2021
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Vera Szöllösi-Brenig, Tel.: 0511/8381-218, szoelloesi@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europa Nostra Award

The EU Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Awards celebrates and promotes best practices related to heritage conservation, research, management, voluntarism, education and communication. In this way, it contributes to a stronger public recognition of heritage as a strategic resource for Europe’s economy, society and culture.

Outstanding heritage achievements are awarded in the following categories:
● Conservation
● Research
● Dedicated Service to Heritage
● Education, Training and Awareness-raising

Volumen: 10.000 Euro.


Termin: 01.10.2020
Kontakt: Elena Bianchi, Heritage Awards Coordinator, eb@europanostra.org, Tel.: 0031(0)703024052
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung: Förderung der Wissenschaft und der Völkerverständigung

Die Stiftung fördert Vorhaben im Bereich der Geistes-, Kultur-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Empfänger der Förderung sind Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland und in Polen. Vorhaben müssen in deutsch-polnischer Partnerschaft zweier Institutionen durchgeführt werden.

In diesem Verfahren können bis zu max. 80.000 Euro für ein Projekt beantragt werden. Die durchschnittliche Fördersumme beträgt 50.000 bis 70.000 Euro.

Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit vier thematischen Schwerpunkten:

  1. Kultur- und Wissenstransfer
  2. Europäisierungsprozesse
  3. Normen- und Wertewandel
  4. Mehrsprachigkeit

Termin: 30.10.2020
Adresse: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Logenstr. 9-10, 15230 Frankfurt (Oder)
Kontakt: Daria Mudzo-Wieloch, Tel.: +49-(0)335-6640594, mudzo-wieloch@dpws.de, Witold Gnauck, Tel.: +49-(0)335-6640593, gnauck@dpws.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fritz Thyssen Stiftung: Projektförderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Biomedizin

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich an Wissenschaftler/innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Biomedizin. Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung gefördert.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache und Kultur
  • Querschnittbereich „Bild–Ton–Sprache“
  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften (Molekulare Grundlagen der Krankheitsentstehung)

Termin: 15.09.2020
Adresse: Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
Kontakt: fts@fritz-thyssen-stiftung.de
Weitere Informationen: Auschreibung

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/innen nach der Promotion

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu vierjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten.

Förderart: Eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung); Förderdauer: max. 5 (+3) Jahre; Fördersumme: projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen

Termin: 10.10.2019
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.: 0511/8381-4252, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.

Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung

Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten

Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.

Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung

Bernhard-Zeller-Stipendien

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.

Termine: 31. März und der 30. September 
Informationen: Ausschreibung

Bestandsbezogene Stipendien:

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.

  • DFVjs-Stipendium
  • Norbert-Elias-Stipendium
  • Ernst-Jünger-Stipendium
  • Hilde-Domin-Stipendium
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht

Stortinget - Holberg International Memorial Prize

The Holberg Prize is an international prize awarded for outstanding contributions to research in the arts and humanities, social sciences, law and theology. Scholars holding positions at universities, academies and other research institutions, are entitled to nominate candidates to the Holberg Prize. The prize may be awarded both for work within a particular academic discipline and for work of a cross disciplinary nature.

Volumen: The Prize is worth NOK 6 000,000 (approximately EUR 600,000.


Termin: 15.06.2020 (Nominierung)
Adresse: Holberg Prize, University of Bergen, Post box 7800, N-5020 Bergen
Kontakt: Tel: +47-55-586992, info@holbergprisen.no
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Zivile Sicherheit - Gesellschaften im Wandel im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023"

Gegenstand der Förderung sind FuE-Vorhaben und ein Metaprojekt.

FuE-Vorhaben:

Das BMBF fördert Einzel- oder Verbundvorhaben, die die Ursachen, Wechsel- und Folgewirkungen von derzeit bestimmenden gesellschaftlichen und technologischen Wandlungsprozessen auf die zivile Sicherheit untersuchen sowie praxisrelevantes Wissen schaffen, wie unter den sich ändernden Rahmenbedingungen zivile Sicherheit garantiert und gestaltet werden kann.

Die Vorhaben sind in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen, zum Beispiel Geistes-, Sozial-, Verhaltens- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften angesiedelt und sollen einzeln oder im Verbund mit Praxispartnern, zum Beispiel BOS und/oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft konzipiert und umgesetzt werden.

Metaprojekt:

Gefördert wird ein Metaprojekt (Einzel- oder Verbundvorhaben) mit dem Ziel, das Forschungsfeld der geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in der zivilen Sicherheitsforschung kontinuierlich auf der Grundlage aktueller gesellschaftlicher und sicherheitsrelevanter Aspekte weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und zur Diskussion gestellt werden. Hierzu soll die Vernetzung der Fachszene mit Entscheidungsträgern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie mit einer breiteren Öffentlichkeit unterstützt werden.


Termin: 30.06.2020
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Tina Stefanova, Tel: 02 1/62 14-4 76, stefanova@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

INVITE - Innovationswettbewerb Digitale Plattform berufliche Weiterbildung (2020 bis 2025)

Mit dem Innovationswettbewerb INVITE (Digitale Plattform berufliche Weiterbildung) leistet das BMBF einen Beitrag zur Optimierung des digitalen Weiterbildungsraums der berufsbezogenen Weiterbildung. Dazu gehören die Vernetzung sowie die Weiterentwicklung von internetbasierten Plattformen, Applikationen und Diensten (z. B. Suchmaschinen) sowie die Entwicklung innovativer digitaler Lehr- und Lernangebote. Übergreifendes Ziel des Innovationswettbewerbs ist es, anwendungsbezogenes Wissen hinsichtlich eines innovativen digitalen und sicheren Weiterbildungsraums für die berufsbezogene Weiterbildung zu generieren.

Schwerpunkte:

  • Entwicklungsfeld I: Vernetzung von Weiterbildungsplattformen,
  • Entwicklungsfeld II: Entwicklung und Erprobung plattformbezogener Innovationen,
  • Entwicklungsfeld III: Entwicklung und Erprobung von KI-unterstützten Lehr- und Lernangeboten,
  • Metavorhaben: Entwicklungsorientierte Begleitforschung zu Standards eines innovativen digitalen Weiterbildungsraumes.

Termin: 15.09.2020
Adresse: Bundesinstitut für Berufsbildung, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn (Bewilligungsbehörde für die Abwicklung der Fördermaßnahme und die Antragsberatung)
Kontakt: Frau Hemkes, Tel.: 0228/1 07 15 17, hemkes@bibb.de, Frau Dr. Zaviska, Tel.: 0228/1 07 18 71, zaviska@bibb.de, Herr Brandt-Memet, Tel.: 0228/1 07 15 14, brandt@bibb.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus

Mit der Förderung von Forschungsvorhaben zu aktuellen Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will das BMBF dazu beitragen, dass Politik und Gesellschaft diesen Entwicklungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angemessen begegnen und Antisemitismus zurückdrängen können. Dafür bedarf es sowohl einer Stärkung der Grundlagenforschung als auch einer Stärkung der anwendungsorientierten Forschung.
Vorhaben der Grundlagenforschung sollen dazu beitragen, die Ursachen und Wirkungen aktueller Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus in der Tiefe zu erfassen und zu verstehen. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse aus der Forschung in die politische Bildung bzw. in die breite Öffentlichkeit vermittelt werden.

Exemplarische Themen für die Forschung:

  • Normen und Wertewandel
  • Medien/öffentliche Diskurse
  • Gesellschaftliche Aufarbeitung
  • Gesellschaftliche Milieus und Bevölkerungsgruppen
  • Perspektiven von Jüdinnen und Juden
  • Institutionen
  • Wirkungsforschung
  • Europäische und internationale Herausforderungen/Vergleiche

Termin: 09.07.2020
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft/Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Silvia E. Matalik, Tel.: 0228/38 21-13 67, Silvia.Matalik@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/38 21-17 69, Cedric.Janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kommunen innovativ (Daseinsvorsorge und nachhaltige Entwicklung)

Das BMBF fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ". Ziel ist die Stärkung der Daseinsvorsorge in Verbindung mit einer nachhaltigen Entwicklung. Förderfähige Projektvorschläge müssen daher darlegen, inwieweit sie zur Daseinsvorsorge und gleichzeitig zum Beispiel zu mehr Energie- oder Ressourceneffizienz, einer Stärkung der Kreislaufwirtschaft, einer Verbesserung des Klimaschutzes oder einer Minderung der Flächeninanspruchnahme beitragen.


Termin: 30.06.2020
Adresse: Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit, Projektträger Jülich – PtJ, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin
Kontakt: Dr. Reiner Enders, Tel.: 030/2 01 99-4 24, r.enders@fz-juelich.de, Maike Hauschild, Tel.: 030/2 01 99-4 54, m.hauschild@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kleine Fächer – Zusammen stark: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächern

Das Ziel dieser Förderlinie ist die Stärkung der Kleinen Fächer durch die Bildung von Netzwerken und Verbünden.

Gefördert werden Forschungsgruppen, die innovative Themen und Fragestellungen der Kleinen Fächer bearbeiten. Die Verbundvorhaben werden für maximal vier Jahre gefördert. Ein Verbund besteht aus drei bis sechs Einrichtungen (Universität, Hochschule mit Promotionsrecht, Fachhochschule oder außeruniversitäre Forschungs­einrichtung) und beforscht selbst gewählte Fragestellungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Kleinen Fächer. Unterstützt wird auch die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen, technischen und lebenswissenschaftlichen Fächern. Der Verbund sollte mit den mittleren und großen Fächern am jeweiligen Hochschulstandort zusammenarbeiten.

Termin: 31.01.2020, 31.01.2021
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Alla Nevshupa, Tel.: 02 28/38 21-15 48, Alla.Nevshupa@dlr.de, Dr. Ursula Bach, Tel.: 0228/38 21-11 34, Ursula.Bach@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Zukunft der Arbeit"

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den digitalen Wandel der Arbeitswelt für kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen durch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu stärken. Es sollen technologische und soziale Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert werden, indem neue Konzepte und Werkzeuge der Arbeits- und Organisationsgestaltung erforscht, entwickelt und umgesetzt werden.

Gefördert werden Projekte, die technikinduzierten Veränderungen in Unternehmen durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und -organisation aktiv begegnen.

Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht dabei im Bereich der Arbeitsgestaltung entlang der Handlungsfelder des Programms „Zukunft der Arbeit“:

  • Soziale Innovationen durch neue Arbeitsprozesse möglich machen,
  • neue Arbeitsformen im Kontext von Globalisierung und Regionalisierung erforschen,
  • Arbeiten im Datennetz – digitale Arbeitswelt gestalten,
  • Kompetenzen im Arbeitsprozess entwickeln,
  • neue Werte zwischen Produktion und Dienstleistung kreieren,
  • Mensch-Maschine-Interaktion für das neue digitale Miteinander,
  • Potenziale der Flexibilisierung für Beschäftigte und Unternehmen erschließen,
  • Gesundheit durch Prävention fördern,
  • Zukunft der Arbeit durch Nachhaltigkeit sichern – ökonomisch, ökologisch, sozial.
Termin: 01.03. und 01.09.2020 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Peter Schneider, Tel.: 0721/6 08-2 30 10, peter.schneider@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Die Förderung der Sicherheitsforschung durch die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden. Dabei soll die Forschungsförderung für Anwender intensiviert werden, unter anderem durch Themenoffenheit, kürzere Laufzeiten, vereinfachte Antragstellung und die Möglichkeit, Vorschläge terminunabhängig einzureichen.

Es werden Verbundprojekte mit zwei bis drei Projektpartnern gefördert,

  • die durch innovative, anwendungsorientierte Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet sind und bei denen die jeweiligen Anwender im Zentrum der Projektidee stehen,
  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt.

Themen:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.
Termin: 31.07.2018, danach jährlich zum 31.01., 31.07.2019 bis 2022
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr.-Ing. Frank Sicking, Tel.: 0211/62 14-5 87, sicking@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft

Ziel der Initiative

Mit dem Ende der Sowjetunion wurden an der Südgrenze der Russländischen Föderation 70 Millionen Menschen aus rund 100 Ethnien und Sprachen in die Unabhängigkeit entlassen. In diesen unabhängig gewordenen Staaten Mittelasiens und Kaukasiens sowie einigen unmittelbar angrenzenden Teilen der Russländischen Föderation, Chinas und Afghanistan engagiert sich die Förderinitiative "Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft". Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Förderangebot

Strukturell orientierte Maßnahmen

Die VolkswagenStiftung unterstützt Maßnahmen, die jederzeit beantragt werden können: Vorhaben zur Eingliederung zurückkehrender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mittelasien und dem Kaukasus, Workshops, Symposien und Sommerschulen sowie punktuelle Hilfen zum Auf- und Ausbau akademischer Infrastruktur in der Region.


Termin: jederzeit
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Matthias Nöllenburg, Tel.: 0511/8381-290,  Daniela Grages, Tel.: 0511/8381-257
Weitere Informationen: Ausschreibung

LIFE-Programm 2014-2020: Programm für Umwelt- und Klimapolitik

Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für ein neues Programm für Umwelt- und Klimapolitik (LIFE) vorgelegt, das analog zum kommenden Rahmenprogramm Horizon 2020 von 2014-2020 laufen soll. Der Nachfolger des bestehenden Programms LIFE+ wird mit Mitteln in Höhe von 3,2 Mrd. EUR ausgestattet. Um eine größere Wirkung zu erzielen, wird LIFE einfacher und flexibler gestaltet und inhaltlich um die Bekämpfung des Klimawandels erweitert.

LIFE wird in die beiden Teilprogramme "Umwelt" und "Klimapolitik" unterteilt werden.
Im Teilprogramm Umwelt werden Maßnahmen zu den Bereichen:

  • Umwelt und Ressourceneffizienz (u.a. Einbeziehung von Umweltzielen in andere Bereiche)
  • Biodiversität (u.a. Verfahren zur Eindämmung des Verlusts an Biodiversität und Unterstützung der Natura-2000-Gebiete)
  • Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich (u.a. Verbreitung von bewährten Verfahren und Sensibilisierungskampagnen) unterstützt.

Das Teilprogramm Klimapolitik deckt folgende Bereiche ab:

  • Klimaschutz (Verringerung von Treibhausgasemissionen)
  • Anpassung an den Klimawandel (Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel)
  • Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (u.a. Sensibilisierung und Verbreitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel)

Eine weitere wichtige Änderung ist die Schaffung eines neuen Projekttypus:
Die "Integrierten Projekte" zielen auf eine verbesserte Umsetzung der Umwelt-und Klimapolitik auf breiterer Ebene durch eine koordinierte Mobilisierung von Mitteln der EU, von Einzelstaaten und der Privatwirtschaft ab. Darüber hinaus wird der räumliche Geltungsbereich des LIFE-Programms ausgeweitet, um mehr Möglichkeiten zur Finanzierung von Tätigkeiten außerhalb der territorialen Grenzen der Union bereitzustellen.

Weitere Informationen: zum Programm

Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages 2020

Der Deutsche Bundestag würdigt mit dem Wissenschaftspreis Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Berücksichtigt werden nur publizierte Arbeiten, die seit dem 1. April 2018 erschienen sind. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 15.07.2020
Adresse: Deutscher Bundestag, Fachbereich WD 1, Wissenschaftspreis, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Kontakt:  wissenschaftspreis@bundestag.de, Tel.: 030/227 38630 und 030/227 38636
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fachübergreifende Ausschreibungen

Zusatzmodul für derzeit von der Stiftung Geförderte (Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 breiten sich mit hoher Dynamik aus. Sie beherrschen weltweit alle Bereiche des öffentlichen sowie privaten Lebens und fordern die klinische, translationale sowie die Grundlagenvirologie heraus. Die damit einhergehenden Entwicklungen haben sowohl unmittelbare als auch noch nicht gänzlich absehbare langfristige Folgen, die neue Forschungsfragen aufwerfen und sogar zu neuen Forschungsfeldern führen können. Vor diesem Hintergrund unterstützt die VolkswagenStiftung Forschungsvorhaben aus allen Disziplinen, deren Erkenntnisgewinn nicht nur unmittelbar zur Bewältigung der Krise beiträgt, sondern ebenso Impulse für eine mittel- bis langfristige Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen geben kann.

Das Angebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und fordert insbesondere die Lebens-, Natur-, Technik- sowie die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zur Antragstellung auf. Das Angebot umfasst zwei Fördermaßnahmen:

  • Small Grants: Unterstützung für Einzel- oder Kooperationsprojekte, die ausgehend von der aktuellen Situation neue oder sich verändernde Fragestellungen adressieren, durch die bisherige gesellschaftliche Grundannahmen oder wissenschaftliche Paradigmen herausgefordert werden (Termin: 04.06.2020).
  • Zusatzmodul: Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, ihr jeweiliges Forschungsvorhaben um ein Zusatzmodul zu erweitern, das die oben genannten Herausforderungen adressiert (Antragstellung jederzeit).

Termin: Antragstellung jederzeit für das Zusatzmodul
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Administrative Fragen: Catharina Altevogt, Tel.: 00511 8381-397, altevogt@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsaufenthalte in Frankreich im Rahmen des Programms MOPGA

Im Rahmen des Programms "Post Doctoral Program - Make Our Planet Great Again" (MOPGA) werden Forschungsaufenthalte in Frankreich im Bereich Klima und Umwelt finanziert. Diese MOPGA Ausschreibung richtet sich insbesondere an junge Forscher/innen in Deutschland, die in den letzten fünf Jahren promoviert haben. 

Die Bewerbung benötigt die formale Unterstützung einer französischen Gastinstitution, die sich bereit erklärt, den Aufenthalt im Erfolgsfall zu übernehmen. Die Finanzierung beträgt 50.000 Euro für 12 Monate und wird ggf. dieser Institution zur Verfügung gestellt, die dann mit dem Preisträger einen Post-doc Vertrag abschließt.


Termin: 05.07.2020
Weitere Informationen: Details zur Ausschreibung

Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) – Informationen bzgl. COVID-19

Die Europäische Kommission hat eine neue Webseite mit aktuellen Informationen für MSCA-geförderte Forschende und Projektmanager/innen eingerichtet. Unter anderem finden sich hier Informationen zu EU-Initiativen in Bezug auf COVID-19 sowie Informationen zu Verschiebungen von Ausschreibungsfristen.

Zusätzlich hat die Europäische Kommission sechs neue FAQs zur Auswirkung von COVID-19 auf MSCA Projekte veröffentlicht. Darin wird unter anderem klargestellt, dass die Pauschalen an ITN- und IF-Fellows auch dann ausgezahlt werden müssen, wenn aufgrund der COVID-19-Krise die Arbeiten am Projekt zurzeit nicht wie geplant durchgeführt werden können. Anpassungen am Projekt, die den Arbeitsvertrag des Fellows betreffen, wie z.B. der Übergang von Vollzeit zu Teilzeit, oder das zeitweise Aussetzen des Projektes, sind möglich, können aber nur mit Zustimmung des Fellows und bei gleichzeitiger Verlängerung der Projektdauer erfolgen. Die Kommission gestattet zudem ausdrücklich die Verwendung der institutionellen Pauschalen für die erhöhten Personalkosten.

Neben dem Verweis auf die für alle H2020-Projekte zeitweilig geltende größere Flexibilität bei der Einhaltung von Deadlines für Milestones, Deliverables und Berichten, finden sich in den neuen FAQs auch Erleichterungen bei der Interpretation MSCA-spezifischer Regeln wie z.B. der Mobilitätsregel, der Dauer von RISE-Entsendungen und der Outgoing-Phase bei Global Fellowships.

Die Europäische Kommission hat weiterhin eine Antwort auf die Onlinepetition für bezahlte Projektverlängerungen für MSCA Fellows veröffentlicht. Laut der Antwort sind MSCA beneficiaries (Gasteinrichtungen) stark dazu angehalten, ihre Projekte weiter durchzuführen, auch wenn die Forschungs- und Trainingsaktivitäten nicht wie geplant umgesetzt werden können. Es muss weiter sichergestellt sein, dass die Arbeitsbedingungen, wie im MSCA IF Grant Agreement festgelegt, während der COVID-19 Krise eingehalten werden, auch im Fall von Telearbeit.

Stipendien für Forschungsaufenthalte in Indien 2020

Das IGCS (Indo-German Centre for Sustainability) vergibt Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen von einem Forschungsaustausch mit Indien profitieren und die im Jahr 2020 einen Forschungsaufenthalt am IGCS in Chennai planen.

Das Stipendium besteht aus einem Mobilitätszuschuss und einem Unterbringungszuschuss. Bewerben können sich Masterstudierende, DoktorandInnen, Postdocs und auch Professoren sowie Professorinnen.


Termin: 30.06.2020
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europa forscht in Japan. JSPS: Japan Society for the Promotion of Science

The JSPS Summer Program is implemented as a component of the JSPS Postdoctoral Fellowships for Research in Japan. Carried out in partnership with The Graduate University for Advanced Studies (SOKENDAI), the program provides opportunities for young pre- and post-doctoral researchers from North America and Europe to receive an orientation on Japanese culture and research systems and to pursue research under the guidance of host researchers at a Japanese university or research institute over a period of two months during the summer.

JSPS seeks cooperation from its overseas partners in recruiting candidates for the program. In implementing this program, our overseas partners are British Council (UK), Centre National de la Recherche Scientifique (France), Deutscher Akademischer Austauschdienst (Germany), the Canadian Embassy in Japan (Canada), and the Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education (Sweden).

All fields of the humanities, social sciences and natural sciences are included under this program. The candidate must either be majoring or conducting research in a related field.


Detaillierte Informationen und Ausschreibung unter: https://www.jsps.go.jp/english/e-summer/

WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Richtlinie zur Förderung des Technologie- und Wissenstransfers durch Patente, Normung und Standardisierung zur wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen von Hochschulen und Unternehmen „WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“ veröffentlicht.

Förderschwerpunkte:

  • Öffentliche Forschung - Verwertungsförderung, Unterstützung bei der Patentierung und Verwertung
  • Öffentliche Forschung - Weiterentwicklung von Erfindungen, Unterstützung bei der Verwertung
  • Unternehmen - Patentierung (KMU), Unterstützung bei der Patentierung und Verwertung
  • Normung und Standardisierung, Unterstützung bei der Normung
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden
Adresse: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer

Ziel des Förderangebots

Wissenschaftliche Ansätze, Methoden und Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu vermitteln und im Austausch mit der Gesellschaft zu reflektieren, gehört zu den Aufgaben der Wissenschaft. Die VolkswagenStiftung unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, sich mit ihrer Expertise gesellschaftlich einzubringen. Sie regt dazu an, neue Formen von Wissenschaftskommunikation zu erproben. Und sie stärkt Initiativen, die Öffentlichkeit und Wissenschaft einander näherbringen, indem sie den Transfer von Wissen in beide Richtungen befördert.

Zielgruppe

Dieses Förderangebot richtet sich an Antragstellerinnen und Antragsteller aller Fachrichtungen sowie an Bewilligungsempfängerinnen und Bewilligungsempfänger, die sich aktuell in der Förderung durch die Stiftung befinden.

Förderangebot

Fördermittel für Maßnahmen zur Verbesserung der Wissenschaftskommunikation und des Wissenstransfers können bereits mit dem Erstantrag oder im Nachgang zu einer Bewilligung eingeworben werden. Die Stiftung macht keine Vorgaben zu Ansatz, Art der Maßnahmen oder dem Kostenrahmen.

Termin: Antragstellung nach persönlicher Rücksprache
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de, Dr. Cora Schaffert-Ziegenbalg, Tel.: 0511/8381-276, schaffert-ziegenbalg@volkswagenstiftung.de, Dr. Sebastian Schneider, Tel.: 0511/8381-373, s.schneider@volkswagenstiftung.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderangebot für geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die VolkswagenStiftung möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen mussten, bei der Integration in das hiesige Wissenschaftssystem und unsere Gesellschaft unterstützen und ihnen helfen, ihre wissenschaftliche Karriere in Deutschland fortzuführen.

Förderangebot

  • Im Rahmen eines Stipendienprogramms können derzeit oder in den vergangenen 10 Jahren von der Stiftung Geförderte für bis zu 2 Jahre einen Gastwissenschaftler bzw. eine Gastwissenschaftlerin in ihren Forschungskontext einbinden und an ihrem Institut unterstützen.
  • Derzeit von der Stiftung Geförderte haben alternativ die Möglichkeit, in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben, Zusatzmittel für bis zu 3 Jahre zu beantragen, um geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihr bestehendes Projekt zu integrieren.
Termin: Antragstellung nach persönlicher Rücksprache
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERC Advanced Grants

Zielgruppe der ERC Advanced Grants sind etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Forschungsleistung. Bei der Begutachtung der wissenschaftlichen Leistung sind die letzten zehn Jahre vor der Antragstellung maßgeblich. Der Grant ist offen für alle Forschungsbereiche.

Das Budget pro Projekt beträgt maximal 2,5 Millionen Euro. In Ausnahmenfällen können bis zu 3,5 Millionen Euro beantragt werden. Die Projekte haben eine maximale Laufzeit von 5 Jahren.

Termin: 26.08.2020 (17:00 Uhr)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Kontakt für Wissenschaftler/innen der Freien Universität Berlin:
Edda Nitschke, Tel.:030 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

Aufruf zu Vorschlägen für Großgeräteinitiative 2021

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können jederzeit Themenvorschläge für die Ausschreibung einer Großgeräteinitiative einreichen. Vorschläge, die bis einschließlich 30. Juni 2020 bei der DFG eingehen, können noch in diesem Jahr bewertet werden.

In Großgeräteinitiativen fördert die DFG infolge einer Ausschreibung Projekte, die neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender Technologie für die Forschung zugänglich machen. Das Ziel ist, neuartige Gerätetechnologien wissenschaftlich zu erproben und ihr Potenzial sichtbar zu evaluieren.


Termin: jederzeit
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Michael Royeck, Tel.: 0228/885-2976, michael.royeck@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verlängerung des Förderprogramms „Open Access Publizieren"

Das Förderprogramm eröffnet wissenschaftlichen Hochschulen die Möglichkeit, bei der DFG Mittel zum Aufbau sogenannter Publikationsfonds einzuwerben, aus denen die Gebühren für Open-Access-Zeitschriftenartikel für Autorinnen und Autoren der Hochschulen finanziert werden können. Dabei zielt die Förderung wesentlich darauf ab, verlässliche finanzielle und organisatorische Strukturen zu etablieren, sodass die Finanzierung von Open-Access-Publikationen auch nach Beendigung der DFG-Förderung gewährleistet werden kann.

Termin: 31.12.2020
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Johannes Fournier, Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2418, johannes.fournier@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2134: The Active Self

The Priority Programme brings together cognitive and behavioural scientists from various disciplines, including psychology and robotics, to study the sensorimotor grounding of the human minimal self. This concept describes a person’s phenomenal experience in the here and now and how we perceive ourselves to be in a particular situation. While this experience is likely to be dominated by information delivered by the senses, i.e., by self-perception in a literal, immediate sense, humans also have knowledge about themselves, amassed over years, and a sense of understanding how their self relates to others.

The goal of the Priority Programme is to:

  • provide empirically validated core mechanisms underlying the emergence of behavioural indicators of selfhood (including body ownership and personal agency);
  • test how these core mechanisms generate a self in the course of ontogenetic development or the acquisition of expertise;
  • integrate the knowledge about core mechanisms and their role in development and learning into a dynamic model of self-construction;
  • design robotics experiments that can test hypotheses on the development of the minimal self;
  • and advance the state of the art in cognitive skills in robotics, in particular for human-robot interaction.

Termin: 27.01.2021 (Registrierung bis 13.01.2021)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Julia Engel, Tel.: 0228( 885-2972, julia.engel@dfg.de, Andrea Koch, Tel.: 0228/885-2207, andrea.koch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Programm „Germanistische Institutspartnerschaften“ (GIP). Das Programm hat zum Ziel, zusammen mit anderen Maßnahmen die Position der deutschen Sprache und Kultur in Mittel- und Osteuropa (MOE), in den Ländern der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sowie in Afrika, Asien, Lateinamerika, Israel und den Palästinensischen Gebieten nachhaltig zu stärken. Es zielt darauf ab, die Germanistik im Ausland in Lehre und Forschung zu unterstützen und in ihrem spezifischen Potential zu fördern.

Termin: 13.08.2019
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Referat Projektförderung deutsche Sprache und Forschungsmobilität (PPP)/P33
Kontakt: Hochschulstandorte A-F: Angelika Löckenhoff, Tel.: 0228/882-608, loeckenhoff@daad.de, Hochschulstandorte G-Z: Karin Führ, Tel.: 0228/882-481, fuehr@daad.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Aktuelle DAAD-Programme

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit einer Reihe von Programmen die Vernetzung deutscher Hochschulen mit Einrichtungen im Ausland. Ausschreibungen starten jährlich regulär Anfang April, Mitte Juni und Anfang Oktober.

Übersicht zu laufenden DAAD-Programmen der Projektförderung

Leonhard Euler-Programm
Stichtag: 20.02.2020
Ziel des Leonhard-Euler-Programms ist es, die Kontakte junger Nachwuchswissenschaftler aus Belarus, Republik Moldau, Russland, Ukraine, Zentralasien (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), Südkaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Georgien) und Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, ejR Mazedonien, Montenegro, Serbien) zu deutschen Hochschulen zu intensivieren, gemeinsame binationale Forschungsprojekte umzusetzen und dadurch einen Beitrag zum Verbleib des Hochschullehrernachwuchses an den jeweiligen Heimathochschulen zu leisten (z.B. während der Promotionsphase).

Deutsch-Indische Partnerschaften in der Hochschulzusammenarbeit
Stichtag: 01.03.2020
Das Programm soll durch die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene und der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehr- und Forschungsprofile für die Master- und PhD- Ausbildung dazu beitragen, die Internationalisierung deutscher und indischer Hochschulen voranzutreiben. Gefördert werden Maßnahmen, die der Weiterentwicklung der jeweiligen Internationalisierungsstrategien der beteiligten Hochschulen und der Entwicklung und Implementierung neuer Lehr- und Forschungsprofile dienen (Arbeitstreffen, Workshops, Winter- und Sommerschulen, Konferenzteilnahmen sowie Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalte).

Partnerschaften für nachhaltige Lösungen mit Subsahara-Afrika: Förderung von Maßnahmen für Forschung und integrierter postgradualer Aus- und Fortbildung
Stichtag: 02.04.2020
Das Programm soll durch die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene und der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehr- und Forschungsprofile für die Master- und PhD- Ausbildung dazu beitragen, die Internationalisierung deutscher und afrikanischer Hochschulen voranzutreiben. Gefördert werden Kooperationen von deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Partnern aus Subsahara-Afrika, die in einem integrierten Ansatz die gemeinsame Arbeit an einem Forschungsthema und seine Umsetzung in die Praxis mit Maßnahmen zu gemeinsamer postgradualer Aus- und Fortbildung in geeigneter Weise miteinander verzahnen. Fachrichtungen: Kreislaufwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung und -verarbeitung sowie Logistik und Verkehr.

Deutsch-Argentinisches Programm zur Förderung binationaler Studiengänge mit Doppelabschluss
Stichtag: 30.04.2020
Ziel des Programms ist die Entwicklung und Etablierung grundständiger und postgradualer binationaler Studiengänge, die nach einem wechselweise an der deutschen und an der argentinischen Hochschule absolvierten Studienaufenthalt zum Erwerb beider nationalen Abschlüsse als Double Degree führen.

Deutsch-Ägyptische Fortschrittspartnerschaft: Kurzmaßnahmen
Stichtage:
31.03.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.07.-31.12.2020
30.06.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2020

Ziel des Programms ist der Aufbau und die Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen aus Ägypten, um längerfristige Kooperationsmaßnahmen zu etablieren und aktive Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen, zur Verbesserung von Forschung und Lehre sowie zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu leisten. Gefördert werden Kurzmaßnahmen: Veranstaltungen wie Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen in Ägypten oder gleiche Veranstaltungen in Deutschland sowie Forschungs-, Lehr- und Studienaufenthalte, die im Zusammenhang mit einer Kurzmaßnahme stehen.

Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen mit Partnerhochschulen in Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon oder Irak
Stichtage:
01.04.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.07.-31.12.2020
01.07.2020: für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2020
Ziel des Programms ist der Aufbau und die Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen aus den Zielländern Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon und Irak, um längerfristige Kooperationsmaßnahmen zu etablieren und aktive Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen und zur Verbesserung von Forschung und Lehre sowie der demokratischen (Selbst-) Verwaltung der Hochschulen (Good Governance) zu leisten. Gefördert werden können Kurzmaßnahmen: Veranstaltungen wie Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen in den Zielländern oder gleiche Veranstaltungen in Deutschland mit arabischen Teilnehmenden vorrangig aus den Hauptzielländern sowie Forschungs-, Lehr- und Studienaufenthalte, die im Zusammenhang mit einer Kurzmaßnahme stehen.

Begleitseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern
Stichtag: 15.10.2020
Der DAAD fördert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm "Begleitseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern". Künftigen Fach- und Führungskräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die in den Programmen "Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge (EPOS)" oder in länderbezogenen Stipendienprogrammen des DAAD Stipendien für ein Postgraduiertenstudium an ausgewählten deutschen Hochschulen erhalten, werden überfachliche Qualifikationen und Kompetenzen vermittelt.

Go East- Osteuropatage und Projektanbahnungsreisen: Ausbau der Hochschulzusammenarbeit mit den Ländern Ost- und Südosteuropas, des Südkaukasus und Zentralasiens
Stichtag: 15.10.2020
Ziel des Programms ist es, die Zahl der Kooperationen zwischen deutschen Hochschulen und Partnerhochschulen in der genannten Region deutlich zu steigern. Das Programm soll mit seinen zwei Förderlinien zur Internationalisierung der beteiligten Hochschulen beitragen. Gefördert werden sowohl kleine Informationsveranstaltungen als auch große bilaterale Hochschultage (Linie 1) sowie Anbahnungsreisen von deutschen Professorinnen und Professoren und/oder anderen Hochschulangehörigen an einer oder mehreren Hochschulen in einem oder mehreren Ländern der genannten Region (Linie 2).


Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
DAAD-Projektdatenbank: Zusammenstellung verschiedener Ausschreibungen

Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Participant institutions in Israel are invited to submit proposals which may come from all fields of science and research. Proposals shall be so designed as to be carried out in close cooperation between the Israeli and the German project partners. They must contain a description of the joint work plan for both, the Israeli and the German side.

Eligible for the submission of proposals are:

  • Bar-Ilan University
  • Ben-Gurion University of the Negev
  • The University of Haifa
  • The Hebrew University of Jerusalem
  • Tel Aviv University
  • Technion – The Israel Institute of Technology
  • Weizmann Institute of Science
Termin: 31.03.2017 (Vollanträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Ute Stotz, International Affairs, Tel.: 0228/885-2429, Sibylle Zühlke, International Affairs,Tel.: 0228/885-2457
Kontakt: ute.stotz@dfg.de, sibylle.zuehlke@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle Calls: Horizon 2020

Eine Gesamtübersicht über die aktuellen Calls im EU-Programm Horizon 2020 ist im Internet zu finden unter:
https://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html

ERC Proof of Concept

Proof of Concept ist ein ergänzender Grant zu den Forschungsgrants des ERC. Er richtet sich ausschließlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits einen ERC-Grant innehaben und ein Forschungsergebnis aus ihrem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt vorkommerziell verwerten möchten.

Termin: 17.09.2020
Weitere Informationen: Ausschreibungshinweise
Kontakt für Wissenschaftler/innen der Freien Universität Berlin: Edda Nitschke, Tel.:030 838 665 03, edda.nitschke@fu-berlin.de

European Research Council (ERC) - Horizon 2020 Ausschreibungen

Die Europäische Kommission hat das ERC-Arbeitsprogramm veröffentlicht, das auch ein indikatives Budget und Deadlines für 2015 ausweist. Offen sind die Ausschreibungen für Starting Grants, Consolidator Grants und Proof of Concept.

Ausschreibungen und Fristen der Förderlinien:

  • Starting Grants: 3. Februar 2015 (17.00 Uhr OZ Brüssel)
  • Consolidator Grants: 12. März 2015
  • Proof of Concept: 23. April 2015, 1. Oktober 2015
  • Advances Grants: 2. Juni 2015
  • Synergy Grants: derzeit in Evaluation
Weitere Informationen: Weiteres zu den Ausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) - Horizon 2020 Ausschreibungen

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm für die Marie Skłodowska-Curie Actions veröffentlicht. Offen sind seit dem 11. Dezember 2013 die Ausschreibungen für die Innovative Training Networks (ITN), den Research and Innovation Staff Exchange (RISE) sowie die Researchers' Night (NIGHT).

Innovative Training Networks (ITN) zur Förderung von Netzwerken zur strukturierten Doktorandenförderung mit drei Typen

1. European Training Networks (ETN), die aus mindestens drei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS bestehen müssen und ein Konsortium aus akademischen und nicht-akademischen Partnern bilden.

2. European Industrial Doctorates (EID), die aus mindestens zwei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS und unterschiedlichen Sektoren (akademisch vs. nicht-akademisch) bestehen sollen.

3. European Joint Doctorates (EJD), die aus mindestens drei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS bestehen sollen, die alle drei die Doktorwürde verleihen können und zusätzlich assoziierte Partner einbinden dürfen – auch aus dem nicht-akademischen Sektor.


Research and Innovation Staff Exchange (RISE)

Die beiden bisherigen Förderlinien Industry-Academia Partnerships and Pathways (IAPP) und International Research Staff Exchange Scheme (IRSES) zum Austausch von Personal sind unter Horizon 2020 zusammengelegt worden. RISE unterstützt intersektorale und internationale Mobilität durch die Entsendung und Aufnahme von wissenschaftlichem, technischem und administrativem Personal. Basis ist ein gemeinsames Forschungs- und/oder Innovationsprojekt.


Individual Fellowships (IF) zur Förderung einzelner Wissenschaftler/-innen mit zwei Mobilitätstypen

  • European Fellowships (EF) für den Aufenthalt in einem Mitglied- oder assoziierten Staat (MS oder AS) von 12 bis 24 Monaten.

  • Global Fellowships (GF) für den Aufenthalt in einem Drittstaat von 12 bis 24 Monaten sowie einer zusätzlichen obligatorischen Rückkehrphase in einen MS oder AS von 12 Monaten.


Kofinanzierung (COFUND)

In Horizon 2020 können neben Fellowship-Programmen für Postdoktoranden/-innen erstmals auch Doktorandenprogramme kofinanziert werden. Nach wie vor werden neue und laufende regionale, nationale und internationale Programme kofinanziert, die interdisziplinäres und sektorübergreifendes Training vorsehen sowie transnationale und sektorübergreifende Mobilität fördern.


European Researchers' Night

Die Researchers’ Night wird weiterhin traditionell jedes Jahr am vierten Freitag im September stattfinden. Ziel ist es, im Rahmen einer größeren Abendveranstaltung ein breites Publikum für die gesellschaftliche Relevanz der Forschung zu sensibilisieren. Projekte werden künftig über zwei Jahre laufen und damit die Durchführung von zwei "Forschernächten" beinhalten.

Weitere Informationen: http://www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-36/218_read-2617/

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/innen nach der Promotion

Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten aller Fachgebiete, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu vierjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten.

Förderart: Eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung); Förderdauer: max. 5 (+3) oder 6 (+2) Jahre; Fördersumme: projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen

Termin: 15.10.2020, 14.10.2021
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.: 0511/8381-4252, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Humboldt-Stipendien: 6 Mio. Euro mehr für Forschungsbedingungen in Deutschland

Die Alexander von Humboldt Stiftung unterstützt ihre internationalen Forschungsstipendiat/innen ab sofort mit einem Forschungskostenzuschuss von bis zu 800 Euro im Monat (800 Euro für Natur- und Ingenieurwissenschaften, 500 Euro für Geisteswissenschaften).

Adresse: Alexander von Humboldt Stiftung, Antonia Petra Dhein, Kristina Güroff, Tel.: 0228/833-257 und -144
Kontakt: presse@avh.de

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