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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

Fokus-Förderung COVID-19: Erschließen räumlicher Daten als Entscheidungsgrundlage in der Pandemiebekämpfung

Gefördert werden die Entwicklung und Demonstration innovativer und kreativer Ansätze der Datenauswertung für eine detaillierte raum-zeitliche Analyse des Infektionsgeschehens. Damit sollen beispielsweise die Grundlage für eine frühzeitige Entdeckung von Ausbruchsgeschehen oder für die Evaluation von Präventions- und Eindämmungsmaßnahmen geschaffen werden. Projekte können entweder mit innovativen Ansätzen das bisherige Pandemiegeschehen analysieren oder die Entwicklung von Monitoringsystemen zum Ziel haben.


Termin: 25.05.2021
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tim Haarmann, Gruppe Geowissenschaften, Tel.: 0228/885-2328, tim.haarmann@dfg.de, Ansgar Demmer, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften 2: Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Tel.: 0228/885-2928, ansgar.demmer@dfg.de
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Förderung von Projekten zum Thema "Erholung, Erneuerung und Resilienz in einer Postpandemischen Welt" im Rahmen des "Trans-Atlantic Platform Recovery, Renewal and Resilience in a Post-Pandemic World Call for Proposals"

Die Corona-Pandemie hat zu einer schweren Krise geführt, die alle Aspekte des sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Lebens sowie gesundheitliche Aspekte berührt. Das Förderziel ist eine gemeinsame multilaterale Forschung zu mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie aus international und transnational vergleichender Perspektive. Es wird die wissenschaftliche Zusammenarbeit deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit europäischen, süd- und nordamerikanischen sowie südafrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Einbindung der Forschenden deutscher Einrichtungen und ihrer Themen in multilaterale Forschungsverbünde angestrebt.

Es wird zur Einreichung innovativer, interdisziplinärer und exzellenter Projektvorschläge aufgefordert, die jeweils eine der folgenden wesentlichen Herausforderungen angehen:

  • Verringerung von Ungleichheit und Verwundbarkeit;
  • Sorge für eine widerstandsfähige und nachhaltige Gesellschaft;
  • Sorge für demokratische Governance und politische Teilhabe;
  • Weiterentwicklung verantwortungsbewusster und inklusiver digitaler Innovation;
  • Sicherstellung wahrheitsgetreuer und wirksamer Kommunikation und Mediennutzung.

Termin: 14.06.2021
Adresse: DLR-Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gaia di Luzio, Tel.: 0228/38 21-19 96, gaia.diluzio@dlr.de, Dr. Monika Wächter, Tel.: 0228/38 21-15 97, monika.waechter@dlr.de
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Pre-Announcement: Recovery, Renewal and Resilience in a Post-Pandemic World

The Trans-Atlantic Platform for Social Sciences and Humanities (T-AP), an unprecedented collaboration between humanities and social science research funders from South America, North America and Europe, is pleased to announce its third joint research call on “Recovery, Renewal and Resilience in a Post-Pandemic World” (RRR call).

The T-AP research call aims to address key gaps in our understanding of the dynamic and complex interaction of medium and long-term societal effects of COVID-19 pandemic. This understanding, in turn, should advance knowledge of how to mitigate the negative societal effects of COVID-19 pandemic and support recovery and renewal in a post-pandemic world. Applicants are required to submit novel interdisciplinary and significant research proposals in the social sciences and humanities that address one or more of the following five challenges:

  • reducing inequalities and vulnerabilities
  • building a more resilient, inclusive and sustainable society
  • fostering democratic governance and political participation
  • advancing responsible and inclusive digital innovation
  • ensuring effective and accurate communication and media

Termine:

  • April and May 2021: Webinars
  • 31.05.2021: Compulsory “Intention to Submit” form deadline
  • 30.06.2021: Closing date for submissions of full proposals
  • TBS: Notice of funding decision
  • 01.03.2022: Successful projects start date

Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Niklas Hebing,Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de, Dr. Anna Knaps, Tel.: 0228/885-2050, anna.knaps@dfg.de, Sigrid Claßen, Tel.: 0228/885-2209, Lsigrid.classen@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung



Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie − Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung

Forschung zu Folgen der Corona-Pandemie, zur Linderung negativer Effekte und zu Chancen, die sich aus der ­Erfahrung mit der Pandemie ergeben, erfordert fundierte und wegweisende Analysen auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das Ziel der vorliegenden Förderrichtlinie ist es, zur Erforschung langfristiger gesellschaftlicher Folgen der Corona-Krise und zugleich der Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist, beizutragen. Dies schließt Forschung zu den Maßnahmen, mit denen auf die Krise reagiert wurde, zu ihrer Effektivität bzw. ihren Langzeitfolgen ein. Außerdem soll aus geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive untersucht werden, welche tiefgreifenden Probleme die Corona-Krise zu Tage befördert hat und mit welchen Weichenstellungen diese langfristig gelöst werden können.

Forschungsverbünde und Einzelprojekte werden in fünf Themenfeldern gefördert:

  1. Familie, Generationenverhältnisse, soziales Zusammenleben
  2. Arbeitsmarkt, Arbeitsorganisationen, Erwerbsbiographien
  3. Bildungssystem und (Aus-)Bildungsverläufe
  4. Gesundheit und Herausforderungen für Gesundheitssysteme
  5. Demokratie, politische Partizipation, Vertrauen in politische Institutionen und Rolle der Medien

Termin: 31.05.2021 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft/Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gaia di Luzio, Tel.: 02 28/38 21-19 96, gaia.diluzio@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 02 28/38 21-17 69, cedric.janowicz@dlr.de
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EU - CHANSE - Collaboration of Humanities and Social Sciences in Europe

CHANSE will support new and innovative research into the workings, meaning and consequences of transformations and innovations in the present digital age, viewed through the lens of the social and cultural dynamics. Whilst the call text does not preclude comparison with or investigation into other regions, every proposal must demonstrate a strong European dimension (i.e. investigating the changes taking place / affecting Europe as a whole, or at the level of a European country, city, community, etc.). The present transnational call in the humanities and social sciences focuses on research into the workings, meaning and consequences of transformations and innovations in the present digital age.

Scope topic:

1. Cultural Transformations in the Digital Age

2. Digitalisation and Social Transformation


Termine:

  • Official call announcement and launch of the electronic submission system: March 9th, 2021
  • Deadline for outline proposals: May 7th, 2021, 14.00 CEST
  • Deadline for full proposals (for invited applicants): December 7th, 2021, 14.00 CEST
  • Call results: May/June 2022
  • Earliest funded project start: September/October 2022

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Transformationen der Demokratie? Oder: Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft (neuer Förderschwerpunkt)

Die Gerda Henkel Stiftung ergänzt ihren seit 2019 international ausgeschriebenen Förderschwerpunkt für historische Demokratieforschung um eine zweite, gegenwarts- und zukunftsbezogene Förderlinie. Sie ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ziel ist es, sich mit Fragen der „kommenden“ Gesellschaft auseinanderzusetzen. In drei großen, vielfach verwobenen Bereichen – politisch, technologisch, sozial – lassen sich Anhaltspunkte für eine Vielzahl von Transformationsprozessen beobachten, die ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gerückt werden sollen. Es sollen in diesem Schwerpunkt Beiträge, Spekulationen und Vorstöße gewagt werden, um die gegenwärtige unübersichtliche Lage und die sich anbahnenden tiefgreifenden Transformationsprozesse besser verstehen zu lernen und nach den Konturen der kommenden Gesellschaft Ausschau zu halten.


Termin: 12.05.2021
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, M.A., podranski@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern ("Innovative Frauen im Fokus")

Die Bundesregierung fördert die Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen, denn die reale Gleichstellung ist im Verhältnis zur grundgesetzlich verankerten formalen Gleichstellung noch nicht erreicht. Reale gleichberechtigte Teilhabe ist allerdings Bedingung für die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gesellschaft. Dazu sind insbesondere strukturelle Voraussetzungen für eine größere Sichtbarkeit der innovativen Leistungen von Frauen zu schaffen, um entsprechende zukunftsweisende Potenziale zu erkennen und die Repräsentanz von Frauen zu erhöhen. Wegweisende wissenschaftliche Impulse dafür liefert insbesondere die Genderforschung.

Für eine verbesserte Sichtbarkeit von Frauen ist es daher vonnöten, Wissenschaft und Forschung, aber auch die breite Öffentlichkeit für die Errungenschaften von Frauen als Forscherinnen, Erfinderinnen oder Entdeckerinnen zu sensibilisieren.

Zuwendungszweck ist die Förderung von Forschungsprojekten oder Umsetzungsmaßnahmen, die zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen beitragen, die in Wissenschaft, Forschung und Innovation tätig sind. Ziel ist die nachhaltige und langfristige Anwendung von innovativen Ansätzen und Strategien zur strukturellen Verankerung der Sichtbarkeit von Frauen in diesen Feldern einschließlich deren Gremien, Fachgesellschaften und Akademien und sonstigen Institutionen/Einrichtungen, auch aus dem Kultur- und Bildungsbereich, in den jeweils geförderten Institutionen.

Vorhaben sind insbesondere dann förderfähig, wenn sie die Wissensgenerierung, Entwicklung und Erprobung bzw. Weiterentwicklung und Verankerung dieser Ansätze und Strategien beispielsweise durch Handlungsempfehlungen, Beispiele guter Praxis oder entsprechende Konzepte und Maßnahmen vorantreiben und umsetzen.


Termin: 31.11.2020, 30.11.2021, 30.11.2022
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Karen Schierhorn, Markus Weiland, Tel.: 0228/3821 2404, Innovative-Frauen@dlr.de
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Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Demokratie

In den letzten Jahren ist eine bislang eher abstrakte Erkenntnis zur Erfahrungstatsache geworden: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Rechtsstaat und Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und Verpflichtung auf das Gemeinwohl haben auch in Kernländern der Demokratie an Bindewirkung verloren, werden relativiert, in Frage gestellt und eingeschränkt.

Ausgehend von diesen aktuellen Problemlagen und mit dem Ziel, sie in größere historische Zusammenhänge zu stellen, hat die Gerda Henkel Stiftung einen neuen Förderschwerpunkt zum Thema "Demokratie als Utopie, Erfahrung und Bedrohung" eingerichtet. Es geht um die Geschichte der Auseinandersetzungen über die Grundlagen gesellschaftlicher Ordnung, in denen Forderungen nach erweiterter Partizipation, nach größeren Freiräumen für Selbstorganisation, nach mehr Gerechtigkeit oder Abbau von Hierarchien einerseits und andererseits die Wertordnungen derjenigen aufeinanderstoßen, die den jeweiligen Status quo für bewahrenswert oder ganz andere Gerechtigkeitsziele, Freiheitsräume und Hierarchisierungen für erstrebenswert halten.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden.


Termin: 12.05.2021
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, podranski@gerda-henkel-stiftung.de
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Nachhaltiges Landmanagement in Subsahara-Afrika: Durch Forschung vor Ort Lebensgrundlagen verbessern

Ein nachhaltiges Landmanagement ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Weltbevölkerung. Mit der Fördermaßnahme sollen Beiträge zur Verbesserung der Lebensbedingungen durch nachhaltiges Landmanagement in Subsahara-Afrika geliefert werden. Benötigt werden lokale und regionale Lösungen für eine nachhaltige Nutzung und Steigerung der Nahrungsmittelproduktion auf vorhandenen Flächen, auch in Hinblick auf zu erwartende naturräum­liche und sozioökonomische Veränderungen.

Ziele:

  • Ressourcenschonende Effizienzsteigerung der Bewirtschaftung von Land, u. a. durch die Verifizierung entwickelter Bewirtschaftungsformen sowie durch die Stärkung und Nutzbarmachung von digitalen und technologiebasierten Methoden
  • Entwicklung und Bereitstellung von Instrumenten für eine vorausschauende Planung der Landnutzung sowie zur Stärkung des Informations- und Wissensaustauschs zwischen den verschiedenen Governance-Ebenen
  • Beispielhafte Umsetzung der partizipativ entwickelten Maßnahmen und Instrumente sowie Transfer der Erkenntnisse in den Kapazitätsaufbau der Partnerländer

Termin: 30.06.2021 (für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben), 13.08.2021
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Heinrich-Konen-Str. 1 in 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Dirk Schories, Tel.: 0228/3821-1301, dirk.schories@dlr.de, Ruth Badeberg, Tel.: 0228/3821-1525, ruth.badeberg@dlr.de, Nelly Rodenkirch, Tel.: 0228/3821-1075, nelly.rodenkirch@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gerda Henkel Stiftung: Lost Cities. Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt

Der ungeheure Verstädterungsprozess, der in verschiedenen Konjunkturen und mit regionalen Unterschieden seit vielen tausend Jahren die Weltgeschichte prägt und aktuell besondere Dynamik entwickelt, hat eine auf den ersten Blick paradox anmutende andere Seite, nämlich die schrumpfenden und gänzlich verlassenen Städte, die sogenannten Lost Cities. Aktuelle Transformationsprozesse in verschiedenen Teilen der Welt lassen gerade zahlreiche solcher Lost Cities entstehen.

Der Förderschwerpunkt ist interdisziplinär angelegt und soll Projekte ermöglichen, in denen vielfältige Dimensionen der Auseinandersetzung mit verlassenen Städten im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen kulturspezifisch wie kulturübergreifend kausale Zusammenhänge und regionale wie zeitliche Spezifika im Fokus stehen. Ziel des Programms ist es, die in diesen unterschiedlichen Kontexten greifbaren Interpretations-, Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beschreiben. Lost Cities sind etwa Teil einer ausgeprägten Erinnerungskultur, die dazu dient, Identitäten auszuhandeln, Wissenskulturen zu erhalten, Fortschrittskritik zu formulieren oder in regelrechtem Ruinenkult mythische wie sakrale Topographien zu konstruieren. Im Mittelpunkt soll demnach nicht in erster Linie die Frage stehen, welche Faktoren verlassene Städte entstehen ließen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler/innen mit Universitätsanbindung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Beantragt werden können Projekte zu thematischen Schwerpunkten, die von einer Forschergruppe bearbeitet werden. Als „Forschergruppe“ versteht die Stiftung Zusammenschlüsse von mindestens zwei aktiv an den Projektarbeiten beteiligten Wissenschaftlern, die über Stipendien der Stiftung finanziert werden und unter gemeinsamen Fragestellungen forschen. Es können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden.


Termin: 12.05.2021
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Birte Ruhardt, Vorstandsreferentin, ruhardt@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Die Förderung der Sicherheitsforschung durch die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden. Dabei soll die Forschungsförderung für Anwender intensiviert werden, unter anderem durch Themenoffenheit, kürzere Laufzeiten, vereinfachte Antragstellung und die Möglichkeit, Vorschläge terminunabhängig einzureichen.

Es werden Verbundprojekte mit zwei bis drei Projektpartnern gefördert,

  • die durch innovative, anwendungsorientierte Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet sind und bei denen die jeweiligen Anwender im Zentrum der Projektidee stehen,
  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt.

Themen:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.
Termin: 31.07.2018, danach jährlich zum 31.01., 31.07.2019 bis 2022
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr.-Ing. Frank Sicking, Tel.: 0211/62 14-5 87, sicking@vdi.de
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Friedwart Bruckhaus-Förderpreis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienschaffende

Im Rahmen dieses Wettbewerbs werden Preise für wissenschaftliche und journalistische Arbeiten vergeben. An dem Wettbewerb können sich beteiligen:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Wettbewerbsthema bemerkenswerte Forschungen geleistet haben, sowie
  • Medienschaffende, deren Beiträge sich durch allgemeinverständliche Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen ausgezeichnet haben.

Vorgesehen sind bis zu drei Preise von je € 5.000,-, die aufgeteilt werden können.

Thema: Vom Retter zum Lenker der Wirtschaft? Chancen und Risiken einer im Schatten der Krise veränderten Rolle des Staates


Termin: 16.05.2021
Adresse: Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Albrechtstr. 22, 10117 Berlin
Kontakt: info@schleyer-stiftung.de
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Opus Magnum

Ziel der Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Lehrvertretung, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.

Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die/den Antragsteller(in).


Termin: 01.02.2022
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Vera Szöllösi-Brenig, Tel.: 0511/8381-218, szoelloesi@volkswagenstiftung.de
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Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2021

Der Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz wird von dem Vechtaer Reiseunternehmen Höffmann Reisen GmbH gestiftet und jährlich von der Universität Vechta verliehen. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und Teil eines langfristig angelegten Programmes, ausgerichtet auf eine Förderung der interkulturellen Kompetenz. Der Höffmann-Wissenschaftspreis möchte das Werk einer/eines herausragenden Wissenschaftlerin/Wissenschaftlers auszeichnen, die/der wegweisende Arbeiten zu Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz vorgelegt hat.


Termin: 31.08.2021 (Nominierung)
Adresse: An den Präsidenten der Universität Vechta, Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz, Postfach 1553, 49364 Vechta
Kontakt:  Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel, egon.spiegel@uni-vechta.de
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