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Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderung des transnationalen Verbundvorhabens „Auf dem Weg zu gesunden, belastbaren Böden und nachhaltiger Bodenbewirtschaftung

Das European Joint Programme on SOIL-Konsortium (EJP SOIL) hat das Ziel, neben der von der Europäischen Kommission gewährten Förderung ausgewählter Forschungsinstitute in den Mitgliedsstaaten eine offene, kompetitive und multilaterale ­Projektförderung zu administrieren. Es werden bis zu fünf Verbundvorhaben gefördert, die Erkenntnisse und Technologien erforschen, um eine nachhaltige, dem Klimawandel angepasste Bodenbewirtschaftung zu etablieren. Mittelfristig soll mithilfe dieser Forschungsförderung zugleich die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gestärkt und langfristig die globale Wettbewerbsfähigkeit europäischer und deutscher Forschung zum Boden gesichert werden. Die Förderung umfasst Themen aus der Bodenforschung, die sich mit Kohlenstoffsequestrierung, der ­Bedeutung der Biodiversität für optimierte Bodenbewirtschaftung sowie der Entwicklung neuartiger Technologien für eine nachhaltige Landwirtschaft beschäftigen.


Termin: Registrierung bis 25.06.2021, 13:00 Uhr, Projektskizzen bis 07.09.2021, 16:00 Uhr
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Ulrike Ziegler, Fachbereich PtJ-BIO 7, Tel.: 02429/908 8055, u.ziegler@fz-juelich.de, Dr. Christian Breuer, Fachbereich PtJ-BIO 7, Tel.: 02465/305 8847, c.breuer@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Thema „Angewandte Quantenwissenschaft“ im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative „QuantERA – ERA-NET Cofund in Quantum Technologies“

Übergeordnetes Ziel ist es, quantenbasierte Lösungen in Anwendungsfelder jenseits der akademischen Forschung zu überführen. Dieses Ziel leitet sich ab aus dem Umstand, dass die Quantentechnologien an vielen Stellen das Potenzial besitzen, in Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen, das Feld aber noch am Anfang der Technologieentwicklung steht.

Gefördert werden transnationale FuE-Verbundprojekte zum Thema angewandte Quantenwissenschaft (AQS) in den folgenden Bereichen:

  • Quantenkommunikation
  • Quantensimulation
  • Quantencomputing
  • Quanteninformationswissenschaften
  • Quanteninformationswissenschaften

Termin: 15.09.2021, 17:00 Uhr (Vollanträge)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH − Projektträger Quantensysteme − VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Sebastian Krug, Tel.: 0211/6214 472, krug@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten zum Thema „Lokale Netze zur Quantenkommunikation (Q-LAN)"

Ziel der Förderung ist, dass neue innovative Quantenkommunikationskomponenten zur Vernetzung in einem Q-LAN entwickelt und bestehende Ansätze verbessert werden. Es wird außerdem beabsichtigt, langfristig die Voraussetzungen für die Entwicklung marktreifer Quantenkommunikationskomponenten durch die deutsche Industrie zu schaffen. Hierzu soll die Förderung die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich intensivieren und im Speziellen die Partizipation kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen unterstützen.


Termin: 25.06.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Beatrice Andres, Tel.: 030 310078-5513, beatrice.andres@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur – Runde 2"

Der Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur“ hat den Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen zum Ziel. Exzellente Nachwuchsköpfe sollen die Möglichkeit erhalten, den Übergang von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in neuartige Anwendungen in der Industrie zu stimulieren. Gleichzeitig werden jungen Akademikerinnen und Akademikern beste Start- und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches, wissenschaftliches Arbeiten geboten.

Die Förderung ist personengebunden an die Leiterin/den Leiter der Nachwuchsgruppe gekoppelt.

Die Zielgruppe sind exzellente Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die nach ihrer Promotion bereits erste eigene Forschungserfahrungen gesammelt haben. Sie zeichnen sich unter anderem durch qualifizierte Abschlüsse, erste Erfahrung mit selbständiger Forschung, Auslandserfahrung, erste Leitungserfahrung und Teamfähigkeit, Flexibilität und Wechselbereitschaft oder Erfahrung mit interdisziplinären Kooperationen aus.


Termin: 30.06.2021
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christian Henke, Tel.: 0211/6214 502, henke@vdi.de, Lars Unnebrink, Tel.: 0211/6214 598, unnebrink@vdi.de
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START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

Das BMBF will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Mit der Fördermaßnahme sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in beiden Modulen unterstützt und gestärkt werden, die sich thematisch in den beiden Forschungsfeldern „Digital unterstützte Gesundheit und Pflege“ und ­„Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ“ des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ bewegen.

Ziel im Forschungsfeld „Digital unterstützte Gesundheit und Pflege“ ist die Erforschung und Entwicklung von interaktiven Technologien, die die Gesundheitskompetenz durch souveränen Umgang mit Gesundheitsdaten stärken, die Gesundheitsverhalten verbessern helfen, die für Therapie, Prävention und das Gesundheitsmanagement eingesetzt werden können und die Pflegearrangements nachhaltig gestalten können.

Ziel im Forschungsfeld „Lebenswerte ­Räume: smart, nachhaltig und innovativ“ ist die Erforschung und Entwicklung von physischen und virtuellen Assistenzsystemen für private und öffentliche Räume, von interaktiven Systemen für den schulischen und beruflichen Alltag und von smarten vernetzten Assistenten für Miteinander und Mobilität z. B. in der Kommune.


Termin: 15.07.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“,
Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Oliver Sartori, Christian Schulz, Kay Lennart Hoffmeister, Tel.: 030/31 00 78-1 01
Weitere Informationen: Ausschreibung

Elektroniksysteme für vertrauenswürdige und energieeffiziente dezentrale Datenverarbeitung im Edge-Computing (OCTOPUS)

Das BMBF fördert Verbundforschungsprojekte zur Entwicklung neuer Elektronikkomponenten und -systeme, die zu einer signifikanten Verbesserung bei der Datenerfassung und -verarbeitung durch Edge-Computing beitragen. Damit sollen unter anderem Voraussetzungen geschaffen werden, um die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit von Komponenten und Systemen in den genannten Anwendungen zu steigern. Unter Edge-Computing wird hier Datenverarbeitung verstanden, die dezentral und nahe am Ort des Geschehens stattfindet, außerhalb großer Rechenzentren.

Ziel der Förderung ist es, den dringenden Bedarf der Anwenderbranchen nach leistungsfähiger Elektronik zu decken, die auf ihre Aufgaben zugeschnitten und hochperformant ist. Gleichzeitig soll diese Elektronik helfen, die Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz zu erreichen.


Termine: 15.07.2021, 15.01.2022
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing“ des BMBF, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Susanne Hintschich, Dr. Mathias Müller, Herr Florian Tornette, Tel.: 030/31 00 78-5898, 0351/48 67 97-44, Octopus@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten für die grenzüberschreitende Vernetzung und Entwicklung von Verbundvorhaben in Horizont Europa

Ziel der Förderung ist, deutsche Akteure dabei zu unterstützen, in koordinierender Funktion gemeinsam mit Forschungspartnern Projektvorschläge für Verbundvorhaben für die thematischen Cluster im Bereich „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ (Pfeiler II) von Horizont Europa zu erarbeiten. Für maximal 12 Monate können bis zu 50.000 Euro für Netzwerktreffen und Workshops, Personal sowie Reise- und Aufenthaltskosten beantragt werden.


Termine:

  • Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Förmliche Projektanträge sind dem DLR Projektträger bis spätestens zu folgenden Terminen vorzulegen: 31. Januar, 31. Mai, 30. September. Der erste Einreichtermin ist der 31.05.2021, der letzte Einreichtermin ist der 30.09.2023. Es wird dringend empfohlen, zur Antragsberatung mit dem DLR Projektträger Kontakt aufzunehmen.
  • Für die ersten beiden Einreichungsfristen (31. Mai 2021 / 30. September 2021) steht zusätzliches Budget speziell für Projekte zur Verfügung, die eine Antragstellung in Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ anstreben, damit in diesem Bereich eine größere Anzahl von Vorhaben gefördert werden kann!

Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt:
Dr. Susanne Liermann, Tel.: 0228/1152, susanne.liermann@dlr.de
Weitere Informationen:
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Klimaschutz und Finanzwirtschaft (KlimFi) der Strategie "Forschung für Nachhaltigkeit - FONA"

Bei der Fördermaßnahme geht es einerseits um die direkten Auswirkungen des Klimawandels und der ­dadurch ausgelösten realwirtschaftlichen Veränderungsprozesse (wie z. B. Aktivitäten zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel) auf die Finanzwirtschaft. Andererseits wird die Fragestellung aufgegriffen, wie die ­Finanzwirtschaft eine aktive Rolle einnehmen kann, um den erforderlichen Beitrag zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele zu leisten.

Gefördert werden transdisziplinäre Einzel- und Verbundvorhaben, die anwendungsbezogen theoretisch und empirisch relevante Themen und Fragestellungen aufgreifen.

Themenfelder:

  • Finanzprodukte und -instrumente, Prozesse und Marktmechanismen und ihre Wirkung (Impact)
  • Bedarfe, Akzeptanz und Verhalten von Finanzmarktakteurinnen/Finanzmarktakteuren
  • Systemische Betrachtung des Finanzsektors
  • Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen, Klimawandel und der Finanzwirtschaft
  • Datenverfügbarkeit, -qualität und -analyse

Termin: 01.06.2021 (Projektskizzen)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Nannette Lindenberg, Tel.: 02 28/38 21-30 10, nannette.lindenberg@dlr.de, Dr. Stephanie Becker, Tel.: 02 28/38 21-15 57, stephanie.becker@dlr.de, Carmen Dittebrandt, Tel.: 02 28/38 21-15 26, carmen.dittebrandt@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Nachwuchsgruppen: Globaler Wandel: Klima, Umwelt und Gesundheit im Rahmen der BMBF-Strategie "Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA)

Um die Gesundheit des Menschen zu schützen und negative Auswirkungen von Umwelt- und Klimaveränderungen auf die Gesundheit zu begrenzen, müssen internationale Gemeingüter wie Klima, Umwelt und Gesundheit in ihren Zusammenhängen besser verstanden werden. Nur so können geeignete wissensbasierte Schutz-, Anpassungs- und Vorsorgemaßnahmen entwickelt werden.

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, dieses Wissen interdisziplinär zu verknüpfen, um die Zusammenhänge von Klima, Umwelt und Gesundheit besser verstehen zu können. Durch die Förderung soll die interdisziplinäre Forschung im Bereich Klima, Umwelt und Gesundheit als neuer Forschungsbereich etabliert und vorangebracht werden.

Mögliche Forschungsfragen beinhalten:

  • Auswirkungen von Extremwetter wie z. B. Hitze-, Trocken- oder Starkregenperioden sowie Auswirkungen von langsamen Temperaturerhöhungen auf das Auftreten und/oder die Verbreitung von Krankheiten oder auch auf die mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit,
  • Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Umweltverschmutzung und deren Auswirkungen auf Erkrankungen,
  • Effekte klimabezogener Veränderung der Flora und Fauna auf Erkrankungen der Bevölkerung,
  • Einfluss von und Synergie-Effekte durch verändertes Verhalten auf Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz,
  • Forschung zu klima- und umweltbedingten Gesundheitsrisiken sowohl für Deutschland als auch in Zusammenarbeit mit anderen, besonders vulnerablen Ländern und Regionen

Termin: 02.08.2021 (englischsprachige Projektskizzen)
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Projektträger Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Birgit Kuna, Tel.: 02 28/38 21-19 19, birgit.kuna@dlr.de, Stephanie Janssen, Tel.: 02 28/38 21-15 71, stephanie.janssen@dlr.de, Jennifer Osterwind, Tel.: 02 28/38 21-17 74, jennifer.osterwind@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten zum Thema "Erholung, Erneuerung und Resilienz in einer Postpandemischen Welt" im Rahmen des "Trans-Atlantic Platform Recovery, Renewal and Resilience in a Post-Pandemic World Call for Proposals"

Die Corona-Pandemie hat zu einer schweren Krise geführt, die alle Aspekte des sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Lebens sowie gesundheitliche Aspekte berührt. Das Förderziel ist eine gemeinsame multilaterale Forschung zu mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie aus international und transnational vergleichender Perspektive. Es wird die wissenschaftliche Zusammenarbeit deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit europäischen, süd- und nordamerikanischen sowie südafrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Einbindung der Forschenden deutscher Einrichtungen und ihrer Themen in multilaterale Forschungsverbünde angestrebt.

Es wird zur Einreichung innovativer, interdisziplinärer und exzellenter Projektvorschläge aufgefordert, die jeweils eine der folgenden wesentlichen Herausforderungen angehen:

  • Verringerung von Ungleichheit und Verwundbarkeit;
  • Sorge für eine widerstandsfähige und nachhaltige Gesellschaft;
  • Sorge für demokratische Governance und politische Teilhabe;
  • Weiterentwicklung verantwortungsbewusster und inklusiver digitaler Innovation;
  • Sicherstellung wahrheitsgetreuer und wirksamer Kommunikation und Mediennutzung.

Termin: 14.06.2021
Adresse: DLR-Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gaia di Luzio, Tel.: 0228/38 21-19 96, gaia.diluzio@dlr.de, Dr. Monika Wächter, Tel.: 0228/38 21-15 97, monika.waechter@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie − Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung

Forschung zu Folgen der Corona-Pandemie, zur Linderung negativer Effekte und zu Chancen, die sich aus der ­Erfahrung mit der Pandemie ergeben, erfordert fundierte und wegweisende Analysen auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das Ziel der vorliegenden Förderrichtlinie ist es, zur Erforschung langfristiger gesellschaftlicher Folgen der Corona-Krise und zugleich der Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist, beizutragen. Dies schließt Forschung zu den Maßnahmen, mit denen auf die Krise reagiert wurde, zu ihrer Effektivität bzw. ihren Langzeitfolgen ein. Außerdem soll aus geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive untersucht werden, welche tiefgreifenden Probleme die Corona-Krise zu Tage befördert hat und mit welchen Weichenstellungen diese langfristig gelöst werden können.

Forschungsverbünde und Einzelprojekte werden in fünf Themenfeldern gefördert:

  1. Familie, Generationenverhältnisse, soziales Zusammenleben
  2. Arbeitsmarkt, Arbeitsorganisationen, Erwerbsbiographien
  3. Bildungssystem und (Aus-)Bildungsverläufe
  4. Gesundheit und Herausforderungen für Gesundheitssysteme
  5. Demokratie, politische Partizipation, Vertrauen in politische Institutionen und Rolle der Medien

Termin: 31.05.2021 (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft/Soziale Innovationen, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Gaia di Luzio, Tel.: 02 28/38 21-19 96, gaia.diluzio@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 02 28/38 21-17 69, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Kooperation mit Neuseeland zum Thema Grüner Wasserstoff

Gefördert werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Neuseeland beitragen. Ziel ist die Förderung der Forschungszusammenarbeit im Themenfeld Grüner Wasserstoff und die Lieferung von Forschungsbeiträgen über die gesamte Wasserstoffinnovations- und Wertschöpfungskette hinweg seitens der deutschen und neuseeländischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen sollen nachhaltige internationale Wissens- und Innovationsnetzwerke geknüpft sowie eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft geschaffen werden.


Termin: 04.06.2021
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Ludwig Kammesheidt, Tel.: 0228/38 21-1729, ludwig.kammesheidt@dlr.de, Paria Manteghi, Tel.: 0228/38 21-2041, paria.manteghi@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“

Zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart gehören die Sicherung der globalen Er­nährung, eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung, der Schutz von Klima und Umwelt sowie der Erhalt der biologischen Vielfalt.

Ziel der neuen Förderinitiative „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ ist es, mithilfe des wissenschaftlichen Nachwuchses neuartige Anwendungsfelder und innovative Anwendungen für die Bioökonomie aufzuzeigen, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird. Es sollen neue Synergien zwischen dem kreativen Nachwuchs und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erzeugt werden, um den Nachwuchsgruppen Unterstützung und Stärkung bei zu erwartenden organisatorischen und thematischen Herausforderungen zu bieten. Darüber hinaus wird die Ausbildung und Qualifizierung des forschenden Nachwuchses im Bereich der Bioökonomie angestrebt.


Termin: 15.07.2021 (elektr. Projektskizzen, erste Auswahlrunde), 15.07.2022, 15.07.2023 (weitere Auswahlrunden)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, Postfach 61 02 47, 10923 Berlin
Kontakt: Dr. Eva Graf, Tel.: 0 30/2 01 99-31 22, ptj-biokreativ@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Long term Europe Africa Partnership on Renewable Energy (LEAP-RE)

Die Long term Europe Africa Partnership on Renewable Energy“ (LEAP-RE) ist ein 5-Jahres-Programm, das von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 mitfinanziert wird. Ziel des Programms ist eine langfristige Partnerschaft zwischen Europa und Afrika im Bereich Forschung und Innovation zu Erneuerbaren Energien zu entwickeln.

Das Programm wird von einem Konsortium bestehend aus 83 Partnern aus europäischen und afrikanischen Ländern durchgeführt. Das Gesamtbudget des Programms beläuft sich auf rund 32 Millionen Euro, einschließlich 15 Millionen Euro von der Europäischen Kommission. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Forschungs- und Innovationsprojekten, die von öffentlichen und privaten Akteuren vorgeschlagen werden. Innerhalb des Konsortiums gibt es acht afrikanische und zehn europäische Förderorganisationen. In 2021 wird es einen ersten gemeinsamen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen geben.


Termin: 01.04.2021 (Projektskizzen), 15.09.2021 (Anträge)
Weitere Informationen: Ausschreibung

Projekte zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ im Rahmen des Programms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum"

In Säule II von Horizont Europa wird in Cluster 3 die zivile Sicherheitsforschung gefördert. Die Förderrichtlinie „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ soll einen Beitrag dazu leisten, frühzeitig Anreize für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und andere Anwender aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft bezüglich einer Beteiligung an Ausschreibungen des Clusters 3 in Horizont Europa zu schaffen.

Ziel der Förderung ist es, einzelnen Akteuren aus Deutschland die internationale Vernetzung, den Aufbau von europäischen Konsortien sowie die Ausarbeitung eines EU-Antrags zu ermöglichen und so die Einreichung eines Projektantrags im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm zu erreichen.

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind.


Termine der ersten Verfahrensstufe:

  • 30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022)
  • 15. März 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023)
  • 15. März 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024)
  • 15. März 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025)

Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Christine Prokopf, Tel.: 0211/62 14-945, prokopf@vdi.de, Dr. Christian Kleinhans, Tel.: 0211/62 14-375, kleinhans@vdi.de, Tina Stefanova, Tel.: 0211/62 14-476, stefanova@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation: Leistungen und Potenziale sichtbar machen, Sichtbarkeit strukturell verankern ("Innovative Frauen im Fokus")

Die Bundesregierung fördert die Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen, denn die reale Gleichstellung ist im Verhältnis zur grundgesetzlich verankerten formalen Gleichstellung noch nicht erreicht. Reale gleichberechtigte Teilhabe ist allerdings Bedingung für die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gesellschaft. Dazu sind insbesondere strukturelle Voraussetzungen für eine größere Sichtbarkeit der innovativen Leistungen von Frauen zu schaffen, um entsprechende zukunftsweisende Potenziale zu erkennen und die Repräsentanz von Frauen zu erhöhen. Wegweisende wissenschaftliche Impulse dafür liefert insbesondere die Genderforschung.

Für eine verbesserte Sichtbarkeit von Frauen ist es daher vonnöten, Wissenschaft und Forschung, aber auch die breite Öffentlichkeit für die Errungenschaften von Frauen als Forscherinnen, Erfinderinnen oder Entdeckerinnen zu sensibilisieren.

Zuwendungszweck ist die Förderung von Forschungsprojekten oder Umsetzungsmaßnahmen, die zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen beitragen, die in Wissenschaft, Forschung und Innovation tätig sind. Ziel ist die nachhaltige und langfristige Anwendung von innovativen Ansätzen und Strategien zur strukturellen Verankerung der Sichtbarkeit von Frauen in diesen Feldern einschließlich deren Gremien, Fachgesellschaften und Akademien und sonstigen Institutionen/Einrichtungen, auch aus dem Kultur- und Bildungsbereich, in den jeweils geförderten Institutionen.

Vorhaben sind insbesondere dann förderfähig, wenn sie die Wissensgenerierung, Entwicklung und Erprobung bzw. Weiterentwicklung und Verankerung dieser Ansätze und Strategien beispielsweise durch Handlungsempfehlungen, Beispiele guter Praxis oder entsprechende Konzepte und Maßnahmen vorantreiben und umsetzen.


Termin: 30.11.2021, 30.11.2022
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Projektträger – Chancengleichheit, Geschlechterforschung, Vielfalt, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Karen Schierhorn, Markus Weiland, Tel.: 0228/3821 2404, Innovative-Frauen@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Projekten zum Thema wissenschaftlicher Nachwuchs in der Batterieforschung: "BattFutur - Nachwuchsgruppen Batterieforschung" im Rahmen des Dachkonzepts "Forschungsfabrik Batterie"

Die Batterietechnologie ist aufgrund ihrer Bedeutung für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsfelder, wie beispielsweise die Elektromobilität, stationäre Energiespeicher, Haushaltsgeräte und Hochleistungswerkzeuge, eine Schlüsseltechnologie für den Standort Deutschland, die zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung beitragen kann. Das Dachkonzept „Forschungsfabrik Batterie“ beschreibt einen integralen strategischen Ansatz zur Förderung der Forschung von Batterietechnologien vom Material über die Batteriezelle bis zur Produktion.

Gegenstand der Förderung sind Einzelvorhaben an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die relevante Fragestellungen der Batterietechnologien untersuchen und zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit der Nachwuchsforscher/innen geeignet sind. Auch können notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Ausgründung von „Start-up“-Unternehmen gefördert werden.


Termin: 30.11.2021, 30.11.2022
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Christian Prinzisky, Tel.: 024 61/61-52 78, c.prinzisky@fz-juelich.de, Svenja Wesp, Tel.: 024 61/61-8 50 86, s.wesp@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Nachhaltiges Landmanagement in Subsahara-Afrika: Durch Forschung vor Ort Lebensgrundlagen verbessern

Ein nachhaltiges Landmanagement ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Weltbevölkerung. Mit der Fördermaßnahme sollen Beiträge zur Verbesserung der Lebensbedingungen durch nachhaltiges Landmanagement in Subsahara-Afrika geliefert werden. Benötigt werden lokale und regionale Lösungen für eine nachhaltige Nutzung und Steigerung der Nahrungsmittelproduktion auf vorhandenen Flächen, auch in Hinblick auf zu erwartende naturräum­liche und sozioökonomische Veränderungen.

Ziele:

  • Ressourcenschonende Effizienzsteigerung der Bewirtschaftung von Land, u. a. durch die Verifizierung entwickelter Bewirtschaftungsformen sowie durch die Stärkung und Nutzbarmachung von digitalen und technologiebasierten Methoden
  • Entwicklung und Bereitstellung von Instrumenten für eine vorausschauende Planung der Landnutzung sowie zur Stärkung des Informations- und Wissensaustauschs zwischen den verschiedenen Governance-Ebenen
  • Beispielhafte Umsetzung der partizipativ entwickelten Maßnahmen und Instrumente sowie Transfer der Erkenntnisse in den Kapazitätsaufbau der Partnerländer

Termin: 30.06.2021 (für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben), 13.08.2021
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Heinrich-Konen-Str. 1 in 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Dirk Schories, Tel.: 0228/3821-1301, dirk.schories@dlr.de, Ruth Badeberg, Tel.: 0228/3821-1525, ruth.badeberg@dlr.de, Nelly Rodenkirch, Tel.: 0228/3821-1075, nelly.rodenkirch@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten zu Gelingensbedingungen guter MINT-Bildung

Die MINT-Bildung ist der Schlüssel für die Gestaltung der digitalen Transformation und des technologischen Wandels. Sie baut auf der Neugier und Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für MINT-Themen auf und führt zu einem vertieften Verständnis für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge.

Mit dem MINT-Aktionsplan trägt das BMBF dazu bei, die MINT-Bildung zu stärken. Dabei setzt das BMBF auf die Vernetzung bestehender sowie die Entwicklung neuer Initiativen und auf die Forschung.

Förderziele sind:

  • die Praxisrelevanz der Forschung zu erhöhen und den Transfer der Forschungserkenntnisse in die Praxis zu verbessern
  • die MINT-Bildung durch die Weiterentwicklung eines fächer- und akteursübergreifenden Ansatzes zu bereichern
  • Die Akteure der inner- und außerschulischen MINT-Bildung in die Lage zu versetzen, die Qualität der Angebote zu verbessern, Bildungsungleichheiten effektiv entgegenzuwirken und eine Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf die Chancengleichheit von Mädchen und jungen Frauen, von Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsbedarf, aus bildungsfernen Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund.

Termin: 31.05.2021 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt für Anfragen, montags bis freitags 10 bis 15 Uhr: Tel.: 030/31 00 78-56 80, MINT-bildung@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Initiative zur Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland (MaterialDigital 2)

Das BMBF beabsichtigt in diesem zweiten Förderaufruf, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ materialbasierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte zum Themenfeld „Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland“ (MaterialDigital 2) zu ­fördern. Ziel der Förderung ist es, die Effizienz der Material- und Produktentwicklung in Deutschland zu steigern, um so Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Qualität der Ergebnisse zu verbessern. Angestrebt wird die Unterstützung der Transformation der experimentellen Materialforschung hin zu einer digitalisierten Multidisziplin mit Blick auf die industrielle Anwendung.


Termin: 01.07.2021
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Stefan Pieper, Tel.: 02 11/62 14-5 48, pieper@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Enabling Start-up - Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik

Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik mit dem Ziel, die Grundlagen für eine Gründung bzw. die frühe Phase von Start-ups nach der Gründung zu verbreitern. Vorrausetzung ist, dass die Ergebnisse aus aktueller Forschung durch die bereits erfolgte oder kurz bevorstehende Unternehmensgründung in Richtung einer Anwendung gebracht werden. Die Zielanwendung, ihre Überführung dahin und die wirtschaftliche Verwertung müssen klar definiert sein. Die Förderung ist in zwei Module gegliedert: Pilot- und Hauptmodul.

Mögliche Themen:

  • Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
  • innovative Sensorkonzepte – beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
  • Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation
  • neue Ansätze zur optischen Bildverarbeitung
  • Organische Elektronik
  • neuartige Strahlquellen
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften

Termin: 31.12.2021 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, – Projektträger Quantensysteme –, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Projekte mit Schwerpunkt Quantentechnologie: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6 21 44 41, hiltscher@vdi.de, Projekte mit Schwerpunkt Photonik: Dr. Christian Flüchter, Tel.: 0211/6 21 42 61, fluechter@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU (KI4KMU)

Mit der Nationalen Strategie Künstliche Intelligenz (KI) hat die Bundesregierung einen Rahmen für die weitere Entwicklung und Anwendung von KI in Deutschland geschaffen, um den Forschungsstandort Deutschland zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auszubauen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in allen Bereichen der Gesellschaft im Sinne eines spürbaren gesellschaftlichen Fortschritts und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Es werden bisherige Aktivitäten im Bereich KI gezielt ergänzt, indem KMU-getriebene Ansätze in Forschung und Entwicklung (FuE) mit einem maßgeblichen Forschungsanteil adressiert werden. Damit sollen gezielt weitere Potenziale gefördert werden, die in der Verbindung von KI als Teil der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit weiteren Schlüsseltechnologien liegen.

Schwerpunkt und Innovation der Vorhaben müssen auf intelligenten Ansätzen liegen, bei denen die einzusetzende KI zu einem deutlichen Mehrwert gegenüber etablierten Verfahren führt. Gleichzeitig muss der Schutz personenbezogener Daten und der Privatsphäre sichergestellt und die soziale und kulturelle Teilhabe von Personen berücksichtigt werden.


Termin: 15.05.2020, 15.10.2020, 15.04.2021, 15.10.2021
Adresse: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Software-intensive Systeme (GI-SIS), Rosa-Luxemburg-Straße 2, 10178 Berlin
Kontakt: Dr. Jens Totz, Tel.: 030/6 70 55-81 30, KI4KMU@dlr.de
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Zivile Sicherheit – Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus

Die zivile Sicherheit ist eine der prioritären Zukunftsaufgaben für Lebensqualität und Wohlstand in Deutschland. Das Rahmenprogramm der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023" verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Katastrophen, Terrorismus, Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden. Im Rahmen des Spitzenforschungsclusters werden fortlaufend anwendungsnahe Forschungsprojekte gefördert.

Gefördert werden zwei Module, in denen sich Forschungsverbünde unabhängig voneinander auf eine Förderung bewerben können:

Modul 1: Aufbau und Koordination des Spitzenforschungsclusters zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus

Modul 2: Anwendungsnahe Forschungsprojekte zur Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus (Antragstellung bis 2021)


Termin für Modul 2: 01.03., 01.11.2021
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Martin Bettenworth, Tel.: +49 211/62 14-3 99, bettenworth@vdi.de
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Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Materialforschung: BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das BMBF fördert auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte junger, exzellenter Nachwuchswissenschaftler/innen im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Hiermit sollen die Karriereperspektiven für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Materialforschung verbessert, aussichtsreiche Karrierewege auch außerhalb der akademischen Laufbahn eröffnet und junge Nachwuchsforscher/innen bei frühzeitigen Entscheidungen über Karrierewege in Deutschland unterstützt werden.

Der Wettbewerb „NanoMatFutur“ ist als Fördermaßnahme zum Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen durch ­Untertützung exzellenter Nachwuchsköpfe konzipiert, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben, neue Anwendungen in der Industrie stimulieren und mit ihren interdisziplinären Forschungsarbeiten die Grenzen klassischer Disziplinen wie Chemie, Physik, Biologie, Nanotechnologie und Verfahrenstechnik überwinden.

Forschungsthemen:

  1. Werkstoffe für die Energietechnik
  2. Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  3. Werkstoffe für Mobilität und Transport
  4. Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
  5. Werkstoffe für zukünftige Bausysteme

Termin: 15.09.2020, 15.09.2021
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich / VDI Technologiezentrum GmbH (PT VDI), VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Lisa Czympiel, Tel.: 024 61/6 18 54 34, l.czympiel@fz-juelich.de, Dr. Gunther Hasse, Tel.: 0211/6 21 46 37, hasse@vdi.de
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Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern in Fördervorhaben des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL

Das BMBF beteiligt sich an dem europäischen Forschungsprogramm ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Europäische Union verfolgt mit dem von 2014 bis 2024 laufenden Programm das Ziel, den Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik erheblich zu steigern. Dafür soll in ECSEL die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme einschließlich der softwareintensiven cyber-physischen Systeme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette gefördert werden.

Ziel ist die Förderung vorwettbewerblicher industrieller FuE-Vorhaben, in denen die Kooperation unter Firmen und zwischen Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen als relevanter Innovationsfaktor gestärkt wird.

Termin: 30.06.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Julia Kaltschew, Tel.: 030/ 10 07 81 51, Johannes Rittner, Tel.: 030/310 07 82 30, ecsel@vdivde-it.de
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Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)

Rund 180 Mio. Menschen im Mittelmeerraum leiden unter Wasserarmut. Es herrscht generell ein hoher Wasserstresslevel, der durch den Klimawandel noch verschärft wird. Im Rahmen von PRIMA sollen Forschungs- und Innovationstätigkeiten durchgeführt werden mit dem Ziel, gemeinsame innovative Lösungen für das Wasserressourcenmanagement und die Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum zu entwickeln und die Versorgung dadurch wirksamer, kostengünstiger und nachhaltiger zu gestalten.

Schwerpunktthemen:

  • Wassermanagement,
  • Landwirtschaftssysteme,
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.

Termin: zweistufiges Verfahren, offen bis 30.06.2021
Die Antragsfristen der 3. Ausschreibung wurden auf folgende Termine verschoben: PRIMA Sektion 1: 6. Mai 2020, PRIMA Sektion 2: 13. Mai 2020.
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Fachliche Ansprechpartnerinnen: Dr. Birgit Ditgens, Birgit Wirsing, Tel.: 0228/38 21-23 96, administrativer Ansprechpartner: Martin Fischer, Tel.: 0228/38 21-18 13, PRIMA@dlr.de
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Förderung von multinationaler und translationaler Forschung zu Entwicklungsstörungen des Nervensystems im Rahmen des ERA-NET NEURON

Ziel der Fördermaßnahme ist es, das Verständnis der Ursachen und Krankheitsmechanismen von Entwicklungsstörungen des Nervensystems zu fördern und diese Erkenntnisse in eine verbesserte Prävention, Diagnose und Therapie zu überführen.

Zu diesem Zweck soll eine begrenzte Anzahl exzellenter multinationaler Forschungsvorhaben gefördert werden, die sich durch die Zusammenarbeit von Forschungsgruppen aus verschiedenen Disziplinen auszeichnen und grundlegende Erkenntnisse zu Entwicklungsstörungen des Nervensystems und deren Translation in die klinische Anwendung hervorbringen. Die Ergebnisse jedes einzelnen Forschungsvorhabens sollen in mindestens einer Veröffentlichung ­publiziert oder patentiert werden, um so zu der Zielerreichung der Fördermaßnahme beizutragen.

Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

  • grundlagenorientierte Forschungsansätze zu Pathogenese, Ätiologie, Suszeptibilität und/oder Resilienzmecha­nismen von Entwicklungsstörungen des Nervensystems. Dies kann die Entwicklung innovativer oder gemeinsam verwendeter Ressourcen und Technologien zur Diagnose, Prävention und/oder Therapie solcher Störungen be­inhalten;
  • klinische Forschungsansätze zur Entwicklung neuer Verfahren und Strategien für Diagnose, Prävention, Patientenstratifikation, Therapie und/oder Rehabilitation bei Entwicklungsstörungen des Nervensystems.

Termin: 09.03.2021 (14:00 Uhr MEZ), (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Christina Müller, Chr.Mueller@dlr.de, Tel.: 0228/38 21-21 82
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Computational Life Sciences

Der Fortschritt im Bereich experimenteller Methoden und moderner (Hochdurchsatz-)Technologien ist ein wichtiger Treiber für Innovationen in der biologischen und medizinischen Forschung. Hierdurch werden vermehrt quantitative, zeitaufgelöste Messungen zellulärer Systeme im großen Maßstab ermöglicht.

Im Rahmen der Fördermaßnahme sollen durch die Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz sowie der Lebenswissenschaften neue innovative Methoden, Software-Werkzeuge und Computermodelle entwickelt werden, um biomedizinische Forschungsdaten effizienter auswerten zu können. Ziel ist es, die Erforschung der molekularen Interaktionsnetzwerke zwischen Erregern und Wirtskörper während einer Infektion oder einer Therapie zu unterstützen. Die Forschungsvorhaben sollen neue Anwendungsfelder im Bereich der künstlichen Intelligenz in der Infektionsforschung erschließen und die besonderen methodischen Herausforderungen in diesem Bereich angehen.

Gefördertes Themengebiet 2021:

  • KI-Methoden für die Infektionsforschung

Termin: 27.05.2021
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung – Molekulare Lebenswissenschaften (LGF 2) – Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. René Eulenfeld, Tel.: 024 61/6 19 63 76, r.eulenfeld@fz-juelich.de, Dr. Daniel Heinrichs, Tel.: 02461/61-1662,
d.heinrichs@fz-juelich.de
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Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020 Transfer)

Ziel der Förderrichtlinie ist es, Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) im Sinne der zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Übergeordnet werden Ressourceneffizienz und -schonung sowie Werterhaltung und eine verlängerte Nutzungsphase der Sekundärbatterien angestrebt.

Zweck der Förderung ist die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, in denen Aspekte mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) umgesetzt und ein entscheidender Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität sowie weitere industrielle Batterieanwendungen geleistet wird. Ein Schwerpunkt der Förderrichtlinie liegt auf den Wertschöpfungsstufen des Produkt- und Prozessdesigns, der Synthese der Materialien sowie den Fertigungsprozessen für Batteriezellen. Weitere Schwerpunkte sind die Wiederverwendung der Sekundärrohstoffe und das Batteriematerialrecycling.


Termin: 31.10.2020, 01.04.2021, 01.02.2022, 01.11.2022
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Fachbereich Werkstofftechnologien für Energie und Mobilität (NMT1), 52425 Jülich
Kontakt: Dr.-Ing. Peter Weirich, Tel.: 02461/61-27 09, p.weirich@fz-juelich.de, Dr. Anne Marohn, Tel.: 02461/61-8 54 90, a.marohn@fz-juelich.de
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Anwender - Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II

Die Förderung der Sicherheitsforschung durch die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Schutz der Gesellschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden. Dabei soll die Forschungsförderung für Anwender intensiviert werden, unter anderem durch Themenoffenheit, kürzere Laufzeiten, vereinfachte Antragstellung und die Möglichkeit, Vorschläge terminunabhängig einzureichen.

Es werden Verbundprojekte mit zwei bis drei Projektpartnern gefördert,

  • die durch innovative, anwendungsorientierte Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet sind und bei denen die jeweiligen Anwender im Zentrum der Projektidee stehen,
  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt.

Themen:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz,
  • Kriminalitätsprävention, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Terrorismus,
  • Detektion von Gefahrstoffen,
  • übergreifende Themen, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen, Organisationskonzepte, Modelle zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und Migration.

Termin: jährlich zum 31.01., 31.07.2019 bis 2022
Adresse: VDI-Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr.-Ing. Frank Sicking, Tel.: 0211/62 14-5 87, sicking@vdi.de
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Innovative Verfahren für Quantenkommunikationsnetze

Die zunehmende Digitalisierung vom Internet der Dinge bis hin zur Industrie 4.0 erfordert eine neue Qualität an ­Sicherheit von Kommunikationssystemen.

Gegenstand der Förderung bilden daher theoretische und technische Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Quantenkommunikationsnetzen sowie zur Architektur sicherer und effizienter Quantennetzwerke. Forschungsfragen ergeben sich beispielsweise in den Bereichen:

  • Entwicklung von Netzwerkprotokollen für eine sichere und effiziente Quantenkommunikation
  • Erforschung von Fehlerkorrekturverfahren für die Übertragung von Quanteninformation
  • Arbeiten zur sicheren und effizienten Signalverarbeitung in der Quantenkommunikation zur Verbesserung des Leistungsvermögens von Quantenkommunikationskonzepten

Querschnittsthemen, wie Normung, Standardisierung und vorbereitende Arbeiten zur Zertifizierung, sollten, soweit erforderlich, in den Vorhaben berücksichtigt werden.


Termin: 28.05.2021
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger Kommunikationssysteme; IT-Sicherheit, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Dirk Ziemann, Tel.: 030/31 00 78-55 13, dirk.ziemann@vdivde-it.de
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Projekten zum Thema Industrie 4.0 – Wandlungsfähigkeit von Unternehmen in der Wertschöpfung von morgen (InWandel)

Das BMBF fördert den gezielten Aufbau von kooperativen, vorwettbewerblichen Forschungsvorhaben (Verbundprojekte), die produzierende Unternehmen und deren Dienstleister besser in die Lage versetzen, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Forschung in und mit KMU wird besonders gefördert.

Die Forschungsschwerpunkte sind in vier Gestaltungsfelder strukturiert:

A) Gestaltungsfeld Unternehmensstrategie
B) Gestaltungsfeld Organisation und Unternehmenskultur
C) Gestaltungsfeld Kompetenzentwicklung in lernförderlichen und partizipativen Arbeitssystemen
D) Gestaltungsfeld vertikale und horizontale Integration der Technologien für die digitale Durchgängigkeit


Termin: 16.07.2021
Adresse: Projektträger Karlsruhe, Produktion, Dienstleistung und Arbeit (PTKA-PDA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt: Heike Menzel, Tel.: 0721/608-31479, heike.menzel@kit.edu, Alexander Mager, Tel.: 0721/608-31427, alexander.mager@kit.edu
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Förderung von Projekten zum Thema Photonik für die digital vernetzte Welt – schnelle optische Kontrolle dynamischer Vorgänge

Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den Transfer innovativer Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Schlüsseltechnologie Photonik zu unterstützen und damit wichtige Beiträge für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu leisten.

Unmittelbar diesem Ziel zugeordnet ist das Bestreben, nachhaltige Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entlang der unterschiedlichen Fragestellungen aus dem Bereich der photonischen Kontrolle dynamischer Vorgänge zu initiieren und auszubauen, um so einen wirksamen Transfer von Forschungsergebnissen in innovative Dienstleistungen und Produkte zu erreichen.


Termin: 30.06.2021
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Jörg Overbeck, Tel.: o211/6214 569, overbeck@vdi.de, Martin Sellhorst, Tel.: 0211/6214 579, sellhorst@vdi.de
Weitere Infomationen: Ausschreibung

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase


Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
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