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FU Berlin Miniwald

Vorstellung des Projektes "FU Mini-Wald" beim FUturist Mid-Term-Event am 18. Juni 2024

Das Team

Janet Wagner ist Bibliothekarin, Trainerin "Bildung für nachhaltige Entwicklung", Stabsstelle Kommunikation- und Marketing; Nachhaltigkeit an der Universitätsbibliothek, aktives Mitglied im Kernteam Blühender Campus, sowie aktives Mitglied in der Blätterlaube. Aktuell arbeitet sie im Bereich Mobilität an der Stabsstelle Nachhaltigkeit & Energie.

Rebecca Rongstock ist Doktorandin der Ökologie und forscht zum globalen Wandel, bevorzugt im urbanen Kontext; sie ist Sprecherin und Gesamtkoordinatorin des Blühenden Campus und Biodiversitäts-Managerin an der Stabsstelle Nachhaltigkeit und Energie.

Wir haben einiges an Vorerfahrung mit der Umsetzung von (FUturist-)Projekten an der Freien Universität Berlin und hatten bei allen Hoch- und Tiefphasen großen Spaß, haben unseren Humor auch bei Rückschlägen bewahrt und sind an unseren Aufgaben gewachsen. Der Mini-Wald wird unsere nächste gemeinsame Aufgabe - wir freuen uns auf den Auswahlprozess, das Graben und Pflanzen, die Vernetzung und das Teilen unserer Lernergebnisse und des zu entstehenden Ortes!

Die Projektidee

Im Futurist-Projekt soll ein Mini-Wald, auf dem Campus Dahlem gepflanzt werden. Hierfür sollen regionale Bäume und Sträucher genutzt werden, um wieder mehr Lebensraum für Artenvielfalt zu schaffen, aber auch einen grünen Lern- und Begegnungsort. Pflanzen sorgen für ein kühleres Mikroklima und dienen damit auch der Abmilderung des Urban Heat Island Effects.

Auf einer kleinen Fläche werden ca. 120 Gehölze gepflanzt. Das schnelle Wachstum heimischer Arten schafft in kurzer Zeit einen Naturraum nach der sogenannten japanischen Miyawaki-Methode. Dabei ringen die Jungpflanzen auf Grund der engen Bepflanzung um Sonnenlicht und wachsen daher schnell zu einem kleinen Wald heran. Auch für eine frisch entsiegelte Fläche könnte sich für dieses Vorhaben eignen.

Die Vorteile eines "Tiny Forests" (dies ist ein geschützer Begriff, den wir nur hier zur Begriffsklärung verwenden) liegen auf der Hand: Neben den positiven Auswirkungen auf die Biodiversität und das Stadtklima wird die Wasserhaltekapazität des Bodens mit der Bepflanzung gefördert, über Photosynthese verbessern die Pflanzen die Luftqualität und speichern CO2 im Boden.

Die Idee lässt sich mit der universitären Lehre in wechselseitiger Weise verknüpfen: In die Campusgestaltung können Studierende innerhalb zweier Kursangebote zu Campus Natur und Schwammstadtprinzipien Teil des Prozesses werden und ein bestehender Mini-Wald kann in der Lehre als Lernort genutzt werden.

Ausblick

Bisher gibt es an größeren Universitäten und Hochschulen keine "Tiny Forest"-Projekte, die FU Berlin kann im Rahmen des Biodiversitätsjahres Vorreiterin sein.

Der Mini-Wald als Projekt soll zukünftig beispielhaft für weitere Grünflächen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf zeigen, dass Mini-Wälder im urbanen Raum eine Möglichkeit sind, Biodiversität auch auf kleineren Flächen zu fördern. Zugleich wird demonstriert, wie schnell-wachsende Jungbäume und heimische Sträucher mehr Stadtgrün bewirken: Sichtbar, begehbar und umweltbildend mit Informationen vor Ort, für die Zivilgesellschaft.

Der Mini-Wald wird damit zu einer Maßnahme, die zeigt, wie Anpassungen an den Klimawandel erfolgen können, wie wir dabei gleichzeitig das Lehren und Lernen und ganz allgemein das Wohlergehen durch Naturerfahrungen verbessern.

Unser Kurzfilm zeigt die Pflanzaktion am 30. November 2024: gemeinsam mit vielen anderen Begeisterten haben wir auf der Fläche beim Weiterbildungszentrum regionale Bäume und Sträucher gepflanzt. https://box.fu-berlin.de/s/3iQyWbYMdHTerAy 

Adresse:

Fläche am Gebäude „EXC 2020 - Temporal Communities“
Otto-von-Simson-Str. 15
14195 Berlin

Kontakt

Janet Wagner - janet.wagner@fu-berlin.de 

Rebecca Rongstock - r.rongstock@fu-berlin.de

 

 

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