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FAQ

Als Volluniversität bietet die Freie Universität an zwölf Fachbereichen und drei Zentralinstituten mehr als 150 Studiengänge in einem breiten Fächerspektrum. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die gemeinsame medizinische Fakultät der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. 

Die Freie Universität Berlin erhebt – außer für weiterbildende Studienangebote –  keine Studiengebühren, sondern nur so genannte "Semestergebühren und -beiträge" in Höhe von 311,99 € für das Wintersemester 2019/20.

Die Rechtsgrundlagen für die Erhebung von Gebühren und Beiträgen finden Sie hier. 

Alle Studierenden müssen bei der Immatrikulation eine Bescheinigung einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse für die Dauer des Studiums vorlegen.

Gesetzliche Krankenversicherung

Wer keine private Krankenversicherung aus Deutschland oder dem Heimatland hat und unter 30 Jahre alt ist, muss eine gesetzliche studentische Krankenversicherung in Deutschland abschließen. Sie kostet etwa € 105,- pro Monat.

In einigen wenigen Fällen ist der Abschluss einer deutschen gesetzlichen Krankenversicherung nicht möglich. In diesem Fall wird der Abschluss einer privaten Krankenversicherung in Deutschland empfohlen.

Private Krankenversicherung

Wer eine Krankenversicherung aus dem Heimatland mitbringt oder eine deutsche private Krankenversicherung hat, muss diese bei einer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen und um eine Befreiung von den gesetzlichen Krankenversicherungspflicht bitten.

Im Krankheitsfall gelten die Bestimmungen des Krankenversicherungsvertrages aus dem Heimatland bzw. die der privaten Krankenversicherung.

Die Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung kann nicht widerrufen werden.

* Informationen für Studierende aus EU-/EWR-Ländern oder der Schweiz hier

Freie Universität Berlin bietet keine Stipendien an, außer es wurde im Austauschabkommen zwischen unserer Institution und der Universität des oder der Studierenden vor Ort vereinbart. Studierende haben die Möglichkeit, sich für Stipendien beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zu bewerben.

Es gibt einen Monobachelorstudiengang in englischer Sprache in Nordamerika-Studien an der FUB. Im Bereich der Masterstudiengänge stehen mehrere englischsprachige Programme zur Auswahl. Die Bewerbungsmodalitäten finden sich in den Fachbeschreibungen auf den jeweiligen Webseiten.

Eine Immatrikulation für einen grundständigen, zulassungsbeschränkten Studiengang, für den man sich hätte bewerben müssen, ist nicht möglich. Allerdings haben Sie eventuell die Möglichkeit, sich für einen zulassungsfreien Monobachelor zu immatrikulieren oder sich für ein Losverfahren zu bewerben. Bitte beachten Sie die gesonderten Fristen.

Alle ausländischen Studierenden (ausgenommen Staatsangehörige folgender Länder: EU-/ EWR-Länder sowie Andorra, Australien, Brasilien, El Salvador, Honduras, Israel, Japan, Kanada, Monaco, Republik Korea, Neuseeland, San Marino, USA) benötigen vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zur Aufnahme eines Studiums ein Visum zu Studienzwecken. Das Visum erteilen die deutschen Auslandsvertretungen der entsprechenden Herkunftsländer. Weitere Informationen zu den Visabestimmungen erteilen die Deutschen Botschaften der jeweiligen Länder.

Das Einreisevisum bedarf der Zustimmung der Berliner Ausländerbehörde, die nach Vorlage aller erforderlichen Nachweise die nötige Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken erteilt. Jede Änderung dieses Aufenthaltszwecks, z.B. durch Studiengang-, Fach- oder Hochschulwechsel, erfordert einen neuen Antrag bei der Ausländerbehörde. Weitere Informationen zur Aufenthaltserlaubnis lassen sich dem Merkblatt (pdf-Datei) entnehmen.

Wer nach Berlin kommen möchte, um hier den Aufnahmetest für das Studienkolleg oder die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) abzulegen, kann ein Studienbewerbervisum beantragen. Es ist drei Monate gültig und kann in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umgewandelt werden. Sprachkursvisa werden nur für die Dauer des Sprachkurses ausgestellt und können ebenso wie Touristenvisa nicht in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden.

Bewerber/innen, die keine deutsche Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, müssen Deutschkenntnisse gemäß der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber (DSH) an der Freien Universität Berlin nachweisen. In den einzelnen Fachdarstellungen unter grundständiges Studienangebot ist jeweils angegeben, welche Sprachvoraussetzungen verlangt werden und ob u. U. ein Sprachtest absolviert werden muss. 

Bewerber/innen für das 1. Fachsemester eines Studiengangs informieren sich auf den Seiten des Sprachenzentrums der Freien Universität Berlin über Testtermine und  Anmeldung zum Test. Die Sprachkenntnisse können auch durch Äquivalente zur DSH belegt werden.

Für einige Studienangebote werden Englischkenntnisse auf einem bestimmten Niveau verlangt. Informationen zur Äquivalente hier.

Die Lebenshaltungskosten hängen von den individuellen Ansprüchen und Gewohnheiten ab. Es sollte mit monatlichen Ausgaben von mindestens 600 bis 700 Euro gerechnet werden (Miete, Lebensmittel, Freizeit...). Um ein Einreisevisum oder eine Aufenthaltserlaubnis für Studienzwecke zu bekommen, muss nachgewiesen werden, dass diese Summe monatlich zur Verfügung steht ohne dafür auf regelmäßiges Jobben angewiesen zu sein.

Studierende, die eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken haben und für ein Fachstudium eingeschrieben sind, dürfen pro Jahr insgesamt maximal 90 volle Tage oder 180 halbe Tage arbeiten. Studentische Nebentätigkeiten (z.B. als Studentische Hilfskraft in einer Institutsbibliothek) zählen dabei nicht mit.

Stipendiaten dürfen nicht nebenher arbeiten.

Deutschlandstipendium