Springe direkt zu Inhalt

Erfolge der Freien Universität Berlin

Im Ranking der DFG wird der Freien Universität eine exzellente Forschungsleistung in der ganzen Fächerbreite attestiert.

Im Ranking der DFG wird der Freien Universität eine exzellente Forschungsleistung in der ganzen Fächerbreite attestiert.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Ausgezeichneter Klimaschutz: Die Freie Universität zählt mit einer installierten Leistung von insgesamt mehr als 480 Kilowatt zu den größten öffentlichen Solarstromerzeugern in Berlin.

Ausgezeichneter Klimaschutz: Die Freie Universität zählt mit einer installierten Leistung von insgesamt mehr als 480 Kilowatt zu den größten öffentlichen Solarstromerzeugern in Berlin.
Bildquelle: Felix Rückert www.imagineur.net

Sehr gut schneidet die Freie Universität in nationalen und internationalen Rankings ab. Für den internationalen Vergleich kann vor allem auf das Ranking des renommierten Magazins Times Higher Education (THE) verwiesen werden. Nach dessen Rangliste von 2015-2016 zählt die Freie Universität  zu den fünf besten Universitäten in Deutschland. Im weltweiten Vergleich liegt sie laut THE auf Rang 72, europaweit belegt sie Platz 24.

Die Fächergruppe der Geisteswissenschaften der Freien Universität behauptet sich seit Jahren unter den stärksten weltweit. Im THE-Ranking nach Fächergruppen liegt die Freie Universität in der Kategorie „Arts & Humanities“ bundesweit auf Platz 1. Weltweit belegt sie Platz 18, europaweit Platz 7.

In der Rangliste des THE World Reputation Ranking 2015 konnte sich die Freie Universität Berlin erneut deutlich verbessern und kommt nunmehr auf eine Platzierung in der Gruppe 51-60.

Das renommierte QS World University Ranking sieht die Freie Universität unter den fünf besten Universitäten in Deutschland.

Im Ranking "Vielfältige Exzellenz" des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurden folgende Fächer der Freien Universität in 2012 und 2013 als forschungsstarke Fächer bewertet: Englische Literatur und Sprache/Nordamerikastudien, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Volkswirtschaftslehre, Geographie, Humanmedizin, Mathematik.

2011 und 2013 erschienen die Hochschulrankings nach Gleichstellungsaspekten des Center for Excellence Women and Science (CEWS), in dem die Freie Universität seit 2005 zur Spitzengruppe der deutschen Universitäten gehört.

Im europaweiten Hochschulvergleich „ExcellenceRanking 2010“ belegten die Fächer Biologie, Chemie und Physik der Freien Universität die höchste Kategorie, die Excellence-Gruppe. Positiv bewertet wurden vor allem die Forschungsstärke und internationale Orientierung der Angebote und der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Im Förder-Atlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) baute die Freie Universität Berlin ihre Spitzenposition unter den forschungsstärksten Hochschulen bundesweit aus: Nach Angaben der DFG erreichte die Freie Universität im Berichtszeitraum 2011 bis 2013 den fünften Rang.

Insgesamt wird der Freien Universität eine exzellente Forschungsleistung in der ganzen Fächerbreite attestiert. In den  Geistes- und Sozialwissenschaften ist sie der Spitzenreiter unter allen deutschen Universitäten.

Die hohe internationale Reputation zeigt sich ebenso in den Ranglisten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Fächerübergreifend kommt die Freie Universität Berlin sowohl beim Deutschen Akademischen Austauschdienst als auch bei der Alexander-von-Humboldt-Stiftung auf Platz 1.

In den lehrbezogenen Rankings, wie dem des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), werden vor allem Stimmungen unter den Studierenden abgebildet. Im CHE-Ranking von 2015 hat die Freie Universität sehr gut abgeschnitten. Neue Erfolge wurden vor allem in Physik verzeichnet. Auch in den Fächern Mathematik und Geographie, Pharmazie, Geowissenschaften und Informatik erreichte die Universität wie im Vergleichsjahr 2012 Platzierungen in der Spitzengruppe.

Ideen für die Wirtschaft

Dem Wissens- und Technologietransfer wird an der Freien Universität große Bedeutung beigemessen. Seit den 1980er Jahren betreibt die Universität erfolgreich Gründungsförderung. Ziel ist es, unternehmerisches Denken und Handeln sowohl unter den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch unter den Studierenden zu etablieren. Die Freie Universität Berlin betreibt auch nach Einschätzung des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft eine vorbildliche Gründungsförderung: Im aktuellen “Gründungsradar” belegt sie den sechsten Platz in der Kategorie große Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden. Im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg wurde die Freie Universität in den 13 Durchgängen seit 2006 sieben Mal als erfolgreichste Hochschule Berlins mit dem Titel „Ideenschmiede“ ausgezeichnet.

Eingeworbene Drittmittel

Die positive Leistungsentwicklung der Freien Universität Berlin lässt sich anhand des Anstiegs der Drittmittel von 57,1 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 112 Millionen Euro im Jahr 2012 belegen. Die Zahl der abgeschlossenen Promotionsvorhaben stieg im gleichen Zeitraum um 21 Prozent auf 682. Dass bei allen Anstrengungen in der Forschung die Lehre nicht ins Hintertreffen geraten ist, wird durch den Anstieg der Absolventinnen - und Absolventenzahlen um 18 Prozent von 3.874 im Jahr 2007 auf 4.731 im Jahr 2012 dokumentiert.

Familiengerechte Hochschule

Der Freien Universität Berlin wurde 2007 das Grundzertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ erteilt. Zum Zeitpunkt der Auditierung lag der Anteil weiblicher Beschäftigter bei 53 Prozent, bei Professuren mit 21 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von derzeit 13 Prozent. Bei den Neuberufungen lag der Frauenanteil zwischen 30 und 50 Prozent. In den Jahren 2010 und 2014 wurde die Hochschule erneut mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet.

Umweltfreundliche Hochschule

Seit 2000/2001 ist der Strom- und Wärmeverbrauch der Freien Universität um insgesamt rund 40 Millionen Kilowattstunden bzw. rund 25 Prozent bei gleichbleibender Flächennutzung gesunken. Für ihr Klimaschutz-Engagement wurde die Universität im Zukunftswettbewerb des Energie-Konzerns GASAG ausgezeichnet: Sie wurde für ihr Prämiensystem zum sparsamen Umgang mit Energie mit dem ersten Platz in der Kategorie „Architektur und Klima“ geehrt.