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Qualitätssicherung

Qualitätssicherung im Bereich Promotion ist eine der zentralen Aufgaben der Dahlem Research School (DRS).

Die Qualitätssicherung setzt an auf der Ebene der

Dabei entwickelt die DRS einheitliche Qualitätsstandards, um die hohe Qualität der Promotionsausbildung, der Betreuung von Promovierenden, NachwuchswissenschaftlerInnen und ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der Freien Universität Berlin zu fördern.

Diese Standards sind im Qualitätsverständnis für die Promotion in DRS-Mitgliedsprogrammen formuliert worden:

  • Die Mitgliedsprogramme verpflichten sich den allgemeinen Qualitätskriterien und Regelungen der Dahlem Research School und erstellen nach Maßgabe der DRS-Musterordnung Promotionsstudienordnungen, die im zuständigen Fachbereichsrat erlassen werden
  • Gemäß den Regelungen der Dahlem Research School zur Qualitätssicherung für DRS-Programme unterziehen sich die Programme alle fünf Jahre einer Evaluierung.
  • Die Arbeit der Programme wird durch Gremien begleitet, in denen die Promovierenden vertreten sind, für den Umgang mit Konflikten jeglicher Art wird eine Ombudsperson benannt.
  • Die Finanzierung der Promovierenden sowie einer Programmkoordination bilden das stabile Grundgerüst der Programme. Weiterhin stellen die Programme Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen für Promovierende bereit.
  • Die Ausschreibung der vorhandenen Stellen bzw. Stipendien in den Programmen erfolgt offen und international, die nachfolgende Auswahl der Promovierenden erfolgt in einem mehrstufigen, transparenten Auswahlverfahren.
  • Für die Betreuung sind die Leitlinien für die gute Betreuung von Promotionen heranzuziehen, es werden gemäß Promotionsstudienordnung für alle Promovierenden Betreuungsvereinbarungen abgeschlossen. Demnach führen Promovierende und Hauptbetreuende mindestens einmal pro Semester ein Gespräch zum Promotionsfortschritt, dessen Ergebnis dokumentiert wird.
  • Das Curriculum ist eigenständiger Teil der Promotionsstudienordnung, einschließlich Veranstaltungen zu guter wissenschaftlicher Praxis.
  • Die Programme bemühen sich aktiv um die Rekrutierung von internationalen Promovierenden (Incoming). Im Bereich Outgoing ist zur Stärkung der Mobilität die Förderung von Auslandsforschungsaufenthalten und Kongressteilnahmen vorgesehen.
  • In Abstimmung mit und unterstützt durch die Dahlem Research School entwickeln die Programme Konzepte und Maßnahmen zur Gleichstellung und unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z.B. Verlängerungsmöglichkeit bei Elternzeit).
  • In Zusammenarbeit mit der Dahlem Research School übernehmen die Programme Verantwortung für die Qualifizierung ihrer Promovierenden im Hinblick auf akademische und nicht-akademische Karrieren.

Einen weiteren Kerninhalt der Qualitätssicherung stellt darüber hinaus die Sicherstellung der guten wissenschaftlichen Praxis dar.

  • Gute wissenschaftliche Praxis:

Die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit beruht unter anderem auf der Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis. Die DRS ist daher den Standards guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet und unterstützt hierzu die Promovierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen aktiv.

  • Gute Betreuung:

Um die bestmögliche Promovierendenausbildung zu gewährleisten, hat die Freie Universität Berlin Leitlinien für die gute Betreuung von Promotionen formuliert. Interessierte finden hier ein Muster der daraus abgeleiteten Betreuungsvereinbarung.

  • Standards für Programmpromovierende:

Für Programmpromovierende hat die DRS Standards entwickelt, die in der Ausbildung der Promovierenden berücksichtigt werden müssen. Ziel ist es, diese Standards über die Mitgliedsprogramme hinaus zu etablieren.

  • Promovierendenstudie Nacaps:

Die DRS koordiniert die Teilnahme der Freien Universität an der Längsschnittstudie Nacaps des DZHW über den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. In regelmäßigen Abständen werden bundesweit Promovierende und Promovierte zu ihren Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten und Karriereverläufen sowie zu ihren allgemeinen Lebensbedingungen befragt. Die Freie Universität wird die hochschulspezifischen Ergebnisse nutzen, um Angebote auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und so Promotionsbedingungen zu verbessern und den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielter zu fördern.

Die DRS entwickelt einheitliche Standards für die strukturierte Programmpromotion und verfolgt deren universitätsweite Umsetzung. Zur Sicherung der Qualität in der Promotion hat die Dahlem Research School ein umfassendes Qualitätssicherungssystem mit aufeinander abgestimmten Instrumenten für ihre Mitgliedsprogramme implementiert.

  • Als Projekt der Exzellenzinitiative wurde die DRS durch Expertengremien aus internationalen WissenschaftsmanagerInnen und WissenschaftlerInnen evaluiert.
  • Von 2010 -2016 nahm die DRS an der Langzeitstudie Promovierendenpanel ProFile des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IfQ) (inzwischen Abteilung 2 "Forschungssystem und Wissenschaftsdynamik" des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)) teil. Die gewonnenen Daten haben Auswertungen zu der Promovierendenausbildung - auch im Vergleich zwischen strukturierter Promotion in DRS-Mitgliedsprogrammen und klassischer Individualpromotion - an der Freien Universität und darüber hinaus ermöglicht.
  • Die DRS koordiniert die Teilnahme der Freien Universität an der Nachfolgestudie Nacaps des DZHW.
  • Das Angebot und die Leistungen der DRS werden regelmäßig durch die Promovierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen evaluiert. Die Bewertung der Workshops des Qualifizierungsprogramms erfolgt kontinuierlich.
  • Im Wintersemester 2018/19 hat die DRS zudem eine Wirkungsstudie zu den Kursangeboten erstellt, die auf einer quantitiven Befragung ehemaliger KursteilnehmerInnen sowie einer Reihe von Interviews in Fokusgruppen basiert. Auf dieser Basis wird auch das Kursangebot der DRS weiter entwickelt.