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Scholars at Risk

Weltweit werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und angehende Akademikerinnen und Akademiker aufgrund ihrer Forschungen und Ideen verfolgt, bedroht und in ihrer Arbeit eingeschränkt. Das Internationale Netzwerk Scholars at Risk (SAR) ist als Antwort auf diese Entwicklung zu verstehen: Die Vereinigung setzt sich für akademische Freiheit und die Menschenrechte von Wissenschaftlerinnen und Akademikern in aller Welt ein.

Eine der Kernaufgaben von SAR ist es, Forschende und Lehrende, die in ihrem Heimatland bedroht und verfolgt werden, mit einem Gastaufenthalt an einer der Mitgliedshochschulen des Netzwerks zu unterstützen. Politisch Verfolgte erhalten so die Chance, eine Zeitlang unabhängig zu forschen.

Das SAR-Netzwerk zählt weltweit mehr als 450 Mitglieder (Stand: 2017). Die Freie Universität ist seit 2011 Mitglied in diesem Netzwerk (seit 2013 als förderndes Mitglied) und hat bereits mehrere Scholars aus dem Nahen und Mittleren Osten für jeweils zwei Jahre aufgenommen, zuletzt erneut im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (PSI). Sie ist außerdem Mitglied der Steering Group der Scholars at Risk Network - Germany Section und hat Ende April 2018 zusammen mit SAR und der AvH sehr erfolgreich den Scholars at Risk Network Global Congress 2018 veranstaltet. 

Im Rahmen ihres Engagements für die akademische Freiheit beteiligt sich die Freie Universität auch immer wieder an Briefaktionen für bedrohte Scholars, zuletzt erneut für den im Oktober 2017 zum Tode verurteilten iranischen Mediziner Dr. Ahmadreza Djalali.


Kontakt

Für Vorschläge und Fragen zu bedrohten Scholars: 
Stefan Rummel, Abteilung Internationales, Tel.: +49 30 838-73402, E-Mail: stefan.rummel@fu-berlin.de

Für Fragen zum SAR-Netzwerk:
Florian Kohstall: Center for International Cooperation, Tel: +49 30 838-73947, E-Mail: florian.kohstall@fu-berlin.de