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Informationen zur Forschungsförderung

02.10.2006

Newsletter mit aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung:

Weitere Informationen zu Ausschreibungen:

Gesamtübersichten über alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung in zwei Darstellungsweisen:

1. Aktuelle Ausschreibungen nach Dritmittelgebern:

2. Aktuelle Ausschreibungen nach Fächergruppen:


Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nach Drittmittelgebern:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderung deutsch-russischer Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften im Jahr 2016

Im Rahmen der bestehenden Vereinbarung der Russischen Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften (RFH) mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die russische Partnerorganisation die Förderung von gemeinsamen deutsch-russischen Forschungsvorhaben für das Jahr 2016 im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften angekündigt.

Anträge auf deutscher Seite bis 1. Aug. 2016: Einen Antrag auf Sachbeihilfe können alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Für die Förderung dieser Kooperationsanträge stehen keine gesonderten DFG-Mittel zur Verfügung, die Kooperationsanträge konkurrieren mit allen anderen DFG-Anträgen im Einzelverfahren.

Bis zum 15. September 2016 können russische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Anträge bei der RFH einreichen.

Termin: 01.08.2016 (Anträge auf deutscher Seite)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Claudia Wünsche, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften, Tel.: 0228/885-2203; generelle Fragen zur deutsch-russischen Kooperation auf deutscher Seite: Andrea Wabschke, Gruppe, Internationale Zusammenarbeit, 53170 Bonn, Tel.: 0228/885-2337
Kontakt: Claudia.Wuensche@dfg.deAndrea.Wabschke@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Schwerpunktprogramm 1981: Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken

Gesellschaftliche und (trans-)kulturelle Verflechtungen zwischen dem Moskauer Reich beziehungsweise dem Petersburger Imperium, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich sowie Persien von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sind bisher nicht systematisch untersucht worden. Mit dem Augenmerk auf durch Mobilität entstandene „transosmanische“ Interaktionsfelder zwischen den verschiedenen Herrschaftsgebieten möchte das genannte Schwerpunktprogramm Phänomene erkennbar machen, die bisher in der Betrachtung einzelner Regionen oder nur bilateraler Beziehungen nicht in den Vordergrund getreten sind. Der Zugang verspricht, das Verständnis globalisierter europäischer und asiatischer Geschichte im transkontinentalen Zusammenhang zu verändern.

Das Schwerpunktprogramm konzentriert sich auf Vorgänge der Migration, des Reisens, der Wissenszirkulation, des Handels und der Mobilität ganzer Gesellschaften zwischen dem Zarenreich, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich und Persien in relationalen sozialen Räumen mit jeweils stark unterschiedlicher Reichweite.

Termin: 28.09.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Guido Lammers, Tel.: 0228/885-2295, Andrea Hamacher, Tel.: 0228/885-2549
Kontakt: guido.lammers@dfg.de, andrea.hamacher@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2016: Geometry at Infinity

This programme combines research in differential geometry, geometric topology, and global analysis. Crossing and transcending the frontiers of these disciplines it is concerned with convergence and limits in geometric-topological settings and with asymptotic properties of objects of infinite size. The overall theme can roughly be divided into the three cross-sectional topics convergence, compactifications, and rigidity.

Proposals for this Priority Programme should address research questions in geometry at infinity as indicated by (but not restricted to) the above sample topics. Ideally they contribute to establishing an interdisciplinary research environment.

Termin: 10.08.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, Heike Delmotte, Tel.: 0228/885-2883
Kontakt: carsten.balleier@dfg.de, heike.delmotte@dfg.de
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U.S.-German Collaboration between NSF and DFG

The Deutsche Forschungsgemeinschaft and the National Science Foundation (NSF) are pleased to announce their cooperation in funding international research and training programmes. To support German-U.S. research and training projects, NSF and DFG have agreed to align application and funding processes of DFG’s International Re-search Training Groups (IRTG) and Individual Grants programmes with NSF’s Part-nerships for International Research and Education (PIRE) programme.

Termin: 30.06.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Sebastian Granderath, Programme Director, Research Careers, Tel.: 0228/885-2881
Kontakt: sebastian.granderath@dfg.de
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Trans-Atlantic Platform Launches Digging into Data Challenge

The Trans-Atlantic Platform (T-AP), of which the DFG is a member, is launching its 2016 Digging into Data Challenge to support research projects that use "big data" approaches to address questions in the Humanities and the Social Sciences. The funding opportunity is open to international projects that consist of teams from at least three member countries and must include partners from both sides of the Atlantic. All projects must address particular research questions in humanities and/or social sciences disciplines by using large-scale, digital data analysis techniques, and show how these techniques can lead to new theoretical insights. Research partners will receive funding from their own national funding agencies for projects that can last for up to 36 months.

Termin: 29.06.2016
Adresse:DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: 0228/885-2539
Kontakt: Michael.Sommerhof@dfg.de, Matthias.Kiesselbach@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aufstockung laufender Projekte: Geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die DFG erleichtert aus ihren Heimatländern geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten. Alle Projektleitungen und Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Flüchtlinge – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Ferner können geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch direkt in Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen DFG-geförderten Verbundprojekten gefördert werden.

Termin: Antragstellung jedezeit möglich
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Änderungen im Programm der Sonderforschungsbereiche (SFB)

Die DFG informiert über einige Änderungen im Programm der Sonderforschungsbereiche (SFB), die zum einen der Flexibilisierung des Programms und zum anderen der Stärkung der Bewertung des Verbunds als Ganzes bei der Begutachtung und Entscheidung dienen sollen.

Flexibilisierung des SFB-Programms:

Künftig werden „klassische“ Sonderforschungsbereiche von einer Hochschule beantragt, an der mindestens 60 Prozent der Teilprojekte angesiedelt sein müssen („Hochschulprinzip“). Bezogen auf den gesamten Verbund darf der außeruniversitäre Anteil an Teilprojekten 30 Prozent nicht überschreiten. Gleichzeitig gilt der Schwerpunktbildung an der antragstellenden Universität erhöhte Aufmerksamkeit. Auch weiterhin können zwei oder drei Hochschulen gemeinsam einen SFB/Transregio beantragen, wenn sie quantitativ etwa gleichgewichtig im Verbund vertreten sind. An jeder der antragstellenden Hochschulen muss eine Schwerpunktbildung vorliegen.

Stärkung der Gesamtbewertung bei der Begutachtung und Entscheidung:

Neben dieser Flexibilisierung wurde beschlossen, der Gesamtbewertung des Verbunds in Begutachtung und Entscheidung größeres Gewicht zu verleihen, um so die Programmziele auch künftig konsequent umsetzen zu können. Ein Sonderforschungsbereich soll als Gesamtverbund ein erstklassiges langfristig angelegtes Forschungsprogramm umfassen, das von einschlägig ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bearbeitet wird. Darüber hinaus soll ein Sonderforschungsbereich durch Schwerpunktbildung und unterstützende Strukturen an der/den antragstellenden Hochschule/-n gekennzeichnet sein. Bei der Begutachtung und Entscheidung wird deshalb zukünftig noch mehr Gewicht auf eine vertiefte Diskussion des Gesamtverbunds gelegt.

Diese Änderungen werden zusammen mit sich daraus ergebenden Anpassungen im Ablauf von Begutachtungen vor Ort erstmals umgesetzt für die Begutachtungen, die zu Entscheidungen im Mai 2016 führen.

Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Klaus Wehrberger, Tel.: 0228/885-2355
Kontakt: Klaus.Wehrberger@dfg.de
Weitere Informationen: Ausführliche Darstellung der Änderungen

„Research in Germany“ – Ideenwettbewerb zum Internationalen Forschungsmarketing

Unter dem Dach der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „Research in Germany“ schreibt die DFG zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ aus. Dieser bietet deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Ideen mit Unterstützung der DFG zu verwirklichen. Es sind alle Ideen willkommen, die Institutionen, Regionen oder Forschungsnetzwerke als starke Kooperationspartner international sichtbarer positionieren oder die um hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland werben.

Termin: 01.09.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee, 40, 53175 Bonn, Vera Pfister, Tel.: 0228/885-2937
Kontakt: forschungsmarketing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 1727: XPrag.de: New Pragmatic Theories based on Experimental Evidence

The Priority Programme has the overall goal to develop a precise pragmatic theory that is informed by evidence using experimental methods. The programme is targeted towards researchers in linguistics, psychology, neuroscience, philosophy and related fields. The aim is to advance pragmatic theory by simultaneously formulating formally explicit models of the cognitive mechanisms underlying pragmatics and testing these models using experimental methods. Research proposals for the second three-year funding period are now invited.

Termin: 08.11.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Helga Weyerts-Schweda, Tel.: 0228/885-2046
Kontakt: helga.weyerts-schweda@dfg.de
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Third ERA-CAPS joint Call pre-announced

The ERA-NET Coordinating Action in Plant Sciences (ERA-CAPS) will issue its third Transnational Call for Collaborative Research Projects on 23 June 2016. The objective of this call is to stimulate true collaboration between research teams of different countries in order to achieve the highest quality projects, to increase synergies between national programmes and to strengthen international research in molecular plant sciences. The following agencies have already confirmed their participation in the call: F.R.S.-FNRS (Belgium), DFG (Germany), NCN (Poland), MPNTR (Serbia), SNSF (Switzerland), BBSRC (UK), NSF (USA). The third joint call to be launched by ERA-CAPS will cover all areas of molecular plant science, allowing maximum engagement of the plant scientists.

Termin: 28.09.2016
Weitere Informationen: Ausschreibung

Submission of new Proposals for German-Brazilian Individual Grants within the Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology – BRAGECRIM Phase III (2014–2018)

According to the Memorandum of Understanding of BRAGECRIM (Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology) between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and her Brazilian Partner Organisations CAPES and CNPq researchers of the area of manufacturing technology, including processes involved in the production chain such as material, production, service, maintenance, repair and later recycling of components are invited to submit joint German-Brazilian research projects.

Termin: 15.06.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Manufacturing, Engineering Sciences: Dr.-Ing. Ferdinand Hollmann, Programme Director, Tel.: 0228/885-2277
Kontakt: Ferdinand.Hollmann@dfg.de
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Neue Geräte für die Forschung

Die DFG fördert Projekte mit dem Ziel, völlig neuartige Techniken und Methoden für gerätetechnische (z. B. Mess-, Produktions-, Bearbeitungs-)Verfahren zu erforschen und diese neuen Technologien im Rahmen eines noch in der Förderperiode zu entwickelnden Prototyps zu erproben. Voraussetzung ist, dass diese Technologien und Prototypen primär für Anwendungen in der Forschung entwickelt werden, um neue Antworten auf drängende Forschungsfragen geben und somit neues Wissen generieren zu können.

Die Laufzeit der Förderung beschränkt sich auf maximal zweimal drei Jahre. Vorausgesetzt wird eine adäquate Grundausstattung zur Durchführung der Arbeiten. In einer ersten Förderphase können hierzu ergänzend Geräte sowie Personal- und Sachmittel für den projektspezifischen Ausbau der notwendigen Labor- und Versuchsanordnungen und für die Durchführung von Experimenten und Untersuchungen beantragt werden. In dieser Periode (gefördert bis zu drei Jahren) soll das „proof of concept“ erbracht werden, also der Nachweis, dass das neue (Mess-, Produktions- oder Bearbeitungs-)Verfahren funktioniert und der Bau eines zugehörigen Forschungsgeräts grundsätzlich realisierbar sein wird.

Eine positiv evaluierte Machbarkeitsstudie ist Voraussetzung für eine zweite Förderphase (ebenfalls bis zu drei Jahren), die dann zur Entwicklung eines ersten funktionsfähigen Prototypen, in dem die neue Technologie zur Anwendung kommt, genutzt werden soll.

Termin: 31.05.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Achim Tieftrunk, Tel.: 0228/885-2816
Kontakt: Achim.Tieftrunk@dfg.de
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Bundesministerium für Bildung und Forschung

Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Armenien

Im Rahmen der Wissenschafts- und Technologiekooperation zwischen Deutschland und der Republik Armenien werden gemeinsame FuE-Projekte und nachhaltige institutionelle Partnerschaften gefördert.

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren, Universitäten und Forschungsgruppen sowie Ausbau der Beziehungen zwischen den Wissenschaftsgemeinschaften beider Länder
  • Förderung des Austauschs von Wissenschaftler/-innen und Expert/-innen, insbesondere beim wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Förderung wissenschaftlicher Kooperationsprojekte von gemeinsamem Interesse
  • Förderung der gemeinsamen Teilnahme deutscher und armenischer Einrichtungen am Rahmenprogramm der EU
  • Unterstützung der Integration der armenischen Wissenschaftslandschaft in den Europäischen Forschungsraum.

Schwerpunkte:

  • Biotechnologie/Lebenswissenschaften,
  • Materialwissenschaften,
  • optische Technologien,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung.
Termin: 14.07.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Holger Brehm, Tel.: 02 28/38 21-14 72 und Martina Lauterbach, Tel.: o2 28/38 21-17 34
Kontakt: Holger.Brehm@dlr.de, Martina.Lauterbach@dlr.de 
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Förderung von Forschung in der Palliativversorgung

Schwerkranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung. Ziel der Betreuung ist es, die bestmögliche Lebensqualität für PatientInnen zu erreichen. Viele Forschungsfragen sind jedoch noch nicht beantwortet. Wichtige Ziele sind die Kontrolle körperlicher Symptome. Dazu gehören Fragen der Wirksamkeit von Therapien und der Wirkung von Versorgungsmodellen.

Gleichermaßen müssen auch psychische und soziale Forschungsfragen beachtet werden. Gefördert werden Forschungsprojekte zur Palliativversorgung, die von Nachwuchswissenschaftler/-innen konzipiert und durchgeführt werden. Die Themen der Forschungsprojekte müssen eine hohe Relevanz für die Palliativversorgung und einen fundierten Forschungsbezug haben.

Termin: 28.07.2016
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheitsforschung – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Eva Becher, Tel.: 030/6 70 55-79 17, Dr. Tina Weber, Tel.: 030/6 70 55-4 67
Kontakt: eva.becher@dlr.de, tina.weber@dlr.de
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Zivile Sicherheit - Nachwuchsförderung durch interdisziplinären Kompetenzaufbau

Gefördert werden Arbeitsgruppen, die unter Leitung einer Nachwuchswissenschaftlerin oder eines Nachwuchswissenschaftlers unabhängig und interdisziplinär relevante Fragestellungen der zivilen Sicherheitsforschung bearbeiten. Die Vorhaben werden von den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern initiiert und umgesetzt.

Die Arbeitsgruppen sind jeweils an einer einzigen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung angebunden. Projektvorschläge müssen einen klaren Bezug zum Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017“ aufweisen. Die zu bearbeitenden Fragestellungen können dabei sämtlichen Themenbereichen entstammen, die durch das Programm gefördert werden, beispielsweise:

  • Schutz und Rettung von Menschen,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen,
  • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus,
  • Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft.
Termin: 30.06.2016
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf, Dr. Sandra Muhle, Tel.: 0211/62 14-3 64
Kontakt: muhle_s@vdi.de
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Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt

Der Titel der Initiative "Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt" steht für den gesamten Bereich des energieoptimierten Bauens, Sanierens und Betreibens von Gebäuden und Energieinfrastrukturen in Quartieren und umfasst alle Aspekte der Erhöhung der Energieeffizienz, der Integration erneuerbarer Energien und der Energieoptimierung u. a. durch intelligente Sektorkopplung.

Gegenstand der Förderung sind Projekte aus dem Bereich Forschung und Entwicklung einschließlich Demonstrationsvorhaben, die sich durch ein hohes wissenschaftliches und technisches Risiko sowie eine ausgesprochene Beispielhaftigkeit auszeichnen.

Themen der Förderung:

  • Modul I: Solares Bauen
  • Modul II: Energieeffiziente Stadt
Termin: 29.07.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereiche ERG und EGF, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Modul I: Kerstin Lorenz, Tel.: 024 61/61-92 93, Modul II: Swen Mistol, Tel.: 024 61/61-15 76
Kontakt: ptj-BauEnergieStadt@fz-juelich.de
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Technologien zur Systemintegration für zukünftige Elektroniksysteme (TechSys)

Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die sich mit innovativen Technologien der Systemintegration und Verfahren der Aufbau- und Verbindungstechnik zur Realisierung zukunftsorientierter elektronischer Systeme für anspruchsvolle Einsatzszenarien befassen. Sie sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, künftige Anforderungen an Elektroniksysteme aus dem Bereich "More than Moore" bezüglich Miniaturisierung, Heterogenität, Multifunktionalität, Vernetzungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu erfüllen.

Termin: 14.06.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Elektroniksysteme; Elektromobilität“ des BMBF, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Paradiso Coskina, Dr. Andreas Berns, Telefon-Hotline: 030/3 10 07 85 13
Kontakt: techsys@vdivde-it.de
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ERA-NET M-era.Net II. Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Batteriematerialien

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbund­projekte, die einen der folgenden Themenschwerpunkte behandeln:

  1. innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  2. hochleistungsfähige synthetische und biobasierte Komposite
  3. funktionelle Materialien

Verbundprojekte mit deutscher Beteiligung zu den genannten Themenfeldern sind ausschließlich im Hinblick auf den Schwerpunkt "Batteriematerialien" förderfähig. Die Projektvorschläge sollen Verbesserungen bestehender Batteriesysteme oder auch Entwicklungen zu neuartigen Batteriesystemen zum Thema haben.

Termin: 14.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 024 61/61-48 79
Kontakt: Ka.schumacher@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-NET M-era.Net II. Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Graphen und graphenähnliche Materialien

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbund­projekte, die einen der folgenden Themenschwerpunkte behandeln:

  1. innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  2. hochleistungsfähige synthetische und biobasierte Komposite
  3. funktionelle Materialien

Ziel ist das Schließen vorhandener Wissenslücken in Bezug auf grundlegende Frage­stellungen, Entwicklung, Herstellung, Handhabung und Analytik, die im Zusammenhang mit Graphen und graphen­ähnlichen Materialien stehen. Hierdurch sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer von Forschungsresultaten aus den Materialwissenschaften und Werkstofftechnologien in industrielle Anwendungen geschaffen werden.

Termin: 14.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 024 61/61-48 79
Kontakt: Ka.schumacher@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-NET "M-era.Net II". Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Materialien für die Additive Fertigung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher transnationaler Verbundprojekte, die das Themenfeld "Materialien für die Additive Fertigung" in der Produkt-, Verfahrens- und Materialentwicklung behandeln:

  • Es sollen innovative metallische, keramische und Polymermaterialien für den Einsatz in der Additiven Fertigung entwickelt werden, um die Eigenschaften der hergestellten Komponenten zu verbessern. Ziel ist es Materialien zu entwickeln, die spezifisch für den additiven Fertigungsprozess gestaltet wurden (Materialforschung).
  • Die Entwicklung neuer Prozess- und Anlagentechnologien für die Additive Fertigung innovativer Bauteile und Produkte mittels neuer Materialien wird im Rahmen der Produktionsforschung gefördert.
  • Projekte, die sowohl Materialentwicklung, als auch Prozesstechnologien für die Additive Fertigung untersuchen, nehmen die Zuordnung zum Förderprogramm nach dem jeweiligen Themenschwerpunkt vor.
Termin: 14.06.2016
Adressen:
  • Schwerpunkt "Materialforschung": Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 02461/61-48 79, Ka.schumacher@fz-juelich.de
  • Schwerpunkt "Produktionsforschung", Projektträger Karlsruhe, Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen, Stefan Scherr, Tel.: 0721/6 08-2 52 86, stefan.scherr@kit.edu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gendersensible Studien in der Präventions- und Versorgungsforschung

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass genderspezifische Unterschiede bei der Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung besser berücksichtigt werden. Es sollen genderbedingte Unterschiede erkannt und gendersensible Versorgungskonzepte und Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt und erprobt werden. Gefördert werden gendersensible vergleichende Studien zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen und Männern sowie systematische Übersichtsarbeiten zu geschlechtssensiblen Studien.

Termin: 14.07.2016
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheitsforschung – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Marijke Looman, Tel.: 0228/38 21-16 11, Dr. Sunya-Lee Antoine, Tel.: 02 28/38 21-30 03
Kontakt: marijke.looman@dlr.de, sunya-lee.antoine@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) mit der Ukraine

Zentrales Ziel der zu fördernden bilateralen Vernetzungs- und Beratungsvorhaben (Option A) oder Vorhaben zur Vorbereitung neuer oder Intensivierung bestehender Wissenschaftskooperationen (Option B) ist eine am aktuellen Bedarf der Forschungs-, Bildungs- und Innovationspolitik in der Ukraine orientierte Stabilisierung und Modernisierung der Forschungs- und Bildungslandschaft mit einer Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtungen bei gleichzeitiger besserer Integration in den Europäischen Forschungsraum.

Schwerpunkte der Förderung sind strukturelle und strategische Einzelmaßnahmen, die – basierend auf vorhandenem substanziellen Know-how der deutschen und/oder ukrainischen Vorhabenspartner – durch die Entwicklung von Konzepten und Methoden und deren (exemplarische) Umsetzung und Anwendung einen effizienten Beitrag zur Erreichung der oben genannten Ziele leisten.

Termin: 03.06.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Erich Rathske, Tel.: 0228/38 21-14 64, Jutta Müller, Tel.: o228/38 21-14 47
Kontakt: Erich.Rathske@dlr.de, Jutta.Mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäischer Forschungsraum für Klimadienstleistungen - ERA4CS

Gefördert werden Projekte zur Erforschung und Entwicklung von CS durch "zukunftsorientierte Co-Entwicklung mit den Nutzern". Forschungsgegenstand soll eine nutzergetriebene Entwicklung, Übersetzung und Übertragung von Klimawissen und damit in Verbindung stehendem Wissen sein, sowie die Entwicklung von Leitlinien zur Verwendung dieses Wissens durch öffentliche und private Einrichtungen und andere Entscheidungsträger, einschließlich Wissenschaftlern.

Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Entwicklung von CS gemeinsam mit Endnutzern, um so deren Akzeptanz als nützliche Instrumente für Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Einrichtungen zu erhöhen. Dies erfordert transdisziplinäre Projektvorschläge, bei denen der Wert für die Nutzer durch ihre direkte Einbeziehung und aktive Teilnahme während der gesamten Projektlaufzeit nachgewiesen wird. Dabei soll auf verschiedene Disziplinen zurückgegriffen werden, einschließlich der Klimawissenschaften, der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Ingenieurwissenschaften.

Termin: 15.06.2016
Adresse: DLR Projektträger – Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Dagmar Bley, Tel.: 0228/38 21-17 27, Dr. Rolf von Kuhlmann, Tel.: 0228/38 21-14 91
Kontakt: Dagmar.Bley@DLR.de, Rolf.vonKuhlmann@DLR.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten

Gefördert werden innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die im Rahmen der Mensch-Technik-Interaktion die Weiterentwicklung und Optimierung interaktiver Grundfertigkeiten von Robotern zum Ziel haben. Die im Rahmen dieser Bekanntmachung geförderten Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben müssen die einfache Nutzung von Technik, das Vertrauen in Technik, die Zuverlässigkeit und damit auch die Sicherheit im Sinne der in der Hightech-Strategie der Bundesregierung formulierten Zukunftsaufgabe einer „digitalen Wirtschaft und Gesellschaft“ gewährleisten. Im Zentrum stehen nur solche Komponenten, die die Interaktion zwischen Mensch und Roboter befördern. Robotersysteme und deren Teilsysteme ohne spezifischen Interaktionsbezug sind nicht Gegenstand der Förderung und sollen weitestgehend unberücksichtigt bleiben.

Termin: 10.08.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Demografischer Wandel; Mensch-Technik-Interaktion“, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Tel.: 030/31 00 78-1 01, Dr. Matthias Palzkill, Dr. Andi Winterboer
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderrichtlinien zum Aufbau eines systemischen Monitorings der Bioökonomie (Modul IV im Rahmen des Konzepts "Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel")

Übergeordnetes Ziel der Fördermaßnahme ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für ein umfassendes Monitoring der Bioökonomie zu entwickeln. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Fördermaßnahme in der systemischen Betrachtung und Modellierung innerhalb des Monitorings. Durch ein kontinuierliches Monitoring soll eine Wissensbasis für politisches Handeln und eine öffentliche Auseinandersetzung darüber geschaffen werden. Es sollen zugleich Potenziale sichtbar gemacht und Fehlentwicklungen aufgezeigt werden.

Dimensionen des Monitorings:

Dimension 1: Umfassende Daten zu biogenen Rohstoffen und Reststoffen sowie deren Verbleib bereitstellen
Dimension 2: Aussagekräftige wirtschaftliche Kennzahlen bereitstellen bzw. bioökonomiespezifische Kennzahlen ­entwickeln
Dimension 3: Systemische Betrachtung und Modellierung

Termin: 30.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Dr. Thomas Schwietring, Tel.: 02461/61-16 68; Dr. Dieter Konold, Tel.: 02461/61-88 52
Kontakt: t.schwietring@fz-juelich.de, d.konold@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Partnerschaften für nachhaltige Problemlösungen in Entwicklungsländern – Forschung für Entwicklung“ Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Entwicklungsländern im Asiatisch-Pazifischen Raum

Es werden Maßnahmen in folgenden Themenbereichen gefördert:

  • Gesundheit und Medizin, inklusive Telemedizin:
    Gefördert wird Forschung zur Reduzierung von Mangelernährung und für verbesserte Ernährung, zu geeigneten Monitoring-, Kontroll- und Versorgungssystemen und anderweitigen Innovationen im Gesundheitssystem, zur Bekämpfung von vernachlässigten und armutsassoziierten Krankheiten, neu auftretenden Infektionskrankheiten sowie zu nichtübertragbaren Krankheiten.
  • Klima, Energie, Nahrungsproduktion:
    Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Verbesserung von Wertschöpfungsketten, inklusive relevanter IKT-Lösungen.

Um die Implementierung von Maßnahmen sicherzustellen und die Wertschöpfung durch Forschungsergebnisse in Zukunft zu gewährleisten, sollen sozioökonomische Forschungsaspekte integraler Bestandteil der Themen sein. Interdisziplinäre Forschungsansätze werden besonders berücksichtigt.

Termin: 30.06.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Petra Bauer, Tel.: 02 28/38 21-14 04
Kontakt: petra.bauer@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Materialinnovationen für gesundes Leben: ProMatLeben – Polymere" innerhalb des Rahmenprogramms "Vom Material zur Innovation"

Kaum ein anderer Werkstoff hat den Beginn des 21. Jahrhunderts so geprägt wie Polymere. Mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Bereich technischer Anwendungen sowie als Speziallösungen im Hochleistungsbereich sind sie ein essenzieller Roh- und Werkstoff für eine Vielzahl unterschiedlicher Industriezweige und somit fester Bestandteil unserer Hightech-Gesellschaft.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die sich mit Polymeren und deren Anwendung in den Lebenswissenschaften beschäftigen. Vorzugsweise sollen anwendungsübergreifende Entwicklungen verfolgt werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen.

Schwerpunkt bilden konventionelle und neue Polymere, die über Modifizierung und Funktionalisierung mittels physikalischer, biotechnologischer und chemischer Verfahren sowie aus deren Kombination zu einer signifikanten Verbesserung/Erweiterung des Anwendungs- und Leistungsprofils in der Pharmazie und Medizintechnik beitragen.

Termin: 28.10.2016
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf, Dr. Marc Awenius, Tel.: 0211/62 14-4 73, Dr. Alexandra Brennscheidt, Tel.: 0211/62 14-5 61
Kontakt: awenius@vdi.de, brennscheidt@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung eines "Nationalen Forschungsnetzes zoonotische Infektionskrankheiten"

Mit dem "Nationalen Forschungsnetz zoonotische Infektionskrankheiten" wird die infektiologische Forschungsförderung des BMBF nachhaltig um die Zoonosenforschung und den One Health-Ansatz ergänzt.

Das Nationale Forschungsnetz setzt sich aus drei eigenständigen Modulen zusammen:

Modul 1 Forschungsverbünde zoonotische Infektionskrankheiten,
Modul 2 Nachwuchsgruppen für die Zoonosenforschung und
Modul 3 Einzelvorhaben zu aktuellen Herausforderungen (Rapid Response).

Anträge zu den drei Modulen müssen getrennt gestellt werden. Die Verbünde sollen aus jeweils ca. 5 bis 10 Arbeitsgruppen bestehen. Es ist eine enge Vernetzung zwischen Arbeitsgruppen der Humanmedizin mit Gruppen vorzusehen, welche die tierischen Reservoire erforschen. Dazu können Arbeitsgruppen aus der Veterinärmedizin, dem Lebensmittel- und Umweltsektor oder der Wildtier- und Vektorbiologie gehören.

Termin: 15.10.2016
Adresse: DLR-Projektträger – Gesundheitsforschung –, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Ursula Kopp, Tel.: 0228/38 21-12 30, PD Dr. Barbara Junker, Tel.: 0228/38 21-12 74
Kontakt: Ursula.Kopp@dlr.de, Barbara.Junker@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

"Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken". Zweite Wettbewerbsrunde

Die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung hat das Ziel, Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln. Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure haben sich hierzu in den vergangenen Jahren vielfältig in erfolgreichen regionalen und nationalen Clustern und Netzwerken organisiert. Komplexe Forschungsfragen und Innovationsthemen werden heute allerdings zunehmend arbeitsteilig mit internationalen Partnern weltweit angegangen.

Mit dieser Maßnahme sollen her­ausragende Cluster und Netzwerke in Deutschland dabei unterstützt werden, eine strategische Zusammenarbeit mit führenden europäischen und internationalen Innovationsregionen mit komplementären Kompetenzen auszubauen, zu intensivieren und in konkrete, tragfähige Kooperationsprojekte zu überführen.

Vorgesehen sind zwei Förderphasen.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich TRI, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Dr. Florian Welter, Tel.: 02461/61-90 51
Kontakt: f.welter@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von inter- und transdisziplinär arbeitenden Nachwuchsgruppen im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Aus der Perspektive einer gesellschaftswissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, die die Natur- und Ingenieurswissenschaften (Interdisziplinarität) sowie Erkenntnisse und Problemstellungen der Praxis (Transdisziplinarität) einbezieht und ihnen gegenüber offen und anschlussfähig ist, werden Nachwuchsforschungsgruppen gefördert.

Termin: jährlich jeweils zum 27.04. bis max. 27.04.2017
Adresse: Projektträger im DLR AE 41 Globaler Wandel/Klima- und Umweltschutz, Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, Thomas Schulz, Tel.: 0228/38 21-15 84
Kontakt: claudia.mueller@dlr.de  und thomas.schulz@dlr.de

Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung)

Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.

Termin: 29.12.2017
Adresse: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Internationales Büro, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn. Fachliche Ansprechpartner beim Internationalen Büro: Dr. Hans-Peter Niller, Tel.: 0228/38 21 14 68; Christian Schache, Tel.: 0228/38 21 14 65; Administrative Ansprechpartnerin beim Internationalen Büro: Derya Manda, Tel.: 0228/38 21 18 96
Kontakt: Hans-Peter.Niller@dlr.de, Christian.Schache@dlr.de, Derya.Manda@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Batteriematerialien für zukünftige elektromobile und stationäre Anwendungen (Batterie 2020)

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte sowie Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung, die Material- und Prozessentwicklungen für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher untersuchen.

Im Mittelpunkt  stehen Materialien und Prozesse für Sekundärbatterien mit dem Anwendungsschwerpunkt Elektromobilität, wobei ebenfalls Anwendungsmöglichkeiten im stationären Bereich, auch im Sinne eines "second use" erforscht werden können. Die Projekte können punktuell auch Betrachtungen zum Modul- und Batteriesystem beinhalten, sofern diese einen wesentlichen Erkenntniszuwachs im Kernbereich des Vorhabens liefern.

Schwerpunkte:

  • Material- und Prozesstechnik für Lithium-Ionen-Systeme
  • Materialien für sekundäre Hochenergie- und Hochleistungs-Batteriesysteme
  • Zukünftige Batteriesysteme
Termin: 31.05.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Fachbereich Werkstofftechnologien für Energie und Mobilität (NMT1), 52425 Jülich, Dr.-Ing. Peter Weirich, Tel.: 024 61/61 27 09, Dr. Jenna Wies, Tel.: 024 61/6 19 64 04
Kontakt: p.weirich@fz-juelich.de, j.wies@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung

Gefördert werden internationale Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Zentrum steht die Durchführung anwendungsorientierter Verbundforschungsvorhaben zur Entwicklung und Umsetzung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen, die speziell an die Partnerländer angepasst sind und zur Bewältigung entsprechender Herausforderungen vor Ort beitragen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Rohstoffeffizienz und nachhaltige Rohstofftechnologien
  • Wassermanagement: Urbanes Wasserressourcenmanagement, Energie- und verbrauchsoptimierte Wasserinfrastrukturen
  • Klimaschutz/Energieeffizienz: Verminderung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Landmanagement: nachhaltiges Landmanagement auch im Zusammenhang mit der Gewinnung biotischer Ressourcen und dem Erhalt von Ökosystemleistungen
  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Naturrisiken
Termin: 30.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich, Anke Krüger, Tel.: 030/2 01 99-34 55
Kontakt: an.krueger@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

IT-Sicherheit und Autonomes Fahren im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt"

Gegenstand der Förderung bilden innovative und risikobehaftete Ansätze und Lösungen, die die Kommunikation autonom agierender Fahrzeuge zuverlässig vor unbefugten Zugriffen von außen schützen, sowie Methoden und Verfahren zu deren Validierung.

Technologische Schwerpunktthemen:

  • Methoden und Verfahren zur Abwehr von Cyber-Angriffen auf Fahrzeuge und Infrastruktur.
  • Effiziente zukunftssichere Mechanismen und Verfahren zur Sicherstellung der Authentizität der Kommunikationspartner sowie der ausgetauschten Nachrichten und der Integrität der Daten sowohl in der fahrzeuginternen Kommunikation als auch in der Kommunikation zwischen Fahrzeugen und mit den Verkehrsinfrastrukturen.
  • Lösungen zur Wahrung der Vertrauenswürdigkeit von Komponenten und Systemen sowohl im Fahrzeug als auch in den Verkehrsinfrastrukturen.
  • Flexible, skalierbare und angriffsresistente Netztopologien und Architekturen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und mit den Verkehrsinfrastrukturen unter Einbeziehung mobiler Kommunikationstechnologien.
  • Lösungen für die zuverlässige Gewährleistung sicherheitskritischer Funktionalitäten im Fall von Manipulation oder IT-Angriffen.
Termin: 05.08.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Kommunikationssysteme; IT-Sicherheit, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Dr. Kerstin Reulke, Tel.: 030/31 00 78-3 86
Kontakt: kerstin.reulke@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

ERA-NET „SusAn“ zu nachhaltiger Tierproduktion

Ziel dieses Aufrufs ist es, mit interdisziplinären Ansätzen den Bedarf an hochwertigen Tierprodukten sicher zu stellen, die ressourceneffizient, umweltschonend, wettbewerbsfähig und möglichst CO2-neutral hergestellt wurden. Verbraucherakzeptanz, ökosystemare Dienstleistungen und Umweltaspekte sind bei der Projektauswahl ebenfalls wichtig. Die Summe der Fördergelder einschließlich Kofinanzierung durch die EU beläuft sich auf derzeit rund 20 Mio. EUR.

Termin: 09.09.2016 (Stufe 2: Vollanträge)
Adresse: Empfohlene Kontaktaufnahme vor Antragstellung: Dr. Elke Saggau, Tel.: 0228/6845-3930), Dr. Arnd Baßler, Tel.: 0228/6845-3506, Babette Breuer, Tel.: 0228/6845-2925
Kontakt:elke.saggau@ble.de, arnd.bassler@ble.de, babette.breuer@ble.de
Weitere Informationen: Zur Antragstellung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Erschließung neuer Einsatzgebiete für biobasierte Kunststoffe sowie Kunststoffe aus Naturfasern und biobasierten Matrices

Die Nationale Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung setzt Prioritäten für ein Fortschreiten in Richtung einer wissensbasierten Bioökonomie. Ein Handlungsfeld ist die Erschließung von Wachstumsmärkten und die Unterstützung von innovativen Technologien und Produkten auf der Basis nachwachsender Ressourcen.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft greift dieses Handlungsfeld im Förderbereich „Biobasierte Produkte und Bioenergieträger“ auf. So soll bspw. die Entwicklung von Wertschöpfungsketten zur Herstellung von biobasierten Kunststoffen durch die Förderung innovativer technologischer Ansätze vorangetrieben werden. Ziel ist es, mittel- bis langfristig neue Anwendungsfelder für biobasierte und naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) bspw. durch Modifizierung, Additivierung und Verstärkung von biobasierten Polymeren zu erschließen. Die Entwicklung einer möglichst 100%ig biobasierten Rezeptur sollte dabei angestrebt werden.

Termin: 30.09.2016
Adresse: Fachagentur Nachwaschsende Rohstoffe e.V., OT Gülzow, Hofplatz 1, 18276 Gülzow-Prüzen
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe technologische Innovationen in den beiden Programmsäulen „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“. Diese werden in Forschungs- und Entwicklungsprojekten erarbeitet. Die Projekte müssen in den genannten Themenschwerpunkten deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen. Für die Kerninnovation jedes Verbundvorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrades um mindestens eine Stufe anzustreben. Eine thematische Schwerpunktsetzung erfolgt  innerhalb der Programmsäulen ggf. durch spezielle Förderbekanntmachungen.

Termin: Im Rahmen dieser Richtlinie können jederzeit Projektskizzen eingereicht werden. Bei gesonderten Förderbekanntmachungen auf Basis des Programms sind die dort veröffentlichten Festlegungen bindend. Unabhängig von Förderbekanntmachungen werden beim Projektträger zweimal pro Jahr die jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September eingereichten Skizzen bewertet.
Adresse: TÜV Rheinland Consulting GmbH, Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT-MVt), Am Grauen Stein, 51105 Köln, zentrale Rufnummer: 0221/8 06/41 42
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Alexander von Humboldt Stiftung

Humboldt-Stipendien: 6 Mio. Euro mehr für Forschungsbedingungen in Deutschland

Die Alexander von Humboldt Stiftung unterstützt ihre internationalen Forschungsstipendiat/innen ab sofort mit einem Forschungskostenzuschuss von bis zu 800 Euro im Monat (800 Euro für Natur- und Ingenieurwissenschaften, 500 Euro für Geisteswissenschaften).

Adresse: Alexander von Humboldt Stiftung, Antonia Petra Dhein, Kristina Güroff, Tel.: 0228/833-257 und -144
Kontakt: presse@avh.de

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Übersicht der aktuellen Projektförderungen

Zentrale Ausschreibungsrunde für die Programme der Projektförderung: Das ausgeschriebene Förderangebot umfasst 20 Programme.

  • Alumni-Programm für die deutschen Hochschulen AA und BMZ
  • DIES-Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern / HS-Management
  • Praxisorientierte Fortbildungen zum Thema Qualitätsmanagement für Hoch-schulmanagerInnen aus Entwicklungsländern
  • Fachbezogene Partnerschaften mit HS in Entwicklungsländern
  • GEnKO - Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm
  • Hochschuldialog mit Südeuropa
  • PAGEL - Partnerschaften für den Gesundheitssektor in EL
  • PAJAKO - Partnerschaften mit Japan und Korea
  • Partnerschaftsprogramm mit der Universität Tsukuba
  • Partnerschaftsprogramm mit der Waseda Universität
  • Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern
Termin: 30. Juni 2016
  • Förderung ausländischer Gastdozenturen zu Lehrtätigkeiten an deutschen Hochschulen
  • Französische Gastdozenturen zur Förderung von Studiengängen mit Frankreichbezug
Termin: 15. Juli 2016
  • Deutschsprachige Studiengänge (DSG) in MOE/GUS
  • Hochschulpartnerschaften mit Griechenland
Termin: 1. August 2016
  • Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)
Termin: 15. August 2016
Weitere Informationen: Ausschreibungen des DAAD

Zusammenfassende regelmäßig erscheinende Ausschreibung von Förderangeboten des DAAD

Die Ausschreibungen der Förderangebote des DAAD werden jährlich an drei Terminen gebündelt unter https://www.daad.de/hochschulen/kooperation/20285.de.html veröffentlicht.

Die Ausschreibungen finden im April, Juni und Oktober statt.

Die Förderprogramme richten sich an Hochschulen oder einzelne Institute als Antragsteller. Es handelt sich zum einen um bi- sowie multilaterale Kooperationsprogramme und zum anderen um Programme zur Förderung der Internationalität deutscher Hochschulen, in deren Rahmen die Qualitätsverbesserung von Forschung, Lehre und Betreuung strukturell unterstützt werden. 

Information für die Freie Universität Berlin: Die Beratung zu diesen Programmen erfolgt in Abt. IV der Zentralen Universitätsverwaltung.
Weitere Informationen: Alle aktuellen Programme der DAAD-Projektförderung

Gerda Henkel Stiftung

Sonderprogramm Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen

Das Sonderprogramm "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" richtet sich an Forscherinnen und Forscher, die mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen die Entstehung politischer Bewegungen in der islamischen Welt auf nationaler und/oder transnationaler Ebene untersuchen. Gefördert werden historische Studien sowie religions-, kultur- oder politikwissenschaftliche Projekte.

Gefördert werden Vorhaben, die sich den Besonderheiten und Kontexten kultureller und geschichtlicher Rahmenbedingungen und Beziehungen widmen.

Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten.  Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt.

Termin: 27.05.2016
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf, Thomas Podranski, M.A.
Kontakt: podranski@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Verschiedene Zuwender

Forschungsförderung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V.: Sarkopenie bei rheumatischen Erkrankungen

Der Begriff „Sarkopenie“ bezeichnet den mit fortschreitendem Alter zunehmenden Muskelmasse- und Muskelfunktionsabbau, was zu Stürzen und daraus folgender Immobilität führen kann. Die Sarkopenie ist für Betroffene mit rheumatischen Erkrankungen von besonderer Bedeutung, da von den bisher erkannten Risikofaktoren zur Entwicklung einer Sarkopenie zwei Risikofaktoren für Rheumabetroffene besonders kritisch sind: 1. Mangelnde Bewegung und 2. Chronische Entzündungen. Somit ist bei Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen die Sarkopenie nicht nur ein geriatrisches Problem, sondern sie kann bei diesem Personenkreis bereits in früheren Lebensjahren auftreten. Um dieser besonderen Situation Rechnung zu tragen, möchte die Deutsche Rheuma-Liga mit dieser Ausschreibung Forschung anregen, die Entstehung, Voranschreiten, Prävention und Therapie der Sarkopenie untersucht.

Das maximale Gesamtvolumen der Ausschreibung beträgt 200.000 Euro. In diesem Rahmen kann die Rheuma-Liga ein oder mehrere Forschungsvorhaben dieses Ausschreibungsschwerpunktes fördern.

Termin: 15.07.2016
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., z. Hd. Herrn Dr. Jürgen Clausen, Maximilianstraße 14, 53111 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs-Netzwerk Alterssicherung (FNA): Projektförderung

Das FNA konzentriert sich gegenwärtig in erster Linie auf folgende fünf Förderschwerpunkte:

  1. Ziele der Alterssicherung,
  2. Wirkungsanalyse des Alterssicherungssystems,
  3. Sicherung bei Erwerbsminderung,
  4. Akzeptanz des Alterssicherungssystems und
  5. Europäische und internationale Alterssicherungspolitik.

Es werden Anträge aus allen wissenschaftlichen Disziplinen gefördert.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Deutsche Rentenversicherung Bund, Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA), 0640-FNA / R1124A, 10704 Berlin
Kontakt: FNA@drv-bund.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung: Project funding Interreg North-West-Europe (NWE)

The Interreg NWE is a European Territorial Cooperation programme with the ambition to make the North-West Europe area a key economic player and an attractive place to work and live, with high levels of innovation, sustainability and cohesion. The first condition to fund a project is that it will improve something on the territory and that a segment of the population will benefit from it in the long run. Each project must contribute to one of the Programme's Specific Objectives:

  • Innovation
  • Low carbon
  • Resource & materials efficiency
Termin: 27.05.2016, 12.00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität

Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.

Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.

Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.

Die Datenbank bietet folgende Informationen:

  • 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
  • 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
  • Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
  • Abgabetermine von Anträgen
  • Dotierung der Programme
  • Adressen der Ansprechpartner/innen
  • originale Ausschreibungstexte
  • Merkblätter und Formulare

Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.

Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an: Einstieg zum Informationsportal des Studierendenservices.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen: www.elfi.info/

Volkswagen Stiftung

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Fokus der Ausschreibung steht die Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Forschungsfragen. Die Stiftung fördert sowohl internationale Workshops und Sommerschulen (auch als Reihen mit bis zu drei Veranstaltungen) als auch internationale Forschungsvorhaben von bis zur vier Postdoktorand/-innen, die sich mit ihrer Fragestellung im Themenbereich der "Computational Social Sciences" bewegen. Hierbei können sich Projektteams interdisziplinär zusammensetzen; jedoch ist die Einbindung eines/einer Sozialwissenschaftlers/Sozialwissenschaftlerin zwingend erforderlich.

Termin: 15.06.2016 (Workshops, Sommerschulen, Forschungsvorhaben)
Adresse: VW Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Anika Haverig, Tel.: 0511/8381-237, Dr. Cora Ziegenbalg, Tel.: 0511/8381-291
Kontakt: haverig@volkswagenstiftung.de, ziegenbalg@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

"Originalitätsverdacht"? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften

Durch die Förderinititative werden Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen unterstützt, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee. Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."

Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr). 

Förderlinie 2 "Konstellationen"

Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller/-innen, die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Termin: 27.10.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Sebastian Schneider, Tel.: 0511/8381-218, Dr. Anika Haverig, Tel.: 0511/8381-4373
Kontakt: s.schneider@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Initiative "Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft"

Zielsetzung:

Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Region Mittelasien / Kaukasus relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Thematische Ausschreibungen:

Im Rahmen der thematischen Ausschreibungen fördert die Volkswagen Stiftung kooperative Forschungsvorhaben, die unter maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Zielregion durchgeführt werden und mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler/-innen einhergehen. Um die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu erkunden und auszubauen, werden Workshops durchgeführt, deren Ergebnisse die Basis für thematische Ausschreibungen bilden.

Aktuelle Ausschreibung:

Thema "Institutioneller Wandel und soziale Praxis. Forschungen zu Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in Mittelasien und im Kaukasus".

Die Stiftung plant gegenwärtig in Abstimmung mit lokalen Fördereinrichtungen, den Aufbau strukturierter Promotionsprogramme an Universitäten in Mittelasien und dem Süd-Kaukasus voranzutreiben. Vorgesehen ist, im Winterhalbjahr 2016/17 ein entsprechendes Förderangebot zu veröffentlichen.

Termin: 15.06.2016
Adresse:
Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Wolfgang Levermann, Tel.: 0511/8381-212.  Natur- und Ingenieurwissenschaften/Medizin: Dr. Matthias Nöllenburg, Tel.:  0511/8381-290
Kontakt: levermann@volkswagenstiftung.de, noellenburg@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderinitiative "Experiment": Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften

Das Angebot richtet sich an Forscher/-innen aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 100.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Nach einem Jahr Förderung wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Termin: 05.07.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381 350, Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381 396
Kontakt: bischler@volkswagenstiftung.de, dutow@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme

Seit Jahren entwickeln Wissenschaftler/-innen neue Materialien und Komponenten mit herausragenden Eigenschaften im Nanometerbereich. Bislang sind dies vor allem Einzelkomponenten, während größere Anwendungen basierend auf diesen Bausteinen immer noch die Ausnahme bilden. Im Vordergrund dieser Förderinitiative steht daher die Verknüpfung molekularer oder nanoskaliger Einheiten zu komplexeren Funktionssystemen mit makroskopisch nutzbaren Effekten. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, die fehlende Schnittstelle zwischen der makroskopischen und der Nanowelt zu schaffen.

Angesprochen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen: von der Chemie über die Physik bis hin zur Biologie, außerdem die Ingenieurwissenschaften und mitunter auch die Medizin. Integrative Projekte – auch mit ausländischen Kooperationspartnern – werden ebenso unterstützt wie herausragende einzelne Arbeitsgruppen.

Termin: 02.08.2016 (letztmalige Ausschreibung)
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Franz Dettenwanger, Tel.: 0511/8381-217
Kontakt: dettenwanger@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Lichtenberg-Professuren

Mit den „Lichtenberg-Professuren“ kombiniert die Volkswagen Stiftung die personen- und institutionsbezogene Förderung: Indem herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler/-innen eine Tenure-Track-Option an einer selbst gewählten deutschen Universität erhalten, bekommen sie die Möglichkeit, eigenständig und langfristig in innovativen und interdisziplinären Bereichen zu forschen.

Fünf bis acht Jahre lang unterstützt die Stiftung herausragende Wissenschaftler/-innen dabei, frühzeitig ein eigenständiges neues und interdisziplinäres Forschungsfeld an einer Universität ihrer Wahl fest zu verankern. Bewerben können sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Promotion in der Regel nicht länger als vier bzw. sieben Jahre zurückliegt und die in der Regel über Auslandserfahrung verfügen.

Termin: 01.06.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Anja Fließ, Tel.: 0511/8381-374
Kontakt: fliess@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäische Union - Horizon 2020

Horizon 2020 - Update des Arbeitsprogramms 2016-17

Die Europäische Kommission hat eine aktualisierte Version des Arbeitsprogramms 2016-17 für "Horizon 2020" veröffentlicht. Das Update mit der Kennzeichnung v.1.1 umfasst im Wesentlichen kleinere Anpassungen in den Formulierungen und geringfügige Verschiebungen beim Budget. Die neue Version des Arbeitsprogramms steht auf der KoWi-Webseite sowie im Teilnehmerportal.

Weitere Informationen: WP 2016-17 auf der KoWi-Webseite

Horizont 2020: Erster Aufruf "EU-China Co-Funding Mechanism for Research and Innovation"

Zur Stärkung der Beteiligung chinesischer Partner an Horizont 2020 haben sich das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) und die Europäische Kommission auf einen Kofinanzierungs-Mechanismus verständigt, über den chinesische Einrichtungen Förderung für laufende oder künftige Horizont 2020 Projekte erhalten können.

Termin: 31.07.2016
Weitere Informationen:
Ausschreibung

EU-Forschungsförderung Horizon 2020 – Ausschreibungen für 2016 und 2017 veröffentlicht

Die EU Kommission hat die Arbeitsprogramme für die Jahre 2016 und 2017 veröffentlich. Die Arbeitsprogramme enthalten alle Ausschreibungen des aktuellen Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ für die nächsten 2 Jahre.

Die Arbeitsprogramme sind gegliedert nach den verschiedenen Förderbereichen von „Horizon 2020“ und können hier heruntergeladen werden: http://www.kowi.de/kowi/aktuelles/horizon-2020-arbeitsprogramme-2016-2017-veroeffentlicht.aspx.

Die Forschungsreferentinnen und Forschungsreferneten der Abteilung VI-Forschung unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin gern bei der Suche nach einer geeigneten Ausschreibung und beraten zu allen Fragen bei der Antragstellung.

Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Horizon 2020: Europäische Kommission sucht unabhängige Gutachter/-innen

Die Europäische Komission hat Aufrufe zur Einreichung von Interessensbekundungen unabhängiger Gutachterinnen und Gutachtern für die Evaluierung und Überwachung von EU-geförderten Forschungs- und Innovationsprojekten veröffentlicht. Ein Aufruf richtet sich an Einzelbewerber und Einzelbewerberinnen, ein weiterer Aufruf richtet sich an Einrichtungen in Bereichen wie Wissenschaft, Forschung, Standardisierung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, die Vorschlagslisten mit Namen von Sachverständigen einreichen können. Experten werden gesucht für Projekte, die im Rahmen von Horizon 2020 sowie in den Euratom-Förderprogrammen und im Rahmen des Forschungsfonds für Kohle und Stahl Fond gefördert werden sollen.

Weitere Informationen: Weitere Angaben

FET-Flagship "Human Brain Project" veröffentlicht Ausschreibung zur Gewinnung neuer Partner

Das FET Flagship Human Brain Project (HBP), eine groß angelegte europäische Forschungsinitiative hat eine neue Ausschreibung veröffentlicht, mit der ab April 2014 neue Partner in das bestehende Konsortium aufgenommen werden.

Das Human Brain Project (HBP) strebt vor allem eine Integration der bisher stark fragmentierten Neurowissenschaften an. Durch eine Verknüpfung von Neurowissenschaften, Medizin und IKT sollen das Wissen um die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns erweitert, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erforscht und über Gehirnsimulationen revolutionär neue Computersysteme ermöglicht werden.

Weitere Informationen: Weitere Angaben

European Research Council (ERC) - Horizon 2020 Ausschreibungen

Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeder Nationalität. Maßgeblich ist, dass die Forschungsprojekte an einer Einrichtung in Europa durchgeführt werden. Alle Grants werden für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren vergeben. Die Fördersumme beträgt bis zu 2 Millionen Euro für die "Starting Grants", bis zu 2,75 Millionen Euro für die "Consolidator Grants" und bis zu 3,5 Millionen Euro für  die "Advanced Grants".

 Fristen der Förderlinien und Ausschreibungen:

  • Die Förderlinie "Starting Grants" richten sich an exzellente Nachwuchswissenschaftler/-innen, die sich 2  bis 7 Jahre nach der Promotion befinden.
  • Für den "Consolidator Grants" können sich exzellente Nachwuchswissenschaftler/-innen bewerben, sofern ihre Promotion 7 bis 12 Jahre zurückliegt.
    Informationen:http://www.eubuero.de/erc-aktuelles.htm
  • Die Bewerbung für die "Advanced Grants" ist vom 24. Mai 2016 bis 1. September 2016 möglich. In dieser Förderlinie können sich exzellente, etablierte Forschende bewerben, die bereits mehr als 10 Jahre wissenschaftliche Spitzenleistung vorweisen können.
  • Ergänzende Förderlinie "Proof of Concept": für Wissenschaftler/-innen, die bereits einen Starting-, Consolidator- oder Advanced Grant haben und ein Forschungsergebnis aus ihrem Projekt vorkommerziell verwerten möchten. Bewerbungen: 26. Mai und 4. Oktober 2016.
    Informationen:http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/guides_for_applicants/h2020-guide16-erc-poc_en.pdf

Weitere Informationen: Weiteres zu den Ausschreibungen

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Horizon 2020 - The Framework Programme for Research and Innovation

Horizon 2020 hat eine Laufzeit von 2014-2020 und  schließt das Forschungsrahmenprogramm (FRP), die innovationsfördernden Programmteile des Programms für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU (COSME) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) zusammen. Horizon 2020 sieht ein Gesamtbudget in Höhe von 80 Mrd. EUR vor.

Zur Umsetzung von Horizon 2020 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für ein Spezifisches Programm veröffentlicht, das sich in vier Teile (Parts) untergliedert:

I. 'Excellent Science' (24,6 Mrd. EUR):

  • European Research Council (13,2 Mrd. EUR)
  • Marie Curie-Maßnahmen (5,8 Mrd. EUR)
  • Future and Emerging Technologies (FET) (3,1 Mrd. EUR)
  • Forschungsinfrastrukturen (2,4 Mrd. EUR)

Das Fördervolumen für den ERC würde demnach um 77% gegenüber dem Spezifischen Programm 'Ideas' steigen, das Budget für die Marie-Curie Maßnahmen gegenüber dem aktuellen Programm 'Menschen' um 21%.

II. 'Industrial Leadership' (17,9 Mrd. EUR):

  • 'Leadership in enabling and industrial technologies' (13,8 Mrd. EUR): Dazu gehören folgende Themen:
    Information and Communication Technologies, Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology, Advanced Manufacturing and Processing, Space
  • Vereinfachter Zugang zur Risikofinanzierung (3,5 Mrd. EUR)
  • Innovation in KMU (619 Mio. EUR)

III. 'Societal challenges' (31,7 Mrd. EUR):

  • Health, Demographic Change and Well-being (8,0 Mrd. EUR)
  • Food Security, Sustainable Agriculture, Marine and Maritime Research and the Bio-Economy (4,2 Mrd. EUR)
  • Secure, Clean and Efficient Energy (5,8 Mrd. EUR)
  • Smart, Green and Integrated Transport (6,8 Mrd. EUR)
  • Climate Action, Resource Efficiency and Raw Materials (3,2 Mrd. EUR)
  • Inclusive, Innovative and Secure Societies (3,8 Mrd. EUR)

IV. 'Non-nuclear Direct Actions of the Joint Research Centre' (JRC) (2 Mrd. EUR)

Der JRC wird mit seinen Forschungsprojekten sowohl zu Teil II 'Industrial Leadership' als auch zu TEIL III 'Societal Challenges' beitragen. Die direkten Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) werden mit 2 Mrd. EUR gefördert.

Das EIT wird außerhalb des Spezifischen Programms angesiedelt sein und soll Mittel in Höhe von 2,8 Milliarden EUR aus Horizon 2020 erhalten, wovon ein maßgeblicher Anteil in die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) des EIT fließen wird.

Weitere Informationen: http://www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-48

Europäische Union verschiedene Ausschreibungen

Interreg Baltic Sea Region

Interreg Baltic Sea Region is an EU funding Programme that facilitates transnational cooperation in the region. Partners from countries around the Baltic Sea work together in transnational projects to address common key challenges and opportunities. The funding is mainly directed at public authorities, research and training institutions, NGOs, sectoral agencies and associations and enterprises.

Second call for applications: Interreg Baltic Sea Region is launching its first call for applications for Priority 1 "Capacity for innovation", Priority 2 "Management of natural resources" and Priority 3 "Sustainable transport".

Termin: 01.06.2016
Adresse: Joint Secretariat Rostock, c/o Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), Grubenstrasse 20, 18055 Rostock, Tel.: 0381/45484 5281
Kontakt: info@interreg-baltic.eu
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2)

Die Ausschreibungsentwürfe für den neunten Call der Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) wurden veröffentlicht. Es sind aktuell folgende Themen (Topics) vorgesehen:

1. A European distributed data network (DDN) project to facilitate intra-EU access to, and analysis of, real world data to improve health outcomes for EU patients Addressing the clinical burden of Clostridium difficile infection (CDI): evaluation of the burden, current practices and set up of a European research platform
2. Development of immune tolerance therapies for the treatment of rheumatic diseases
3. Data quality in preclinical research and development
4. Next generation of electronic translational safety – NEXGETS
5. Development and validation of technology enabled, quantitative and sensitive measures of functional decline in people with early stage Alzheimer’s disease (RADAR-AD)
6. Identification and validation of non-invasive markers across the spectrum of nonalcoholic fatty liver disease (NAFLD)
7. Joint influenza vaccine effectiveness surveillance (JIVES)

Termin: Einreichungsfrist für die Anträge der 1. Stufe im Juli 2016. Es ist zu beachten, dass es noch zu Änderungen kommen kann. Die finalen Ausschreibungstexte werden erst nach Annahme durch das IMI2 Governing Board auf der IMI2-Webseite veröffentlicht.
Weitere Informationen: Hinweise zum Call, Ausschreibung

ERA-Net-Verbund “European Research Area for Climate Services” (ERA4CS)

Der ERA-Net-Verbund “European Research Area for Climate Services” (ERA4CS) hat seine erste Ausschreibungsrunde zur Einreichung von Projektanträgen eröffnet. Die darin geförderten Projekte sollen dazu beitragen, die Bereitschaft und Offenheit für „Climate Services“ auf der Seite möglicher Nutzer stärken. Dazu soll ein Gesamtbudget von bis zu 72 Mio. EUR für Projekte vergeben werden, die eines der beiden folgenden Topics bearbeiten:

A - „Advanced co-development with users“, unterstützt durch 13 nationale Forschungsförderungsorganisationen (offen für Bewerber aus 13 Ländern mit RFO-Beteiligung; für Deutschland beteiligt: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., DLR)

B - “Institutional integration between 30 predetermined Research Performing Organisations” (nur offen für bestimmte Forschungsorganisationen).

Termine: Projektanträge müssen in einem zweistufigen Verfahren eingereicht werden. Die Einreichungsfrist für die erste Stufe („Pre-proposal“) endet am 15. Juni 2016 für Topic A bzw. 15. Juli 2016 für Topic B. Die zweite Einreichungsfrist (für den vollständigen Antrag bei positiver Bewertung nach der ersten Stufe) endet am 15. November 2016. Der Beginn der geförderten Projekte ist für das Frühjahr 2017 geplant.
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-Net for Climate Services (ERA4CS)

Das ERA-Net for Climate Services (ERA4CS) veröffentlicht Anfang März 2016 eine gemeinsame Ausschreibung (Joint Call). Die Ausschreibung ist in zwei Topics unterteilt, denen unterschiedliche finanzielle Unterstützungsmechanismen zugrunde liegen.

Die Freie Universität Berlin ist nur in Topic A antragsberechtigt:

Topic A - Innovative co-development with users
This topic seeks to advance understanding in the following domains:

  • Research in support of the development and deployment of Climate Services
  • Research to integrate Climate Science to application cases and decicision making
  • Research for co-development of innovative Climate services
Termine: Die Einreichungsfrist der ersten Stufe ist für Ende Juni 2016 geplant. Ausgewählte Anträge sind als Vollantrag bis Ende Dezember 2016 einzureichen. Der Projektstart ist für den 1. Juni 2017 vorgesehen.
Informationen: Ausschreibung

Joint Undertaking, JU: Biobased Industries

Die Gemeinsame Unternehmung (Joint Undertaking, JU) Biobased Industries, BBI, ist eine Öffentlich-Private-Partnerschaft zwischen der EU und einem Konsortium aus Industrieunternehmen. Die in dieser Öffentlich-Privaten-Partnerschaft durchgeführten Forschungs- und  Innovationsarbeiten werden teilweise aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 finanziert und stehen somit allen Teilnehmern nach den Regeln von Horizon 2020 offen. 

Die JU BBI hat ihr Jahresarbeitsprogramm mit den geplanten Aufrufen veröffentlicht. Die Calls öffnen am 18. April 2016 mit einer Einreichungsfrist am 15.09.2016.

Nähere Informationen zur Joint Undertaking: http://www.bbi-europe.eu/
Informationen zum Biobased-Industries-Konsortium: http://biconsortium.eu/

Termin: 15.09.2016
Weitere Informationen: Calls for Proposals

 

Information and Communication Technologies - 2016/2017

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm für den Bereich Information and Communication Technologies (ICT) für die Jahre 2016 und 2017 veröffentlicht. 2016 ist ein Budget von 476,5 Mio. EUR vorgesehen. Für die Ausschreibungen in 2017 werden voraussichtlich insgesamt 611,5 Mio. EUR zur Verfügung stehen. Ziel ist es, im Feld der digitalen Technologien durch die Förderung der Innovationskraft die führende Rolle der EU auf- und auszubauen.

Förderschwerpunkte:

  • A new generation of components and systems
  • Advanced Computing and Cloud Computing
  • Future Internet
  • Content (Big Data, digital content creation and management, knowledge and learning technologies)
  • Robotics and Autonomous Systems
  • ICT Key Enabling Technologies (photonics, micro- and nanoelectronic technologies)
  • Innovation and entrepreneurship support
  • Responsibility and Creativity
  • International Cooperation Activities
Weitere Informationen: Ausschreibung

Veröffentlichung des Arbeitsprogrammentwurfs SwafS 2016 - 2017

Die Europäische Kommission hat eine Vorversion mehrerer Teile des Arbeitsprogramms 2016 - 2017 veröffentlicht, darunter auch den Teil für Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft. Für die Jahre 2016 - 2017 ist ein Call vorgesehen, der sich in vier Bereiche mit insgesamt 25 Antragsthemen (topics) gliedert.

Ausschreibungsöffnung ist am 13. April 2016 bzw. 12. April 2017 und Antragsdeadline ist der 30. August 2016 bzw. 30. August 2017. Das für die 25 Antragsthemen vorgesehene Budget beläuft sich auf 98,57 Millionen Euro. Des Weiteren gibt es sogenannte "other actions". Ein einzelnes Topic (Swafs-25-2016) öffnet am 15. Oktober 2015 und schließt am 26. Januar 2016.

  1. Institutional Change to Support Responsible Research and Innovation in Research Performing and Funding Organisations
    • SwafS-01-2016: Participatory research and innovation via Science Shops
    • SwafS-02-2016: ERA-NET Cofund – Promoting Gender equality in H2020 and the ERA
    • SwafS-03-2016-2017: Support to research organisations to implement gender equality plans
    • SwafS-04-2016: Opening Research Organisations in the European Research Area
    • SwafS-05-2017: New constellations of Changing Institutions and Actors
    • SwafS-06-2017: Engaging industry – Champions for RRI in Industrial Sectors
    • SwafS-07-2016: Training on Open Science in the European Research Area
    • SwafS-08-2017: European Community of Practice to support institutional change
  2. Embedding Responsible Research and Innovation in Horizon 2020 Research & Innovation
    • SwafS-09-2016: Moving from constraints to openings, from red lines to new frames in Horizon 2020
    • SwafS-10-2017: Putting Open Science into action
  3. Strengthening the Science with and for Society Knowledge-Base
    • SwafS-11-2017: Science education outside the classroom
    • SwafS-12-2017: Webs of Innovation Value Chains and Openings for RRI
    • SwafS-13-2017: Integrating Society in Science and Innovation – An approach to co-creation
    • SwafS-14-2017: A Linked-up Global World of RRI
  4. Developing Inclusive, Anticipatory Governance for Research & Innovation
    • SwafS-15-2016: Open Schooling and collaboration on science education
    • SwafS-16-2016: Mapping the Ethics and Research Integrity Normative Framework
    • SwafS-17-2016: The Ethics of informed consent in novel treatment including a gender perspective
    • SwafS-18-2016: The Ethics of technologies with high socio-economic impact and Human Rights relevance
    • SwafS-19-2016: Networking of National representatives and resources centres on Gender in R&I
    • SwafS-20-2016: ERA Mobility and Career Day
    • SwafS-21-2017: Promoting integrity in the use of research results in evidence based policy: a focus on non-medical research
    • SwafS-22-2017: The ethical dimensions of IT technologies: a European perspective focusing on security and human rights aspects
    • SwafS-23-2017: Responsible Research and Innovation (RRI) in support of sustainability and governance, taking account of the international context
    • SwafS-24-2017: Trans-national operation of the EURAXESS Service network
    • SwafS-25-2016: Celebrating European Science
    Weitere Informationen: Ausschreibung

Neue Eckdaten für die Ausschreibung zu KICs in 2016

Das EIT hat heute neue Eckdaten für die Ausschreibung zu KICs in 2016 veröffentlicht.

Food4Future - Sustainable Supply Chain from Resources to Consumers; und Added-value Manufacturing:

  • 14. Juli 2016: Abgabefrist
  • 19. November 2016: Bekanntgabe der zwei neuen KICs "EIT-Food" und "EIT Manufacturing"
Weitere Informationen: Ausschreibung

EU-Forscher/-innen in Drittstaaten: Neues Webportal zu Förderungen

Wer Projekte im Bereich Forschung und Innovation, Partner und Fördermöglichkeiten sucht, findet in der neuen Datenbank Informationen zu sog. Bilat-Förderprogrammen im Rahmen der Drittstaaten-Kooperation der Europäischen Kommission. 

Weitere Informationen: Neues Webportal

LIFE-Programm 2014-2020: Programm für Umwelt- und Klimapolitik

Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für ein neues Programm für Umwelt- und Klimapolitik (LIFE) vorgelegt, das analog zum kommenden Rahmenprogramm Horizon 2020 von 2014-2020 laufen soll. Der Nachfolger des bestehenden Programms LIFE+ wird mit Mitteln in Höhe von 3,2 Mrd. EUR ausgestattet. Um eine größere Wirkung zu erzielen, wird LIFE einfacher und flexibler gestaltet und inhaltlich um die Bekämpfung des Klimawandels erweitert.

LIFE wird in die beiden Teilprogramme "Umwelt" und "Klimapolitik" unterteilt werden.
Im Teilprogramm Umwelt werden Maßnahmen zu den Bereichen:

  • Umwelt und Ressourceneffizienz (u.a. Einbeziehung von Umweltzielen in andere Bereiche)
  • Biodiversität (u.a. Verfahren zur Eindämmung des Verlusts an Biodiversität und Unterstützung der Natura-2000-Gebiete)
  • Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich (u.a. Verbreitung von bewährten Verfahren und Sensibilisierungskampagnen) unterstützt.

Das Teilprogramm Klimapolitik deckt folgende Bereiche ab:

  • Klimaschutz (Verringerung von Treibhausgasemissionen)
  • Anpassung an den Klimawandel (Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel)
  • Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (u.a. Sensibilisierung und Verbreitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel)

Eine weitere wichtige Änderung ist die Schaffung eines neuen Projekttypus:
Die "Integrierten Projekte" zielen auf eine verbesserte Umsetzung der Umwelt-und Klimapolitik auf breiterer Ebene durch eine koordinierte Mobilisierung von Mitteln der EU, von Einzelstaaten und der Privatwirtschaft ab. Darüber hinaus wird der räumliche Geltungsbereich des LIFE-Programms ausgeweitet, um mehr Möglichkeiten zur Finanzierung von Tätigkeiten außerhalb der territorialen Grenzen der Union bereitzustellen.

Weitere Informationen: zum Programm

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat einen neuen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für zwei neue "Knowledge and Innovation Communities" (KICs) veröffentlicht:

  • EIT Food: to develop innovative solutions to ensure a climate-resilient and sustainable global food value chain,
  • EIT Manufacturing: strengthen and increase the competitiveness of Europe’s manufacturing industry.

Ein KIC ist eine integrierte öffentlich-private Partnerschaft, die herausragende Wirtschaftsunternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute in Exzellenzzentren, sogenannten "Co-Location Centres", zusammenführt. Das EIT stellt den KICs bis zu 25% ihres Gesamtbudgets zur Verfügung, die restlichen 75% müssen von den Partnern des KICs selbst getragen werden.

Termin: 14.07.2016, 17.00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin

Aktuelle Ausschreibungen

Das Center for International Cooperation (CIC) fördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative über verschiedene Förderformate die Entwicklung und Förderung neuer internationaler Projekte in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin.

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie auf dieser Webseite: http://www.fu-berlin.de/sites/inu/international/internationalfunding/index.html

Schwerpunkt deutsch-brasilianische Forschungsfördermaßnahmen

Forschungsförderung in Brasilien

Im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie unterhält die Freie Universität seit 2010 ein Verbindungsbüro in Brasilien. Eine der Kernaufgaben des Büros ist die Unterstützung und Beratung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität, die Forschungskooperationen in dem Land anstreben.

Als inzwischen siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt ist Brasilien auch in der Wissenschaft zunehmend international vernetzt. Die brasilianische Regierung intensiviert seit mehr als zehn Jahren durch höhere Ausgaben eine Internationalisierung der brasilianischen Hochschulen, ihrer Studierenden und Forscher. Einige Wissenschaftsbereiche sind schon länger in internationale Zusammenhänge eingebunden, darunter Medizin, Physik, Mathematik und Teilbereiche der Biowissenschaften. Doch auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften weist Brasilien exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie renommierte Forschungszentren auf. Charakteristisch für Brasiliens Fördersystem ist eine breit angelegte öffentliche Förderung und ein Nebeneinander von sowohl nationalen als auch bundesstaatlichen Förderagenturen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Freien Universität Berlin stehen in Brasilien verschiedene Förderinstrumente aus den Kooperationsabkommen zwischen den öffentlichen Förderagenturen Deutschlands und Brasiliens zur Verfügung. Diese werden im Folgenden kurz vorgestellt. Bei Fragen steht die Leiterin des Verbindungsbüros in São Paulo, Christina Peters, zur Verfügung.

Förderabkommen der DFG mit Partnerorganisationen in Brasilien

Seit vielen Jahren unterhält die DFG mit den brasilianischen Partnerorganisationen CAPES - Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior und CNPq - Conselho Nacional de Desenvolvimento Científico e Tecnológico sowie mit den bundesstaatlichen Stiftungen zur Forschungsförderung FAPESP im Bundesstaat São Paulo und FAPEMIG im Bundesstaat Minas Gerais erfolgreiche gemeinsame Projektförderungen, die auf bilateralen Kooperationsabkommen basieren. Im Mai 2014 wurde ein Abkommen zwischen der DFG und der bundesstaatlichen Stiftung zur Forschungsförderung FAPERJ im Bundesstaat Rio de Janeiro unterzeichnet. Eine erste Ausschreibung unter diesem Abkommen wurde im August 2014 veröffentlicht.

Alle Abkommen sind unter folgendem Link zu finden:

http://www.dfg.de/dfg_profil/im_internationalen_kontext/internationale_partner/Brasilien/index.html#micro313367 

Die aktuelle Ausschreibung mit FAPERJ ist unter diesem Link zu finden:

http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_14_45/index.html 

Mit FAPESP in São Paulo und FAPEMIG in Minas Gerais können jederzeit gemeinsame deutsch-brasilianische Anträge für die Gewährung einer Unterstützung zum Aufbau internationaler Kooperationen sowie für Sachbeihilfen in allen Wissenschaftsgebieten beantragt werden. Es bestehen keine spezifischen Ausschreibungen mit definierten Daten zur Antragseinreichung. Vielmehr können die Anträge zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Jahr eingereicht werden. Antragsteller auf deutscher und brasilianischer Seite müssen ihre Anträge nach den jeweilig geltenden Richtlinien der DFG, FAPESP bzw. FAPEMIG einreichen.

Weitere Informationen zur Antragstellung mit FAPESP und FAPEMIG sind unter folgendem Link zu finden:

http://www.dfg.de/dfg_profil/geschaeftsstelle/dfg_praesenz_ausland/lateinamerika/berichte/2014/140227_fapesp_fapemig/index.html 

Das DFG-Büro São Paulo (saopaulo@dfg.de) berät gerne über die Antragsmodalitäten bzw. Ausschreibungen mit den verschiedenen Partnerorganisationen.

Förderabkommen der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Partnerorganisationen in Brasilien

Capes-Humboldt-Forschungsstipendienprogramm

Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die brasilianische Wissenschaftsförderorganisation CAPES (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior) bieten seit 2012 ein gemeinsames Forschungsstipendienprogramm an, das kürzlich verlängert wurde.

Das CAPES-Humboldt-Forschungsstipendienprogramm richtet sich ausschließlich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Brasilien, es können PostDocs und erfahrene Wissenschaftler gefördert werden. Während die Antragstellung direkt bei CAPES erfolgt, wird die Auswahl durch ein gemeinsames von CAPES und der Alexander von Humboldt-Stiftung berufenes Auswahlgremium vorgenommen. Die ausgewählten Forschungsstipendiatinnen und -stipendiaten werden während ihres Forschungsaufenthalts in Deutschland von der Humboldt-Stiftung betreut. Die Förderleistungen entsprechen denen des Humboldt-Forschungsstipendienprogramms der Stiftung.

Das Programm wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung und CAPES gemeinsam finanziert. Es ist derzeit eine Laufzeit des Programms bis Ende 2019 vereinbart.

Die letzte Auswahlsitzung findet Ende 2017 statt mit einer Bewerbungsdeadline am 31.07.2017.

Weitere Informationen:

http://www.humboldt-foundation.de/web/capes-humboldt-stipendium.html

http://www.capes.gov.br/cooperacao-internacional/alemanha/humboldt 

Eine umfassende Übersicht über die Förderprogramme der Alexander von Humboldt-Stiftung inklusive der Preisprogramme finden Sie hier:

http://www.humboldt-foundation.de/web/programme.html 

Förderabkommen des DAAD mit Partnerorganisationen in Brasilien

Probral

Das bilaterale Forschungsförderungsprogramm PROBRAL wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der brasilianischen Förderagentur Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível (CAPES) vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Hauptziele des Programms sind die Intensivierung der Kooperation zwischen brasilianischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten, sowie die Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

In den zwei Jahrzehnten wurden insgesamt 426 Projekte von 64 brasilianischen und 112 von deutschen Lehr- und Forschungseinrichtungen gefördert. Die Freie Universität Berlin war an sieben Projekten als Partner beteiligt. Das Programm wurde kürzlich mit großem Erfolg evaluiert und soll in der Form weitergeführt werden – neuerdings unter dem Deckmantel der „strategischen Partnerschaften“.

Weitere Informationen:

https://www.daad.de/laenderinformationen/brasilien/kooperationen/de/5373-alle-foerderprogramme-auf-einen-blick/ 

http://www.capes.gov.br/cooperacao-internacional/alemanha/probral 

Ciência sem Fronteiras

Seit 2011 kooperiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit den brasilianischen Förderagenturen Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior (CAPES) und Conselho Nacional de Desenvolvimento Científico e Tecnológico (CNPq) im Rahmen des brasilianischen Stipendienprogramms „Ciência sem Fronteiras“.

Mit dem Programm will die brasilianische Regierung die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation durch die Ausweitung der internationalen akademischen Mobilität erhöhen. In den letzten vier Jahren wurden über 70.000 Stipendien an Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland vergeben. Nun wird das ursprünglich auf 4 Jahre angelegte Programm über 2014 hinaus verlängert.

Weitere Informationen:

http://www.cienciasemfronteiras.gov.br/web/csf-eng/

http://www.csf-alemanha.de/en/ 

Bilateraler Wissenschaftleraustausch

Gemeinsam mit CAPES und einigen bundesstaatlichen Förderagenturen unterstützt der DAAD auch den gegenseitigen Austausch von Wissenschaftlern zwischen Deutschland und Brasilien. Gefördert werden können Forschungsaufenthalte an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit einer Dauer zwischen zwei Wochen und drei Monaten. Die Bewerbungsfrist endet am 1. April 2015 (für Aufenthalte ab Juli 2015).

Weitere Informationen:

https://www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/de/21148-stipendiendatenbank/?status=2&origin=48&subjectGrps=&daad=&q=&page=1&detail=50015508 

http://www.daad.org.br/imperia/md/content/aussenstellen/asbrasilien/2014_08_-_intercambio_de_cientistas.pdf

Adresse: Verbindungsbüro São Paulo, c/o Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo (DWIH), Rua Verbo Divino, 1488, Bloco D, Térreo, 04719-904 São Paulo - SP Brasilien, Tel.: +55 11 5189 8312
Kontakt: saopaulo@fu-berlin
Weitere Informationen: Verbindungsbüro São Paulo

 

Austausch Wirtschaft - Wissenschaft

Newsletter von Profund Innovation und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung

Informationen über Förderprogramme und aktuelle Projekte aus dem Bereich Wissens- und Technologietransfer sowie Veranstaltungshinweise und Einladungen bietet der monatliche Newsletter von Profund Innovation.

Zur Anmeldung für den monatlichen Newsletter

Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+

Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.

Termin: fortlaufend
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Haderslebener Str. 9, 12163 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung

Pro FIT-Frühphasenfinanzierung unterstützt die Gründung von technologieorientierten Unternehmen. Antragsberechtigt sind neu gegründete, technologieorientierte Unternehmen mit einem geplanten Innovationsvorhaben („FuE-Ankerprojekt“) und dem Sitz in Berlin. Sie dürfen maximal 6 Monate alt sein, um die Förderung aus der Frühphase 1 in Anspruch zu nehmen, oder maximal 18 Monate existieren, sofern nur die Förderung aus der Frühphase 2 beantragt wird. Die Förderung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Frühphase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und/oder zinsverbilligten Darlehen gewährt. Die Gesamtzuwendung kann für beide Phasen max. 500 TEUR betragen, wovon max. 200 TEUR auf die Frühphase 1 entfallen. Gefördert werden Personalausgaben (v.a. Geschäftsführung), Investitions- und laufende Betriebsausgaben. Fördervoraussetzung für die Inanspruchnahme der Pro FIT-Frühphasenfinanzierung ist, dass sich für das Unternehmen ein Mentor (Motivator, Netzwerker, Sparring-Partner) einsetzt, der über einschlägige unternehmerische Erfahrungen verfügt und der sich - zumindest in geringem Umfang - an der Unternehmensfinanzierung beteiligt.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Haderslebener Str. 9, 12163 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de

EXIST - Forschungstransfer

Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:

In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.

Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.

Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.

Die Einreichung von Projektskizzen ist vom 1. bis 31. Januar und vom 1. Juli bis 31. Juli eines Kalenderjahres möglich. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Haderslebener Str. 9, 12163 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Profund Innovation

EXIST - Gründerstipendien

Im EXIST-Gründerstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer/innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründerteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründerstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung, Wissens- und Technologietransfer, Profund Innovation, Haderslebener Str. 9, 12163 Berlin, Aneta Bärwolf, Tel.: 030/838-73634
Kontakt: aneta.baerwolf@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung Profund, Stipendien

Stipendien, Fellowships

Konrad-Adenauer-Stiftung Moskau: Begabten-Stipendienprogramm

2016 vergibt das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Russland Stipendien an russische Hochschulabsolventen und Doktoranden, um ihnen eine Promotion oder einen Masterabschluss in Deutschland zu ermöglichen. Geplanter Beginn des Studiums – Wintersemester 2017.

Grundsätzlich können sich Studierende aller wissenschaftlichen Disziplinen bewerben, die spätestens bis Herbst 2017 ein mindestens vierjähriges Hochschulstudium abgeschlossen haben werden.

Termin: 31.07.2016
Kontakt:  Anna Smolina, Projektkoordination, Tel.: +7 495 626 00-75 , Anna.Smolina@kas.de, Kuznetsky Most 21/5, Büro 4050, 107031 Moskau
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weierstrass Postdoctoral Fellowship Program

The Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics (WIAS) in Forschungsverbund Berlin e.V. (http://www.wias-berlin.de) is a research institute of the Leibniz Association. WIAS engages in project-oriented research in Applied Mathematics and ranks among the leading research institutions worldwide in the study of the mathematical aspects of the following main application areas:

  • Nano- and optoelectronics
  • Optimization and control of technological processes
  • Phase transitions and multifunctional materials
  • Flow and transport processes in continua
  • Random phenomena in nature and economy.

WIAS offers postgraduate fellowships for 2016. Their duration is six or twelve months. These fellowships are designed to enable highly-qualified young scientists to participate in the research into the mathematical problems in the above fields, thus furthering their education and training.

The fellowships can be started anytime in the year.

Termin: 31.08.2016, Bewerbung als PDF-Datei per E-Mail
Kontakt: jobs@wias-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Biomedical Research: PhD Fellowships des Boehringer Ingelheim Fonds

Der Boehringer Ingelheim Fonds vergibt PhD-Stipendien an herausragende junge Nachwuchswissenschaftler/-innen, die etwa drei Jahre lang ein ambitioniertes naturwissenschaftliches Promotionsprojekt in der biomedizinischen Grundlagenforschung in einem international führenden Labor durchführen wollen.

Termine: 01.06, 01.10.2016
Adresse: Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz, Tel.: 06131/27 50 8-0
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Minerva Foundation: Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants

The Minerva Fellowships and the Minerva Short-Term Research Grants enable Israeli and German scientists and researchers to complete a research residency at institutions in the respective other country lasting from one week to thirty-six months. Younger scientists and researchers (graduates and post docs) are given preferential treatment in the selection process. Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants are available to candidates from all subjects at German and Israeli universities and research institutions.

Termin: 15.06.2016
Adresse: Minerva Foundation - Gesellschaft für die Forschung mbH, Hofgartenstr. 8, 80539 München, Sieglinde Reichardt (Minerva Fellowship Program and ARCHES awards), Tel.: 089/2108-1242
Kontakt: reichardt@gv.mpg.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/-innen nach der Promotion

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Termin: 13.10.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.:0511/8381-4252
Kontakt:  brumberg@volkswagenstiftung.de, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung

Mit dem Bundeskanzler-Stipendium für angehende Führungskräfte erhalten bis zu 50 hochtalentierte Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Russland und den USA die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland für die berufliche Qualifizierung zu nutzen und zusammen mit deutschen Gastgebern ein selbstgewähltes Projekt zu realisieren.

Zielgruppe des Stipendiums sind Führungskräfte, Entscheidungsträger und Impulsgeber von morgen mit einem akademischen Abschluss, der nicht länger als zwölf Jahre zurückliegen darf. Die Bewerber können aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung, Gesellschaft oder Kultur kommen. Für ihren Aufenthalt in Deutschland suchen sie selbst eine jeweils für sie passende Gastgeber-Organisation. In Deutschland vernetzen sie sich mit anderen internationalen Nachwuchsführungskräften und kehren als Mittler zwischen den Kulturen in ihre Heimatländer zurück.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Referat Presse, Kommunikation und Marketing, Tel.: 0228/833-257
Kontakt: presse@avh.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Volkswagen Stiftung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in den USA

Das Fellowship-Programm richtet sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus den Geisteswissenschaften, die einen Forschungsaufenthalt in Deutschland oder den USA anstreben. Ziel ist es, die transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen speziell im Bereich der Geisteswissenschaften stärken. Die Stiftung kooperiert in dieser Förderinitiative eng mit der Andrew W. Mellon Foundation, New York.

Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in den USA und Kanada:  Die Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in den USA oder in Kanada durchführen oder einen Aspekt ihrer Habilitation vertiefen möchten.

Termin: 08.09.2016.

Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland: Die von der Andrew W. Mellon Foundation und der Volkswagen Stiftung angebotenen Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in Deutschland durchführen möchten.

Termin: 15.09.2016.
Adresse: Volkswagen Stiftung, Dr. Anika Haverig, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Tel.: 0511/8381-237
Kontakt: haverig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden
    Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium
    Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn.
    Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.

Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung

Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten

Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.

Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung

Bernhard-Zeller-Stipendien

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.

Termine: 31. März und der 30. September 
Informationen: Ausschreibung

Bestandsbezogene Stipendien:

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.

  • DFVjs-Stipendium
  • Norbert-Elias-Stipendium
  • Ernst-Jünger-Stipendium
  • Hilde-Domin-Stipendium
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht

Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)

Die Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bieten hoch qualifizierten Nachwuchswissenschaftler/-innen die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.

Hierbei bieten sich zwei Alternativen:

1. Kurzzeit-Aufenhalt: Für Forschungsaufenthalte von einer Länge zwischen einem und zwölf Monaten werden insgesamt 20 Stipendien vergeben.

2. Längerfristiger Aufenthalt: Für Forschungsaufenthalten von einer Dauer zwischen 12 und 24 Monaten stehen 16 Stipendien zur Verfügung.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Auswahlabteilung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Biotechnologie und Gentechnik: Stipendien der Peter und Traudl Engelhorn Stiftung

Die Peter und Traudl Engelhorn Stiftung vergibt im Bereich der Lebenswissenschaften (Biotechnologie, Molekularbiologie, Zellbiologie etc.) an herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs Stipendien - vorzugsweise an PostDocs - für zwei Jahre. In Ausnahmefällen werden auch Promotionsstipendien für drei Jahre vergeben.

Termin: 15.07.2016
Adresse:
Peter und Traudl Engelhorn Stiftung, Prof. Dr. Herwig Brunner, Baerenmuehlweg 39, 82362 Weilheim
Weitere Informationen: Ausschreibung

Preise und Wettbewerbe

Preis: Better use of antibiotics


Der Preis in Höhe von1 Mio. Euro wird für den besten Schnelltest zur Identifikation der Notwendigkeit eines Antibiotika-Einsatzes bei Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege vergeben. Der Schnelltest soll kostengünstig, schnell, einfach in der Anwendung für das medizinische Personal und nicht- oder nur minimal-invasiv für den Patienten sein.

Termin: 17.08.2016
Weitere Informationen: Ausschreibung

Science Award for Rare Diseases 2016

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München lobt den Care-for-Rare Science Award 2016 in Höhe von 50.000,00 Euro aus. Der Care-for-Rare Science Award, gestiftet von der Werner Reichenberger Stiftung, soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein grundlagenwissenschaftliches oder klinisches Forschungsprojekt im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren. Als „selten“ gilt eine Erkrankung, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Der Wissenschaftsförderpreis soll kreative wissenschaftliche Ideen fördern und dazu beitragen, das biologische Verständnis von seltenen Erkrankungen zu vertiefen und neue diagnostische und/oder therapeutische Strategien zu entwickeln. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind wissenschaftliche Exzellenz, Interdisziplinarität und Relevanz des Projektes für die klinisch-translationale Wissenschaft. Besondere Berücksichtigung erfahren seltene Erkrankungen, die sich bereits im Kindes- und Jugendalter manifestieren.

Termin: 30.06.2016
Kontakt: Henrike.Klinker@med.uni-muenchen.de
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DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie. Der Preis steht in der Folge des DGPPN-Preises für Philosophie und Psychiatrie und wird ab diesem Jahr um den Bereich Ethik erweitert. Darüber hinaus sind erstmals auch Beiträge zu den sozialwissenschaftlichen Grundlagen von Psychiatrie und Psychotherapie zugelassen.

Eingereicht werden können neu verfasste Arbeiten oder Arbeiten, die seit dem 01.01.2013 publiziert wurden.

Termin: 30.07.2016
Adresse: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, Reinhardtstraße 27 B, 10117 Berlin
Kontakt: preise@dgppn.de
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Deutsche Morgenländische Gesellschaft e.V.: DMG-Forschungspreis

Die Deutsche Morgenländische Gesellschaft vergibt anlässlich des nächsten Deutschen Orientalistentags den DMG-Forschungspreis für hervorragende Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses auf einem kulturwissenschaftlich ausgerichteten, von der DMG vertretenen Forschungsgebiet der Orientalistik. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Termin: 15.06.2016
Adresse: An den Ersten Vorsitzenden der DMG, Herrn Professor  Dr. Walter Slaje, Seminar für Indologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 06099 Halle
Weitere Informationen: Ausschreibung

Innovationspreis Berlin-Brandenburg

Ziel des Innovationspreises ist die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start ups oder Spin Offs, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen der Hauptstadtregion.

Der Innovationspreis ist von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin und dem Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg ausgelobt. Er wird für Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsinnovationen verliehen, die einem hohen technischen Anspruch genügen und gute bis sehr gute Aussichten auf Markterfolg haben. Der Preis ist eng verzahnt mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB) und richtet sich daher an Innovatoren aus folgenden Branchen:

  • Gesundheitswirtschaft (inkl. Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma)
  • Energietechnik (inkl. Energiewirtschaft, Mineralölwirtschaft, Biokraftstoffe)
  • IKT (inkl. Geoinformationswirtschaft), Medien und Kreativwirtschaft
  • Optik (inkl. Mikrosystemtechnik)
  • Verkehr, Mobilität und Logistik (inkl. Luftfahrttechnik, Schienenverkehrstechnik, Automotive)
  • Clean Technologies
  • Werkstoffe / Materialien
  • Produktions- und Automatisierungstechnik
  • Sicherheit

Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro pro Preisträger/-in. Er kann für maximal fünf prämierungswürdige Einreichungen vergeben werden. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen einer Abendveranstaltung am 02. Dezember 2016 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin.

Die Verwertung der Innovation muss in der Region Berlin-Brandenburg erfolgen bzw. angestrebt werden (Produktion und Vermarktung). Die Verwertung, Produktion und Vermarktung darf grundsätzlich nicht länger als 36 Monate zurückliegen. Bestehende Patente Dritter dürfen nicht verletzt werden. Bewerbungen um den Innovationspreis können nur berücksichtigt werden, wenn sie vollständig (ausgefülltes Bewerbungsformular, maximal 8 Seiten Projektbeschreibung, ggf. Film oder PDF auf CD-ROM oder online) eingegangen sind.

Termin: 30.06.2016
Kontakt: Freie Universität Berlin, Abt. Forschung, Team VI A - Wissens- und Technologietransfer, Steffen Terberl, Tel.: 030/838-73609, steffen.terberl@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon 2020: Verkehrsforschung - Aufrufe für zwei Preise „The cleanest engine“ (Horizon Prizes)

Die Europäische Kommission schreibt zwei „Horizon Prizes“ zur Entwicklung neuer emissionsarmer Technologien für herkömmliche sowie ganz neue Motoren und Antriebssysteme aus:

  • "Engine retrofit for clean air": Der Preis in Höhe von EUR 1,5 Mio. wird für den besten Vorschlag zur Entwicklung neuer Technologien zur Schadstoffreduzierung existierender Dieselmotoren und -antriebssysteme vergeben.
    Registrierung des Projektvorschlags für den Preiswettbewerb: bis 12. Juni 2017
    Fristende für die Einreichung und Demonstration vollständiger Lösungen: 2. September 2017.
    Weitere Informationen: Ausschreibung
  • "Cleanest engine of the future": Der Preis in Höhe von EUR 3,5 Mio. wird für den besten Vorschlag zur Entwicklung künftiger Fahrzeugmotoren (Benzin oder Dieselkrafstoff) mit geringem Schadstoffausstoß vergeben.
    Registrierung des Projektvorschlags für den Preiswettbewerb: bis 20. Mai 2019
    Fristende für die Einreichung und Demonstration vollständiger Lösungen: 20. August 2019.
    Die Vergabe des Preises findet Anfang 2020 statt.
    Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftspreis im Gesundheitswesen der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG)

Die GRPG hat die Förderung des interdisziplinären Austausches und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung auf den verschiedenen Gebieten des Gesundheits- und Sozialrechtes aber auch im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik zum Ziel. Durch eine Vertiefung rechtlicher, volkswirtschaftlicher, ethischer und medizinischer Gesichtspunkte will die GRPG zu einer Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses im Gesundheitswesen beitragen. Zu diesem Zweck hat die GRPG den 9. Wissenschaftspreis in Höhe von 2.500 Euro für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, der bevorzugt an Nachwuchswissenschaftler/-innen vergeben wird. Das Thema der Arbeit soll den Zielen der GRPG entsprechen.

Termin: 31.05.2016
Adresse: Präsidium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen GRPG, Widenmayerstr. 29, 80538 München
Weitere Informationen: Ausschreibung

Helene-Richter-Preis 2016 der Stiftung Helene Richter

Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird jährlich für eine hervorragende literaturwissenschaftliche Arbeit vergeben: für eine Dissertation, Habilitationsschrift oder eine vergleichbar niveauvolle, in deutscher oder englischer Sprache abgefasste wissenschaftliche Monographie, die sich durch Intensität der geleisteten Forschungsarbeit, Klarheit in Aufbau und Argumentation, Bedeutung der Ergebnisse, große Textnähe und gewandte sprachliche Darstellung auszeichnet. Besonders willkommen sind Studien, die einen Bezug zu Shakespeare oder zur Romantik aufweisen, doch können auch Arbeiten zu anderen Bereichen der englischen Literatur berücksichtigt werden.

Termin: 31.05.2016 (Nominierung)
Adresse: Prof. Dr. Sabine Volk-Birke, Vorsitzende der Jury, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Postfach, 06099 Halle
Kontakt: volk-birke@anglistik.uni-halle.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung e.V (DAGM): Deutscher Mustererkennungspreis 2016

Die DAGM vergibt den Deutschen Mustererkennungspreis für herausragende, international sichtbare Forschung in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen. Der Deutsche Mustererkennungspreis verfolgt das Ziel, den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen zu fördern. International sichtbare Forscher/-nnen in diesen Feldern, die im Jahr der Preisverleihung in der Regel das Alter von 35 Jahren noch nicht überschritten haben, können vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Termin: 30.05.2016 (Nominierung)
Adresse:
Prof. Dr. Reinhard Koch, Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 24098 Kiel
Kontakt:
mustererkennungspreis@dagm.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis unterstützt den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Er bestärkt die relevanten Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Forschung in nachhaltigem Handeln und trägt dazu bei, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung stärker zu verankern.
Der Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 sucht Forscherinnen und Forscher, die Lösungswege für die Wärmewende entwickeln.

Termin: 27.05.2016
Adresse: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Neuer Zollhof 3, 40221 Düsseldorf, Tel.: 0211/5504 5510
Kontakt: buero@nachhaltigkeitspreis.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Jürgen-Prölss-Preis an der Freien Universität Berlin

Zum ersten Mal wird der Jürgen Prölss-Preis an der Freien Universität Berlin ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Abhandlung einer Juristin oder eines Juristen in deutscher Sprache über ein nichtjuristisches Thema. In Betracht kommen Themen europäischer oder außereuropäischer Kulturen, insbesondere der Philosophie, der Religions-, der Literatur- und der Geschichtswissenschaft sowie anderer Geisteswissenschaften. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die die erste juristische Staatsprüfung oder die erste juristische Prüfung bestanden oder einen gleichwertigen Abschluss in der Rechtswissenschaft erlangt haben und in der weiteren juristischen Ausbildung stehen oder einen juristischen Hauptberuf ausüben oder über lange Zeit ausgeübt haben.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Prof. Dr. Christian Armbrüster, Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-52167, Van't-Hoff-Straße 8, 14195 Berlin
Kontakt: jproelss-preis@rechtswissenschaft.fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Georg-Manecke-Preis 2016

Die Georg-Manecke-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften, insbesondere der Synthese und Umwandlung von makromolekularen Stoffen sowie deren biochemische und biotechnologische Anwendung mit dem Georg-Manecke-Preis in Höhe von 7.000 Euro.

Der Preis wird an promovierte Naturwissenschaftler/-innen für herausragende wissenschaftliche Leistungen der letzten Jahre vergeben und soll auch die wissenschaftliche Vernetzung auf internationaler Ebene fördern. Eigenbewerbungen sind möglich.

Termin: 30.05.2016
Adresse: Bewerbung an das Kuratorium der „Georg-Manecke-Stiftung“ bei der GDCh-Geschäftsstelle (Gesellschaft Deutscher Chemiker), Varrentrappstraße 40 – 42, 60486 Frankfurt am Main
Kontakt: b.koehler@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Manfred Lautenschläger Award for Theological Promise

From 2013 on, the Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise will be given to 10 young scholars from all over the world. In addition to the prize of $10.000 each, the winners will have the chance to propose an international and interdisciplinary colloquium on an important academic topic. At least two winners from at least two countries and at least two disciplines should organize and lead this colloquium. Each year two Lautenschlaeger Colloquia will be supported with 15.000 EUR each.

Termin: 31.05.2016
Adresse: The Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise – FIIT, Hauptstrasse 240, 69117 Heidelberg
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) schreiben den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre in Höhe von 50.000 Euro aus. Er wird in zwei Kategorien vergeben.

Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung ist das diversitätsgerechte Lehren und Lernen. Das Thema greift die deutlich gewachsene Diversität der Studierendenschaft auf.

Der Ars legendi-Preis soll die Bedeutung der Hochschullehre unterstreichen. Mit der Auszeichnung wollen die Initiatoren einen karrierewirksamen Anreiz bieten, sich in der Hochschullehre zu engagieren und gute Lehre über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern.

Termin: 15.07.2016
Adresse: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Barkhovenallee 1, 45239 Essen, Dominique M. Ostrop, Programm & Förderung, Tel.: 0201/ 8401-162
Kontakt: dominique.ostrop@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2016

Der Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz wird von dem Vechtaer Reiseunternehmen Höffmann-Reisen GmbH gestiftet und jährlich von der Universität Vechta verliehen. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Der Höffmann-Wissenschaftspreis ist Teil eines langfristig angelegten Programmes, ausgerichtet auf eine Förderung der interkulturellen Kompetenz. Interkulturelle Fragestellungen sind in vielfältiger Weise integrativer Bestandteil wissenschaftlicher Forschung zahlreicher Disziplinen. Der Preis möchte das Werk einer/eines herausragenden Wissenschaftlerin/Wissenschaftlers auszeichnen, die/der wegweisende Arbeiten zu Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz vorgelegt hat. Das können sowohl Arbeiten sein, die sich dem Thema aus dem Blickwinkel einer einzelnen Disziplin widmen, als auch solche, die einen interdisziplinären Ansatz vertreten.

Termin: 30.06.2016 (Nominierung)
Adresse: Universität Vechta, Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz, Postfach 1553, 49364 Vechta. Rückfragen: Prof. Dr. Egon Spiegel
Kontakt: egon.spiegel@uni-vechta.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Margarete Häcker Preis zur Förderung der Altertumswissenschaften

Der Preis soll vorrangig der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fächern Ägyptologie, Altorientalistik (Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie) und Alte Geschichte dienen. Preisgekrönt werden hervorragende, in deutscher Sprache verfasste Dissertationen, die wichtige Beiträge zur Geschichte, zur Kulturgeschichte oder zu den Sprachen der antiken Welt des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients liefern. Bewerber/-nnen dürfen bei Fertigstellung der eingereichten Arbeit das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.

Termin: 31.05.2016
Adresse: Gisela und Reinhold Häcker Stiftung, Rötestr. 7, 76684 Östringen-Odenheim
Kontakt: foerderpreis@grh-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Integrata Stiftung: Wolfgang-Heilmann Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie

Die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie vergibt den Wolfgang-Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie für herausragende Vorschläge zum Einsatz von Informationstechnologie, die die Verhältnisse in unserer Informationsgesellschaft nachhaltig zu bessern versprechen.

Motto der Ausschreibung: Bildung für die E-Society.

Preisgeld: insgesamt 20.000 Euro, bis zu drei Preisträger/-innen.

Termin: 13.11.2016
Adresse: Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie, Vor dem Kreuzberg 28, 72070 Tübingen
Kontakt: info@integrata-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Internationaler Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung und des Historischen Kollegs

Die Max Weber Stiftung und das Historische Kolleg schreiben für 2017 zum dritten Mal den Internationalen Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg aus. Mit dem Preis verbunden ist die freibleibende Einladung zu einem Forschungsaufenthalt und zur Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg in München. Nominiert werden und sich bewerben können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gastländern bzw. den Gastregionen der Institute der Max Weber Stiftung. Nominierungsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Eigenbewerbungen sind möglich.

Dotierung: 30.000 Euro.

Termin: 15.11.2016
Adresse: Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Rheinallee 6, 53173 Bonn, Tel.: 0228/37786-0
Kontakt: forschungsfoerderpreis@maxweberstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Opus Primum: Förderpreis der Volkswagen Stiftung für die beste Nachwuchspublikation des Jahres

Der Förderpreis der Volkswagen Stiftung ist mit 10.000 Euro dotiert. Opus Primum richtet sich als Nachwuchspreis an junge Wissenschaftler/-innen, die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sind. Prämiert wird eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität, die gut lesbar geschrieben und einem breiten Publikum verständlich sein muss. Beteiligen können sich Verlage mit jeweils bis zu drei Werken, welche im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis zum 15. Oktober 2016 erschienen sind bzw. erscheinen. Die Autoren, die Autorinnen oder das Autorenduo können sich dabei nicht selbst bewerben.

Termin: 15.08.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Anorte Krämers, Tel.: 0511/8381-260
Kontakt: kremers@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation

Der Hans-Kilian-Preis in Höhe von 80.000 Euro für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation ist eine Initiative der Köhler-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Mit dem Preis sollen insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die Grenzen zwischen Disziplinen und Kulturen kreativ überschreiten und produktive Synthesen zwischen bislang isolierten Wissensgebieten schaffen.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Prof. Dr. Jürgen Straub, Dr. Pradeep Chakkarath, (Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum), Koordinationsstelle Hans-Kilian-Preis, Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie, Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum
Kontakt: hans-kilian-preis@rub.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutscher Bundestag - Wissenschaftspreis

Der Deutsche Bundestag würdigt mit dem Wissenschaftspreis Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Berücksichtigt werden nur publizierte Arbeiten, die seit dem 1. Juni 2014 erschienen sind. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Termin: 30.07.2016
Adresse: Deutscher Bundestag, Fachbereich WD 1, Wissenschaftspreis, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Tel.: 030/227 38629
Kontakt: vorzimmer.wd1@bundestag.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt Stiftung

Bewerben können sich erfolgreiche Spitzennachwuchswissenschaftler/-innen aus dem Ausland, die ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen haben und Publikationen in anerkannten internationalen Zeitschriften oder Verlagen vorweisen können. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis haben sie die Möglichkeit, an einer selbst gewählten Forschungseinrichtung in Deutschland für die Dauer von fünf Jahren eine Arbeitsgruppe aufzubauen und ein hochrangiges und innovatives Forschungsprojekt eigener Wahl durchzuführen.

Es werden voraussichtlich bis zu sechs Sofja Kovalevskaja-Preise an Wissenschaftler/-innen aller Fachgebiete vergeben. Der Preis ist mit bis zu 1,65 Mio. Euro dotiert.

Termin: 31.07.2016 (Online-Bewerbung)
Adresse: Alexander von Humboldt Stiftung, Auswahlabteilung, Jean Paul Str. 12, 53173 Bonn, Tel.: 0228/833-257
Weitere Informationen: Ausschreibung und Bewerbung

Alzheimer Forschungspreis der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Ausgezeichnet werden Wissenschaftler/-innen für exzellente Leistungen auf dem Gebiet der Alzheimerforschung, der Demenzforschung sowie der Forschung ähnlicher Alterskrankheiten. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und steht dem/der Preisträger/in im Rahmen seiner/ihrer Forschungsarbeiten zur freien Verfügung. Der Alzheimer-Forschungspreis kann auch an mehrere Personen verliehen werden.

Termin: 31.07.2016
Adresse: Hans und Ilse Breuer-Stiftung, Bockenheimer Landstraße 2-4 , 60323 Frankfurt am Main
Weitere Informationen: Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen

Holberg International Memorial Prize

The Ludvig Holberg Memorial Fund invites nominations for the Holberg International Memorial Prize for outstanding scholarly work in the academic fields of the arts and humanities, social science, law and theology.

The prizewinner must have had a decisive influence on international research. The prize is NOK 4.5 million (538.000 €).

Termin: 15.06.2016 (Nominierungspflicht)
Adresse: Holberg Prize, University of Bergen, Post box 7800, N-5020 Bergen, Tel: +47-55-586992, Solveig Stornes
Kontakt: solveig.stornes@holbergprisen.no
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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit der Republik Armenien

Im Rahmen der Wissenschafts- und Technologiekooperation zwischen Deutschland und der Republik Armenien werden gemeinsame FuE-Projekte und nachhaltige institutionelle Partnerschaften gefördert.

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren, Universitäten und Forschungsgruppen sowie Ausbau der Beziehungen zwischen den Wissenschaftsgemeinschaften beider Länder
  • Förderung des Austauschs von Wissenschaftler/-innen und Expert/-innen, insbesondere beim wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Förderung wissenschaftlicher Kooperationsprojekte von gemeinsamem Interesse
  • Förderung der gemeinsamen Teilnahme deutscher und armenischer Einrichtungen am Rahmenprogramm der EU
  • Unterstützung der Integration der armenischen Wissenschaftslandschaft in den Europäischen Forschungsraum.

Schwerpunkte:

  • Biotechnologie/Lebenswissenschaften,
  • Materialwissenschaften,
  • optische Technologien,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitsforschung.
Termin: 14.07.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Holger Brehm, Tel.: 02 28/38 21-14 72 und Martina Lauterbach, Tel.: o2 28/38 21-17 34
Kontakt: Holger.Brehm@dlr.de, Martina.Lauterbach@dlr.de 
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Schwerpunktprogramm 2016: Geometry at Infinity

This programme combines research in differential geometry, geometric topology, and global analysis. Crossing and transcending the frontiers of these disciplines it is concerned with convergence and limits in geometric-topological settings and with asymptotic properties of objects of infinite size. The overall theme can roughly be divided into the three cross-sectional topics convergence, compactifications, and rigidity.

Proposals for this Priority Programme should address research questions in geometry at infinity as indicated by (but not restricted to) the above sample topics. Ideally they contribute to establishing an interdisciplinary research environment.

Termin: 10.08.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Carsten Balleier, Tel.: 0228/885-2063, Heike Delmotte, Tel.: 0228/885-2883
Kontakt: carsten.balleier@dfg.de, heike.delmotte@dfg.de
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Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt

Der Titel der Initiative "Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt" steht für den gesamten Bereich des energieoptimierten Bauens, Sanierens und Betreibens von Gebäuden und Energieinfrastrukturen in Quartieren und umfasst alle Aspekte der Erhöhung der Energieeffizienz, der Integration erneuerbarer Energien und der Energieoptimierung u. a. durch intelligente Sektorkopplung.

Gegenstand der Förderung sind Projekte aus dem Bereich Forschung und Entwicklung einschließlich Demonstrationsvorhaben, die sich durch ein hohes wissenschaftliches und technisches Risiko sowie eine ausgesprochene Beispielhaftigkeit auszeichnen.

Themen der Förderung:

  • Modul I: Solares Bauen
  • Modul II: Energieeffiziente Stadt
Termin: 29.07.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereiche ERG und EGF, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Modul I: Kerstin Lorenz, Tel.: 024 61/61-92 93, Modul II: Swen Mistol, Tel.: 024 61/61-15 76
Kontakt: ptj-BauEnergieStadt@fz-juelich.de
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Technologien zur Systemintegration für zukünftige Elektroniksysteme (TechSys)

Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die sich mit innovativen Technologien der Systemintegration und Verfahren der Aufbau- und Verbindungstechnik zur Realisierung zukunftsorientierter elektronischer Systeme für anspruchsvolle Einsatzszenarien befassen. Sie sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, künftige Anforderungen an Elektroniksysteme aus dem Bereich "More than Moore" bezüglich Miniaturisierung, Heterogenität, Multifunktionalität, Vernetzungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu erfüllen.

Termin: 14.06.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Elektroniksysteme; Elektromobilität“ des BMBF, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Paradiso Coskina, Dr. Andreas Berns, Telefon-Hotline: 030/3 10 07 85 13
Kontakt: techsys@vdivde-it.de
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Innovationspreis Berlin-Brandenburg

Ziel des Innovationspreises ist die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start ups oder Spin Offs, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen der Hauptstadtregion.

Der Innovationspreis ist von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin und dem Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg ausgelobt. Er wird für Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsinnovationen verliehen, die einem hohen technischen Anspruch genügen und gute bis sehr gute Aussichten auf Markterfolg haben. Der Preis ist eng verzahnt mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB) und richtet sich daher an Innovatoren aus folgenden Branchen:

  • Gesundheitswirtschaft (inkl. Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma)
  • Energietechnik (inkl. Energiewirtschaft, Mineralölwirtschaft, Biokraftstoffe)
  • IKT (inkl. Geoinformationswirtschaft), Medien und Kreativwirtschaft
  • Optik (inkl. Mikrosystemtechnik)
  • Verkehr, Mobilität und Logistik (inkl. Luftfahrttechnik, Schienenverkehrstechnik, Automotive)
  • Clean Technologies
  • Werkstoffe / Materialien
  • Produktions- und Automatisierungstechnik
  • Sicherheit

Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro pro Preisträger/-in. Er kann für maximal fünf prämierungswürdige Einreichungen vergeben werden. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen einer Abendveranstaltung am 02. Dezember 2016 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin.

Die Verwertung der Innovation muss in der Region Berlin-Brandenburg erfolgen bzw. angestrebt werden (Produktion und Vermarktung). Die Verwertung, Produktion und Vermarktung darf grundsätzlich nicht länger als 36 Monate zurückliegen. Bestehende Patente Dritter dürfen nicht verletzt werden. Bewerbungen um den Innovationspreis können nur berücksichtigt werden, wenn sie vollständig (ausgefülltes Bewerbungsformular, maximal 8 Seiten Projektbeschreibung, ggf. Film oder PDF auf CD-ROM oder online) eingegangen sind.

Termin: 30.06.2016
Kontakt: Freie Universität Berlin, Abt. Forschung, Team VI A - Wissens- und Technologietransfer, Steffen Terberl, Tel.: 030/838-73609, steffen.terberl@fu-berlin.de
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Horizon 2020: Verkehrsforschung - Aufrufe für zwei Preise „The cleanest engine“ (Horizon Prizes)

Die Europäische Kommission schreibt zwei „Horizon Prizes“ zur Entwicklung neuer emissionsarmer Technologien für herkömmliche sowie ganz neue Motoren und Antriebssysteme aus:

  • "Engine retrofit for clean air": Der Preis in Höhe von EUR 1,5 Mio. wird für den besten Vorschlag zur Entwicklung neuer Technologien zur Schadstoffreduzierung existierender Dieselmotoren und -antriebssysteme vergeben.
    Registrierung des Projektvorschlags für den Preiswettbewerb: bis 12. Juni 2017
    Fristende für die Einreichung und Demonstration vollständiger Lösungen: 2. September 2017.
    Weitere Informationen: Ausschreibung
  • "Cleanest engine of the future": Der Preis in Höhe von EUR 3,5 Mio. wird für den besten Vorschlag zur Entwicklung künftiger Fahrzeugmotoren (Benzin oder Dieselkrafstoff) mit geringem Schadstoffausstoß vergeben.
    Registrierung des Projektvorschlags für den Preiswettbewerb: bis 20. Mai 2019
    Fristende für die Einreichung und Demonstration vollständiger Lösungen: 20. August 2019.
    Die Vergabe des Preises findet Anfang 2020 statt.
    Weitere Informationen: Ausschreibung


ERA-NET M-era.Net II. Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Batteriematerialien

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbund­projekte, die einen der folgenden Themenschwerpunkte behandeln:

  1. innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  2. hochleistungsfähige synthetische und biobasierte Komposite
  3. funktionelle Materialien

Verbundprojekte mit deutscher Beteiligung zu den genannten Themenfeldern sind ausschließlich im Hinblick auf den Schwerpunkt "Batteriematerialien" förderfähig. Die Projektvorschläge sollen Verbesserungen bestehender Batteriesysteme oder auch Entwicklungen zu neuartigen Batteriesystemen zum Thema haben.

Termin: 14.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 024 61/61-48 79
Kontakt: Ka.schumacher@fz-juelich.de
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ERA-NET M-era.Net II. Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Graphen und graphenähnliche Materialien

Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbund­projekte, die einen der folgenden Themenschwerpunkte behandeln:

  1. innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  2. hochleistungsfähige synthetische und biobasierte Komposite
  3. funktionelle Materialien

Ziel ist das Schließen vorhandener Wissenslücken in Bezug auf grundlegende Frage­stellungen, Entwicklung, Herstellung, Handhabung und Analytik, die im Zusammenhang mit Graphen und graphen­ähnlichen Materialien stehen. Hierdurch sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer von Forschungsresultaten aus den Materialwissenschaften und Werkstofftechnologien in industrielle Anwendungen geschaffen werden.

Termin: 14.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 024 61/61-48 79
Kontakt: Ka.schumacher@fz-juelich.de
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ERA-NET "M-era.Net II". Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien - Themenschwerpunkt: Materialien für die Additive Fertigung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher transnationaler Verbundprojekte, die das Themenfeld "Materialien für die Additive Fertigung" in der Produkt-, Verfahrens- und Materialentwicklung behandeln:

  • Es sollen innovative metallische, keramische und Polymermaterialien für den Einsatz in der Additiven Fertigung entwickelt werden, um die Eigenschaften der hergestellten Komponenten zu verbessern. Ziel ist es Materialien zu entwickeln, die spezifisch für den additiven Fertigungsprozess gestaltet wurden (Materialforschung).
  • Die Entwicklung neuer Prozess- und Anlagentechnologien für die Additive Fertigung innovativer Bauteile und Produkte mittels neuer Materialien wird im Rahmen der Produktionsforschung gefördert.
  • Projekte, die sowohl Materialentwicklung, als auch Prozesstechnologien für die Additive Fertigung untersuchen, nehmen die Zuordnung zum Förderprogramm nach dem jeweiligen Themenschwerpunkt vor.
Termin: 14.06.2016
Adressen:
  • Schwerpunkt "Materialforschung": Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich, Katharina Schumacher, Tel.: 02461/61-48 79, Ka.schumacher@fz-juelich.de
  • Schwerpunkt "Produktionsforschung", Projektträger Karlsruhe, Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen, Stefan Scherr, Tel.: 0721/6 08-2 52 86, stefan.scherr@kit.edu
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Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundfertigkeiten

Gefördert werden innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die im Rahmen der Mensch-Technik-Interaktion die Weiterentwicklung und Optimierung interaktiver Grundfertigkeiten von Robotern zum Ziel haben. Die im Rahmen dieser Bekanntmachung geförderten Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben müssen die einfache Nutzung von Technik, das Vertrauen in Technik, die Zuverlässigkeit und damit auch die Sicherheit im Sinne der in der Hightech-Strategie der Bundesregierung formulierten Zukunftsaufgabe einer „digitalen Wirtschaft und Gesellschaft“ gewährleisten. Im Zentrum stehen nur solche Komponenten, die die Interaktion zwischen Mensch und Roboter befördern. Robotersysteme und deren Teilsysteme ohne spezifischen Interaktionsbezug sind nicht Gegenstand der Förderung und sollen weitestgehend unberücksichtigt bleiben.

Termin: 10.08.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Demografischer Wandel; Mensch-Technik-Interaktion“, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Tel.: 030/31 00 78-1 01, Dr. Matthias Palzkill, Dr. Andi Winterboer
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Interreg Baltic Sea Region

Interreg Baltic Sea Region is an EU funding Programme that facilitates transnational cooperation in the region. Partners from countries around the Baltic Sea work together in transnational projects to address common key challenges and opportunities. The funding is mainly directed at public authorities, research and training institutions, NGOs, sectoral agencies and associations and enterprises.

Second call for applications: Interreg Baltic Sea Region is launching its first call for applications for Priority 1 "Capacity for innovation", Priority 2 "Management of natural resources" and Priority 3 "Sustainable transport".

Termin: 01.06.2016
Adresse: Joint Secretariat Rostock, c/o Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), Grubenstrasse 20, 18055 Rostock, Tel.: 0381/45484 5281
Kontakt: info@interreg-baltic.eu
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Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung e.V (DAGM): Deutscher Mustererkennungspreis 2016

Die DAGM vergibt den Deutschen Mustererkennungspreis für herausragende, international sichtbare Forschung in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen. Der Deutsche Mustererkennungspreis verfolgt das Ziel, den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in den Bereichen Mustererkennung, Computersehen und Maschinelles Lernen zu fördern. International sichtbare Forscher/-nnen in diesen Feldern, die im Jahr der Preisverleihung in der Regel das Alter von 35 Jahren noch nicht überschritten haben, können vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Termin: 30.05.2016 (Nominierung)
Adresse:
Prof. Dr. Reinhard Koch, Institut für Informatik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 24098 Kiel
Kontakt:
mustererkennungspreis@dagm.de
Weitere Informationen:
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Aufruf INTERREG NWE

Am 18. April 2016 öffnet der nächste Aufruf unter INTERREG Nordwesteuropa (NWE). INTERREG NWE hat zum Ziel, den territorialen Zusammenhalt durch transnationale Partnerschaften in den Bereichen Innovation, CO2-arme Wirtschaft und Ressourceneffizienz zu stärken.

Termin: 27.05.2016, 12.00 Uhr
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Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis unterstützt den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Er bestärkt die relevanten Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Forschung in nachhaltigem Handeln und trägt dazu bei, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung stärker zu verankern.
Der Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 sucht Forscherinnen und Forscher, die Lösungswege für die Wärmewende entwickeln.

Termin: 27.05.2016
Adresse: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Neuer Zollhof 3, 40221 Düsseldorf, Tel.: 0211/5504 5510
Kontakt: buero@nachhaltigkeitspreis.de
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Trans-Atlantic Platform Launches Digging into Data Challenge

The Trans-Atlantic Platform (T-AP), of which the DFG is a member, is launching its 2016 Digging into Data Challenge to support research projects that use "big data" approaches to address questions in the Humanities and the Social Sciences. The funding opportunity is open to international projects that consist of teams from at least three member countries and must include partners from both sides of the Atlantic. All projects must address particular research questions in humanities and/or social sciences disciplines by using large-scale, digital data analysis techniques, and show how these techniques can lead to new theoretical insights. Research partners will receive funding from their own national funding agencies for projects that can last for up to 36 months.

Termin: 29.06.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, Dr. Matthias Kiesselbach, Tel.: 0228/885-2539
Kontakt: Michael.Sommerhof@dfg.de, Matthias.Kiesselbach@dfg.de
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Förderrichtlinien zum Aufbau eines systemischen Monitorings der Bioökonomie (Modul IV im Rahmen des Konzepts "Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel")

Übergeordnetes Ziel der Fördermaßnahme ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für ein umfassendes Monitoring der Bioökonomie zu entwickeln. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Fördermaßnahme in der systemischen Betrachtung und Modellierung innerhalb des Monitorings. Durch ein kontinuierliches Monitoring soll eine Wissensbasis für politisches Handeln und eine öffentliche Auseinandersetzung darüber geschaffen werden. Es sollen zugleich Potenziale sichtbar gemacht und Fehlentwicklungen aufgezeigt werden.

Dimensionen des Monitorings:

Dimension 1: Umfassende Daten zu biogenen Rohstoffen und Reststoffen sowie deren Verbleib bereitstellen
Dimension 2: Aussagekräftige wirtschaftliche Kennzahlen bereitstellen bzw. bioökonomiespezifische Kennzahlen ­entwickeln
Dimension 3: Systemische Betrachtung und Modellierung

Termin: 30.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Dr. Thomas Schwietring, Tel.: 02461/61-16 68; Dr. Dieter Konold, Tel.: 02461/61-88 52
Kontakt: t.schwietring@fz-juelich.de, d.konold@fz-juelich.de
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Erschließung neuer Einsatzgebiete für biobasierte Kunststoffe sowie Kunststoffe aus Naturfasern und biobasierten Matrices

Die Nationale Politikstrategie Bioökonomie der Bundesregierung setzt Prioritäten für ein Fortschreiten in Richtung einer wissensbasierten Bioökonomie. Ein Handlungsfeld ist die Erschließung von Wachstumsmärkten und die Unterstützung von innovativen Technologien und Produkten auf der Basis nachwachsender Ressourcen.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft greift dieses Handlungsfeld im Förderbereich „Biobasierte Produkte und Bioenergieträger“ auf. So soll bspw. die Entwicklung von Wertschöpfungsketten zur Herstellung von biobasierten Kunststoffen durch die Förderung innovativer technologischer Ansätze vorangetrieben werden. Ziel ist es, mittel- bis langfristig neue Anwendungsfelder für biobasierte und naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) bspw. durch Modifizierung, Additivierung und Verstärkung von biobasierten Polymeren zu erschließen. Die Entwicklung einer möglichst 100%ig biobasierten Rezeptur sollte dabei angestrebt werden.

Termin: 30.09.2016
Adresse: Fachagentur Nachwaschsende Rohstoffe e.V., OT Gülzow, Hofplatz 1, 18276 Gülzow-Prüzen
Weitere Informationen: Ausschreibung

Georg-Manecke-Preis 2016

Die Georg-Manecke-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften, insbesondere der Synthese und Umwandlung von makromolekularen Stoffen sowie deren biochemische und biotechnologische Anwendung mit dem Georg-Manecke-Preis in Höhe von 7.000 Euro.

Der Preis wird an promovierte Naturwissenschaftler/-innen für herausragende wissenschaftliche Leistungen der letzten Jahre vergeben und soll auch die wissenschaftliche Vernetzung auf internationaler Ebene fördern. Eigenbewerbungen sind möglich.

Termin: 30.05.2016
Adresse: Bewerbung an das Kuratorium der „Georg-Manecke-Stiftung“ bei der GDCh-Geschäftsstelle (Gesellschaft Deutscher Chemiker), Varrentrappstraße 40 – 42, 60486 Frankfurt am Main
Kontakt: b.koehler@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Materialinnovationen für gesundes Leben: ProMatLeben – Polymere" innerhalb des Rahmenprogramms "Vom Material zur Innovation"

Kaum ein anderer Werkstoff hat den Beginn des 21. Jahrhunderts so geprägt wie Polymere. Mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Bereich technischer Anwendungen sowie als Speziallösungen im Hochleistungsbereich sind sie ein essenzieller Roh- und Werkstoff für eine Vielzahl unterschiedlicher Industriezweige und somit fester Bestandteil unserer Hightech-Gesellschaft.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die sich mit Polymeren und deren Anwendung in den Lebenswissenschaften beschäftigen. Vorzugsweise sollen anwendungsübergreifende Entwicklungen verfolgt werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen.

Schwerpunkt bilden konventionelle und neue Polymere, die über Modifizierung und Funktionalisierung mittels physikalischer, biotechnologischer und chemischer Verfahren sowie aus deren Kombination zu einer signifikanten Verbesserung/Erweiterung des Anwendungs- und Leistungsprofils in der Pharmazie und Medizintechnik beitragen.

Termin: 28.10.2016
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ), VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf, Dr. Marc Awenius, Tel.: 0211/62 14-4 73, Dr. Alexandra Brennscheidt, Tel.: 0211/62 14-5 61
Kontakt: awenius@vdi.de, brennscheidt@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-Net for Climate Services (ERA4CS)

Das ERA-Net for Climate Services (ERA4CS) veröffentlicht Anfang März 2016 eine gemeinsame Ausschreibung (Joint Call). Die Ausschreibung ist in zwei Topics unterteilt, denen unterschiedliche finanzielle Unterstützungsmechanismen zugrunde liegen.

Die Freie Universität Berlin ist nur in Topic A antragsberechtigt:

Topic A - Innovative co-development with users
This topic seeks to advance understanding in the following domains:

  • Research in support of the development and deployment of Climate Services
  • Research to integrate Climate Science to application cases and decicision making
  • Research for co-development of innovative Climate services
Termine: Die Einreichungsfrist der ersten Stufe ist für Ende Juni 2016 geplant. Ausgewählte Anträge sind als Vollantrag bis Ende Dezember 2016 einzureichen. Der Projektstart ist für den 1. Juni 2017 vorgesehen.
Informationen: Ausschreibung

Neue Geräte für die Forschung

Die DFG fördert Projekte mit dem Ziel, völlig neuartige Techniken und Methoden für gerätetechnische (z. B. Mess-, Produktions-, Bearbeitungs-)Verfahren zu erforschen und diese neuen Technologien im Rahmen eines noch in der Förderperiode zu entwickelnden Prototyps zu erproben. Voraussetzung ist, dass diese Technologien und Prototypen primär für Anwendungen in der Forschung entwickelt werden, um neue Antworten auf drängende Forschungsfragen geben und somit neues Wissen generieren zu können.

Termin: 31.05.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Achim Tieftrunk, Tel.: 0228/885-2816
Kontakt: Achim.Tieftrunk@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Weierstrass Postdoctoral Fellowship Program

The Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics (WIAS) in Forschungsverbund Berlin e.V. (http://www.wias-berlin.de) is a research institute of the Leibniz Association. WIAS engages in project-oriented research in Applied Mathematics and ranks among the leading research institutions worldwide in the study of the mathematical aspects of the following main application areas:

  • Nano- and optoelectronics
  • Optimization and control of technological processes
  • Phase transitions and multifunctional materials
  • Flow and transport processes in continua
  • Random phenomena in nature and economy.

WIAS offers postgraduate fellowships for 2016. Their duration is six or twelve months. These fellowships are designed to enable highly-qualified young scientists to participate in the research into the mathematical problems in the above fields, thus furthering their education and training.

The fellowships can be started anytime in the year.

Termin: 31.08.2016, Bewerbung als PDF-Datei per E-Mail
Kontakt: jobs@wias-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Fokus der Ausschreibung steht die Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Forschungsfragen. Die Stiftung fördert sowohl internationale Workshops und Sommerschulen (auch als Reihen mit bis zu drei Veranstaltungen) als auch internationale Forschungsvorhaben von bis zur vier Postdoktorand/-innen, die sich mit ihrer Fragestellung im Themenbereich der "Computational Social Sciences" bewegen. Hierbei können sich Projektteams interdisziplinär zusammensetzen; jedoch ist die Einbindung eines/einer Sozialwissenschaftlers/Sozialwissenschaftlerin zwingend erforderlich.

Termin: 15.06.2016 (Workshops, Sommerschulen, Forschungsvorhaben)
Adresse: VW Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Anika Haverig, Tel.: 0511/8381-237, Dr. Cora Ziegenbalg, Tel.: 0511/8381-291
Kontakt: haverig@volkswagenstiftung.de, ziegenbalg@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Neue Eckdaten für die Ausschreibung zu KICs in 2016

Das EIT hat heute neue Eckdaten für die Ausschreibung zu KICs in 2016 veröffentlicht.

Food4Future - Sustainable Supply Chain from Resources to Consumers; und Added-value Manufacturing:

  • 14. Juli 2016: Abgabefrist
  • 19. November 2016: Bekanntgabe der zwei neuen KICs "EIT-Food" und "EIT Manufacturing"
Weitere Informationen: Ausschreibung

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe technologische Innovationen in den beiden Programmsäulen „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“. Diese werden in Forschungs- und Entwicklungsprojekten erarbeitet. Die Projekte müssen in den genannten Themenschwerpunkten deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen. Für die Kerninnovation jedes Verbundvorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrades um mindestens eine Stufe anzustreben. Eine thematische Schwerpunktsetzung erfolgt innerhalb der Programmsäulen ggf. durch spezielle Förderbekanntmachungen.

Termin: Im Rahmen dieser Richtlinie können jederzeit Projektskizzen eingereicht werden. Bei gesonderten Förderbekanntmachungen auf Basis des Programms sind die dort veröffentlichten Festlegungen bindend. Unabhängig von Förderbekanntmachungen werden beim Projektträger zweimal pro Jahr die jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September eingereichten Skizzen bewertet.
Adresse: TÜV Rheinland Consulting GmbH, Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT-MVt), Am Grauen Stein, 51105 Köln, zentrale Rufnummer: 0221/8 06/41 42
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Batteriematerialien für zukünftige elektromobile und stationäre Anwendungen (Batterie 2020)

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen risikoreicher, industriegeführter, vorwettbewerblicher Verbundprojekte sowie Forschungsverbünde zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung, die Material- und Prozessentwicklungen für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher untersuchen.

Im Mittelpunkt  stehen Materialien und Prozesse für Sekundärbatterien mit dem Anwendungsschwerpunkt Elektromobilität, wobei ebenfalls Anwendungsmöglichkeiten im stationären Bereich, auch im Sinne eines "second use" erforscht werden können. Die Projekte können punktuell auch Betrachtungen zum Modul- und Batteriesystem beinhalten, sofern diese einen wesentlichen Erkenntniszuwachs im Kernbereich des Vorhabens liefern.

Schwerpunkte:

  • Material- und Prozesstechnik für Lithium-Ionen-Systeme
  • Materialien für sekundäre Hochenergie- und Hochleistungs-Batteriesysteme
  • Zukünftige Batteriesysteme
Termin: 31.05.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), Fachbereich Werkstofftechnologien für Energie und Mobilität (NMT1), 52425 Jülich, Dr.-Ing. Peter Weirich, Tel.: 024 61/61 27 09, Dr. Jenna Wies, Tel.: 024 61/6 19 64 04
Kontakt: p.weirich@fz-juelich.de, j.wies@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderinitiative "Experiment": Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften

Das Angebot richtet sich an Forscher/-innen aus den Natur-, Ingenieur-, und Lebenswissenschaften einschließlich der Verhaltensbiologie und der experimentellen Psychologie, die eine radikal neue Forschungsidee verfolgen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, während einer auf 100.000 Euro und 18 Monate begrenzten explorativen Phase erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit ihres Konzeptes zu gewinnen. Nach einem Jahr Förderung wird die Entwicklung der Projekte bei einem von der Stiftung veranstalteten "Forum Experiment!" betrachtet.

Termin: 05.07.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Ulrike Bischler, Tel.: 0511/8381 350, Dr. Pavel Dutow, Tel.: 0511/8381 396
Kontakt: bischler@volkswagenstiftung.de, dutow@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Third ERA-CAPS joint Call pre-announced

The ERA-NET Coordinating Action in Plant Sciences (ERA-CAPS) will issue its third Transnational Call for Collaborative Research Projects on 23 June 2016. The objective of this call is to stimulate true collaboration between research teams of different countries in order to achieve the highest quality projects, to increase synergies between national programmes and to strengthen international research in molecular plant sciences. The following agencies have already confirmed their participation in the call: F.R.S.-FNRS (Belgium), DFG (Germany), NCN (Poland), MPNTR (Serbia), SNSF (Switzerland), BBSRC (UK), NSF (USA). The third joint call to be launched by ERA-CAPS will cover all areas of molecular plant science, allowing maximum engagement of the plant scientists.

Termin: 28.09.2016
Weitere Informationen: Ausschreibung

Submission of new Proposals for German-Brazilian Individual Grants within the Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology – BRAGECRIM Phase III (2014–2018)

According to the Memorandum of Understanding of BRAGECRIM (Brazilian-German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology) between the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and her Brazilian Partner Organisations CAPES and CNPq researchers of the area of manufacturing technology, including processes involved in the production chain such as material, production, service, maintenance, repair and later recycling of components are invited to submit joint German-Brazilian research projects.

Termin: 15.06.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Manufacturing, Engineering Sciences: Dr.-Ing. Ferdinand Hollmann, Programme Director, Tel.: 0228/885-2277
Kontakt: Ferdinand.Hollmann@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden
    Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium
    Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn.
    Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung

Gefördert werden internationale Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Zentrum steht die Durchführung anwendungsorientierter Verbundforschungsvorhaben zur Entwicklung und Umsetzung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Systemlösungen, die speziell an die Partnerländer angepasst sind und zur Bewältigung entsprechender Herausforderungen vor Ort beitragen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Rohstoffeffizienz und nachhaltige Rohstofftechnologien
  • Wassermanagement: Urbanes Wasserressourcenmanagement, Energie- und verbrauchsoptimierte Wasserinfrastrukturen
  • Klimaschutz/Energieeffizienz: Verminderung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Landmanagement: nachhaltiges Landmanagement auch im Zusammenhang mit der Gewinnung biotischer Ressourcen und dem Erhalt von Ökosystemleistungen
  • Nachhaltige Energiesysteme
  • Naturrisiken
Termin: 30.06.2016
Adresse: Projektträger Jülich, Anke Krüger, Tel.: 030/2 01 99-34 55
Kontakt: an.krueger@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

IT-Sicherheit und Autonomes Fahren im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit "Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt"

Gegenstand der Förderung bilden innovative und risikobehaftete Ansätze und Lösungen, die die Kommunikation autonom agierender Fahrzeuge zuverlässig vor unbefugten Zugriffen von außen schützen, sowie Methoden und Verfahren zu deren Validierung.

Technologische Schwerpunktthemen:

  • Methoden und Verfahren zur Abwehr von Cyber-Angriffen auf Fahrzeuge und Infrastruktur.
  • Effiziente zukunftssichere Mechanismen und Verfahren zur Sicherstellung der Authentizität der Kommunikationspartner sowie der ausgetauschten Nachrichten und der Integrität der Daten sowohl in der fahrzeuginternen Kommunikation als auch in der Kommunikation zwischen Fahrzeugen und mit den Verkehrsinfrastrukturen.
  • Lösungen zur Wahrung der Vertrauenswürdigkeit von Komponenten und Systemen sowohl im Fahrzeug als auch in den Verkehrsinfrastrukturen.
  • Flexible, skalierbare und angriffsresistente Netztopologien und Architekturen für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und mit den Verkehrsinfrastrukturen unter Einbeziehung mobiler Kommunikationstechnologien.
  • Lösungen für die zuverlässige Gewährleistung sicherheitskritischer Funktionalitäten im Fall von Manipulation oder IT-Angriffen.
Termin: 05.08.2016
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Kommunikationssysteme; IT-Sicherheit, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Dr. Kerstin Reulke, Tel.: 030/31 00 78-3 86
Kontakt: kerstin.reulke@vdivde-it.de
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Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat einen neuen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für zwei neue "Knowledge and Innovation Communities" (KICs) veröffentlicht:

  • EIT Food: to develop innovative solutions to ensure a climate-resilient and sustainable global food value chain,
  • EIT Manufacturing: strengthen and increase the competitiveness of Europe’s manufacturing industry.

Ein KIC ist eine integrierte öffentlich-private Partnerschaft, die herausragende Wirtschaftsunternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute in Exzellenzzentren, sogenannten "Co-Location Centres", zusammenführt. Das EIT stellt den KICs bis zu 25% ihres Gesamtbudgets zur Verfügung, die restlichen 75% müssen von den Partnern des KICs selbst getragen werden.

Termin: 14.07.2016, 17.00 Uhr
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Biotechnologie und Gentechnik: Stipendien der Peter und Traudl Engelhorn Stiftung

Die Peter und Traudl Engelhorn Stiftung vergibt im Bereich der Lebenswissenschaften (Biotechnologie, Molekularbiologie, Zellbiologie etc.) an herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs Stipendien - vorzugsweise an PostDocs - für zwei Jahre. In Ausnahmefällen werden auch Promotionsstipendien für drei Jahre vergeben.

Termin: 15.07.2016
Adresse:
Peter und Traudl Engelhorn Stiftung, Prof. Dr. Herwig Brunner, Baerenmuehlweg 39, 82362 Weilheim
Weitere Informationen: Ausschreibung

Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme

Seit Jahren entwickeln Wissenschaftler/-innen neue Materialien und Komponenten mit herausragenden Eigenschaften im Nanometerbereich. Bislang sind dies vor allem Einzelkomponenten, während größere Anwendungen basierend auf diesen Bausteinen immer noch die Ausnahme bilden. Im Vordergrund dieser Förderinitiative steht daher die Verknüpfung molekularer oder nanoskaliger Einheiten zu komplexeren Funktionssystemen mit makroskopisch nutzbaren Effekten. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, die fehlende Schnittstelle zwischen der makroskopischen und der Nanowelt zu schaffen.

Angesprochen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen: von der Chemie über die Physik bis hin zur Biologie, außerdem die Ingenieurwissenschaften und mitunter auch die Medizin. Integrative Projekte – auch mit ausländischen Kooperationspartnern – werden ebenso unterstützt wie herausragende einzelne Arbeitsgruppen.

Termin: 02.08.2016 (letztmalige Ausschreibung)
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Franz Dettenwanger, Tel.: 0511/8381-217
Kontakt: dettenwanger@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin

Preis: Better use of antibiotics


Der Preis in Höhe von1 Mio. Euro wird für den besten Schnelltest zur Identifikation der Notwendigkeit eines Antibiotika-Einsatzes bei Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege vergeben. Der Schnelltest soll kostengünstig, schnell, einfach in der Anwendung für das medizinische Personal und nicht- oder nur minimal-invasiv für den Patienten sein.

Termin: 17.08.2016
Weitere Informationen: Ausschreibung

Science Award for Rare Diseases 2016

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München lobt den Care-for-Rare Science Award 2016 in Höhe von 50.000,00 Euro aus. Der Care-for-Rare Science Award, gestiftet von der Werner Reichenberger Stiftung, soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein grundlagenwissenschaftliches oder klinisches Forschungsprojekt im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren. Als „selten“ gilt eine Erkrankung, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Der Wissenschaftsförderpreis soll kreative wissenschaftliche Ideen fördern und dazu beitragen, das biologische Verständnis von seltenen Erkrankungen zu vertiefen und neue diagnostische und/oder therapeutische Strategien zu entwickeln. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind wissenschaftliche Exzellenz, Interdisziplinarität und Relevanz des Projektes für die klinisch-translationale Wissenschaft. Besondere Berücksichtigung erfahren seltene Erkrankungen, die sich bereits im Kindes- und Jugendalter manifestieren.

Termin: 30.06.2016
Kontakt: Henrike.Klinker@med.uni-muenchen.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschung in der Palliativversorgung

Schwerkranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung. Ziel der Betreuung ist es, die bestmögliche Lebensqualität für PatientInnen zu erreichen. Viele Forschungsfragen sind jedoch noch nicht beantwortet. Wichtige Ziele sind die Kontrolle körperlicher Symptome. Dazu gehören Fragen der Wirksamkeit von Therapien und der Wirkung von Versorgungsmodellen.

Gleichermaßen müssen auch psychische und soziale Forschungsfragen beachtet werden. Gefördert werden Forschungsprojekte zur Palliativversorgung, die von Nachwuchswissenschaftler/-innen konzipiert und durchgeführt werden. Die Themen der Forschungsprojekte müssen eine hohe Relevanz für die Palliativversorgung und einen fundierten Forschungsbezug haben.

Termin: 28.07.2016
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheitsforschung – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Eva Becher, Tel.: 030/6 70 55-79 17, Dr. Tina Weber, Tel.: 030/6 70 55-4 67
Kontakt: eva.becher@dlr.de, tina.weber@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsförderung der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V.: Sarkopenie bei rheumatischen Erkrankungen

Der Begriff „Sarkopenie“ bezeichnet den mit fortschreitendem Alter zunehmenden Muskelmasse- und Muskelfunktionsabbau, was zu Stürzen und daraus folgender Immobilität führen kann. Die Sarkopenie ist für Betroffene mit rheumatischen Erkrankungen von besonderer Bedeutung, da von den bisher erkannten Risikofaktoren zur Entwicklung einer Sarkopenie zwei Risikofaktoren für Rheumabetroffene besonders kritisch sind: 1. Mangelnde Bewegung und 2. Chronische Entzündungen. Somit ist bei Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen die Sarkopenie nicht nur ein geriatrisches Problem, sondern sie kann bei diesem Personenkreis bereits in früheren Lebensjahren auftreten. Um dieser besonderen Situation Rechnung zu tragen, möchte die Deutsche Rheuma-Liga mit dieser Ausschreibung Forschung anregen, die Entstehung, Voranschreiten, Prävention und Therapie der Sarkopenie untersucht.

Das maximale Gesamtvolumen der Ausschreibung beträgt 200.000 Euro. In diesem Rahmen kann die Rheuma-Liga ein oder mehrere Forschungsvorhaben dieses Ausschreibungsschwerpunktes fördern.

Termin: 15.07.2016
Adresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., z. Hd. Herrn Dr. Jürgen Clausen, Maximilianstraße 14, 53111 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung eines "Nationalen Forschungsnetzes zoonotische Infektionskrankheiten"

Mit dem "Nationalen Forschungsnetz zoonotische Infektionskrankheiten" wird die infektiologische Forschungsförderung des BMBF nachhaltig um die Zoonosenforschung und den One Health-Ansatz ergänzt.

Das Nationale Forschungsnetz setzt sich aus drei eigenständigen Modulen zusammen:

Modul 1 Forschungsverbünde zoonotische Infektionskrankheiten,
Modul 2 Nachwuchsgruppen für die Zoonosenforschung und
Modul 3 Einzelvorhaben zu aktuellen Herausforderungen (Rapid Response).

Anträge zu den drei Modulen müssen getrennt gestellt werden. Die Verbünde sollen aus jeweils ca. 5 bis 10 Arbeitsgruppen bestehen. Es ist eine enge Vernetzung zwischen Arbeitsgruppen der Humanmedizin mit Gruppen vorzusehen, welche die tierischen Reservoire erforschen. Dazu können Arbeitsgruppen aus der Veterinärmedizin, dem Lebensmittel- und Umweltsektor oder der Wildtier- und Vektorbiologie gehören.

Termin: 15.10.2016
Adresse: DLR-Projektträger – Gesundheitsforschung –, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Ursula Kopp, Tel.: 0228/38 21-12 30, PD Dr. Barbara Junker, Tel.: 0228/38 21-12 74
Kontakt: Ursula.Kopp@dlr.de, Barbara.Junker@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-NET „SusAn“ zu nachhaltiger Tierproduktion

Ziel dieses Aufrufs ist es, mit interdisziplinären Ansätzen den Bedarf an hochwertigen Tierprodukten sicher zu stellen, die ressourceneffizient, umweltschonend, wettbewerbsfähig und möglichst CO2-neutral hergestellt wurden. Verbraucherakzeptanz, ökosystemare Dienstleistungen und Umweltaspekte sind bei der Projektauswahl ebenfalls wichtig. Die Summe der Fördergelder einschließlich Kofinanzierung durch die EU beläuft sich auf derzeit rund 20 Mio. EUR.

Termin: 09.09.2016 (Stufe 2: Vollanträge)
Adresse: Empfohlene Kontaktaufnahme vor Antragstellung: Dr. Elke Saggau, Tel.: 0228/6845-3930), Dr. Arnd Baßler, Tel.: 0228/6845-3506, Babette Breuer, Tel.: 0228/6845-2925
Kontakt: elke.saggau@ble.de, arnd.bassler@ble.de, babette.breuer@ble.de
Weitere Informationen: Zur Antragstellung

Biomedical Research: PhD Fellowships des Boehringer Ingelheim Fonds

Der Boehringer Ingelheim Fonds vergibt PhD-Stipendien an herausragende junge Nachwuchswissenschaftler/-innen, die etwa drei Jahre lang ein ambitioniertes naturwissenschaftliches Promotionsprojekt in der biomedizinischen Grundlagenforschung in einem international führenden Labor durchführen wollen.

Termine: 01.06, 01.10.2016
Adresse: Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz, Tel.: 06131/27 50 8-0
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Alzheimer Forschungspreis der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

Ausgezeichnet werden Wissenschaftler/-innen für exzellente Leistungen auf dem Gebiet der Alzheimerforschung, der Demenzforschung sowie der Forschung ähnlicher Alterskrankheiten. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und steht dem/der Preisträger/in im Rahmen seiner/ihrer Forschungsarbeiten zur freien Verfügung. Der Alzheimer-Forschungspreis kann auch an mehrere Personen verliehen werden.

Termin: 31.07.2016
Adresse: Hans und Ilse Breuer-Stiftung, Bockenheimer Landstraße 2-4 , 60323 Frankfurt am Main
Weitere Informationen: Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften

Förderung deutsch-russischer Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften im Jahr 2016

Im Rahmen der bestehenden Vereinbarung der Russischen Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften (RFH) mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die russische Partnerorganisation die Förderung von gemeinsamen deutsch-russischen Forschungsvorhaben für das Jahr 2016 im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften angekündigt.

Anträge auf deutscher Seite bis 1. Aug. 2016: Einen Antrag auf Sachbeihilfe können alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Für die Förderung dieser Kooperationsanträge stehen keine gesonderten DFG-Mittel zur Verfügung, die Kooperationsanträge konkurrieren mit allen anderen DFG-Anträgen im Einzelverfahren.

Bis zum 15. September 2016 können russische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Anträge bei der RFH einreichen.

Termin: 01.08.2016 (Anträge auf deutscher Seite)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Claudia Wünsche, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften, Tel.: 0228/885-2203; generelle Fragen zur deutsch-russischen Kooperation auf deutscher Seite: Andrea Wabschke, Gruppe, Internationale Zusammenarbeit, 53170 Bonn, Tel.: 0228/885-2337
Kontakt: Claudia.Wuensche@dfg.deAndrea.Wabschke@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Schwerpunktprogramm 1981: Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken

Gesellschaftliche und (trans-)kulturelle Verflechtungen zwischen dem Moskauer Reich beziehungsweise dem Petersburger Imperium, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich sowie Persien von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts sind bisher nicht systematisch untersucht worden. Mit dem Augenmerk auf durch Mobilität entstandene „transosmanische“ Interaktionsfelder zwischen den verschiedenen Herrschaftsgebieten möchte das genannte Schwerpunktprogramm Phänomene erkennbar machen, die bisher in der Betrachtung einzelner Regionen oder nur bilateraler Beziehungen nicht in den Vordergrund getreten sind. Der Zugang verspricht, das Verständnis globalisierter europäischer und asiatischer Geschichte im transkontinentalen Zusammenhang zu verändern.

Das Schwerpunktprogramm konzentriert sich auf Vorgänge der Migration, des Reisens, der Wissenszirkulation, des Handels und der Mobilität ganzer Gesellschaften zwischen dem Zarenreich, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich und Persien in relationalen sozialen Räumen mit jeweils stark unterschiedlicher Reichweite.

Termin: 28.09.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Guido Lammers, Tel.: 0228/885-2295, Andrea Hamacher, Tel.: 0228/885-2549
Kontakt: guido.lammers@dfg.de, andrea.hamacher@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutsche Morgenländische Gesellschaft e.V.: DMG-Forschungspreis

Die Deutsche Morgenländische Gesellschaft vergibt anlässlich des nächsten Deutschen Orientalistentags den DMG-Forschungspreis für hervorragende Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses auf einem kulturwissenschaftlich ausgerichteten, von der DMG vertretenen Forschungsgebiet der Orientalistik. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Termin: 15.06.2016
Adresse: An den Ersten Vorsitzenden der DMG, Herrn Professor  Dr. Walter Slaje, Seminar für Indologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 06099 Halle
Weitere Informationen: Ausschreibung

Helene-Richter-Preis 2016 der Stiftung Helene Richter

Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird jährlich für eine hervorragende literaturwissenschaftliche Arbeit vergeben: für eine Dissertation, Habilitationsschrift oder eine vergleichbar niveauvolle, in deutscher oder englischer Sprache abgefasste wissenschaftliche Monographie, die sich durch Intensität der geleisteten Forschungsarbeit, Klarheit in Aufbau und Argumentation, Bedeutung der Ergebnisse, große Textnähe und gewandte sprachliche Darstellung auszeichnet. Besonders willkommen sind Studien, die einen Bezug zu Shakespeare oder zur Romantik aufweisen, doch können auch Arbeiten zu anderen Bereichen der englischen Literatur berücksichtigt werden.

Termin: 31.05.2016 (Nominierung)
Adresse: Prof. Dr. Sabine Volk-Birke, Vorsitzende der Jury, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Postfach, 06099 Halle
Kontakt: volk-birke@anglistik.uni-halle.de
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Manfred Lautenschläger Award for Theological Promise

From 2013 on, the Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise will be given to 10 young scholars from all over the world. In addition to the prize of $10.000 each, the winners will have the chance to propose an international and interdisciplinary colloquium on an important academic topic. At least two winners from at least two countries and at least two disciplines should organize and lead this colloquium. Each year two Lautenschlaeger Colloquia will be supported with 15.000 EUR each.

Termin: 31.05.2016
Adresse: The Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise – FIIT, Hauptstrasse 240, 69117 Heidelberg
Weitere Informationen: Ausschreibung

"Originalitätsverdacht"? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften

Durch die Förderinititative werden Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen unterstützt, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee. Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:

Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..."

Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr). 

Förderlinie 2 "Konstellationen"

Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller/-innen, die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).

Termin: 27.10.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Sebastian Schneider, Tel.: 0511/8381-218, Dr. Anika Haverig, Tel.: 0511/8381-4373
Kontakt: s.schneider@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Margarete Häcker Preis zur Förderung der Altertumswissenschaften

Der Preis soll vorrangig der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fächern Ägyptologie, Altorientalistik (Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie) und Alte Geschichte dienen. Preisgekrönt werden hervorragende, in deutscher Sprache verfasste Dissertationen, die wichtige Beiträge zur Geschichte, zur Kulturgeschichte oder zu den Sprachen der antiken Welt des Mittelmeerraumes und des Vorderen Orients liefern. Bewerber/-nnen dürfen bei Fertigstellung der eingereichten Arbeit das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.

Termin: 31.05.2016
Adresse: Gisela und Reinhold Häcker Stiftung, Rötestr. 7, 76684 Östringen-Odenheim
Kontakt: foerderpreis@grh-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sonderprogramm Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen

Das Sonderprogramm "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" richtet sich an Forscherinnen und Forscher, die mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen die Entstehung politischer Bewegungen in der islamischen Welt auf nationaler und/oder transnationaler Ebene untersuchen. Gefördert werden historische Studien sowie religions-, kultur- oder politikwissenschaftliche Projekte.

Gefördert werden Vorhaben, die sich den Besonderheiten und Kontexten kultureller und geschichtlicher Rahmenbedingungen und Beziehungen widmen.

Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten.  Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt.

Termin: 27.05.2016
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf, Thomas Podranski, M.A.
Kontakt: podranski@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Volkswagen Stiftung: Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in den USA

Das Fellowship-Programm richtet sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus den Geisteswissenschaften, die einen Forschungsaufenthalt in Deutschland oder den USA anstreben. Ziel ist es, die transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen speziell im Bereich der Geisteswissenschaften stärken. Die Stiftung kooperiert in dieser Förderinitiative eng mit der Andrew W. Mellon Foundation, New York.

Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in den USA und Kanada:  Die Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in den USA oder in Kanada durchführen oder einen Aspekt ihrer Habilitation vertiefen möchten.

Termin: 08.09.2016.

Postdoctoral Fellowships in den Geisteswissenschaften an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland: Die von der Andrew W. Mellon Foundation und der Volkswagen Stiftung angebotenen Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die ein Forschungsprojekt in Deutschland durchführen möchten.

Termin: 15.09.2016.
Adresse: Volkswagen Stiftung, Dr. Anika Haverig, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Tel.: 0511/8381-237
Kontakt: haverig@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Marbach-Stipendien

Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.

Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung

Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten

Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.

Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung

Bernhard-Zeller-Stipendien

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.

Termine: 31. März und der 30. September 
Informationen: Ausschreibung

Bestandsbezogene Stipendien:

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.

  • DFVjs-Stipendium
  • Norbert-Elias-Stipendium
  • Ernst-Jünger-Stipendium
  • Hilde-Domin-Stipendium
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Wirtschaftswissenschaften

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften

DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie. Der Preis steht in der Folge des DGPPN-Preises für Philosophie und Psychiatrie und wird ab diesem Jahr um den Bereich Ethik erweitert. Darüber hinaus sind erstmals auch Beiträge zu den sozialwissenschaftlichen Grundlagen von Psychiatrie und Psychotherapie zugelassen.

Eingereicht werden können neu verfasste Arbeiten oder Arbeiten, die seit dem 01.01.2013 publiziert wurden.

Termin: 30.07.2016
Adresse: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, Reinhardtstraße 27 B, 10117 Berlin
Kontakt: preise@dgppn.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zivile Sicherheit - Nachwuchsförderung durch interdisziplinären Kompetenzaufbau

Gefördert werden Arbeitsgruppen, die unter Leitung einer Nachwuchswissenschaftlerin oder eines Nachwuchswissenschaftlers unabhängig und interdisziplinär relevante Fragestellungen der zivilen Sicherheitsforschung bearbeiten. Die Vorhaben werden von den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern initiiert und umgesetzt.

Die Arbeitsgruppen sind jeweils an einer einzigen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung angebunden. Projektvorschläge müssen einen klaren Bezug zum Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017“ aufweisen. Die zu bearbeitenden Fragestellungen können dabei sämtlichen Themenbereichen entstammen, die durch das Programm gefördert werden, beispielsweise:

  • Schutz und Rettung von Menschen,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen,
  • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus,
  • Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft.
Termin: 30.06.2016
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf, Dr. Sandra Muhle, Tel.: 0211/62 14-3 64
Kontakt: muhle_s@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Gendersensible Studien in der Präventions- und Versorgungsforschung

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass genderspezifische Unterschiede bei der Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung besser berücksichtigt werden. Es sollen genderbedingte Unterschiede erkannt und gendersensible Versorgungskonzepte und Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt und erprobt werden. Gefördert werden gendersensible vergleichende Studien zur Verbesserung der Gesundheit von Frauen und Männern sowie systematische Übersichtsarbeiten zu geschlechtssensiblen Studien.

Termin: 14.07.2016
Adresse: DLR Projektträger – Gesundheitsforschung – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Marijke Looman, Tel.: 0228/38 21-16 11, Dr. Sunya-Lee Antoine, Tel.: 02 28/38 21-30 03
Kontakt: marijke.looman@dlr.de, sunya-lee.antoine@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftspreis im Gesundheitswesen der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG)

Die GRPG hat die Förderung des interdisziplinären Austausches und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung auf den verschiedenen Gebieten des Gesundheits- und Sozialrechtes aber auch im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik zum Ziel. Durch eine Vertiefung rechtlicher, volkswirtschaftlicher, ethischer und medizinischer Gesichtspunkte will die GRPG zu einer Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses im Gesundheitswesen beitragen. Zu diesem Zweck hat die GRPG den 9. Wissenschaftspreis in Höhe von 2.500 Euro für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, der bevorzugt an Nachwuchswissenschaftler/-innen vergeben wird. Das Thema der Arbeit soll den Zielen der GRPG entsprechen.

Termin: 31.05.2016
Adresse: Präsidium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen GRPG, Widenmayerstr. 29, 80538 München
Weitere Informationen: Ausschreibung

Helene-Richter-Preis 2016 der Stiftung Helene Richter

Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird jährlich für eine hervorragende literaturwissenschaftliche Arbeit vergeben. Der Preis wird für eine Dissertation, Habilitationsschrift oder eine vergleichbar niveauvolle, in deutscher oder englischer Sprache abgefasste wissenschaftliche Monographie, die sich durch Intensität der geleisteten Forschungsarbeit, Klarheit in Aufbau und Argumentation, Bedeutung der Ergebnisse, große Textnähe und gewandte sprachliche Darstellung auszeichnet. Besonders willkommen sind Studien, die einen Bezug zu Shakespeare oder zur Romantik aufweisen, doch können auch Arbeiten zu anderen Bereichen der englischen Literatur berücksichtigt werden.

Termin: 31.05.2016 (Nominierung)
Adresse: Prof. Dr. Sabine Volk-Birke, Vorsitzende der Jury, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Postfach, 06099 Halle
Kontakt: volk-birke@anglistik.uni-halle.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Jürgen-Prölss-Preis an der Freien Universität Berlin

Zum ersten Mal wird der Jürgen Prölss-Preis an der Freien Universität Berlin ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Abhandlung einer Juristin oder eines Juristen in deutscher Sprache über ein nichtjuristisches Thema. In Betracht kommen Themen europäischer oder außereuropäischer Kulturen, insbesondere der Philosophie, der Religions-, der Literatur- und der Geschichtswissenschaft sowie anderer Geisteswissenschaften. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die die erste juristische Staatsprüfung oder die erste juristische Prüfung bestanden oder einen gleichwertigen Abschluss in der Rechtswissenschaft erlangt haben und in der weiteren juristischen Ausbildung stehen oder einen juristischen Hauptberuf ausüben oder über lange Zeit ausgeübt haben.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Prof. Dr. Christian Armbrüster, Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-52167, Van't-Hoff-Straße 8, 14195 Berlin
Kontakt: jproelss-preis@rechtswissenschaft.fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Partnerschaften für nachhaltige Problemlösungen in Entwicklungsländern – Forschung für Entwicklung“ Pilotmaßnahmen für Partnerschaften in Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Entwicklungsländern im Asiatisch-Pazifischen Raum

Es werden Maßnahmen in folgenden Themenbereichen gefördert:

  • Gesundheit und Medizin, inklusive Telemedizin:
    Gefördert wird Forschung zur Reduzierung von Mangelernährung und für verbesserte Ernährung, zu geeigneten Monitoring-, Kontroll- und Versorgungssystemen und anderweitigen Innovationen im Gesundheitssystem, zur Bekämpfung von vernachlässigten und armutsassoziierten Krankheiten, neu auftretenden Infektionskrankheiten sowie zu nichtübertragbaren Krankheiten.
  • Klima, Energie, Nahrungsproduktion:
    Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Verbesserung von Wertschöpfungsketten, inklusive relevanter IKT-Lösungen.

Um die Implementierung von Maßnahmen sicherzustellen und die Wertschöpfung durch Forschungsergebnisse in Zukunft zu gewährleisten, sollen sozioökonomische Forschungsaspekte integraler Bestandteil der Themen sein. Interdisziplinäre Forschungsansätze werden besonders berücksichtigt.

Termin: 30.06.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Petra Bauer, Tel.: 02 28/38 21-14 04
Kontakt: petra.bauer@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

ERA-NET „SusAn“ zu nachhaltiger Tierproduktion

Ziel dieses Aufrufs ist es, mit interdisziplinären Ansätzen den Bedarf an hochwertigen Tierprodukten sicher zu stellen, die ressourceneffizient, umweltschonend, wettbewerbsfähig und möglichst CO2-neutral hergestellt wurden. Verbraucherakzeptanz, ökosystemare Dienstleistungen und Umweltaspekte sind bei der Projektauswahl ebenfalls wichtig. Die Summe der Fördergelder einschließlich Kofinanzierung durch die EU beläuft sich auf derzeit rund 20 Mio. EUR.

Termin: 09.09.2016 (Stufe 2: Vollanträge)
Adresse: Empfohlene Kontaktaufnahme vor Antragstellung: Dr. Elke Saggau, Tel.: 0228/6845-3930), Dr. Arnd Baßler, Tel.: 0228/6845-3506, Babette Breuer, Tel.: 0228/6845-2925
Kontakt: elke.saggau@ble.de, arnd.bassler@ble.de, babette.breuer@ble.de
Weitere Informationen: Zur Antragstellung

Internationale Forschung in den Computational Social Sciences

Im Fokus der Ausschreibung steht die Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Forschungsfragen. Die Stiftung fördert sowohl internationale Workshops und Sommerschulen (auch als Reihen mit bis zu drei Veranstaltungen) als auch internationale Forschungsvorhaben von bis zur vier Postdoktorand/-innen, die sich mit ihrer Fragestellung im Themenbereich der "Computational Social Sciences" bewegen. Hierbei können sich Projektteams interdisziplinär zusammensetzen; jedoch ist die Einbindung eines/einer Sozialwissenschaftlers/Sozialwissenschaftlerin zwingend erforderlich.

Termin: 15.06.2016 (Workshops, Sommerschulen, Forschungsvorhaben)
Adresse: VW Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Anika Haverig, Tel.: 0511/8381-237, Dr. Cora Ziegenbalg, Tel.: 0511/8381-291
Kontakt: haverig@volkswagenstiftung.de, ziegenbalg@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von inter- und transdisziplinär arbeitenden Nachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

Sozial-ökologische Forschung verfolgt das übergreifende Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und aufzuzeigen, an welcher Stelle und mit welchen Instrumenten Einfluss genommen werden kann, um die Entwicklung in eine nachhaltige Richtung zu steuern (Transformationsforschung), sowie die Gestaltung dieser Prozesse zu befördern (transformative Forschung).

Aus der Perspektive einer gesellschaftswissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, die die Natur- und Ingenieurswissenschaften (Interdisziplinarität) sowie Erkenntnisse und Problemstellungen der Praxis (Transdisziplinarität) einbezieht und ihnen gegenüber offen und anschlussfähig ist, werden Nachwuchsforschungsgruppen gefördert.

Termin: jährlich jeweils zum 27.04. (letztmalig 27.04.2017)
Adresse: Projektträger im DLR AE 41 Globaler Wandel/Klima- und Umweltschutz, Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, Thomas Schulz, Tel.: 0228/38 21-15 84
Kontakt: claudia.mueller@dlr.de  und thomas.schulz@dlr.de

Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2016

Der Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz wird von dem Vechtaer Reiseunternehmen Höffmann-Reisen GmbH gestiftet und jährlich von der Universität Vechta verliehen. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Der Höffmann-Wissenschaftspreis ist Teil eines langfristig angelegten Programmes, ausgerichtet auf eine Förderung der interkulturellen Kompetenz. Interkulturelle Fragestellungen sind in vielfältiger Weise integrativer Bestandteil wissenschaftlicher Forschung zahlreicher Disziplinen. Der Preis möchte das Werk einer/eines herausragenden Wissenschaftlerin/Wissenschaftlers auszeichnen, die/der wegweisende Arbeiten zu Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz vorgelegt hat. Das können sowohl Arbeiten sein, die sich dem Thema aus dem Blickwinkel einer einzelnen Disziplin widmen, als auch solche, die einen interdisziplinären Ansatz vertreten.

Termin: 30.06.2016 (Nominierung)
Adresse: Universität Vechta, Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz, Postfach 1553, 49364 Vechta. Rückfragen: Prof. Dr. Egon Spiegel
Kontakt: egon.spiegel@uni-vechta.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Integrata Stiftung: Wolfgang-Heilmann Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie

Die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie vergibt den Wolfgang-Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie für herausragende Vorschläge zum Einsatz von Informationstechnologie, die die Verhältnisse in unserer Informationsgesellschaft nachhaltig zu bessern versprechen.

Motto der Ausschreibung: Bildung für die E-Society.

Preisgeld: insgesamt 20.000 Euro, bis zu drei Preisträger/-innen.

Termin: 13.11.2016
Adresse: Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie, Vor dem Kreuzberg 28, 72070 Tübingen
Kontakt: info@integrata-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Initiative "Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft"

Zielsetzung:

Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den ortsansässigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Region Mittelasien / Kaukasus relevante Forschungsthemen zu bearbeiten und die intraregionale Zusammenarbeit zu stärken.

Thematische Ausschreibungen:

Im Rahmen der thematischen Ausschreibungen fördert die Volkswagen Stiftung kooperative Forschungsvorhaben, die unter maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Zielregion durchgeführt werden und mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler/-innen einhergehen. Um die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zu erkunden und auszubauen, werden Workshops durchgeführt, deren Ergebnisse die Basis für thematische Ausschreibungen bilden.

Aktuelle Ausschreibung:

Thema "Institutioneller Wandel und soziale Praxis. Forschungen zu Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in Mittelasien und im Kaukasus".

Die Stiftung plant gegenwärtig in Abstimmung mit lokalen Fördereinrichtungen, den Aufbau strukturierter Promotionsprogramme an Universitäten in Mittelasien und dem Süd-Kaukasus voranzutreiben. Vorgesehen ist, im Winterhalbjahr 2016/17 ein entsprechendes Förderangebot zu veröffentlichen.

Termin: 15.06.2016
Adresse:
Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Wolfgang Levermann, Tel.: 0511/8381-212.  Natur- und Ingenieurwissenschaften/Medizin: Dr. Matthias Nöllenburg, Tel.:  0511/8381-290
Kontakt: levermann@volkswagenstiftung.de, noellenburg@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

LIFE-Programm 2014-2020: Programm für Umwelt- und Klimapolitik

Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für ein neues Programm für Umwelt- und Klimapolitik (LIFE) vorgelegt, das analog zum kommenden Rahmenprogramm Horizon 2020 von 2014-2020 laufen soll. Der Nachfolger des bestehenden Programms LIFE+ wird mit Mitteln in Höhe von 3,2 Mrd. EUR ausgestattet. Um eine größere Wirkung zu erzielen, wird LIFE einfacher und flexibler gestaltet und inhaltlich um die Bekämpfung des Klimawandels erweitert.

LIFE wird in die beiden Teilprogramme "Umwelt" und "Klimapolitik" unterteilt werden.
Im Teilprogramm Umwelt werden Maßnahmen zu den Bereichen:

  • Umwelt und Ressourceneffizienz (u.a. Einbeziehung von Umweltzielen in andere Bereiche)
  • Biodiversität (u.a. Verfahren zur Eindämmung des Verlusts an Biodiversität und Unterstützung der Natura-2000-Gebiete)
  • Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich (u.a. Verbreitung von bewährten Verfahren und Sensibilisierungskampagnen) unterstützt.

Das Teilprogramm Klimapolitik deckt folgende Bereiche ab:

  • Klimaschutz (Verringerung von Treibhausgasemissionen)
  • Anpassung an den Klimawandel (Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel)
  • Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (u.a. Sensibilisierung und Verbreitung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel)

Eine weitere wichtige Änderung ist die Schaffung eines neuen Projekttypus:
Die "Integrierten Projekte" zielen auf eine verbesserte Umsetzung der Umwelt-und Klimapolitik auf breiterer Ebene durch eine koordinierte Mobilisierung von Mitteln der EU, von Einzelstaaten und der Privatwirtschaft ab. Darüber hinaus wird der räumliche Geltungsbereich des LIFE-Programms ausgeweitet, um mehr Möglichkeiten zur Finanzierung von Tätigkeiten außerhalb der territorialen Grenzen der Union bereitzustellen.

Weitere Informationen: zum Programm

Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation

Der Hans-Kilian-Preis in Höhe von 80.000 Euro für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation ist eine Initiative der Köhler-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Mit dem Preis sollen insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die Grenzen zwischen Disziplinen und Kulturen kreativ überschreiten und produktive Synthesen zwischen bislang isolierten Wissensgebieten schaffen.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Prof. Dr. Jürgen Straub, Dr. Pradeep Chakkarath, (Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum), Koordinationsstelle Hans-Kilian-Preis, Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie, Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum
Kontakt: hans-kilian-preis@rub.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Deutscher Bundestag - Wissenschaftspreis

Der Deutsche Bundestag würdigt mit dem Wissenschaftspreis Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Berücksichtigt werden nur publizierte Arbeiten, die seit dem 1. Juni 2014 erschienen sind. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Termin: 30.07.2016
Adresse: Deutscher Bundestag, Fachbereich WD 1, Wissenschaftspreis, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Tel.: 030/227 38629
Kontakt: vorzimmer.wd1@bundestag.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Holberg International Memorial Prize

The Ludvig Holberg Memorial Fund invites nominations for the Holberg International Memorial Prize for outstanding scholarly work in the academic fields of the arts and humanities, social science, law and theology.

The prizewinner must have had a decisive influence on international research. The prize is NOK 4.5 million (538.000 €).

Termin: 15.06.2016 (Nominierungspflicht)
Adresse: Holberg Prize, University of Bergen, Post box 7800, N-5020 Bergen, Tel: +47-55-586992, Solveig Stornes
Kontakt: solveig.stornes@holbergprisen.no
Weitere Informationen: Ausschreibung

Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie

Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) schreiben den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre in Höhe von 50.000 Euro aus. Er wird in zwei Kategorien vergeben.

Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung ist das diversitätsgerechte Lehren und Lernen. Das Thema greift die deutlich gewachsene Diversität der Studierendenschaft auf.

Der Ars legendi-Preis soll die Bedeutung der Hochschullehre unterstreichen. Mit der Auszeichnung wollen die Initiatoren einen karrierewirksamen Anreiz bieten, sich in der Hochschullehre zu engagieren und gute Lehre über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern.

Termin: 15.07.2016
Adresse: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Barkhovenallee 1, 45239 Essen, Dominique M. Ostrop, Programm & Förderung, Tel.: 0201/ 8401-162
Kontakt: dominique.ostrop@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Fachübergreifende Ausschreibungen

Übersicht der aktuellen Projektförderungen

Zentrale Ausschreibungsrunde für die Programme der Projektförderung: Das ausgeschriebene Förderangebot umfasst 20 Programme.

  • Alumni-Programm für die deutschen Hochschulen AA und BMZ
  • DIES-Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern / HS-Management
  • Praxisorientierte Fortbildungen zum Thema Qualitätsmanagement für Hoch-schulmanagerInnen aus Entwicklungsländern
  • Fachbezogene Partnerschaften mit HS in Entwicklungsländern
  • GEnKO - Deutsch-Koreanisches Partnerschaftsprogramm
  • Hochschuldialog mit Südeuropa
  • PAGEL - Partnerschaften für den Gesundheitssektor in EL
  • PAJAKO - Partnerschaften mit Japan und Korea
  • Partnerschaftsprogramm mit der Universität Tsukuba
  • Partnerschaftsprogramm mit der Waseda Universität
  • Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern
Termin: 30. Juni 2016
  • Förderung ausländischer Gastdozenturen zu Lehrtätigkeiten an deutschen Hochschulen
  • Französische Gastdozenturen zur Förderung von Studiengängen mit Frankreichbezug
Termin: 15. Juli 2016
  • Deutschsprachige Studiengänge (DSG) in MOE/GUS
  • Hochschulpartnerschaften mit Griechenland
Termin: 1. August 2016
  • Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)
Termin: 15. August 2016
Weitere Informationen: Ausschreibungen des DAAD

U.S.-German Collaboration between NSF and DFG

The Deutsche Forschungsgemeinschaft and the National Science Foundation (NSF) are pleased to announce their cooperation in funding international research and training programmes. To support German-U.S. research and training projects, NSF and DFG have agreed to align application and funding processes of DFG’s International Re-search Training Groups (IRTG) and Individual Grants programmes with NSF’s Part-nerships for International Research and Education (PIRE) programme.

Termin: 30.06.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Sebastian Granderath, Programme Director, Research Careers, Tel.: 0228/885-2881
Kontakt: sebastian.granderath@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) mit der Ukraine

Zentrales Ziel der zu fördernden bilateralen Vernetzungs- und Beratungsvorhaben (Option A) oder Vorhaben zur Vorbereitung neuer oder Intensivierung bestehender Wissenschaftskooperationen (Option B) ist eine am aktuellen Bedarf der Forschungs-, Bildungs- und Innovationspolitik in der Ukraine orientierte Stabilisierung und Modernisierung der Forschungs- und Bildungslandschaft mit einer Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtungen bei gleichzeitiger besserer Integration in den Europäischen Forschungsraum.

Schwerpunkte der Förderung sind strukturelle und strategische Einzelmaßnahmen, die – basierend auf vorhandenem substanziellen Know-how der deutschen und/oder ukrainischen Vorhabenspartner – durch die Entwicklung von Konzepten und Methoden und deren (exemplarische) Umsetzung und Anwendung einen effizienten Beitrag zur Erreichung der oben genannten Ziele leisten.

Termin: 03.06.2016
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Erich Rathske, Tel.: 0228/38 21-14 64, Jutta Müller, Tel.: o228/38 21-14 47
Kontakt: Erich.Rathske@dlr.de, Jutta.Mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Europäischer Forschungsraum für Klimadienstleistungen - ERA4CS

Gefördert werden Projekte zur Erforschung und Entwicklung von CS durch "zukunftsorientierte Co-Entwicklung mit den Nutzern". Forschungsgegenstand soll eine nutzergetriebene Entwicklung, Übersetzung und Übertragung von Klimawissen und damit in Verbindung stehendem Wissen sein, sowie die Entwicklung von Leitlinien zur Verwendung dieses Wissens durch öffentliche und private Einrichtungen und andere Entscheidungsträger, einschließlich Wissenschaftlern.

Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Entwicklung von CS gemeinsam mit Endnutzern, um so deren Akzeptanz als nützliche Instrumente für Entscheidungsträger in öffentlichen und privaten Einrichtungen zu erhöhen. Dies erfordert transdisziplinäre Projektvorschläge, bei denen der Wert für die Nutzer durch ihre direkte Einbeziehung und aktive Teilnahme während der gesamten Projektlaufzeit nachgewiesen wird. Dabei soll auf verschiedene Disziplinen zurückgegriffen werden, einschließlich der Klimawissenschaften, der Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Ingenieurwissenschaften.

Termin: 15.06.2016
Adresse: DLR Projektträger – Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn, Dr. Dagmar Bley, Tel.: 0228/38 21-17 27, Dr. Rolf von Kuhlmann, Tel.: 0228/38 21-14 91
Kontakt: Dagmar.Bley@DLR.de, Rolf.vonKuhlmann@DLR.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs-Netzwerk Alterssicherung (FNA): Projektförderung

Das FNA konzentriert sich gegenwärtig in erster Linie auf folgende fünf Förderschwerpunkte:

  1. Ziele der Alterssicherung,
  2. Wirkungsanalyse des Alterssicherungssystems,
  3. Sicherung bei Erwerbsminderung,
  4. Akzeptanz des Alterssicherungssystems und
  5. Europäische und internationale Alterssicherungspolitik.

Es werden Anträge aus allen wissenschaftlichen Disziplinen gefördert.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Deutsche Rentenversicherung Bund, Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA), 0640-FNA / R1124A, 10704 Berlin
Kontakt: FNA@drv-bund.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Konrad-Adenauer-Stiftung Moskau: Begabten-Stipendienprogramm

2016 vergibt das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Russland Stipendien an russische Hochschulabsolventen und Doktoranden, um ihnen eine Promotion oder einen Masterabschluss in Deutschland zu ermöglichen. Geplanter Beginn des Studiums – Wintersemester 2017.

Grundsätzlich können sich Studierende aller wissenschaftlichen Disziplinen bewerben, die spätestens bis Herbst 2017 ein mindestens vierjähriges Hochschulstudium abgeschlossen haben werden.

Termin: 31.07.2016
Kontakt:  Anna Smolina, Projektkoordination, Tel.: +7 495 626 00-75 , Anna.Smolina@kas.de, Kuznetsky Most 21/5, Büro 4050, 107031 Moskau
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aufstockung laufender Projekte: Geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die DFG erleichtert aus ihren Heimatländern geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in Forschungsprojekten. Alle Projektleitungen und Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Flüchtlinge – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Ferner können geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch direkt in Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen DFG-geförderten Verbundprojekten gefördert werden.

Termin: Antragstellung jedezeit möglich
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

"Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken". Zweite Wettbewerbsrunde

Die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung hat das Ziel, Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln. Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure haben sich hierzu in den vergangenen Jahren vielfältig in erfolgreichen regionalen und nationalen Clustern und Netzwerken organisiert. Komplexe Forschungsfragen und Innovationsthemen werden heute allerdings zunehmend arbeitsteilig mit internationalen Partnern weltweit angegangen.

Mit dieser Maßnahme sollen her­ausragende Cluster und Netzwerke in Deutschland dabei unterstützt werden, eine strategische Zusammenarbeit mit führenden europäischen und internationalen Innovationsregionen mit komplementären Kompetenzen auszubauen, zu intensivieren und in konkrete, tragfähige Kooperationsprojekte zu überführen.

Vorgesehen sind zwei Förderphasen.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich TRI, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Dr. Florian Welter, Tel.: 02461/61-90 51
Kontakt: f.welter@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

EU-Forschungsförderung Horizon 2020 – Ausschreibungen für 2016 und 2017 veröffentlicht

Die EU Kommission hat die Arbeitsprogramme für die Jahre 2016 und 2017 veröffentlich. Die Arbeitsprogramme enthalten alle Ausschreibungen des aktuellen Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ für die nächsten 2 Jahre.

Die Arbeitsprogramme sind gegliedert nach den verschiedenen Förderbereichen von „Horizon 2020“ und können hier heruntergeladen werden: http://www.kowi.de/kowi/aktuelles/horizon-2020-arbeitsprogramme-2016-2017-veroeffentlicht.aspx.

Die Forschungsreferentinnen und Forschungsreferneten der Abteilung VI-Forschung unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin gern bei der Suche nach einer geeigneten Ausschreibung und beraten zu allen Fragen bei der Antragstellung.

Weitere Informationen: Ausschreibung

 

Förderprogramm „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittelost- und Südosteuropa“ (MOEL-SOEL-Bekanntmachung)

Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von FuE-Projekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/) sowie auf andere relevante EU-Förderprogramme ausgerichtet sind.

Die Antragsvorbereitung der FuE-Projekte erfolgt in zwei Phasen:

Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau bi- oder multilateraler Projektpartnerschaften.

Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages.

Termin: 29.12.2017
Adresse: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Internationales Büro, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn. Fachliche Ansprechpartner beim Internationalen Büro: Dr. Hans-Peter Niller, Tel.: 0228/38 21 14 68; Christian Schache, Tel.: 0228/38 21 14 65; Administrative Ansprechpartnerin beim Internationalen Büro: Derya Manda, Tel.: 0228/38 21 18 96
Kontakt: Hans-Peter.Niller@dlr.de, Christian.Schache@dlr.de, Derya.Manda@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aktuelle Calls: Horizon 2020

Eine Gesamtübersicht über die aktuellen Calls im EU-Programm Horizon 2020 ist im Internet zu finden unter:
https://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html

„Research in Germany“ – Ideenwettbewerb zum Internationalen Forschungsmarketing

Unter dem Dach der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „Research in Germany“ schreibt die DFG zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ aus. Dieser bietet deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Ideen mit Unterstützung der DFG zu verwirklichen. Es sind alle Ideen willkommen, die Institutionen, Regionen oder Forschungsnetzwerke als starke Kooperationspartner international sichtbarer positionieren oder die um hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland werben.

Termin: 01.09.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee, 40, 53175 Bonn, Vera Pfister, Tel.: 0228/885-2937
Kontakt: forschungsmarketing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

European Research Council (ERC) - Horizon 2020 Ausschreibungen

Die Europäische Kommission hat das ERC-Arbeitsprogramm veröffentlicht, das auch ein indikatives Budget und Deadlines für 2015 ausweist. Offen sind die Ausschreibungen für Starting Grants, Consolidator Grants und Proof of Concept.

Ausschreibungen und Fristen der Förderlinien:

  • Starting Grants: 3. Februar 2015 (17.00 Uhr OZ Brüssel)
  • Consolidator Grants: 12. März 2015
  • Proof of Concept: 23. April 2015, 1. Oktober 2015
  • Advances Grants: 2. Juni 2015
  • Synergy Grants: derzeit in Evaluation
Weitere Informationen: Weiteres zu den Ausschreibungen

Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) - Horizon 2020 Ausschreibungen

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm für die Marie Skłodowska-Curie Actions veröffentlicht. Offen sind seit dem 11. Dezember 2013 die Ausschreibungen für die Innovative Training Networks (ITN), den Research and Innovation Staff Exchange (RISE) sowie die Researchers' Night (NIGHT).

Innovative Training Networks (ITN) zur Förderung von Netzwerken zur strukturierten Doktorandenförderung mit drei Typen

1. European Training Networks (ETN), die aus mindestens drei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS bestehen müssen und ein Konsortium aus akademischen und nicht-akademischen Partnern bilden.

2. European Industrial Doctorates (EID), die aus mindestens zwei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS und unterschiedlichen Sektoren (akademisch vs. nicht-akademisch) bestehen sollen.

3. European Joint Doctorates (EJD), die aus mindestens drei Einrichtungen in unterschiedlichen MS oder AS bestehen sollen, die alle drei die Doktorwürde verleihen können und zusätzlich assoziierte Partner einbinden dürfen – auch aus dem nicht-akademischen Sektor.


Research and Innovation Staff Exchange (RISE)

Die beiden bisherigen Förderlinien Industry-Academia Partnerships and Pathways (IAPP) und International Research Staff Exchange Scheme (IRSES) zum Austausch von Personal sind unter Horizon 2020 zusammengelegt worden. RISE unterstützt intersektorale und internationale Mobilität durch die Entsendung und Aufnahme von wissenschaftlichem, technischem und administrativem Personal. Basis ist ein gemeinsames Forschungs- und/oder Innovationsprojekt.


Individual Fellowships (IF) zur Förderung einzelner Wissenschaftler/-innen mit zwei Mobilitätstypen

  • European Fellowships (EF) für den Aufenthalt in einem Mitglied- oder assoziierten Staat (MS oder AS) von 12 bis 24 Monaten.

  • Global Fellowships (GF) für den Aufenthalt in einem Drittstaat von 12 bis 24 Monaten sowie einer zusätzlichen obligatorischen Rückkehrphase in einen MS oder AS von 12 Monaten.


Kofinanzierung (COFUND)

In Horizon 2020 können neben Fellowship-Programmen für Postdoktoranden/-innen erstmals auch Doktorandenprogramme kofinanziert werden. Nach wie vor werden neue und laufende regionale, nationale und internationale Programme kofinanziert, die interdisziplinäres und sektorübergreifendes Training vorsehen sowie transnationale und sektorübergreifende Mobilität fördern.


European Researchers' Night

Die Researchers’ Night wird weiterhin traditionell jedes Jahr am vierten Freitag im September stattfinden. Ziel ist es, im Rahmen einer größeren Abendveranstaltung ein breites Publikum für die gesellschaftliche Relevanz der Forschung zu sensibilisieren. Projekte werden künftig über zwei Jahre laufen und damit die Durchführung von zwei "Forschernächten" beinhalten.

Weitere Informationen: http://www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-36/218_read-2617/

Schwerpunktprogramm 1727: XPrag.de: New Pragmatic Theories based on Experimental Evidence

The Priority Programme has the overall goal to develop a precise pragmatic theory that is informed by evidence using experimental methods. The programme is targeted towards researchers in linguistics, psychology, neuroscience, philosophy and related fields. The aim is to advance pragmatic theory by simultaneously formulating formally explicit models of the cognitive mechanisms underlying pragmatics and testing these models using experimental methods. Research proposals for the second three-year funding period are now invited.

Termin: 08.11.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Helga Weyerts-Schweda, Tel.: 0228/885-2046
Kontakt: helga.weyerts-schweda@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Minerva Foundation: Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants

The Minerva Fellowships and the Minerva Short-Term Research Grants enable Israeli and German scientists and researchers to complete a research residency at institutions in the respective other country lasting from one week to thirty-six months. Younger scientists and researchers (graduates and post docs) are given preferential treatment in the selection process. Minerva Fellowships and Minerva Short-Term Research Grants are available to candidates from all subjects at German and Israeli universities and research institutions.

Termin: 15.06.2016
Adresse: Minerva Foundation - Gesellschaft für die Forschung mbH, Hofgartenstr. 8, 80539 München, Sieglinde Reichardt (Minerva Fellowship Program and ARCHES awards), Tel.: 089/2108-1242
Kontakt: reichardt@gv.mpg.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Freigeist-Fellowships für Nachwuchswissenschaftler/-innen nach der Promotion

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten.

Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Termin: 13.10.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-4297, Naturwissenschaften: Dr. Oliver Grewe, Tel.:0511/8381-4252
Kontakt:  brumberg@volkswagenstiftung.de, grewe@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung

Mit dem Bundeskanzler-Stipendium für angehende Führungskräfte erhalten bis zu 50 hochtalentierte Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Russland und den USA die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland für die berufliche Qualifizierung zu nutzen und zusammen mit deutschen Gastgebern ein selbstgewähltes Projekt zu realisieren.

Zielgruppe des Stipendiums sind Führungskräfte, Entscheidungsträger und Impulsgeber von morgen mit einem akademischen Abschluss, der nicht länger als zwölf Jahre zurückliegen darf. Die Bewerber können aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung, Gesellschaft oder Kultur kommen. Für ihren Aufenthalt in Deutschland suchen sie selbst eine jeweils für sie passende Gastgeber-Organisation. In Deutschland vernetzen sie sich mit anderen internationalen Nachwuchsführungskräften und kehren als Mittler zwischen den Kulturen in ihre Heimatländer zurück.

Termin: 15.09.2016
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Referat Presse, Kommunikation und Marketing, Tel.: 0228/833-257
Kontakt: presse@avh.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Internationaler Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung und des Historischen Kollegs

Die Max Weber Stiftung und das Historische Kolleg schreiben für 2017 zum dritten Mal den Internationalen Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg aus. Mit dem Preis verbunden ist die freibleibende Einladung zu einem Forschungsaufenthalt und zur Durchführung eines internationalen Kolloquiums am Historischen Kolleg in München. Nominiert werden und sich bewerben können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gastländern bzw. den Gastregionen der Institute der Max Weber Stiftung. Nominierungsberechtigt sind Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer von Forschungseinrichtungen in Deutschland. Eigenbewerbungen sind möglich.

Dotierung: 30.000 Euro.

Termin: 15.11.2016
Adresse: Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Rheinallee 6, 53173 Bonn, Tel.: 0228/37786-0
Kontakt: forschungsfoerderpreis@maxweberstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Opus Primum: Förderpreis der Volkswagen Stiftung für die beste Nachwuchspublikation des Jahres

Der Förderpreis der Volkswagen Stiftung ist mit 10.000 Euro dotiert. Opus Primum richtet sich als Nachwuchspreis an junge Wissenschaftler/-innen, die in der Regel nicht älter als 35 Jahre sind. Prämiert wird eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität, die gut lesbar geschrieben und einem breiten Publikum verständlich sein muss. Beteiligen können sich Verlage mit jeweils bis zu drei Werken, welche im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis zum 15. Oktober 2016 erschienen sind bzw. erscheinen. Die Autoren, die Autorinnen oder das Autorenduo können sich dabei nicht selbst bewerben.

Termin: 15.08.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Anorte Krämers, Tel.: 0511/8381-260
Kontakt: kremers@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)

Die Forschungsstipendien der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bieten hoch qualifizierten Nachwuchswissenschaftler/-innen die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer universitären oder ausgewählten nationalen Forschungseinrichtung in Japan durchzuführen.

Hierbei bieten sich zwei Alternativen:

1. Kurzzeit-Aufenhalt: Für Forschungsaufenthalte von einer Länge zwischen einem und zwölf Monaten werden insgesamt 20 Stipendien vergeben.

2. Längerfristiger Aufenthalt: Für Forschungsaufenthalten von einer Dauer zwischen 12 und 24 Monaten stehen 16 Stipendien zur Verfügung.

Termin: 30.06.2016
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Auswahlabteilung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung

Boehringer Ingelheim Foundation: Funding programme (plus 3)

Perspectives Programme "PLUS 3" for independent young group leaders and endowed professorships:
With its perspectives programme, the Boehringer Ingelheim Foundation wishes to give outstanding young group leaders in the fields of medicine, biology and chemistry the chance to sharpen their reseach profile and gain suitable career opportunities. The initiative also seeks to provide impulses for the improvement of basic medical research in Germany. Candidates can submit an application for between 200.000 and 300.000 Euro annually for up to three years to conduct their research.

Termin: 30.04.2016, 30.10.2016
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Weitere Informationen: Ausschreibung

Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt Stiftung

Bewerben können sich erfolgreiche Spitzennachwuchswissenschaftler/-innen aus dem Ausland, die ihre Promotion vor nicht mehr als sechs Jahren mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen haben und Publikationen in anerkannten internationalen Zeitschriften oder Verlagen vorweisen können. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis haben sie die Möglichkeit, an einer selbst gewählten Forschungseinrichtung in Deutschland für die Dauer von fünf Jahren eine Arbeitsgruppe aufzubauen und ein hochrangiges und innovatives Forschungsprojekt eigener Wahl durchzuführen.

Es werden voraussichtlich bis zu sechs Sofja Kovalevskaja-Preise an Wissenschaftler/-innen aller Fachgebiete vergeben. Der Preis ist mit bis zu 1,65 Mio. Euro dotiert.

Termin: 31.07.2016 (Online-Bewerbung)
Adresse: Alexander von Humboldt Stiftung, Auswahlabteilung, Jean Paul Str. 12, 53173 Bonn, Tel.: 0228/833-257
Weitere Informationen: Ausschreibung und Bewerbung

Humboldt-Stipendien: 6 Mio. Euro mehr für Forschungsbedingungen in Deutschland

Die Alexander von Humboldt Stiftung unterstützt ihre internationalen Forschungsstipendiat/innen ab sofort mit einem Forschungskostenzuschuss von bis zu 800 Euro im Monat (800 Euro für Natur- und Ingenieurwissenschaften, 500 Euro für Geisteswissenschaften).

Adresse: Alexander von Humboldt Stiftung, Antonia Petra Dhein, Kristina Güroff, Tel.: 0228/833-257 und -144
Kontakt: presse@avh.de

Lichtenberg-Professuren

Mit den „Lichtenberg-Professuren“ kombiniert die Volkswagen Stiftung die personen- und institutionsbezogene Förderung: Indem herausragende (Nachwuchs-)Wissenschaftler/-innen eine Tenure-Track-Option an einer selbst gewählten deutschen Universität erhalten, bekommen sie die Möglichkeit, eigenständig und langfristig in innovativen und interdisziplinären Bereichen zu forschen.

Fünf bis acht Jahre lang unterstützt die Stiftung herausragende Wissenschaftler/-innen dabei, frühzeitig ein eigenständiges neues und interdisziplinäres Forschungsfeld an einer Universität ihrer Wahl fest zu verankern. Bewerben können sich hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen, deren Promotion in der Regel nicht länger als vier bzw. sieben Jahre zurückliegt und die in der Regel über Auslandserfahrung verfügen.

Termin: 01.06.2016
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover, Dr. Anja Fließ, Tel.: 0511/8381-374
Kontakt: fliess@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Neue Geräte für die Forschung

Die DFG fördert Projekte mit dem Ziel, völlig neuartige Techniken und Methoden für gerätetechnische (z. B. Mess-, Produktions-, Bearbeitungs-)Verfahren zu erforschen und diese neuen Technologien im Rahmen eines noch in der Förderperiode zu entwickelnden Prototyps zu erproben. Voraussetzung ist, dass diese Technologien und Prototypen primär für Anwendungen in der Forschung entwickelt werden, um neue Antworten auf drängende Forschungsfragen geben und somit neues Wissen generieren zu können.

Die Laufzeit der Förderung beschränkt sich auf maximal zweimal drei Jahre. Vorausgesetzt wird eine adäquate Grundausstattung zur Durchführung der Arbeiten. In einer ersten Förderphase können hierzu ergänzend Geräte sowie Personal- und Sachmittel für den projektspezifischen Ausbau der notwendigen Labor- und Versuchsanordnungen und für die Durchführung von Experimenten und Untersuchungen beantragt werden. In dieser Periode (gefördert bis zu drei Jahren) soll das „proof of concept“ erbracht werden, also der Nachweis, dass das neue (Mess-, Produktions- oder Bearbeitungs-)Verfahren funktioniert und der Bau eines zugehörigen Forschungsgeräts grundsätzlich realisierbar sein wird.

Eine positiv evaluierte Machbarkeitsstudie ist Voraussetzung für eine zweite Förderphase (ebenfalls bis zu drei Jahren), die dann zur Entwicklung eines ersten funktionsfähigen Prototypen, in dem die neue Technologie zur Anwendung kommt, genutzt werden soll.

Termin: 31.05.2016
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Dr. Achim Tieftrunk, Tel.: 0228/885-2816
Kontakt: Achim.Tieftrunk@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

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