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Warum Liebe weh tut

Podiumsdiskussion mit Eva Illouz, Ute Frevert, Arthur Jacobs und Elke Schmitter über die kulturelle und gesellschaftliche Prägung von Gefühlen

Nr. 099/2012 vom 26.04.2012

Die kulturelle und gesellschaftliche Prägung von Gefühlen steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am 3. Mai im Collegium Hungaricum Berlin. Die israelische Soziologin Eva Illouz diskutiert dabei mit der Historikerin Ute Frevert und dem Psychologen Arthur Jacobs; die Moderation übernimmt die Autorin und Journalistin Elke Schmitter. Die Diskussion findet in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Organisiert wird sie vom Exzellenzcluster Languages of Emotion der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag und dem Gragger-Institut am Collegium Hungaricum Berlin. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung dringend erforderlich.

Die israelische Soziologin Eva Illouz unternimmt in ihrem neusten Buch „Warum Liebe weh tut“ eine soziologische Untersuchung des derzeitigen Beziehungsverhaltens in Europa und Amerika. Wie werden unserer Gefühle von der Konsumgesellschaft geprägt? Welche Vorstellungen von Liebe konkurrieren in der heutigen westlichen Gesellschaft?

Eva Illouz ist Professorin für Soziologie an der Hebrew University in Jerusalem. Sie ist Mitglied des International Board des Exzellenzclusters Languages of Emotion. Eva Illouz veröffentlichte unter anderem. „Der Konsum der Romantik“ und „Die Rettung der modernen Seele“.

Arthur Jacobs ist seit 2003 Professor für Allgemeine Psychologie an der Freien Universität Berlin. Er forscht am Cluster Languages of Emotion und ist Gründungsdirektor des Dahlem Institute for Neuroimaging of Emotion (D.I.N.E.). Gemeinsam mit dem Autor Raoul Schrott verfasste er 2011 „Gehirn und Gedicht. Wie wir Wirklichkeiten konstruieren“.

Ute Frevert ist Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, an dem sie den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ leitet. 1998 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zuletzt publizierte sie „Gefühlspolitik. Friedrich II. als Herr über die Herzen?“

Elke Schmitter arbeitet als Journalistin für den „Spiegel“. Sie schreibt Lyrik, Essays und Romane. Ihr Buch „Frau Satorius“ wurde in 20 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien „Kein Spaniel. Liebesgedichte“.

Zeit und Ort

  • 3. Mai 2012, Beginn 19 Uhr
  • Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin

Weitere Informationen

Dr. Nina Diezemann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Cluster Languages of Emotion, Telefon: 030 /838-57864, E-Mail: nina.diezemann@fu-berlin.de