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Hebrew University of Jerusalem und Freie Universität Berlin bauen Zusammenarbeit aus

Enge Zusammenarbeit in Spitzenforschung und Doktorandenausbildung vereinbart

Nr. 315/2009 vom 13.11.2009

Die Hebrew University of Jerusalem und die Freie Universität wollen ihre Kooperation weiter vertiefen. Wissenschaftler beider Universitäten vereinbarten bei einem Treffen in Jerusalem neue gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte in den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Angestrebt sei unter anderem ein Ausbau des Austauschs von Studenten, eine stärkere Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung und der Nachwuchsförderung, darunter ein gemeinsames Graduiertenkolleg der rechtswissenschaftlichen Fakultäten, erklärte die Erste Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl, nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Hebrew University, Prof. Menachem Ben-Sasson.

Im Rahmen der Kooperation zwischen beiden Universitäten fand in Jerusalem der Doktoranden-Workshop „Internationale Ordnung: Kontinuität oder Wandel“ des Einstein Center (Hebrew University), der Berlin Graduate School for Transnational Studies BTS (getragen von Freier Universität, Hertie School of Governance, Wissenschaftszentrum Berlin) sowie der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) statt. Veranstaltungen wie diese sollen alljährlich organisiert werden. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit zu bieten, Kontakte zu Wissenschaftlern aus anderen Ländern zu knüpfen.

Anfang November hatte in Jerusalem erstmals eine „Alumni and Friends“-Veranstaltung der Freien Universität stattgefunden, an der rund 70 Gäste teilnahmen. Dabei wurde das Buch „Promoting Democracy and the Rule of Law: European and American Strategies“ der Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Risse und Prof. Dr. Tanja Börzel von der Freien Universität und Prof. Amichai Magen von der Jerusalemer Forschungseinrichtung „Shalem Center“ vorgestellt. Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Shimon Stein betonte bei der Veranstaltung, wie wichtig wissenschaftliche Kooperationen für zwischenstaatliche Beziehungen seien. Das Treffen wurde in Kooperation mit dem Shalem Center und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem organisiert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Matthias Kuder, Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin,

Telefon: 030 / 838-73942; E-Mail: matthias.kuder@fu-berlin.de