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Podiumsdiskussion mit Gilbert Ziebura

Veranstaltung am 28. Oktober am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität

Nr. 294/2009 vom 26.10.2009

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gilbert Ziebura kehrt am Mittwoch, 28. Oktober 2009 für eine Podiumsdiskussion an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er diskutiert mit den Politikwissenschaftlern Prof. Dr. Gesine Schwan und Prof. Dr. Claus Offe über das Thema „Gibt es ein Modell linksliberaler Politik?“ Anlass ist das Erscheinen von Zieburas Autobiografie. Die Moderation übernimmt Dr. Sabine von Oppeln. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Gilbert Ziebura war zwischen 1964 und 1974 Inhaber des Lehrstuhls für Außenpolitik am Otto-Suhr-Institut. Dabei vertrat er gemeinsam mit Richard Löwenthal, der ebenfalls einen Lehrstuhl für Außenpolitik inne hatte, das Feld der Internationalen Beziehungen. Während Löwenthal die Sowjetunion, den Ostblock und China in den Mittelpunkt seines Wirkens stellte, fielen Gilbert Ziebura der westlichen Welt sowie die Geschichte und Empirie der Internationalen Beziehungen zu. Insbesondere die sozialwissenschaftliche Frankreich- und Europaforschung hat er weit über das Otto-Suhr-Institut hinaus geprägt. Später lehrte Ziebura an den Universitäten Konstanz, Braunschweig und Hannover.

Claus Offe lehrt politische Soziologie an der Hertie School of Governance. Nach seiner Habilitation an der Universität Konstanz besetzte er Lehrstühle für Politikwissenschaft und politische Soziologie an den Universitäten Bielefeld, Bremen und an der Humboldt Universität zu Berlin. Darüber hinaus war er als Fellow und Gastprofessor an zahlreichen ausländischen Forschungseinrichtungen und Universitäten tätig, unter anderem an den Instituten für Advanced Studies in Stanford und Princeton, an der National University in Australien, der University of California in Berkeley und an der New School University in New York.

Gesine Schwan war seit Beginn der siebziger Jahre als Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt der Politischen Theorie am Otto-Suhr-Institut tätig. 1999 bis 2008 war sie Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder. Neben ihrem Engagement in der Wissenschaft hat sich Gesine Schwan politisch engagiert, unter anderem als Mitglied der Grundwertekommission der SPD, als Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und als Kandidatin der Sozialdemokraten für das Amt der Bundespräsidentin. Heute gehört Gesine Schwan zu den Initiatoren der Humboldt-Viadrina School of Governance.

Ort und Zeit:

Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Ihnestraße 21, 14195 Berlin, Raum 21 A, U-Bhf. Thielplatz (U3); Mittwoch, 28. Oktober 2009, Beginn 18.00 Uhr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Sabine von Oppeln, Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin, Arbeitsstelle Europäische Integration, Telefon: 030 / 838-55016, E-Mail: oppeln@zedat.fu-berlin.de