John F. Kennedy-Institut erhält "symbolischen Scheck" aus Kanada
Feierliche Übergabe am 15. Februar 2000
Nr. 31/2000 vom 10.02.2000
Die kanadische Bundesregierung unterstützt seit vielen Jahren die Kanadastudien am John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin mit großzügigen Spenden. Auch über das Jahr 2000 hinaus wird sie der Bibliothek Mittel für den Bucherwerb zur Verfügung stellen und ein Stipendienprogramm sowie eine Gastprofessur finanziell unterstützen. Um die besondere Wertschätzung des Instituts in Kanada auch öffentlich zu unterstreichen, wird Hugh Stephens, Abteilungsleiter Kommunikation, Kultur und Politikplanung im kanadischen Außenministerium, dem John F. Kennedy-Institut am Dienstag, dem 15. Februar 2000, 16.00 Uhr, einen "symbolischen Scheck" über die Summe von 30.000 Can. $ überreichen. Die feierliche Übergabe findet in der Institutsbibliothek, Lansstr. 5-9, Berlin-Dahlem, statt. Journalistinnen und Journa-listen sind herzlich willkommen.
Die Institutsbibliothek erhält jährlich 6000 Can. $ für die Anschaffung von wissen-schaftlicher Kanada-Literatur. 15.000 Can. $ kommen dem Stipendienprogramm des Instituts zugute. Es erlaubt deutschen und europäischen – seit der Wende in verstärktem Maße osteuropä-ischen Kanadisten – aller Fachrichtungen, für ein bis drei Monate die Forschungs-ressourcen des Instituts für ihre Projekte zu nutzen. Häufig ersetzt dieser Forschungsaufenthalt eine sehr viel teurere Amerikareise. Außerdem finanziert die kanadische Regierung auch weiterhin gemeinsam mit der FU Berlin die jedes zweite Semester besetzte kanadische Gastprofessur, die unter den am John F. Kennedy-Institut vertretenen Disziplinen rotiert.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Knud Krakau, Vorsitzender des Institutsrats des John F. Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien der FU Berlin, Tel.: 838-52474