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Saint Petersburg State University

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Hintergrund

Die Sankt Petersburger Staatliche Universität (SPbU) wurde 1724 durch Peter I. den Großen gegründet und gehört zu den ältesten Bildungseinrichtungen Russlands. Die Freie Universität kooperiert seit 1968 in vielen Fachbereichen mit der St. Petersburger Staatlichen Universität und hat 2012 einen Vertrag über eine strategische Zusammenarbeit unterzeichnet.

Neben einem allgemeinen Wissenschaftler- und Studierendenaustauschprogramm sind Mobilitätsprogramme zwischen den juristischen Fakultäten und den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten vereinbart. Innovative Formate, wie ein Seed Money Fonds Programm oder das Joint Postdoc Program zeigen das gemeinsame Interesse, die Partnerschaft zu entwickeln und weisen mit der University Alliance for Sustainability über bilaterale Initiativen weit hinaus.

Schlaglichter

Joint PostDoc Programm

Seit 2018 können Nachwuchswissenschaftler*innen nach ihrer Promotion im Rahmen eines gemeinsam finanzierten Programms als PostDocs für jeweils 1 Jahr können in Berlin und St. Petersburg forschen.

Gemeinsamer Seed Money Fonds

Zur Entwicklung der strategischen Partnerschaft haben die Freie Universität Berlin und die St. Petersburger Staatliche Universität 2014 als erste deutsche und russische Hochschule einen gemeinsamen Fonds aufgelegt, der eine Anschubfinanzierung für neue gemeinsame Projekte ermöglicht. Der Fonds wird zu gleichen Teilen von beiden Partnern finanziert und sieht regelmäßige Förderrunden vor.

University Alliance for Sustainability

Auf Initiative der Freien Universität Berlin werden von 2015 bis 2018 mit Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Zusammenarbeit mit der St. Petersburger Staatlichen Universität ausgebaut und mit den anderen strategischen Partnerschaften der Freien Universitat vernetzt. Aktuelles Beispiel ist die Etablierung der University Alliance for Sustainability, an der die weiteren strategischen Partner Hebrew University of Jerusalem, Peking University und University of British Columbia beteiligt sind.

German-Russian Interdisciplinary Science Center

Die Freie Universität Berlin und die St. Petersburger Staatliche Universität haben 2010 das German-Russian Interdisciplinary Science Center gegründet, welches interdisziplinäre Forschung in den Naturwissenschaften zwischen beiden Ländern unterstützt. Als Exzellenz-Zentrum wurde es zunächst ausschließlich vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) mit Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Inzwischen engagieren sich beide Hochschulen ebenfalls finanziell. G-RISC ist als Plattform offen für alle deutschen und russischen Wissenschaftler*innen, die gemeinsam interdisziplinär forschen wollen.

Halbjährlich werden Mobilitäts- und Sur Place-Stipendien ausgeschrieben, die russischen und deutschen exzellenten (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen und Lehrenden für kurze Forschungsaufenthalte und Lehrtätigkeiten gewährt werden können. Darüber hinaus werden auch Research Workshops und Summer Schools finanziell unterstützt.

Fachgebundener Austausch von Studierenden der Rechtswissenschaft

Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin kann in jedem Jahr einen Studierenden zum Studium an der Staatlichen Universität in St. Petersburg nominieren. Bewerben können sich ausgezeichnete Studierende mit den entsprechenden Sprachkenntnissen für das Wintersemester (Anfang September bis Ende Januar) oder für ein ganzes akademisches Jahr (Anfang September bis Ende Juni).

Fachgebundener Austausch von Studierenden der Wirtschaftswissenschaft

Für Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin und des Osteuropa Instituts der Freien Universität Berlin, die in den Masterstudiengängen Economics, Public Economics und East European Studies immatrikuliert sind, besteht ein fachgebundener Austausch mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der St. Petersburger Staatlichen Universität. Bewerben können sich ausgezeichnete Studierende mit entsprechenden Englischkenntnissen für einen Studienaufenthalt im Winter- oder Sommersemester.

Der Austausch wird im Rahmen einer Internationalen Studien- und Ausbildungspartnerschaft (ISAP) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt.

Austausch von Wissenschaftler*innen und Studierenden

Das älteste Programm betrifft den kurzfristigen Austausch von Wissenschaftler*innen. Dieser wurde später durch den Austausch von Studierenden ergänzt. Beide Programme sind für Angehörige aller Fachrichtungen offen.

Fördermöglichkeiten

Koordinator der Partnerschaft

Tobias A. Stüdemann, Leiter des Verbindungsbüros der Freien Universität Berlin in Moskau, Tel. +7 495 234 83 59, E-Mail tobias.stuedemann@fu-berlin.de.