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Erasmus+ Lehraufenthalt (STA)

Die Wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus finden Sie im Coronavirus FAQ hier.

Seit dem 05. Juli 2020 können wieder Dienstreisen durchgeführt werden. Bitte beachten Sie die Hinweise des Auswärtigen Amtes, die Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen einsehen können. Dienstreisen in Länder mit einer bestehenden Reisewarnung können weiterhin nicht genehmigt werden.

Das Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission bietet Lehrenden der Freien Universität Berlin die Chance, relativ einfach für einen kurzen Zeitraum an einer Partnerhochschule im europäischen Ausland zu unterrichten. Damit ergibt sich die Möglichkeit, Lehrerfahrung zu sammeln und neue Lehrmethoden kennen zu lernen.

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die Informationen zum aktuellen Erasmus Programm zusammengestellt.

Informationen für Lehrende europäischer Universitäten, die an einer Erasmus+ Mobilität an der Freien Universität Berlin interessiert sind, finden Sie hier auf Deutsch und Englisch.

Regelungen für die Erasmus+ Lehraufenthalte

Voraussetzungen

Dem Erasmus-Team muss ein Inter-Institutional Agreement mit der entsprechenden Partnerhochschule vorliegen, in dem ein Lehraufenthalt vereinbart ist. Erasmus-Agreements können nur mit Partnerhochschulen geschlossen werden, die eine gültige ECHE (Erasmus-Charta for Higher Education) besitzen.
Einen Überblick über bestehende Agreements finden Sie in unserer Partnerschaftsdatenbank

Die Mindestdauer für den Lehraufenthalt beträgt 2 Tage, die Höchstdauer 2 Monate (60 Tage).

Es sind während des Aufenthalts mindestens 8 Lehrstunden pro voller Aufenthaltswoche zu leisten. Alle angebrochenen Wochen werden mit 1,6 Stunden pro Tag berechnet. Bei Aufenthalten unter einer Woche gilt ebenfalls ein Minimum von 8 Lehrstunden.

Beispiel 1: 3 Tage Aufenthalt - 8 Lehrstunden
Beispiel 2: 7 Tage Aufenthalt - 8 Lehrstunden
Beispiel 3: 10 Tage Aufenthalt - 13 (8 Lehrstunden für die ersten 7 Tage, 4,8 Lehrstunden für Tag 8 -10)
Beispiel 4: 14 Tage Aufenthalt - 16 Lehrstunden (da es sich um zwei volle Wochen handelt).

Die Förderleistung beginnt mit dem ersten Tag, der laut Vereinbarung der erste mit Anwesenheitspflicht an der Gasthochschule ist und von der Gasthochschule bestätigt wird. Zusätzliche Förderung kann für einen An- und Abreisetag gewährt werden.

Bei Erasmus+ Lehraufenthalten können Personen gefördert werden, die mit der Freien Universität in einem vertraglichen Verhältnis stehen, inkl. emeritierte und pensionierte Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte. Darüber hinaus können Doktorandinnen und Doktoranden gefördert werden, die an der Freien Universität Berlin immatrikuliert sind.

Länder

Das Erasmus+ Programm Europa ermöglicht Aufenthalte in 34 Ländern - neben den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union stehen Mittel für Aufenthalte in folgenden Ländern außerhalb der EU zur Verfügung: Island, Lichtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und der Türkei.

Bitte beachten Sie, dass die Schweiz nicht am Erasmus+ Programm teilnimmt. Aufenthalte von FU-Mitarbeiter/innen an Hochschulen in der Schweiz werden u.U. direkt von den Partnern finanziert - sprechen Sie dazu bitte Ihre Kontaktpersonen an.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Länder des Erasmus+ Europa Programms.

Beantragung

Erasmus+ Reisen ins europäische Ausland können fortlaufend beantragt werden. Die Vergabe der Förderung ist an die Verfügbarkeit der Mittel gebunden.

Wenn Sie eine Erasmus+ Förderung beantragen möchten, reichen Sie bitte folgende Unterlagen im Erasmus+ Staff Mobility Team ein (stefanie.ritter@fu-berlin.de)

  • Betreuungszusage einer Einrichtung/ eines Professors der Partnereinrichtung (Brief mit Briefkopf oder Email mit Signatur)
  • Mobilitätsvereinbarung (Teaching) (mit allen drei erforderlichen Unterschriften*)
  • Lebenslauf

* für die entsendene Einrichtung unterzeichnet der/die Erasmus+ Fachbereichskoordiantor/in

Mobilitätszuschuss

Die Mobilitätszuschüsse werden nach von der EU vorgegebenen Stückkosten für Fahrt und Aufenthalt berechnet.

Ein Übersicht für die Ermittlung der Fahrt- sowie Aufenthaltskosten finden Sie hier.

Förderprioritäten

Förderungen sollten im Regelfall für den Zeitraum von einer Woche, in begründeten Fällen bis zu 2 Wochen beantragt werden.

Generell wird Mobilitätsmaßnahmen Vorrang eingeräumt, die der Stärkung und dem Ausbau der Verbindungen zwischen Fachbereichen, der Vorbereitung künftiger Kooperationsprojekte oder der Verbesserung der Erasmus-Studierendenaustauschquoten dienen.

Im Besonderen gelten folgende Förderprioritäten:

Förderungen werden prioritär an Personen vergeben, die noch keinen Erasmus+ Lehraufenthalt durchgeführt haben.

Zweite Priorität haben Aufenthalte, die zum ersten Mal an einer Partnerinstitution stattfinden.

Dritte Priorität haben Aufenthalte von Dozierenden, die im Vorjahr bereits eine Förderung erhalten haben, aber an eine andere Institution gereist sind.

Darüber hinaus werden Personen gefördert, die einen Lehraufenthalt an der gleichen Institution wie im Vorjahr durchführen möchten.

Sonderförderung

Im Rahmen des Erasmus+ können Sonderfördermittel gezahlt werden. Dies betrifft für das STA-Mobilitätsprogramm in bestimmten Fällen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 %. Ein Antrag auf Sonderförderung muss mindestens 2 Monate vor Beginn der Mobilität gestellt werden, weswegen wir Sie bitten, rechtzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen, falls Sondermittel beantragt werden sollen.

Versicherung

An der Freien Universität Angestellte sind kostenlos bei der Unfallkasse Berlin unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz gilt auch bei genehmigten Dienstreisen. Nicht angestellte, aber für die Freie Universität Berlin tätige Lehrkräfte müssen selbst für ihren Versicherungsschutz sorgen.

Da der Stipendiengeber (weder die EU-Kommission noch der DAAD Bonn oder die Freie Universität Berlin) nicht für Schäden haftet, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigungen von Sachen im Zusammenhang mit dem Erasmus-Auslandsaufenthalt entstehen, empfiehlt es sich generell, für die Dauer des Auslandslehraufenthaltes folgende Versicherungen abzuschließen:

  • Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport aus dem Ausland (auch im Todesfall)
  • Unfallversicherung mit Auslandsschutz
  • Haftpflichtversicherung mit Auslandsschutz.

Es besteht die Möglichkeit, auf eigene Kosten an der Gruppenversicherung des DAAD teilzunehmen (Kranken-/Unfall- und Haftpflichtversicherung). Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Versicherungsstelle des DAAD.

Ansprechpartnerin

Frau Stefanie RITTER
Abteilung Internationales
Referat IVB - Wissenschaftsbeziehungen
Kaiserswerther Str.
14195 Berlin

Telefon: +49 (0)30 838-73441
E-Mail: stefanie.ritter@fu-berlin.de

 

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.