Karriere jenseits der Universität

Ein Interview mit Jana Petri, Mentoringreferentin am Fachbereich Biologie Chemie und Pharmazie (BCP), die mit Antje Reinecke, Promotionskoordinatorin BCP, den Karrieretag des Fachbereichs am 17. November organisiert hat

09.11.2017

Was kommt nach einem Studium der Biologie, Chemie oder Pharmazie? Berufstätige aus verschiedenen Bereichen berichten von ihren persönlichen Karrierewegen und geben Studierenden und Doktoranden Tipps, wie es nach der Uni weitergehen kann.

Was kommt nach einem Studium der Biologie, Chemie oder Pharmazie? Berufstätige aus verschiedenen Bereichen berichten von ihren persönlichen Karrierewegen und geben Studierenden und Doktoranden Tipps, wie es nach der Uni weitergehen kann.
Bildquelle: istock / sturti

Für Studierende und Promovierende der Fächer Biologie, Chemie oder Pharmazie gibt es viele berufliche Möglichkeiten – auch jenseits der Universität. Doch vielen Studierenden und auch Doktoranden fehlt der Überblick über das große Angebot. Der zuständige Fachbereich an der Freien Universität will das ändern. Mentoringreferentin Jana Petri und Promotionskoordinatorin Antje Reinecke haben deshalb zum dritten Mal den Karrieretag BCP der Freien Universität organisiert. Im Interview erzählt Jana Petri, wer bei der Veranstaltung am 17. November 2017 zu Gast sein wird.

Frau Petri, worum geht es beim Karrieretag BCP?

Unser Fachbereich möchte Studierenden der Biologie, Chemie und Pharmazie zeigen, welche außeruniversitären Berufsperspektiven sie haben. Das Angebot richtet sich an alle, von Erstsemestern bis hin zu Promovierenden und Postdocs. Alle, die sich über Berufsperspektiven informieren möchten, sind willkommen. Wir haben verschiedene Gäste eingeladen, die über ihren Werdegang und ihren beruflichen Alltag erzählen werden.

Den Karrieretag veranstalten wir jetzt zum dritten Mal. Um zu erfahren, welche Berufssparten für die Studierenden und Promovierende interessant sind, fragen wir während und nach der Veranstaltung, welche Gäste sie sich für den nächsten Karrieretag wünschen. Im vergangenen Jahr kam zum Beispiel der Wunsch auf, Referentinnen und Referenten aus der Patentanwaltschaft und dem Umweltbundesamt einzuladen. Das haben wir auch gemacht.

Wer wird außerdem kommen?

Wir haben den Karrieretag in drei Bereiche aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um Forschungseinrichtungen jenseits der Universität. So haben wir etwa einen Referenten vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei eingeladen. Außerdem kommen Expertinnen und Experten aus der Antrags- und Gründungsberatung der Freien Universität.

Im zweiten Teil berichten etwa ein Referent aus der Zoo- und Wildtierforschung und aus dem Umweltbundesamt. Im dritten Teil geht es um den Gesundheitssektor. Da erwarten wir Gäste aus der Pharmazie, von Krankenkassen und Kliniken. Das ist vor allem für Studierende der Biologie und Chemie eine gute Gelegenheit zu schauen, wie aufgeschlossen sie gegenüber einer Beschäftigung beispielsweise in der pharmazeutischen Forschung oder im Gesundheitssektor sind.

Was lässt sich zu den Berufsperspektiven der Studierenden ihres Fachbereichs generell sagen?

Generell lässt sich sagen, dass es mit einem Abschluss in einem BCP-Fach diverse Möglichkeiten gibt, einen Arbeitsplatz zu finden, in dem man seine wissenschaftlichen oder sonstigen beruflichen Wünsche voll und ganz verwirklichen kann. Außerdem muss man natürlich den Einzelfall betrachten. Viele wollen zum Beispiel in die Forensik, aber da sind die Arbeitsplätze begrenzt. Für Absolventinnen und Absolventen der Pharmazie hingegen sind die Aussichten generell sehr gut. Bei uns werden beide Perspektiven beleuchtet: die klassische akademische Laufbahn und der Quereinstieg – das bedeutet, dass diejenigen, die andere Wege gegangen sind, hier auch zu Wort kommen.

Die Fragen stellte Peter Schraeder

Weitere Informationen

Karrieretag am Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie

Zeit und Ort

  • Freitag, 17. November 2017, 10 bis 17.30 Uhr
  • Takustr. 6, Hörsaal, 14195 Berlin (U 3, U-Bhf. Dahlem-Dorf)

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