Ein Zeichen für Europa setzen

„March for Europe“ vom 25. März ging auf eine Initiative von Studierenden des Masterstudiengangs Europawissenschaften zurück

04.04.2017

Mehr als 6000 Menschen demonstrierten am 25. März beim „March for Europe“ in Berlin für die europäische Zusammenarbeit.

Mehr als 30.000 Menschen in vielen europäischen Städten sind am 25. März beim „March for Europe“ auf die Straße gegangen, in Berlin haben nach Angaben der Veranstalter mehr als 6000 Menschen vor dem Brandenburger Tor für die europäische Zusammenarbeit demonstriert. Anlass war der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge vom 25. März 1957; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten ein Zeichen für Europa und für die Europäische Union setzen. Die Demonstration war von Studierenden des Masterstudiengangs Europawissenschaften initiiert worden, der von der Freien Universität und der Technischen Universität gemeinsam getragen wird.

Gleich zu Beginn ihres Masterstudiums im Oktober 2016 hatten Natalie Barth und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter die Idee, eine pro-europäische Demonstration zu veranstalten. Über Monate bauten sie ein Netzwerk aus pro-europäischen Organisationen auf, die den „March for Europe“ als gemeinsame Aktion unterstützten. Gleichzeitig entstanden Kontakte zu pro-europäischen Gruppen in vielen anderen Städten, in denen der „March for Europe“ schließlich zeitgleich stattfand.

Natalie Barth zeigte sich mit dem Verlauf der Demonstration zufrieden. „Es war eine tolle Stimmung, alles war friedlich, und die 6000 Berliner Teilnehmer sind mehr, als wir uns je erhofft haben“, sagt die Studentin.