Wie können regionale Wertschöpfungsketten gestärkt werden? Abschlussempfang auf der Domäne Dahlem
v. l. n. r.: Anna Messerschmidt (Projektleitung), Alexander Marschall (Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes Steglitz-Zehlendorf), Esther Uleer (Staatssekretärin für Zentrales und Verbraucherschutz), Steffen Otte (Direktor Domäne Dahlem) und Karin
News vom 25.10.2023
Esther Uleer, Staatssekretärin für Zentrales und Verbraucherschutz, war zu Recht von der großen Leidenschaft aller Projektbeteiligten für das Thema der Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten beeindruckt. Dies betonte sie am 12. Oktober in ihrer Begrüßungsrede beim Abschluss-Empfang "Bezirksdialog für eine starke Region Steglitz-Zehlendorf" auf der Domäne Dahlem. Alexander Marschall vom unterstützenden Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks und Dr. Melanie Oertel vom Bundesverband der Regionalbewegung hielten weitere Impulsvorträge.
Seit einem Jahr führt das Team um Vorstand und Direktor der Stiftung Domäne Dahlem, Steffen Otte, einen intensiven Austausch mit diversen Akteur:innen aus dem Bezirk und Pionier:innen der Regionalbewegung, hier u. a. dem Mittelhof e. V., der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, der Agentur für Arbeit, dem digitalen Marktplatz nearbuy, den Marktschwärmern, LebensMittelPunkte Berlin, dem genossenschaftlichen Supermarkt SuperCoop oder der Beschaffungs-stelle der Stadt Wien. Im November wird die Netzwerk- und Potentialanalyse des einjährigen Projekts, das als Blaupause für andere Berliner Bezirke dienen soll, veröffentlicht. Steffen Otte betonte, dass durch das Projekt im Bezirk bereits viel evaluiert und angestoßen worden sei, dass es gerade deshalb aber nun darauf ankomme, hier nicht stehen zu bleiben, sondern weiter am Thema dranzubleiben. Interessant sei es, in einem Folgeprojekt u. a. die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg genauer zu beleuchten. Der Antrag dafür ist bereits gestellt.

