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Forschung

Promotionen

In K2teach unterstützen und fördern wir den interdisziplinären Austausch zwischen Pädagogischer Psychologie, der Schulpädagogik und den Fachdidaktiken.

Hier finden Sie einen Überblick über die Promotionen, die im Rahmen von K2teach entstehen bzw. entstanden sind und sich mit Fragestellungen der Unterrichts- und Lehrkräftebildungsforschung beschäftigen.

Laufende Promotionen

Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 rückt die Forderung nach Weiterentwicklung der Schule zu einem inklusiven Lernort in den Mittelpunkt der bildungspolitischen und erziehungswissenschaftlichen Debatten.

Auf die zukünftigen Lehrer*innen kommen besondere Anforderungen zu, wenn die Schule zu einer inklusiven Einrichtung weiterentwickelt werden soll (Qualitätsoffensive Lehrerbildung, 2013; Ramseger, 1996). Demnach besteht in der Lehrerbildung Handlungsbedarf bei der Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte, wenn sie zukünftig die Bildung der Schüler*innen inklusiv gestalten sollen (vgl. Agency, 2011).

Zahlreiche Studien zeigen, dass Erfahrungen mit inklusivem Unterricht die Einstellungen der Lehrer*innen positiv beeinflussen (vgl. Hellmich & Görel, 2014). Allerdings gibt es in Deutschland noch zu wenig Schulen, in denen eine gute inklusive Praxis realisiert wird, so dass nicht genug Praktikumsplätze für werdende Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung stehen (Agency, 2011). Deshalb wurden im Projekt K2teach von der Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe der Freien Universität Berlin Unterrichtsvideos entwickelt, die gelungene Praxen inklusiver Bildung zeigen, wodurch ein Praxisbezug hergestellt und dadurch Erfahrungsräume für Studierende eröffnet werden sollen.

Die Unterrichtsvideos wurden didaktisch aufbereitet und mit Zusatzmaterialien versehen. Anschließend wurde das Material nach theoretischen Gesichtspunkten – angelehnt an den sieben Qualitätskriterien inklusiven Unterrichts von Prengel (2013) – kategorisiert und auf das FOCUS Videoportal gestellt.

Konkrete Fragestellungen

  • Welches Wissen, Verständnis, welche Einstellungen und Überzeugungen haben die Studierenden in Bezug auf Inklusion gegen Ende ihrer universitären Erstausbildung?
  • Können bei den Studierenden Kompetenzniveaus beschrieben und voneinander abgegrenzt werden?
  • Lassen sich Wissen, Verständnis, Einstellungen und Überzeugungen der Studierenden durch ein Seminar im Sinne des Profils für inklusiv arbeitende Lehrerinnen und Lehrer positiv beeinflussen?
  • Hat ein Seminar, in dem Videos über inklusive Konzepte eingesetzt werden, einen positiveren Effekt auf die Kompetenzentwicklung der Studierenden in Bezug auf die Kompetenzentwicklung im Sinne des Profils für inklusive Lehrerinnen und Lehrer als ein traditionelles Seminar?
Doktorandin: Julia Becker Arbeitsbereich: Grundschulpädagogik Projekt: K2teach, Videobasierte Lerngelegenheiten Erstbetreuer: Prof. Dr. Jörg Ramseger

Literatur

Europäische Agentur für Entwicklungen in der sonderpädagogischen Förderung (2011). Inklusionsorientierte Lehrerbildung in Europa. Chancen und Herausforderungen. Odense: Europäische Agentur für Entwicklungen in der sonderpädagogischen Förderung.

Hellmich, F. & Görel, G. (2014). Erklärungsfaktoren für Einstellungen von Lehrerinnen und Lehrern zum inklusiven Unterricht in der Grundschule. Zeitschrift für Bildungsforschung, 4. 227–240.

Prengel, A. (2013). Humane entwicklungs- und leistungsförderliche Strukturen im inklusiven Unterricht. In: V. Moser (Hrsg.). Die inklusive Schule. Standards für die Umsetzung (2. Aufl., S. 177-185). Stuttgart: Kohlhammer.

Qualitätsoffensive Lehrerbildung (2013). Bund-Länder-Vereinbarung über ein gemeinsames Programm "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" gemäß Artikel 91 b des Grundgesetzes vom 12. April 2013. [Abrufbar unter: https://www.bmbf.de/files/bund_laender_vereinbarung_qualitaetsoffensive_lehrerbildung.pdf Zuletzt abgerufen am 09.01.2017]

Ramseger, J. (1996). Das Dilemma von Integration und Differenzierung. In: J. W. Erdmann, G. Rückriem & E. Wolf (Hrsg.). Kindheit heute. Differenzen und Gemeinsamkeiten (S. 187-200). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.

Der seit dem Wintersemester 2016/17 der Freien Universität Berlin angebotene Masterstudiengang für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien mit dem Profil Quereinstieg (Q-Master) soll eine Alternative zu den üblichen, in der Kritik stehenden Verfahren von Quer- und Seiteneinstieg darstellen.

Zulassungsvoraussetzungen sind ein nicht lehramtsrelevanter berufsqualifizierender Hochschulabschluss und fachwissenschaftliche Studienanteile im Umfang von 110 Leistungspunkten in den angebotenen Fächern. Diese Studienanteile müssen „den Ländergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für die Lehrerbildung für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung entsprechen“ (FUB, 2019, S. 179).

Personen, welche diese Voraussetzungen erfüllen, sollen im Zuge des Q-Masterstudiums mit den Standard für die Lehrkräftebildung (KMK, 2004, 2008) konform ausgebildet werden.

Fokus des Promotionsvorhabens liegt exemplarisch auf den Q-Masterstudierenden im Fach Physik. Es wird der Frage nachgegangen, welche Professionalisierungsprozesse die Q-Masterstudierenden im Detail durchlaufen. Konkret werden zudem folgende Forschungsfragen bearbeitet:

  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Studierenden der Q-Masters und den regulären Lehramtsmasterstudierenden hinsichtlich Ausprägung und Entwicklung von
    • fachdidaktischem Wissen
    • Fachwissen
    • Überzeugungen zum Lehren und Lernen von Physik
    • Theoriedistanz
    • Berufswahlmotive?
    • Inwieweit können die Absolventen des Q-Masters (und des regulären Lehramtsmasters) im Fach Physik den Anforderungen von Referendariat und Beruf gerecht werden?

Um die individuellen Professionalisierungsprozesse nachvollziehen zu können, werden qualitative und quantitative Methoden kombiniert. Das Professionswissen (Fachwissen und fachdidaktisches Wissen), die Überzeugungen zum Lernen und Lernen sowie das Interesse an Theorie (Theoriedistanz) werden mittels quantitativer Methoden in einem PRE-POST-follow-UP-Design erhoben (Ghassemi, Milster & Nordmeier, 2020). Qualitativ ergänzt wird dieses Vorgehen durch Leitfadeninterviews zu den Themen Berufswahlmotive und Überzeugungen zum Lehren und Lernen von Physik.

Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass das fachdidaktische Wissen der Studierenden im Laufe des Masterstudiums zunimmt (Ghassemi, Milster & Nordmeier, 2019) und sich die Überzeugungen hin zu lernförderlicheren Konstellationen verschieben (Ghassemi & Nordmeier eingereicht).

Doktorant: Novid Ghassemi Arbeitsbereich: Didaktik der Physik Projekt: K2teach - Quereinstiegsmaster (Q-Master)

Literatur

FUB (2019). Zugangssatzung der Freien Universität Berlin für den Masterstudiengang für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien mit dem Profil Quereinstieg. Amtsblatt der Freien Universität Berlin. https://www.fu-berlin.de/service/zuvdocs/amtsblatt/2019/ab132019.pdf.

Ghassemi, N., Milster, J.-J. & Nordmeier, V. (2019). Qualifizierung von Quereinsteiger*innen. Begleitforschung zum Kompetenzerwerb von Q-Masterstudierenden im Land Berlin. In Nordmeier, V. & Grötzebauch, H. (Hrsg.), PhyDid B. Didaktik der Physik. Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung (S. 99–103). Berlin.

Ghassemi, N., Milster, J.-J. & Nordmeier, V. (2020). Professionelle Kompetenzen von Q-Masterstudierenden im Fach Physik. In Habig, S. (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Kompetenzen in der Gesellschaft von morgen. Jahrestagung in Wien 2019 (S. 617–620).

KMK (2004). Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004.

KMK (2008). Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.10.2008.

Damit angehende Lehrkräfte in ihrer Ausbildung professionelle Kompetenzen entwickeln, die über die spätere Unterrichtsqualität entscheiden, ist aus fachdidaktischer Sicht das fachdidaktische Wissen zu fördern (Baumert &Kunter, 2016). Hierzu gehört der Umgang mit Schülervorstellungen im Biologieunterricht (Van Dijk &Kattmann, 2010). Der Einsatz von videografierten Unterrichtssequenzen während des Studiums bietet eine Möglichkeit, den Erwerb dieser Kompetenzen zu unterstützen. Das Reflektieren über Unterrichtssituationen zielt auf ein vertieftes Verständnis von Lehr-Lernprozessen sowie auf den Aufbau fachdidaktischer Kompetenzen.

Im Teilprojekt 2 des Projekts „K2Teach– Knowhowtoteach‟ sollen Biologie-Lehramtsstudierende lernen, in komplexen Unterrichtssituationen typische situative Merkmale beim Umgang mit Schülervorstellungen zu erkennen und Handlungsstrategien theoriegeleitet zu beurteilen (Barth, 2017; Baumert &Kunter, 2016). Dabei sollen die Lehramtsstudierenden die Kompetenz erwerben, Handlungsalternativen zu generieren sowie die generierten Handlungsalternativen in ein komplexes Handlungsprogramm zu integrieren und gegebenenfalls in einer Praxissimulation zu implementieren.

Dazu wird ein Seminarkonzept erstellt, welches sich an dem Kompetenzmodell zur professionellen Wahrnehmung und Verarbeitung von Unterricht (Barth, 2017) orientiert. Im Seminar sollen zunächst fachliche und fachdidaktische Kernkonzepte zur Förderung der „kategorialen Wahrnehmung“ behandelt werden, um anschließend die Videovignetten unter den ausgewählten fachdidaktischen Fragestellungen auszuwerten. Für die Messung der Kompetenzentwicklung der Lehramtsstudierenden wird ein Fragebogen im Prä-Post-Design konzipiert.

Konkrete Fragestellungen

  • Lässt sich durch die Teilnahme an der Video-Intervention eine Verbesserung der professionellen Wahrnehmung und die Entwicklung fachdidaktischen Wissens im Umgang mit Schülervorstellungen feststellen?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen der professionellen Wahrnehmung, dem fach-didaktischen Wissen und der domänenspezifischen Selbstwirksamkeitserwartung beim Umgang mit Schülervorstellungen bei Biologie-Lehramtsstudierenden?
Doktorandin: Kristin Helbig Arbeitsbereich: Didaktik der Biologie Projekt: K2teach, Videobasierte Lerngelegenheiten Erstbetreuer: Prof. Dr. Dirk Krüger

Literatur

Barth, Victoria L. (2017). Professionelle Wahrnehmung von Störungen im Unterricht. Wiesbaden: Springer VS.

Baumert, J., & Kunter, M. (2006). Stichwort: Professionelle Kompetenz von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 9(4), 469-520.

Van Dijk, E. M. & Kattmann, U. (2010). Evolution im Unterricht. Eine Studie über fachdidaktisches Wissen von Lehrerinnen und Lehrern. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 16, 7-21.

Ziel des Unterrichtsfachs Politik ist die Förderung des Formulierens von politischen Urteilen, deren zentrales Element die Argumentationsfähigkeit als Teil der politischen Urteils- und Handlungskompetenz der Schüler*innen ist (Detjen et al., 2012). Vor diesem Hintergrund werden angehende Politiklehrer*innen in fachdidaktischen Seminaren auf die Komplexität des Unterrichts (Planung, Durchführung, Evaluation) in Bezug auf die Förderung des Formulierens von politischen Urteilen vorbereitet. Hierbei ist insbesondere die professionelle Wahrnehmung und Beurteilung von Unterricht entscheidend, um die (eigenen) Unterrichtsprozesse reflektieren und das Unterrichtshandeln ggf. adaptieren zu können. In der erziehungswissenschaftlichen Forschung hat sich der Einsatz von videografiertem Unterricht als eine vielversprechende Methode für das Training dieser Kompetenzen herausgestellt (Brophy, 2004; Goeze, Zottmann, Vogel, Fischer & Schrader 2014). Welche Auswirkungen die Arbeit mit Videofällen in der Politikdidaktik hat, ist soweit noch nicht bekannt. Daher wird in dieser Studie untersucht, wie es Studierenden gelingt, entscheidende Prozesse und Maßnahmen, die das Formulieren von politischen Urteilen anbahnen und kennzeichnen, wahrzunehmen und zu beurteilen. Orientiert am Modell zum professionellen Wahrnehmen und Handeln im Unterricht (Barth, 2017) wurde im Rahmen eines quasi-experimentellen Designs eine videogestützte Intervention entwickelt, die im Sommersemester 2017 in den Vorbereitungsseminaren zum Praxissemester implementiert und mit einem videofallbasierten Testinstrument mit offenem Antwortformat in einer Prä-Post-Erhebung evaluiert wurde (N=66).

 

Konkrete Fragestellungen

  • Kann die professionelle Wahrnehmung und Beurteilung der angehenden Politiklehrer*innen zur Förderung des Formulierens von politischen Urteilen bei Schüler*innen in einem videofallbasierten Lernarrangement gesteigert werden?
  • Welche Aspekte nehmen angehende Politiklehrer*innen bei der Analyse von Sequenzen, in denen das Formulieren von politischen Urteilen gefördert wird, wahr und wie beurteilen sie diese?
Doktorandin: Annemarie Jordan Arbeitsbereich: Politikdidaktik Projekt: K2teach, Videobasierte Lerngelegenheiten Erstbetreuerin: Prof. Dr. Sabine Achour

Literatur

Barth, V. L. (2017). Professionelle Wahrnehmung von Störungen im Unterricht. Wiesbaden: Springer VS.

Brophy, J.E. (Hrsg.) (2004) Using video in teacher education (Advances in Research on Teaching, Volume 10). Oxford: Elsevier.

Detjen, J., Massing, P., Richter, D. & Weißeno, G. (2012). Politikkompetenz - ein Modell. Wiesbaden: Springer VS

Goeze, A., Zottman, J. M., Vogel, F., Fischer, F. & Schrader, J. (2014) Getting immersed in teacher and student perspectives? Facilitating analytical competence using video cases in teacher education. Instructional Science, 42 (1), 91-114

Das Teilprojekt „Q-Master: Qualifizierung von Quereinsteiger*innen im Master of Education“ fokussiert auf den Quereinstieg in einem Lehramtsmasterstudiengang für ausgewählte Mangelfächer wie Physik. Dieser Studiengang startete erstmalig im Wintersemester 2016/17 im Rahmen eines Modellversuchs im Land Berlin.

Das Projekt (bzw. der Studiengang) verfolgt das Ziel, Quereinsteiger*innen innerhalb eines viersemestrigen Master of Education ausreichend für den anschließenden Vorbereitungsdienst zu qualifizieren und ein adäquates Ausbildungsniveau im Vergleich zu regulären Lehramtsstudierenden zu erreichen. Ob dies gelingt, wird in der Begleitforschung und den daraus folgenden Promotionsvorhaben untersucht. Dabei liegt das Augenmerk auf der Entwicklung professioneller Kompetenzen von Lehrkräften, welche nach kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten (Professionswissen) und damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten strukturiert werden können (Baumert & Kunter, 2006). Für die Q-Master-Studierenden im Fach Physik steht der Bereich der Überzeugungen, fachdidaktisches Wissen und Fachwissen im Fokus. Die Ergebnisse verschiedener Studien in den Naturwissenschaftsdidaktiken deuten darauf hin, dass diese Facetten Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung und Schüler*innenleistungen haben (vgl. Oettinghaus, 2016).

In einer ersten Erhebung werden für alle Q-Master-Studierenden folgende Konstrukte erhoben: pädagogische Vorerfahrungen, Berufswahlmotive, Lehrer*innen-Selbstwirksamkeitserwartung, Studienerfolg und soziodemografische Daten. Studienbegleitend werden die regulär Lehramtsstudierenden und Q-Master-Studierenden mit dem Fach Physik mithilfe von leifadengestützten Interviews zu ihren Überzeugungen zum Lehren und Lernen im Fach Physik und mit einem Fragebogen zum Fachdidaktischen Wissen befragt (Lamprecht, 2011; Oettinghaus, 2016, Riese, 2009). Gegen Ende des Studiums wird eine Erhebung der erworbenen fachlichen Kompetenzen durchgeführt (Riese, 2009).

Konkrete Fragestellungen

  • Welche Kompetenzentwicklungen lassen sich bei Q-Master-Studierenden im Verlauf des Studiums feststellen?
  • Ist eine Änderung der Überzeugungen zum Lehren und Lernen im Fach Physik bei den Q-Master-Studierenden zu beobachten?
  • Erreichen die Q-Master-Studierenden ein adäquates Ausbildungsniveau im Vergleich zu regulären Lehramtsstudierenden?
Doktorandin: Julia-Josefine Milster Arbeitsbereich: Didaktik der Physik Teilprojekt: K2teach, Q-Master: Qualifizierung von Quereinsteiger*innen im Master of Education Erstbetreuer: Prof. Dr. Volkhard Nordmeier

Literatur

Baumert, J. & Kunter, M. (2006). Stichwort: Professionelle Kompetenz von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 9, 469-520.

Lamprecht, J. (2011). Ausbildungswege und Komponenten professioneller Handlungskompetenz. Vergleich von Quereinsteigern mit Lehramtsabsolventen für Gymnasium im Fach Physik. Studien zum Physik- und Chemielernen, Band 125. Berlin: Logos Verlag.

Oettinghaus, L. (2016). Lehrerüberzeugungen und physikbezogenes Professionswissen. Vergleich von Absolventinnen und Absolventen verschiedener Ausbildungswege im Physikreferendariat. Studien zum Physik- und Chemielernen, Band 207. Berlin: Logos Verlag.

Riese, J. & Reinhold, P. (2012). Die professionelle Kompetenz angehender Physiklehrkräfte in verschiedenen Ausbildungsformen – Empirische Hinweise für eine Verbesserung des Lehramtsstudiums. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.15, 111-143.

Der von der KMK (2004) formulierte Aufgabenbereich „Beurteilen“ ist eine der vier wichtigsten Kompetenzen, die in der Lehramtsausbildung gefördert werden sollen. Aber noch vor wenigen Jahren gaben weniger als 50 % der Lehramtsstudierenden an der Freien Universität Berlin an, im Studium hinreichendes diagnostisches Wissen über Förderbedarf oder spezifische Begabungen erworben zu haben (Thiel & Blüthmann, 2009).

Im Rahmen des Teilprojekts wurden zwei Lerngelegenheiten entwickelt, die diagnostisches Wissen zur Feststellung besonderer Schwächen (z.B. gravierende Schwierigkeiten im Lesen) und Stärken (z.B. intellektuelle Hochbegabung) des Lernens fördern sollen. Ausgehend vom Modell der Data Literacy (Mandinach & Gummer, 2016) werden hierbei vor allem auf Kompetenzen zur Auswahl geeigneter Informationsquellen und Erhebungsinstrumente, Durchführung von standardisierten Testverfahren, Auswertung und Interpretation von testdiagnostischen Ergebnissen sowie die Ableitung von Anschlusshandlungen fokussiert.

Eine dieser Lerngelegenheiten ist ein im Rahmen der Dissertation entwickeltes diagnostisches Fallinventar (vgl. „Schülerinventar“; Kaiser, Möller, Helm & Kunter, 2015), in dem Studierende die Diagnose von o.g. Lernbesonderheiten sowie das Ableiten entsprechender Empfehlungen für virtuelle Schüler*innen einüben. Über Trefferquoten bei Diagnose- und Empfehlungsentscheidungen kann dabei prozedurales diagnostisches Wissen erfasst werden. Außerdem wird der Prozess der diagnostischen Entscheidungshandlungen analysiert sowie mit potentiellen Kovariaten (u.a. Einstellung zu standardisierten Tests) in Zusammenhang gebracht. Im aktuellen Wintersemester 2017/18 wird evaluiert, ob diese fallbasierte Übung gegenüber einer konventionellen Übung zum Thema „Lernbesonderheiten“ für Lehramtsstudierende im ersten Mastersemester überlegen ist.

Konkrete Fragestellungen

  • Wie kompetent sind Lehramtsstudierende im ersten Mastersemester, am Ende des Seminars Pädagogische Diagnostik, bei der Diagnose von Lernbesonderheiten und der Ableitung von entsprechenden Anschlusshandlungen?
  • Wie gestaltet sich der diagnostische Prozess der Lehramtsstudierenden, welche Informationen nutzen sie zur Ableitung einer pädagogischen Diagnose sowie entsprechenden Anschlusshandlung und ist der Prozess durch Vorgabe urteilsirrelevanter Informationen beeinflussbar?
  • Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Lösungsraten hinsichtlich Diagnosen sowie Empfehlungen und potentiellen Kovariaten, wie Einstellungen zu Diagnostik, Intelligenz oder deklarativem diagnostischen Wissen?
Doktorandin: Jacqueline Wißmann Arbeitsbereich: Lernpsychologie Projekt: K2teach, Forschungskompetenzen für eine evidenzbasierte adaptive Unterrichtspraxis Prof. Dr. Annette Kinder

Literatur

Kaiser, J., Möller, J., Helm, F. & Kunter, M. (2015). Das Schülerinventar: Welche Schülermerkmale die Leistungsurteile von Lehrkräften beeinflussen. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 18, 279-302.

Mandinach, E. B., & Gummer, E. S. (2016). What does it mean for teachers to be data literate: Laying out the skills, knowledge, and dispositions. Teaching and Teacher Education, 60, 366–376.

Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (2004). Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004. [Abrufbar unter: http://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2004/2004_12_16-Standards-Lehrerbildung.pdf Zuletzt abgerufen am 17.01.2017]

Thiel, F. & Blüthmann, I. (2009). Ergebnisse der Evaluation der lehrerbildenden Studiengänge an der Freien Universität Berlin. Sommersemester 2009. Berlin.

Abgeschlossene Promotionen

Da Lernen in der Schule im sozialen Kontext stattfindet, stellen die Peerbeziehungen in der Schulklasse eine wichtige Ressource für Lernprozesse und affektive Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern (SuS) dar. Somit erscheint für Lehrpersonen eine angemessene Wahrnehmung und Förderung der sozialen Eingebundenheit von SuS relevant für erfolgreiche Lernprozesse im sozialen Netzwerk der Klasse. Die präzise Wahrnehmung individueller Peerbeziehungen ist dabei voraussetzend, um beispielsweise sozialer Exklusion vorzubeugen, Sitzplatzinterventionen vorzunehmen oder Kooperation zu etablieren.

Dieses Dissertationsvorhaben untersucht daher (I) wie gut Lehrpersonen die Peerbeziehungen innerhalb der Klasse kennen, (II) inwieweit Lernende davon profitieren und (III) ob sich die akkurate Wahrnehmung von Peerbeziehungen trainieren lässt.

Hierfür wurden zwei unabhängige Datensätze erhoben (N1=821 SuS; N2=452 SuS), in denen die Sympathiebeziehungen der Peers soziometrisch erfasst wurden. Klassenlehrkräfte wurden gebeten, diese unabhängig davon für jede/n Schüler/in zu replizieren.

Die Lehrpersonen konnten durchschnittlich 30% der berichteten Peerbeziehungen korrekt wiedergeben und waren genauer bei mehr Unterrichtsstunden pro Woche, kleineren Klassengrößen und wenn sie sich für prosoziale Peerbeziehungen verantwortlich fühlten (Harks & Hannover, 2017).

SuS mit Mobbingerfahrungen berichteten ein besseres Klassenklima und fühlten sich stärker sozial eingebunden, wenn die Klassenlehrkraft deren Peerbeziehungen genauer wiedergeben konnte.

Im Rahmen von k2teach wurde ein Begleitseminar zum Praxissemester entwickelt, das u.a. Peerbeziehungen und lernförderliche Interventionen thematisierte. Im Verlauf konnten die teilnehmenden Studierenden (N=20) die Genauigkeit ihrer Wahrnehmung von Peerbeziehungen auf 41% Übereinstimmung verbessern.

Konkrete Fragestellungen

  • Wie gut können Lehrpersonen individuelle Peerbeziehungen innerhalb der Klasse wiedergeben und mit welchen Merkmalen (der Klasse, der Lehrperson, der SuS) hängt die Genauigkeit dieser Wahrnehmung zusammen?
  • Profitieren Schülerinnen und Schüler hinsichtlich motivationaler Merkmale oder Leistung von der genaueren Wahrnehmung von Peerbeziehungen durch die Lehrperson?
  • Lässt sich die Genauigkeit der Wahrnehmung von Peerbeziehungen bei (angehenden) Lehrkräften trainieren?
Doktorand: Marvin Harks Arbeitsbereich: Schul- und Unterrichtsforschung Projekt: K2teach, Forschungskompetenzen für eine evidenzbasierte adaptive Unterrichtspraxis Erstbetreuerin: Prof. Dr. Bettina Hannover

Harks, M. & Hannover, B. (2017). Sympathiebeziehungen unter Peers im Klassenzimmer: Wie gut wissen Lehrpersonen Bescheid? Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(3), 425-448. DOI: 10.1007/s11618-017-0769-8

Lehr-Lern-Labore (LLL) haben bisher im MINT-Bereich zum Zwecke der naturwissenschaftlichen Interessensförderung bei Lernenden und für eine stärkere Praxisorientierung in der Lehrerkräftebildung Einsatz gefunden. Das English Lab stellt eine Adaption des ursprünglich naturwissenschaftlichen LLL-Konzeptes für die Ausbildung angehender Englischlehrkräfte dar (Rehfeldt, Seibert, Klempin, Mehrtens, & Nordmeier, 2016). Im English Lab erhalten Englischlehramtsstudierende im Bachelor die Möglichkeit zur Unterrichtserprobung und Reflexion unter unmittelbarer fachdidaktischer Theorieanbindung in einem komplexitätsreduzierten universitären Handlungsrahmen.

Zum einen wird das English Lab als Intervention zur Stärkung didaktischer Reflexionskompetenz von Englischlehramtsstudierenden verstanden. Daneben dient das Ausbildungsformat auch der gezielten Entwicklung englischdidaktischen Wissens.

Die Daten wurden gemäß Mixed-Method-Ansatzes (Kuckartz, 2014) in einem PRE-INTER-INTRA-POST-Design erhoben. Quantitativ wird mittels Fragebögen in PRE-INTER-POST erfasst, ob die Komplexitätsreduzierung der Praxiserfahrung im English Lab dem Einbruch der Studierendenselbstwirksamkeitserwartung entgegenwirken kann (Dicke et al., 2016). Qualitativ wird die didaktische Reflexionsfähigkeit der Studierenden mit offenen, schriftlichen Diskursvignetten (Rehm & Bölsterli, 2014) erfasst und inhaltsanalytisch ausgewertet (Kuckartz, 2016). Anschließend erfolgt die Vignettenzuordnung zu einem adaptierten, vierstufigen Reflexionsmodell (Abels, 2011).

Seit der Pilotierungsphase des English Labs im Sommersemester 2016 werden folgende Forschungsfragen bearbeitet:

  • Bleibt die Studierendenselbstwirksamkeitserwartung der Lab-Teilnehmenden nach komplexitätsreduzierter Praxiserfahrung stabil?
  • Führt die Lab-Teilnahme bei Englischlehramtsstudierenden (auch im Vergleich zu einer Kontrollgruppe) zu einem höheren Zuwachs didaktischer Reflexionstiefe und Reflexionsbreite im PRE-POST-Vergleich?
  • Nehmen Lab-Teilnehmende in quantitativ größerem Umfang als Kontrollgruppenteilnehmende in ihren didaktischen Reflexionen Bezug auf fachdidaktische Wissensbestände?
  • Besteht eine positive Korrelation zwischen erreichter Reflexionsstufe eines Studierenden (in EG/English Lab und KG) und dessen quantitativer Integration von fachdidaktischem Wissen?

Erste Ergebnisse kumulierter Daten aus Sommersemester 2016 bis 2017 verweisen darauf, dass die Lab-Teilnehmenden im PRE-POST-Vergleich einen höheren Zuwachs an Reflexionstiefe erzielten als Studierende des Kontrollgruppenseminars. Außerdem zeigte sich eine Stabilität der Studierendenselbstwirksamkeitserwartung nach komplexitätsreduzierter Praxiserfahrung im English Lab. Analysen zur Beantwortung der Forschungsfragen III und IV erfolgen aktuell.

Doktorandin: Christiane Klempin Arbeitsbereich: Didaktik des Englischen Teilprojekt: K2teach, Erprobung von Handlungsstrategien in Lehr-Lern-Laboren Erstbetreuerin: Prof. Dr. Michaela Sambanis

Literatur

Abels, S. (2011) . LehrerInnen als "Reflective Practitioner". Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Dicke, T., Holzberger, D., Kunina-Habenicht, O., Linninger, C., Schulze-Stocker, F., Seidel, T. et al. (2016). „Doppelter Praxisschock“ auf dem Weg ins Lehramt? Verlauf und potenzielle Einflussfaktoren emotionaler Erschöpfung während des Vorbereitungsdienstes und nach dem Berufseintritt. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 63, 244. https://doi.org/10.2378/peu2016.art20d

Kuckartz, U. (2014). MixedMethods: Methodologie, ForschungsdesignsundAnalyseverfahren. Wiesbaden: Springer VS.

Kuckartz, U. (2016). QualitativeInhaltsanalyse: Methoden, Praxis, Computerunterstützung (3., überarbeiteteAuflage.). Weinheim: Beltz Juventa.

Rehfeldt, D., Klempin, C., Seibert, D., Mehrtens, T. & Nordmeier, V. (eingereicht). Fächerübergreifende Wirkungen von Lehr-Lern-Labor-Seminaren: Adaption für die Fächergruppen Englisch, Geschichte und Sachunterricht. In S. Bernholt (Hrsg.), Implementation fachdidaktischer Innovation im Spiegel von Forschung und Praxis: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. Jahrestagung 2016. Kiel: IPN.

Rehm, M., & Bölsterli, K. (2014). Entwicklung von Unterrichtsvignetten. In D. Krüger, I. Parchmann & H. Schecker (Hrsg.), Methoden in der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung (S. 213–225). Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum.

70 % der Lehramtsstudierenden empfinden das Studium als zu theoretisch und 40 % von ihnen benennen explizit die fehlende Theorie-Praxis-Verknüpfung in der Lehre als Hauptkritikpunkt am Studium (vgl. Thiel & Blüthmann, 2009, 23–24). Die im Zuge des Projekts K2teach adaptierten Konzepte von Lehr-Lern-Labor-Seminaren (Dohrmann & Nordmeier, 2015; Rehfeldt, Klempin, Seibert, Mehrtens & Nordmeier, 2016) versprechen, diese geforderte Verknüpfung zu liefern, ohne dabei einseitig Praxis um ihrer selbst willen zu generieren (Hascher, 2011). Sie ermöglichen gleichzeitig eine theoriegebundene Reflexion (Baumert, 2007). Außerdem soll durch eine komplexitätsreduzierte Umgebung kein „Praxisschock“ bei den Studierenden ausgelöst werden.

Diese Eckpunkte werden teilprojektübergreifend mit einer Skala zur wahrgenommenen Relevanz der Lerninhalte (Prenzel & Drechsel, 1996) und der Lehrer*innenselbstwirksamkeit gemessen (Schmitz & Schwarzer, 1999). Darüber hinaus stellt sich für die Bachelorstudierenden des Fachs Geschichte im Teilprojekt die Frage, ob und wie sich die angehenden Lehrer*innen professionalisieren. Professionalisierung wird hier mit dem berufsbiographischen Konzept der „Entwicklungsaufgaben“ (Hericks, 2006) gefasst und meint eine individuelle, subjektive und vorläufige Bearbeitung bzw. Lösung dieser Entwicklungsaufgaben (Kunze & Hericks, 2002). Hierzu werden mit den Teilnehmenden nach Abschuss des Seminars Gruppeninterviews (N = 15) geführt, die mit einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden (Kuckartz, 2016), um die kollektive Meinung (Lamnek, 2005) der jeweiligen Realgruppe (Vogl, 2014) zu erfassen. Das Nebeneinander von qualitativen und quantitativen Daten ergibt ein Mixed Methods Design, das als parallel und komplementär bezeichnet wird (Kuckartz, 2014).

Konkrete Fragestellungen

  • Für wie praxisrelevant halten die Teilnehmenden die theoretischen Inhalte des LLLS Geschichte im Vergleich zum bisherigen Studium und zu einer rein theoretischen Parallelveranstaltung?
  • Kann ein „Praxisschock“ vermieden werden?
  • Werden die drei Entwicklungsaufgaben nach Hericks durch den Besuch der LLLS von den Studierenden bearbeitet?
Doktorand: Dr. David Seibert Arbeitsbereich: Didaktik der Geschichte Teilprojekt: K2teach, Erprobung von Handlungsstrategien in Lehr-Lern-Laboren Erstbetreuer: Prof. Dr. Martin Lücke

Literatur

Baumert, J., Beck, E., Beck, K., Glage, L., Götz, M., Freisel, L. et al. (2007). Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Nordrhein-Westfalen. Empfehlungen der Expertenkommission zur Ersten Phase. Düsseldorf: MIWFT.

Dohrmann, R. & Nordmeier, V. (2015). Schülerlabore als Lehr-Lern-Labore (LLL): Ein Projekt zur forschungsorientierten Verknüpfung von Theorie und Praxis in der MINT-Lehrerbildung. PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung, 0(0). Verfügbar unter http://phydid.physik.fu-berlin.de/index.php/phydid-b/article/view/658

Hascher, T. (2011). Vom „Mythos Praktikum“. … und der Gefahr verpasster Lerngelegenheiten. Journal für Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 3, 8– 16.

Hericks, U. (2006). Professionalisierung als Entwicklungsaufgabe. Rekonstruktionen zur Berufseingangsphase von Lehrerinnen und Lehrern. Wiesbaden: Springer VS.

Kuckartz, U. (2014). Mixed Methods: Methodologie, Forschungsdesigns und Analyseverfahren. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kuckartz, U. (2016). Qualitative Inhaltsanalyse: Methoden, Praxis, Computerunterstützung (3., überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz Juventa.

Kunze, I. & Hericks, U. (2002). Entwicklungsaufgaben von Lehramtsstudierenden, Referendaren und Berufseinsteigern. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 5(3), 401-416.

Lamnek, S. (2005). Gruppendiskussion: Theorie und Praxis (2., überarb. und erw. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Prenzel, M. & Drechsel, B. (1996). Ein Jahr kaufmännische Erstausbildung: Veränderungen in Lernmotivation und Interesse. Unterrichtswissenschaft, 24(3), 217–234.

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