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Anmeldeschluss: 30. November 2025

Anmeldeschluss: 30. November 2025

Jugend forscht – jetzt auch in Berlin-Dahlem

Die Freie Universität Berlin ist zum ersten Mal Gastgeber für einen Jugend forscht-Regionalwettbewerb. Am 19. und 20. Februar 2026 präsentieren Schüler*innen, Auszubildende und Studierende mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ihre Forschungsprojekte auf dem Campus. Die Regionalsieger*innen der fünf Berliner Regionalwettbewerbe qualifizieren sich für den Berliner Landeswettbewerb. Wer dort gewinnt, geht weiter zum Bundesfinale.

Wir freuen uns schon auf eure Einreichungen und Projekte!

Bis zum 30. November 2025 könnt ihr eure Projektideen auf der „Jugend forscht“-Webseite online anmelden: anmeldung.jugend-forscht.de

Termine

Noori-Fleur und die Gele

Glückwunsch! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior in der Kategorie Chemie

Glückwunsch! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior in der Kategorie Chemie
Bildquelle: privat

Noori-Fleur Bodammer von der Moser Schule hat untersucht, ob verschiedene Formen von Gelen für Birnen geeignet sind, um diese länger haltbar zu machen. Dafür konnte sie ein Labor an der Freien Universität Berlin nutzen. Forschende der Arbeitsgruppe für Organische Chemie von Prof. Dr. Rainer Haag haben sie bei ihrem Projekt unterstützt. Noori-Fleur hat 150 Euro Preisgeld gewonnen – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e. V.

Jonathan und die Korkenrakete

Yay! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior in der Kategorie Physik

Yay! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior in der Kategorie Physik
Bildquelle: Marion Kuka

Jonathan Büssow vom Gymnasium Steglitz bringt eine Flaschenrakete mit eine Gemisch aus Backpulver und Essig zum Fliegen. Mit einer PET-Flasche führte er mehrere Versuchsreihen durch, um seine Rakete zu verbessern. Jonathan gewann ein Preisgeld von 150 Euro – gestiftet von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Zusätzlich erhielt er den Sonderpreis Die Kraft des Wassers von der Josef Wund Stiftung, ebenfalls mit 150 Euro dotiert. Auf der Langen Nacht der Wissenschaften stellt er seine Ergebnisse an der Freien Universität vor.

Ava und Gesa binden das Virus

Ava und Gesa belegten 2024 den zweiten Platz im Berliner Landeswettbewerb.

Ava und Gesa belegten 2024 den zweiten Platz im Berliner Landeswettbewerb.
Bildquelle: privat

Können Hydrogele Viren bekämpfen? Ava und Gesa vom Schiller-Gymnasium untersuchten diese Frage mit Unterstützung von Dr. Boonya Thongrom aus dem Team von Chemieprofessor Rainer Haag. Sie ersetzten das positiv geladene Spike-Protein eines Virus durch einen positiv geladenen Farbstoff. So konnten sie beobachten, wie sich die Bindungsfähigkeit in Hydrogelnetzwerken mit unterschiedlicher Porengröße und negativer Ladungsdichte verhält. Die Virusbindung erfolgt durch elektrostatische Wechselwirkungen. Damit belegten Ava und Gesa 2024 den 1. Platz im regionalen Chemie-Wettbewerb und den 2. Platz im Landeswettbewerb.

Melanie Cyrach

Melanie Cyrach
Bildquelle: Canva

Leiterin des Regionalwettbewerbs Berlin Dahlem

Dr. Thorsten Grospietsch

Dr. Thorsten Grospietsch
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Veranstaltungskoordinator an der FU Berlin

Dr. Allison Berger

Dr. Allison Berger
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Du suchst Untersützung für dein Projekt in der Chemie?

Dr. Falk Ebert

Dr. Falk Ebert
Bildquelle: privat

Du suchst Unterstützung für dein Projekt in der Physik?

E-Mail: physlab@physik.fu-berlin.de

Der Berliner Südwesten: Klar, dass Jugend hier forscht.

Seit über 100 Jahren wird im Berliner Südwesten geforscht, entdeckt und entwickelt. Der Stadtteil Dahlem ist besonders bekannt: Hier wurde ein „deutsches Oxford“ geschaffen – ein besonderer Ort für Forschung und Bildung.

Berühmte Wissenschaftler*innen wie Albert Einstein, Max Planck, Lise Meitner oder Otto Hahn haben in Dahlem gelebt und gearbeitet. Auch heute gibt es dort neben der Freien Universität Berlin noch viele bekannte Forschungseinrichtungen, zum Beispiel die Max-Planck-Institute, das Helmholtz-Zentrum Berlin oder die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung.

Die Freie Universität Berlin ist eine von Deutschlands besten Unis und hat über 33.000 Studierende. An den Fachbereichen Physik, Geowissenschaften, Mathematik und Informatik sowie Biologie, Chemie, Pharmazie findet Spitzenforschung statt, zum Beispiel an Algorithmen, Quantencomputern und Klimamodellen, an neuen, umweltfreundlichen chemischen und biologischen Prozessen und zum Recycling von Rohstoffen.

Der Hahn-Meitner-Bau in der Thielallee 53 gehört heute zum Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität.

Der Hahn-Meitner-Bau in der Thielallee 53 gehört heute zum Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher