Das Berufungs- und Karrieresystem der FU Berlin ist ein Kernelement der institutionellen Strategie zur Sicherung einer Spitzenposition im Wettbewerb um die besten Köpfe. „FUTURE Track – das Tenure-Track-Programm der Freien Universität Berlin“ stellt eine konsequente Weiterentwicklung dieser Strategie dar. Das Karrierewegemodell der FU Berlin wurde systematisch ausgebaut und um einen zusätzlichen Karriereweg ergänzt: die Tenure-Track-Professur, mit der gezielt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angesprochen werden, die sich in einer frühen Karrierephase befinden.
Tenure Track ist die verbindliche Zusage für eine Berufung auf eine unbefristete Professur (ohne erneute Stellenausschreibung und erneutes Auswahlverfahren) unter der Voraussetzung, dass die bei der zunächst befristeten Besetzung der Tenure-Track-Professur vereinbarten Leistungen erbracht worden sind und neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren nach dem Berliner Hochschulgesetz erfüllt sind. Alle Tenure-Track-Professuren werden öffentlich ausgeschrieben.
Im One-on-One-Mentoring tauschen Sie sich vertraulich mit einer erfahrenen Professor*in aus Ihrer Fachkultur zu Fragen der Karriereentwicklung aus. Der Austausch ist wechselseitig gewinnbringend und nutzt die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungsstände verschiedener Karrierephasen.
Die begleitende Person kann einer anderen Hochschule angehören. Diese externe Perspektive erleichtert es, umfeldbezogene Herausforderungen offen zu reflektieren, und eröffnet zusätzliche Netzwerk- und Kontaktmöglichkeiten. Eine Beteiligung der begleitenden Person an der späteren Tenure-Evaluierung ist ausgeschlossen.
Zu Beginn werden Ziele, Formate und Turnus des Mentorings verbindlich geklärt. Eine klare Struktur erhöht die Effizienz und erleichtert eine zeitlich gut überschaubare Zusammenarbeit. Das Mentoring kann die gesamte Tenure-Track-Phase begleiten; die Intensität lässt sich flexibel an Karrierephasen oder Evaluationszeitpunkte anpassen.
Alternativ: Peer Mentoring (Berlin University Alliance)
Das Peer-Mentoring-Programm vernetzt rund 100 Tenure-Track-Professor*innen am Wissenschaftsstandort Berlin. Im Mittelpunkt stehen der Austausch zu fach- und einrichtungsübergreifenden Herausforderungen dieser Karrierephase sowie die kollegiale Beratung auf Augenhöhe.
In den Peer-Mentoring-Gruppen unterstützen sich jeweils vier bis sechs Tenure-Track-Professor*innen regelmäßig in einem kleinen, vertraulichen Kreis. Turnus, Format und Arbeitsmodus werden von den Gruppen eigenständig festgelegt. Weitere Informationen: https://www.berlin-university-alliance.de/bla/profs/junior/ttp-peer-mentoring/index.html
Zu Auswahl, Ausgestaltung und Kombination der Angebote sowie bei der Suche nach einer geeigneten Mentoring-Person berät und unterstützt sie Dr. Julia Härder
Das Präsidium hat zu seiner Beratung einen ständigen fachbereichsübergreifenden zentralen Beirat für Tenure-Evaluierungsverfahren – das Tenure Board – eingesetzt.
Aufgabe des Tenure Boards ist es, die Tenure-Evaluierungsverfahren an der Freien Universität Berlin zu prüfen, um einheitliche Bewertungsstandards unter Berücksichtigung der jeweiligen Fach- und Fachbereichskulturen sowie Transparenz und Verfahrenssicherheit zu gewährleisten.
Sitzungen des Tenure Boards finden mindestens ein Mal im Semester statt. Die Amtszeit der stimmberechtigten Mitglieder beträgt vier Jahre.
Univ.-Prof. Dr. Susanne Klengel (Hochschullehrer*in Geisteswissenschaften)
Univ.-Prof. Dr. Heike Krieger (Hochschullehrer*in Sozialwissenschaften)
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Wolber (Hochschullehrer*in Naturwissenschaften)
Univ.-Prof. Dr. Uwe Rösler (Hochschullehrer*in Veterinärmedizin und Lebenswissenschaften)
Prof. Dr. Christian Schwarzenegger (Hochschullehrer*in einer Hochschule im Ausland)
Dr. Peter Witte (Akademische*r Mitarbeiter*in)
Melanie Geuter (Studierende*r)
Carolin Hehn (Mitarbeiter*in aus Technik, Service und Verwaltung)
Univ.-Prof. Dr. Georg Bertram (Vorsitzende*r)
Dr. Corinna Tomberger / Katharina Schmidt (Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte)
André Lefeber (Schwerbehindertenvertretung)