Stipendienvergabefeier 2019/20

An der Freien Universität Berlin werden in diesem Jahr 116 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit dem Deutschlandstipendium gefördert.

05.02.2020

Talk zum Thema Vielfalt in der Förderung: v.l.n.r.: Vizepräsident Hauke Heekeren, Bianca Städter, Habib Bader, France-Audrey Magro

Talk zum Thema Vielfalt in der Förderung: v.l.n.r.: Vizepräsident Hauke Heekeren, Bianca Städter, Habib Bader, France-Audrey Magro
Bildquelle: Patricia Kalisch

Seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2011 hat sich die Anzahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten an der Freien Universität nahezu vervierfacht. Möglich wäre das nicht ohne die wachsende Zahl der Stifterinnen und Stifter, die an diesem Abend an die Hochschule gekommen sind, um den von ihnen geförderten Stipendiaten persönlich ihre Urkunde zu überreichen. Dabei lautet der Leitspruch des Deutschlandstipendiums an der Freien Universität: Gemeinsam für Vielfalt.

Was das bedeutet, erläutert Professor Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, in seiner Festrede: „Vielfalt steht für Freiraum für die persönliche Entwicklung.“ Das Stipendienprogramm gebe der Vielfalt eine Basis, es sei ein großartiges Beispiel für eine öffentlich-private Partnerschaft. „Die Stifterinnen und Stifter bewegen hier wirklich etwas. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Als Besonderheit an der Freien Universität beinhaltet das Deutschlandstipendium nicht nur eine monatliche Zuwendung von 300 Euro, die halb vom Staat, halb vom Stifter getragen wird, sondern auch eine ideelle Förderung. Neben Workshops und einem weiten Netzwerk zählt dazu ein Mentoring-Programm, in dem jeweils eine Mentorin oder ein Mentor einen „Mentee“ über den jeweiligen Förderzeitraum unterstützt.

Ausgewählt werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur nach ihrer Leistung in Schule oder Studium. „Auch biografische Hürden genommen zu haben, kann eine Leistung sein“, erklärte Ziegler. „So können große Leistungen noch mehr strahlen.“ Wer seinen Studienwunsch mit Kind oder einer chronischen Krankheit umsetzt, wer sich außerordentlich sozial engagiert oder einen Migrationshintergrund hat, hat eine Chance, gefördert zu werden. Die ausgelobte Vielfalt spiegelt sich auch in den Zahlen wider: So haben beispielsweise 42 Prozent der Geförderten einen Migrationshintergrund, 40 Prozent sind die Ersten in ihrer Familie, die studieren.

Den gesamten Text von Johanna Keck finden Sie auf campus.leben: https://www.fu-berlin.de/campusleben/campus/2020/200205-deutschlandstipendium/index.html

Bildquelle: Patricia Kalisch