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Die Freie Universität Berlin stellt Präsenzveranstaltungen ein / Umstellung auf Digitale Formate / Sonderregelung für Prüfungen

News vom 13.03.2020

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, hat nach weiteren Beratungen der COVID-19 Taskforce unter Leitung des Staatssekretärs Steffen Krach am heutigen Freitag, 13. März, weitere Maßnahmen mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und des Studierendenwerks in Berlin unter Einbezug von Gesundheitsexperten der Charité-Universitätsmedizin Berlin beschlossen. 

Folgende Maßnahmen wurden für die elf staatlichen Hochschulen des Landes, die Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin vereinbart. Diese werden auch den privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin zur Umsetzung empfohlen.  

Es ist Folgendes bis auf Weiteres von den Einrichtungen zu beachten: 

Alle Präsenzveranstaltungen werden eingestellt. Die Freie Universität trägt Sorge dafür, dass Online- Formate und andere kreative Möglichkeiten geschaffen werden, um den Lehrbetrieb in dem erforderlichen Maße an den eigenen Einrichtungen aufrecht zu erhalten, soweit dies im Einklang mit den übrigen Maßnahmen steht. 

Um Prüfungstermine in begründeten Einzelfällen zu gewährleisten, werden die Empfehlungen der Charité – Universitätsmedizin zur Durchführung von Prüfungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie eigenverantwortlich durch die jeweilige Einrichtung eingehalten. 

Die Bibliotheken der wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes Berlin stellen den Publikumsverkehr (Gäste oder Studierende) vollständig ein. Dort, wo es möglich ist, wird ein Onlinedienst angeboten. Leihfristen werden ausgesetzt. Mahngebühren werden in dieser Zeit nicht erhoben. 

Die Mensen und Museen der Wissenschaftseinrichtungen werden geschlossen, der Hochschulsport wird eingestellt. Die Innenbereiche des Botanischen Gartens werden geschlossen, die Parkanlage bleibt offen. 

Der Verwaltungsbetrieb wird vorerst aufrechterhalten. Im erforderlichen Maß kann jedoch von Möglichkeiten wie Homeoffice, Telearbeit oder anderen Maßnahmen Gebrauch gemacht werden, auch über bestehende Dienstvereinbarungen hinaus. Darüber hinaus werden an allen Einrichtungen Vorkehrungen für das Aufrechterhalten eines Minimalbetriebes getroffen. Auf Arbeiten in Großraumbüros ist zu verzichten. Der Forschungsbetrieb kann im Einklang mit den hier angeordneten und empfohlenen Maßnahmen in begründeten Einzelfällen fortgeführt werden, nach Ermessen der jeweiligen Einrichtung. 

Die wissenschaftlichen Einrichtungensind angehalten, sämtliche Dienstreisen unabhängig von ihrem Anlass oder Reiseziel im Inland oder im Ausland nicht zu genehmigen und etwaige Genehmigungen zurückzunehmen. Gleiches gilt für Studienauslandsaufenthalte und Forschungsauslandsaufenthalte, die noch nicht angetreten wurden im Rahmen der Programme der jeweiligen Hochschulen.

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