Oliver Krzywanek: Die Entstehung der Berliner Kanalisation

Die Entstehung der Berliner Kanalisation

Ein Kraftakt

von Oliver Krzywanek

Vor mehr als einem Jahrhundert stank es in Berlin zum Himmel. Die Kloake schwamm zusammen mit dem Regenwasser durch die Rinnsteine der Stadt und sorgte neben dem üblen Gestank für katastrophale hygienische Verhältnisse. Erst der Einsatz von Hygieneexperten wie des Berliner Arztes Rudolf Virchow oder des Architekten James Hobrecht sorgte für die Einführung eines Abwassersystems, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einer wesentlichen Verbesserung der hygienischen Umstände führte und die Sterbe- und Krankheitsrate senkte. Die systematische Einführung der Kanalisation kam einer Revolution – ähnlich der Erfindung der Dampfmaschine – gleich: Ein Drittel der Stadtkasse wendeten die verantwortlichen Politiker für das zukunftsträchtige Projekt auf.

Nach Berlin im späten Mittelalter zu reisen, war kein Vergnügen. Denn es stank erbärmlich. „Die Häuser (standen) fast sämtlich einzeln; zwischen ihnen zogen sich Gänge hin, aus denen oft ein unmöglicher Geruch herausströmte, denn man benutzte diese Zwischenräume für Kloaken. Die Strassen waren nur zum Theil gepflastert, sie wurden von den Bürgern ohne Scheu zur Aufsammlung des Düngers benutzt, große Misthaufen türmten sich zur Seite der Hausthür auf, denn die meisten Bürger waren zu dieser Zeit Ackerwirthe und Viehhalter. Auf dem Markt und den Kirchplätzen wurden Kehricht und anderer Unrath in so großen Haufen geschüttet, dass es oft gefährlich war, diese Plätze zu passieren“, schrieb der Jurist Adolph Streckfuss 1886 über das Berlin des 14. Jahrhunderts, dem der Ekel beim Schreiben noch anzumerken ist. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich an der hygienischen Situation in Berlin wenig. Wie in den meisten deutschen Großstädten herrschte auch in der preußischen Hauptstadt der hygienische Ausnahmezustand. Doch die Zuwanderung aus der Provinz in die Metropole ließ die hygienische Situation der Bevölkerung dramatisch werden. Wer Arbeit in einem der neu entstandenen Industriebetriebe suchte, zog in die Hauptstadt, so dass die Einwohnerzahl Berlins 1871 nur wenig unter einer Million Menschen lag. Zunächst konnte der erhöhte Wasserbedarf noch durch die rund 5.600 Brunnen gedeckt werden. Der Anstieg der Bevölkerung und die Wohndichte machten jedoch bald die Einführung einer zentralen Wasserversorgung nötig. Der dadurch vereinfachte Zugang zu frischem Trinkwasser bedeutete, dass auch die Abwassermenge stieg und sich die hygienischen Missstände drastisch verschärften.

Die Entsorgung des verschmutzten Wassers hatte sich bis dato einfach gestaltet: Zwischen den Straßenrändern und Bürgersteigen befanden sich bis zu einem Meter breite und einem Meter tiefe Rinnsteine, durch die das häusliche und gewerbliche Abwasser sowie das Regenwasser aus der Stadt heraus transportiert wurden. Für die festen Abfallstoffe und Fäkalien waren in den Hinterhöfen Abtritte eingerichtet, die regelmäßig abgeschöpft und deren Inhalt fortgeschafft werden musste. Kleinere Kanäle, die mit Bohlen abgedeckt waren und quer über die Bürgersteige führten, leiteten das häusliche Abwasser direkt in die Rinnsteine.

Aus Fallrohren an den Häuserwänden floss das Regenwasser von den Dächern über die Bürgersteige in die Rinnsteine, was in den Wintermonaten aufgrund von Glätte eine beträchtliche Gefahr für die Fußgänger darstellte.


Die Rinnsteine Berlins waren im Winter gefroren und damit eine Gefahr für Fußgänger (Heinrich Zille, 1902)
Abbildung: Heinrich-Zille-Museum

Auch hielten sich nur wenige Berliner an ein 1842 erlassenes Verbot. Viele Hausbewohner versuchten nachts das lästige Abschöpfen der Gruben zu umgehen, indem sie die Nachteimer entweder in die Rinnsteine entleerten oder den Müll einfach in die Spree kippten. Bei starkem Regen überfluteten die Straßen mit Abwasser aus den Rinnsteinen und in der ganzen Stadt breitete sich ein Gestank von Fäulnis aus. Ratten huschten durch die Straßen und ernährten sich von den Abfällen; Ungeziefer gediehen. Hinzu kam die Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers, da die Rinnsteine und Gassen mangelhaft gepflastert waren und so das Schmutzwasser leicht versickern konnte. Diesen Missstand hatte bereits 1796 der Mediziner Ludwig Formey beschrieben: „Das Wasser der Spree ist ein weiches, süßes und helles Wasser, das zum Trinken und Kochen der Speisen zwar selten gebraucht wird, woraus aber unsere häufig genossenen Biere gebrauet werden. Es ist daher ein in jeder Rücksicht unverantwortlicher und höchst schädlicher Missbrauch, dass die Nachteimer in die Spree ausgegossen werden, wodurch nicht allein in der Nachbarschaft des Flusses, sondern über einen großen Teil der Stadt ein ebenso unangenehmer als der Gesundheit nachtheiliger Geruch verbreitet wird … Hier häuft er sich an (der Unrath), und erfüllt die Luft mit schädlichen Dünsten, die zur Ausbreitung verschiedener Krankheiten, zumal der Ruhr, viel beitragen.“

Unreines Trinkwasser aber begünstigte den Ausbruch von Seuchen wie Cholera und Typhus, folgerte der berühmte Berliner Arzt und Sozialpolitiker Rudolf Virchow, der seit 1856 das neu gegründete Pathologische Institut der Berliner Charité leitete. Als Gesundheitspolitiker hatte sich der 1821 in Pommern geborene Virchow früh einen Namen gemacht: Im Revolutionsjahr 1848 hatte Virchow im Auftrag der Regierung die Ursachen der Typhusepidemie in Oberschlesien untersucht und die „volle und uneingeschränkte Demokratie“ gefordert, ohne die es auf Dauer keine Volksgesundheit gäbe. 1852 hatte Virchow den gesundheitlichen Zustand der Bevölkerung der Elendsquartiere im Spessart analysiert. Als Mitglied der Berliner Stadtverordnung setzte sich Virchow seit 1859 für den Bau von Krankenhäusern und für die Erhebung von Gesundheitsdaten ein. Auch in der Diskussion um die hygienischen Missstände durch Abwasser spielte der Mitbegründer der liberalen Deutschen Freiheitspartei eine führende Rolle. Er legte besonderes Augenmerk auf den Zusammenhang von unreinem Trinkwasser und der Zahl der an Seuchen wie Cholera und Typhus Gestorbenen.

Die Auswertung der genauen Todesursachen unterstrich die dringende Notwendigkeit, für eine bessere Stadthygiene zu sorgen. Der Vergleich der Zeiträume vor und nach 1860 zeigt einen deutlichen Anstieg der Sterbefälle mit Infektionskrankheiten als Todesursache und bestärkte Virchow in seiner Forderung nach einer Institutionalisierung der Stadthygiene in Berlin: „In jedem dieser Fälle handelt es sich um vermeidliche Verhältnisse, also um Aufgaben der öffentlichen Gesundheitspflege,“ schrieb Rudolf Virchow 1873. Eine durch die Einführung eines Kanalisationssystems verbesserte Trinkwasserqualität müsse sich langfristig auch positiv auf die Zahl der Cholera- und Typhusinfektionen auswirken, folgerte Virchow. Der Blick nach England bestätigte diesen Zusammenhang. Zum Vergleich zog der Pathologe die Stadt Croydon heran, in der bereits ein Kanalisationssystem gebaut worden war. Der Anteil der an Fieber Verstorbenen sank nach dem Bau der Kanalisation von 7,5 auf 3,1 Prozent. Die Abbildung unten bestätigt diese Analyse. Sie stammt aus dem Jahr 1928 und zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Typhus-Toten und dem Grad der Kanalisierung in Berlin.

Die niedrigere Sterberate ist dabei nicht alleine auf die Kanalisierung Berlins zurückzuführen. Gleichzeitig setzte bei der Bevölkerung im Kaiserreich auch ein neues Hygienebewusstsein ein. Vor allem staatliche Institutionen waren bemüht, die Volksseuchen einzudämmen. Außerdem wurden in der Bismarck-Ära zahlreiche Gesetze zum Schutz der Arbeiter erlassen (beispielsweise das „Gesetz, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter“ vom 15. Juni 1883 oder das „Gesetz betreffend die Invaliditäts- und Alterssicherung“ vom 22. Juni 1889 und die damit verbundene Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung). Auch unter Medizinern wuchs das Bewusstsein, die hygienischen Missstände bekämpfen zu müssen. So fehlte es nicht an Vorschlägen und Entwürfen für den Umgang mit Abwasser und Fäkalstoffen. Die meisten Überlegungen kamen jedoch nicht zur Umsetzung. Einige scheiterten an der Nichtfinanzierbarkeit. Außerdem bildete beispielsweise die Berufsgruppe der Abfuhrunternehmer eine starke Lobby gegen ein fortschrittlicheres Entwässerungssystem.

1860/61 legte Baumeister Salomon Wiebe dem Berliner Magistrat einen entscheidenden Entwurf für die Planung eines Kanalisationsnetzes vor. Der studierte Mathematiker und Physiker Wiebe hatte sich bislang beim Ausbau des Eisenbahnnetzes vom Rhein bis nach Ostpreußen einen Namen gemacht. Die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit sah Wiebe in den damaligen Abtrittsgruben, die selten geleert wurden und wenn, dann in hygienisch höchst bedenklicher Art und Weise. Er forderte deshalb, die Abtritte durch einen flächendeckenden Einbau von Wasserklosetts zu ersetzen, wie er sie bei seinen Studienreisen durch England und Frankreich kennen gelernt hatte. Um die Entsorgung von Fäkalien über die städtischen Straßen zu vermeiden, schlug Wiebe vor, ein ganzheitliches Abzugsystem einzurichten, das aus Sammelrohrleitungen im Inneren der Häuser und auf den Höfen bestand. Über dieses System sollte der Inhalt der WC´s sowie die im Haushalt anfallenden Abwässer tief unter den Straßen aus der Stadt herausgeführt. Wiebe hoffte das neu anzulegende Kanalisationssystem mit Hilfe öffentlicher Wasserläufe bei Bedarf spülen zu können.

Nur so konnte die Verschlammung und Fäulnis in Zeiten geringer Abwasserpegel vermieden werden. Die von der Spree und ihren Nebenarmen wegführenden Kanäle sollten als Zubringer für Spülwasser dienen. Wiebe plante, die Nebenarme in Hauptkanäle parallel zu den öffentlichen Gewässern fließen zu lassen. Die enormen Wassermengen – sie enthielten auch das Regenwasser – sollten in einen großen Behälter gesammelt werden, der tiefer als der natürliche Pegel der Spree lag. Mit Hilfe einer Pumpstation sollten die Wassermassen emporgehoben werden, um sie anschließend über einen breiten Auslasskanal unterhalb von Charlottenburg – das damals noch nicht zu Berlin gehörte – in die Spree einzuleiten.


Früher wurde Unrat direkt in die Spree gekippt
Foto: Wannenmacher

Die Berliner Bevölkerung stand dem Projekt zunächst ablehnend gegenüber. Die Zahl der Hausanschlüsse mit Wasserversorgung stieg nur langsam an. Schließlich verwarfen auch die Berliner Behörden Wiebes Plan und beauftragten den Baurat James Friedrich Hobrecht auf einem eigens gepachteten Gelände, Feldversuche zur Verrieselung anzustellen. Mit diesen Versuchen gelang Hobrecht der Durchbruch: 1869 ernannte der Berliner Magistrat den Baurat zum Chefingenieur der Berliner Kanalisation, eine Aufgabe, die er 28 Jahre betreute. Zwei Jahre später legte Hobrecht unaufgefordert ein „generelles Project für die Canalisation Berlins“ vor. Auch Hobrecht übernahm die Idee der Mischkanalisation, die vor allem im Hinblick auf die steigende Wohndichte praktikabel war. In einem entscheidenden Punkt unterschied sich Hobrechts Plan allerdings von dem Wiebes: Der Baurat verwarf die Idee, die Abwässer außerhalb der Stadt in die Spree zu leiten. Damit hätte sich das Problem der Verunreinigung nur verlagert. Stattdessen forderte Hobrecht ein System von Rieselfeldern anzulegen, die die Abwässer der Stadt aufnehmen sollten. Die im Abwasser vorhandenen Dungstoffe konnten anschließend durch eine Feldberieselung verwertet werden. Bei diesem Verfahren sollte das Kanalwasser nach einer mechanischen Grobreinigung durch Druckrohrleitungen direkt auf die Felder gebracht werden. Dort angelangt, sollten Sedimentgestein und Pflanzen die Schmutz- und Dungstoffe herausfiltern und die im Erdreich befindlichen Mikroorganismen das Abwasser biologisch reinigen, so dass es sauber ins Grundwasser versickern kann.

Außerdem schlug Hobrecht in seinem Gutachten die Einrichtung mehrerer autarker Kanalnetze vor, die so genannten Radialsysteme. Zwölf dieser kreisförmig konzipierten Systeme – jeweils mit einem eigenen Pumpwerk ausgestattet – sollten über das Stadtgebiet verteilt installiert werden. Diese Radialsysteme waren nach Flussläufen und Schifffahrtskanälen ausgerichtet und nahmen Rücksicht auf die unterschiedlichen Höhenverhältnisse.

Da die Teilsysteme voneinander unabhängig waren, konnten sie nacheinander gebaut werden: Je nach Verfügbarkeit von Arbeit, Kapital und Boden. So wurde beispielsweise das Radialsystem XI im nordöstlichen Teil des Prenzlauer Bergs erst 1908 in Betrieb genommen, als dort die Wohndichte und Wirtschaftslage dies sinnvoll erscheinen ließen. Die von autarken Kanalisationsnetzen ausgehende Kostenersparnis sprach ebenfalls für Hobrechts Entwurf. Nach langen politischen Auseinandersetzungen bildete die Stadt Berlin 1873 eine Baukommission, die von Virchow und Hobrecht geleitet wurde. Im gleichen Jahr begann der Ausbau der Kanalisation Berlins nach Hobrechts Plan mit dem Bau des Radialsystems III. Gleichzeitig kaufte die Stadt Berlin die Güter Osdorf und Friederickenhof. Damit stand genügend Fläche für die Abwässer zur Verfügung. Bereits an Neujahr 1878 wurde das erste Radialsystem mit 2.415 angeschlossenen Grundstücken und eine Fläche von rund 390 Hektar in Betrieb genommen. Innerhalb weniger Jahre gelang der Baukommission eine hygienische Revolution, die mit anderen technischen Innovationen der damaligen Zeit, wie der Erfindung der Dampfmaschine, zu vergleichen ist, da sie das Leben der Menschen nachhaltig veränderte: Bereits 1881 war die gesamte Berliner Innenstadt mit knapp 10.000 Hausanschlüssen kanalisiert. Auf Grund des großen Erfolgs hielt die Kanalisation Einzug in die Berliner Vororte. So beschlossen beispielsweise 1907 die Lankwitzer und Marienfelder Gemeindevertretungen den Bau einer Schwemmkanalisation, die innerhalb eines Jahres gebaut war. Für die Bereitstellung der erforderlichen Rieselfläche konnte man den Ort Diedersdorf gewinnen. Insgesamt waren bis zur Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 rund 32.000 Grundstücke an ein Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von 1.167 Kilometern angeschlossen. Durch das Abwasser änderte sich die Bodenqualität entscheidend, denn mit dem Abwasser schwemmten gleichzeitig „natürliche“ Dünger auf die Felder, so dass sich die Rieselfelder zu Gemüse- und Obstanbauflächen wandelten. Gleichzeitig wies die Überdüngung der Flächen auf die künftige Gefahr der Rieselfelder hin. Schon 1887 sprach die Bevölkerung von „mephistischen Dünsten“.


Dank der Kanalisation ist Wasser aus dem Brunnen genießbar
Foto: Landesarchiv Berlin

Der Bau des Berliner Kanalisationsnetzes, verbunden mit den dazugehörigen Pumpwerken und Rieselfeldern, war ein finanzieller Kraftakt. Hobrecht hatte seinen Entwurf genau kalkuliert. Die tatsächlich angefallenen Investitionen für den Bau der Kanäle, Pumpwerke, Druckrohrleitungen und den Erwerb der Rieselfelder sind in der Abbildung unten aufgeführt. Bis 1890 waren allein für Bau und Grunderwerb rund 68 Millionen Mark an Kosten aufgelaufen. Um die Größenordnung besser beurteilen zu können, empfiehlt sich ein Vergleich des kommunalen Investitionsvolumens für Berlin im Verhältnis zur Einnahmenseite. Zur besseren Vergleichbarkeit der Zahlen sind in Klammern die jeweils in Mark umgerechneten Beträge angegeben.

Der Etat der Stadtkasse Berlins von 1871 weist Steuereinnahmen in Höhe von rund 4,6 Millionen Talern (13,71 Millionen Mark) aus, 1872 betrugen die veranschlagten Einnahmen rund 5,1 Millionen Taler (15,31 Millionen Mark). Anhand des Steueraufkommens der Stadt wird die Dimension des Hobrecht’schen Entwässerungssystems deutlich: In der Zeit von 1873 bis 1890 (Kernzeit des Kanalisationsbaus) fielen 87,2 Millionen Mark an einmaligen Kosten an. Unterstellt man einen kontinuierlichen Fluss der Investitionen und lässt die Inflation unberücksichtigt, so erhält man eine jährliche Investitionssumme von rund 4,8 Millionen Mark. Das macht ein Drittel der Steuereinnahmen der Stadtkasse aus. Gleichzeitig handelte es sich bei dem Bau der Kanalisation um eine öffentliche Infrastrukturinvestition und damit nach dem Ökonomen John Keynes um eine expansive Fiskalpolitik mit positiven Beschäftigungseffekten. Und das mit weltweiter Wirkung: Fast alle großen deutschen Städte übernahmen das Berliner System der Kanalisation, auch in Moskau, Kairo, Alexandria und Tokio wurde es eingeführt.