Interdisziplinäre Forschung

Mehrere Exzellenzcluster und Graduiertenschulen sind im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder im Jahr 2007 ausgezeichnet worden.
Mehrere Exzellenzcluster und Graduiertenschulen sind im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder im Jahr 2007 ausgezeichnet worden. Quelle: Clemens Langner

Forschungsprofil der Freien Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin steht seit ihrer Gründung für Weltoffenheit sowie Grenzen überwindende Forschung und Lehre in sozialer Verantwortung. Neben ihrer bedeutenden regionalen und nationalen Rolle zeigt sie sich auch global verpflichtet: Forschungsschwerpunkte, die sich Themen wie Biodiversität, Wasser- und Energieversorgung der Zukunft, Zentraler Klimawandel oder Hochleistungstechnologien widmen, spielen eine große Rolle an der Freien Universität.

Die Forschung an der Freien Universität zeichnet sich durch disziplinäre und interdisziplinäre Exzellenz, die Vielfalt ihrer wissenschaftlichen Netzwerke sowie durch international sichtbare und wettbewerbsfähige Schwerpunkte aus. Auch die qualifizierte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört zu den zentralen Aufgaben der Freien Universität.

Besondere Forschungsprofile haben sich in der Kooperation von Sprach-, Kunst-, Sozialwissenschaften und empirischer Psychologie (im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“), im Zusammenwirken von Archäologie, Altertumswissenschaften und Geowissenschaften (im Exzellenzcluster „Topoi“) und in den Regionalwissenschaften (Nordamerika-Studien, Islamwissenschaft, Ostasienwissenschaften) herausgebildet. Beide Exzellenzcluster bündeln die wissenschaftlichen Kompetenzen von jeweils mehr als 20 Disziplinen der Freien Universität, die sich mit zahlreichen Veranstaltungen auch der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Forschung in wissenschaftlichen Netzwerken

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin identifizieren und bearbeiten gesellschaftsrelevante, globale und zukunftsgerichtete Fragen. Hierfür arbeiten sie in wissenschaftlichen Netzwerken mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.

Ein besonderer Schwerpunkt der interdisziplinären Forschung liegt in der Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen (darunter vier Max-Planck-Institute) in Dahlem.

Forschungsleistung

Die hohe Qualität der Forschung an der Freien Universität wird durch das hervorragende Abschneiden in Hochschul-Rankings, wie dem CHE-Forschungs-Ranking, dem Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem QS World University Ranking bestätigt.

Die Freie Universität übt die Sprecherfunktion in fünf Sonderforschungsbereichen (SFB) aus. An neun weiteren Sonderforschungsbereichen ist sie beteiligt und in elf SFBs der Charité – Universitätsmedizin Berlin eingebunden. Die Freie Universität hat derzeit die Sprecherfunktion bei sechs Forschergruppen (davon eine gemeinsam mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam), an 13 weiteren ist sie beteiligt. Drei Forschergruppen werden vom Campus Benjamin Franklin der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert. Die Freie Universität ist darüber hinaus Teil des DFG-Forschungszentrums Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien.

Die Forschungsleistung spiegelt sich in der seit Jahren steigenden Drittmitteleinwerbung sowie in den Auszeichnungen zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit bedeutenden Forschungspreisen. Hierzu gehören die Prämierungen mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis und den Advanced Investigator Grants.

Letzte Aktualisierung: 01.02.2013

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Quelle: Freie Universität

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