Public History
- Konsekutiver Masterstudiengang -
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Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften Friedrich-Meinecke-Institut |
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| Ansprechpartner/-in: | Dr. Christine Gundermann |
| Adresse: | Koserstr. 20 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-568 03 |
| Telefax: | (030) 838-568 06 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:- Bachelorabschluss in Geschichtswissenschaft oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss mit einem fachlichen Anteil an Geschichtswissenschaft, der dem des Bachelor-Studiengangs Geschichtswissenschaft an der Freien Universität entspricht,
- Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER) für Bewerberinnen oder Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist und die den Hochschulabschluss nicht an einer Bildungsstätte erworben haben, in der Englisch Unterrichtssprache ist.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Weitere Informationen enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Public History (pdf-Datei) sowie die Erste Satzung zur Änderung der Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Public History (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen. -
Gegenstand
Der Masterstudiengang Public History vermittelt Kenntnisse für die medien- und öffentlichkeitsadäquate Präsentation historischer Inhalte und Probleme besonders der Modernen Geschichte (mit einem Schwerpunkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts). Dieser geht von fachwissenschaftlichen Fragen aus, berücksichtigt jedoch stärker als bisher ästhetische, politische und kommerzielle Dimensionen der Auseinandersetzung mit Geschichte. Für dieses anspruchsvolle Aufgabenfeld erwerben die Studierenden einerseits theoretische Kompetenzen, etwa im Hinblick auf Funktionsprinzipien der Geschichtskultur und des historischen Lernens. Andererseits zielt der Studiengang auf die Vermittlung praktischer Fähigkeiten wie Präsentationstechniken, Organisationsplanung und Projektmanagement.Der Studiengang bildet zukünftige Experten für "öffentliche" Geschichte aus. Zu den Schwerpunkten gehören theoretische und methodische Reflexionen über Geschichtswahrnehmungen, Erinnerungskulturen, Deutungskonkurrenzen genauso wie die praktische Einübung verschiedener medialer, musealer und anderer öffentlichkeitsbezogener Präsentationsformen von Geschichte. Lehrangebote auf dem Niveau von Haupt- und Oberseminaren und Forschungskolloquien vermitteln und vertiefen den jeweils neuesten Stand der fachwissenschaftlichen Debatte. In begleitenden Projektarbeiten eignen sich die Studierenden die erforderlichen Kenntnisse praxisnah an. Durch die aktive Einbeziehung von Lehrbeauftragten aus Medien, Politik und Unternehmen werden zudem Einblicke in die Arbeitswelt und Kontaktmöglichkeiten für den späteren Berufseinstieg vermittelt.
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Standortvorteile
Berlin bildet mit seiner umfangreichen und komplexen Erinnerungslandschaft (Museen, Gedenkstätten, Mahnmale) ein hervorragendes Studien- und Betätigungsfeld für angehende Spezialisten der „öffentlichen Geschichte“. Viele überregionale Medien sind prominent in Berlin vertreten und bieten den Studierenden des Masterstudiengangs Public History Einblicke in die berufliche Praxis journalistischer Wissensvermittlung. Die hohe Konzentration wissenschaftlicher Einrichtungen in Berlin-Brandenburg gewährleistet zudem die enge fachliche Rückbindung an aktuelle Forschungen im Bereich der Modernen Geschichte und der Geschichtskultur. Hierbei profitieren die Studierenden insbesondere von der Kooperation zwischen der Freien Universität Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, die den Masterstudiengang Public History, der in seiner thematischen Ausrichtung und Kombination aus Praxis- und Theorieelementen in Deutschland einmalig ist, gemeinsam betreiben. -
Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester) Bewerbungszeitraum Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester) Studienbeginn Wintersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Arts (M.A.) Regelstudienzeit 4 Semester -
Studienaufbau
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Module des affinen Bereichs (affine Module) erweitern das fachwissenschaftliche oder praxisorientierte Spektrum. Ein Katalog an wählbaren Modulen ist der Studienordnung zu entnehmen.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
Modul Themenfelder und Kontroversen der Modernen Geschichte Modul Historisches Lernen und Geschichtskultur Modul Computergestützte Erforschung und Vermittlung von Geschichte Modul Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit in historischer Perspektive Modul Praxisfelder der Geschichte Modul Theorien und Formen der Geschichtsdarstellung Modul Öffentlichkeitsarbeit und Kulturmanagement Affine Module -
Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.Der Studiengang qualifiziert Historikerinnen und Historiker für einen breiten Arbeitsmarkt. Dazu zählt unter anderem die Tätigkeit in Medien, Verlagen, Museen, Gedenkstätten, Verbänden, Stiftungen und Unternehmen.
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Literatur
- Gottfried Korff, Museumsdinge: deponieren - exponieren, 2. Auflage, Köln 2007.
- Paul Nolte, Öffentliche Geschichte. Die neue Nähe von Fachwissenschaft, Massenmedien und Publikum: Ursachen, Chancen und Grenzen, in: Michele Barricelli und Julia Hornig (Hg.), Aufklärung, Bildung, ‚Histotainment‘? Zeitgeschichte in Unterricht und Gesellschaft heute, Frankfurt am Main 2008, 131-146.
- Margot Rühl (Hrsg.), Berufe für Historiker, Darmstadt 2004.
- Martin Sabrow, Das Unbehagen an der Aufarbeitung: Zur Engführung von Wissenschaft, Moral und Politik in der Zeitgeschichte, in: Thomas Schaarschmidt (Hg.) Historisches Erinnern und Gedenken im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2008, 11-20.
- Martin Sabrow/Ralph Jessen/Klaus Große Kracht (Hrsg.), Zeitgeschichte als Streitgeschichte: Große Kontroversen seit 1945, München 2003.



