Chinastudien

- Konsekutiver Masterstudiengang -

Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Ostasiatisches Seminar (OAS)
Fachrichtung Sinologie
Ansprechpartner/-in:Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner und Hauke Neddermann, MA
Adresse: Ehrenbergstr. 26-28
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-535 98 und (030) 838-571 06
E-Mail:
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  • Zulassungsvoraussetzungen

    Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
    • Bachelorabschluss im Studiengang Chinastudien der Freien Universität Berlin oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss, der dem Inhalt und der Struktur des Bachelorstudiengangs Chinastudien der Freien Universität entspricht - mit einem chinabezogenen Studienanteil im Umfang von 60 LP, davon mindestens 30 LP in chinesischer Sprache oder einem chinabezogenen Studienanteil im Umfang von 30 LP sowie Sprachkenntnissen im Umfang von 600 Unterrichtsstunden,
    • Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER).

    Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

    Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.

    Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Chinastudien (pdf-Datei) sowie die Erste Satzung zur Änderung der Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Chinastudien (pdf-Datei).

  • Gebühren

    Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.
  • Gegenstand

    Der stärker forschungsorientierte Masterstudiengang Chinastudien sucht seinen Gegenstand mit den in den Gesellschaftswissenschaften Soziologie, Ökonomie, Politologie, Geschichte, Geographie, Anthropologie, Rechtswissenschaft sowie in den Sprach- und Geisteswissenschaften ausgearbeiteten Methoden und Theorien, deren Relevanz für die Sprache bzw. Gesellschaft Chinas überprüft werden muss, zu erfassen. Es werden einerseits eine Differenzierung nach fachspezifischen Gesichtspunkten und andererseits eine Integration verschiedener methodologischer Ansätze, u.a. aus der Frauen- und Geschlechterforschung, angestrebt. Der Masterstudiengang basiert auf einem Konzept von Area Studies, das die Spezialisierung auf die chinesische Region durch eine für das Verständnis von Regionen notwendige Interdisziplinarität und eine Vertiefung und Erweiterung inhaltlicher, sprachlicher und methodischer Kenntnisse ermöglicht; dabei sollen insbesondere auch chinesische Wissenschafts- und Kulturtraditionen berücksichtigt werden. Thematische Schwerpunkte des Studiengangs sind die Gesellschaft des gegenwärtigen China und der historische Prozess ihrer Herausbildung sowie die politischen, sozialen, wirtschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Transformationen in einem sich globalisierenden Umfeld sowie die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur in verschiedenen institutionellen Kontexten.

    Die Besonderheit des Masterstudiengangs liegt in der Verbindung von regionaler Expertise mit fachspezifischer Methodik. Der Studiengang ermöglicht den Studentinnen und Studenten, historische und systematische Kenntnisse der Gesellschaft Chinas in Verbindung mit erweiterten Sprachkenntnissen zu erwerben und zu vertiefen und dabei das methodische und inhaltliche Instrumentarium zu beherrschen, welches notwendig ist, um Phänomene der chinesischen Gesellschaft und Kommunikation adäquat analysieren und darstellen zu können. Dabei vermittelt der Studiengang eine auf die Region China ausgerichtete Qualifikation, die zu selbständiger Forschung unter Anwendung unterschiedlicher methodischer Ansätze der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften befähigt.

    Der Studiengang Chinastudien befähigt allgemein dazu, am Beispiel Chinas gesellschaftliche Zusammenhänge und Prozesse in ihrer historischen Entwicklung, das heißt in ihrer Bedingtheit und Veränderbarkeit zu erkennen und sie methodisch adäquat, systematisch und kritisch zu analysieren, die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Folgen des eigenen Handelns zu erkennen und wissenschaftliche Theorien und Methoden auf ihre gesellschaftliche Relevanz und ihr Erkenntnisinteresse hin zu analysieren.

  • Kenndaten

    Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
    Zulassungsmodus höheres FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester)
    BewerbungszeitraumNur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester)
    StudienbeginnWintersemester
    Studiensprachen Deutsch
    AbschlussMaster of Arts (M.A.)
    Regelstudienzeit4 Semester
  • Studienaufbau

    Der Masterstudiengang besteht aus einem einführenden Studienanteil, einem zu wählenden Profilstudienbereich sowie aus Inter- und transdisziplinären Modulen.

    Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.

    Durch die Inter- und transdisziplinären Module erweitern die Studierenden ihr fachwissenschaftliches Spektrum. Die Module entstammen einem anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach und sind fächerübergreifend ausgerichtet.

    Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.

    Module des Studiengangs

    Einführender Studienanteil

    Modul Modernes Chinesisch
    Modul Gegenwärtiges China
    Modul Forschungsstand und Paradigmen der Chinawissenschaften

    Profilstudienbereich (ein Profilstudienbereich muss gewählt werden)

    Profilstudienbereich China: Geschichte und Kultur

    Modul Aufbaumodul China: Geschichte und Kultur
    Modul Vertiefungsmodul China: Geschichte und Kultur

    Profilstudienbereich China: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

    Modul Aufbaumodul China: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
    Modul Vertiefungsmodul China: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

    Profilstudienbereich Chinesisch als Fremdsprache

    Modul Aufbaumodul Chinesisch als Fremdsprache
    Modul Vertiefungsmodul Chinesisch als Fremdsprache

    Inter- und transdisziplinäre Module

     

  • Beruf

    Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.

    Der Masterstudiengang Chinastudien vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse, die auf verantwortliche Funktionen in wissenschaftlichen Tätigkeiten in universitärer und außeruniversitärer Forschung und Lehre, Medien-, Museums-, Dokumentations- und Kulturinstitutionen sowie in Sekundarschulen und Institutionen der Weiterbildung vorbereiten, aber auch auf Tätigkeiten in internationalen Unternehmen und Institutionen, deren Tätigkeit im chinesischen Kulturraum angesiedelt ist oder zu diesem in enger Verbindung steht.

Stand 20.07.2011

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