Freie Universität Berlin


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Osteuropastudien

- Konsekutiver Masterstudiengang

Zentralinstitut Osteuropa-Institut
Ansprechpartner/-inMaria Polugodina
Adresse:Garystraße 55
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-72979
E-Mail:
Homepage:


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Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

  • Bachelorabschluss mit einem politikwissenschaftlichen, soziologischen, rechtswissenschaftlichen, volkswirtschaftswissenschaftlichen, geschichtswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Anteil von mindestens 60 LP oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss,
  • Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER).

 

Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.

Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Osteuropastudien (pdf-Datei).

Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.

Der konsekutive Masterstudiengang Osteuropastudien beschäftigt sich mit der Analyse der Entwicklungen in Südost-, Ost- und Ostmitteleuropa. Studierende haben in diesem Master die Möglichkeit, sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem komplexen Forschungsgegenstand Osteuropa auseinander zu setzen.

Zum einen erlangen sie einführende sowie vertiefende Kenntnisse in mindestens einer sechs am Osteuropa-Institut vertretenen Disziplinen: Geschichte, Soziologie, Kultur, Politik, Recht und Volkswirtschaft. Zum anderen beschäftigen sich die Studierenden auch eingehend mit interdisziplinären regionalwissenschaftlichen Fragestellungen. Forschungsschwerpunkte bilden vor allem gegenwartsbezogene Themen, insbesondere solche, die mit den Transformationsprozessen in Osteuropa und deren historischen, politischen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen zusammenhängen. Zusätzliche Schwerpunkte liegen auf kulturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie auf der Untersuchung ethnonationaler Konflikte im osteuropäischen Raum.

Osteuropastudien ist ein Masterstudiengang mit Regionalbezug. Das Zentralinstitut Osteuropa-Institut arbeitet interdisziplinär am Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der Freien Universität. Dazu gehört auch die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten sowohl im ost- als auch im westeuropäischen Raum.

Für den Masterstudiengang Osteuropastudien ist die Forschungslandschaft Berlins von großem Vorteil. Das Osteuropa-Institut unterhält viele Kooperationen mit den anderen Universitäten Berlins und zahlreichen akademischen Netzwerken in Berlin-Brandenburg. Die Studierenden profitieren nicht nur von der räumlichen Nähe des Instituts zu Osteuropa, sondern auch von seiner wissenschaftlichen Relevanz und Reichweite in der regionalwissenschaftlichen Forschung. Am Osteuropa-Institut sind zahlreiche Drittmittelprojekte angesiedelt, in deren Arbeit die Studierenden aktiv mit einbezogen werden.

Von besonderer Bedeutung für den Berufseinstieg ist die Praktikumsbörse des Osteuropa-Instituts. Dort haben die Studierenden dank aktueller Praktika- und Stellenausschreibungen mit Osteuropa-Bezug Gelegenheit, den passenden Einstieg ins Berufsleben zu finden.

Zulassungsmodus 1. FachsemesterKeine Zulassungsbeschränkung
Zulassungsmodus höheres FachsemesterKeine Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester)
Bewerbungs- und AnmeldezeitraumNur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester)
Immatrikulationszeitraumsiehe Bescheid
StudienbeginnWintersemester
StudiensprachenDeutsch, Englisch
AbschlussMaster of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit4 Semester

Der forschungsorientierte Masterstudiengang Osteuropastudien besteht aus einem Grundlagenbereich, einem fachspezifischen Profilbereich und einem interdisziplinären Bereich mit einem interdisziplinären Projektseminar sowie einem Vertiefungsmodul vermittelt praktische sowie theoretisch vertiefte Kenntnisse interdisziplinärer Osteuropastudien. Hinzu kommen ein Berufspraktikum und Module zum Spracherwerb.

Im Berufspraktikum absolvieren die Studierenden berufspraktische Studienzeiten von insgesamt 300 Stunden im Umfang einer Vollzeittätigkeit. Es soll in der Regel in einem osteuropäischen Land durchgeführt werden. Infrage kommen aber auch Berufspraktika mit Osteuropabezug im In- und/oder im nicht-osteuropäischen Ausland. Näheres zu Praktikumsstellen und Tätigkeitsfeldern sind der Studienordnung zu entnehmen.

Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält Beschreibungen der Inhalte und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module, die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul. bzw. jede Veranstaltung sowie die Master-Prüfung werden durch die Prüfungsordnung festgelegt. Außerdem gibt sie den Arbeitsaufwand für das gesamte Studium an.

Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.

Module des Studiengangs

Grundlagenbereich
Modul Konzepte und Kontexte der Osteuropastudien
Modul Disziplinare Grundlagen der Osteuropastudien Variante A: 2 Seminare
Variante B: Vorlesung + Seminar
Profilbereich
Modul aus dem Profilbereich
Geschichte: Vielfalt der Moderne im östlichen Europa
Kultur: Symbolische und mediale Formen kultureller Praxis
Politik: Institutioneller Wandel unter Berücksichtigung innerstaatlicher und internationaler Kontextfaktoren
Recht: Grundstrukturen des Rechts in Osteuropa
Soziologie: Sozialer Wandel und Gesellschaftsvergleich
VWL: Komparative Wirtschaftssysteme
Vertiefungsmodul aus dem Profilbereich
Geschichte: Perspektiven der Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas
Kultur: Künste im kulturellen Kontext
Politik: Themenspezifische Vertiefung ausgewählter Politikfelder
Recht: Aktuelle Fragen des Rechts in Osteuropa
Soziologie: Spezielle Soziologien und Methoden
VWL: Methoden der Wirtschaftsgeschichte und der Ressourcenökonomie
Interdisziplinärer Bereich
Modul Interdisziplinäre Projektarbeit
Modul Interdisziplinäre Vertiefung
Bereich Spracherwerb: 3 Sprachmodule
Berufspraktikum

Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.

Der Masterstudiengang Osteuropastudien soll die wissenschaftliche Grundlage und praktische Erfahrungen für spätere Tätigkeiten als Osteuropa-Experte/in unter anderem in folgenden Bereichen liefern: in Politik und Politikberatung, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Wirtschaft und Wirtschaftsberatung, Recht und Rechtsberatung, Auswärtigem Dienst und Internationalen Organisationen, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), Kultur, Touristik, staatlicher und kommunaler Planung und Verwaltung, Medien, Erwachsenenbildung, Verlags- und Bibliothekswesen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

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