Osteuropastudien

- Konsekutiver Masterstudiengang -

Zentralinstitut Osteuropa-Institut
Ansprechpartner/-in:Nathalie Nicol
Adresse: Garystraße 55
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-526 46
Telefax:(030) 838-536 16
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  • Zulassungsvoraussetzungen

    Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

    • Bachelorabschluss mit einem politikwissenschaftlichen, soziologischen, rechtswissenschaftlichen, volkswirtschaftswissenschaftlichen, geschichtswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Anteil von mindestens 60 LP oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss,
    • Sprachnachweis in Englisch (Niveau B2 GER).

    Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

    Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.

    Weitere Informationen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Osteuropastudien (pdf-Datei).

  • Gebühren

    Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.
  • Gegenstand

    Der konsekutive Masterstudiengang Osteuropastudien beschäftigt sich mit der Analyse der Entwicklungen in Südost-, Ost- und Ostmitteleuropa. Studierende haben in diesem Master die Möglichkeit, sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem komplexen Forschungsgegenstand Osteuropa auseinander zu setzen.

    Zum einen erlangen sie einführende bzw. vertiefende Kenntnisse in zwei der sechs Disziplinen des Osteuropa-Instituts: Geschichte, Soziologie, Kultur, Politik, Recht und Volkswirtschaft. Zum anderen beschäftigen sich die Studierenden eingehend mit interdisziplinären regionalwissenschaftlichen Fragestellungen. Die Forschungsschwerpunkte bilden vor allem gegenwartsbezogene Themen, insbesondere solche, die mit den Transformationsprozessen in Osteuropa und deren historischen, politischen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen zusammenhängen. Weitere Schwerpunkte liegen auf kulturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie auf der Untersuchung ethnonationaler Konflikte im osteuropäischen Raum.

  • Standortvorteile

    Osteuropastudien ist ein Masterstudiengang mit Regionalbezug. Das Zentralinstitut Osteuropa-Institut arbeitet interdisziplinär am Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der Freien Universität. Dazu gehört auch die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten sowohl im ost- als auch im westeuropäischen Raum.

    Für den Masterstudiengang Osteuropastudien ist die Forschungslandschaft Berlins von großem Vorteil. Das Osteuropa-Institut unterhält viele Kooperationen mit den anderen Universitäten Berlins und zahlreichen akademischen Netzwerken in Berlin-Brandenburg. Die Studierenden profitieren nicht nur von der räumlichen Nähe des Instituts zu Osteuropa, sondern auch von seiner wissenschaftlichen Relevanz und Reichweite in der regionalwissenschaftlichen Forschung. Am Osteuropa-Institut sind zahlreiche Drittmittelprojekte angesiedelt, in deren Arbeit die Studierenden aktiv mit einbezogen werden.

    Von besonderer Bedeutung für den Berufseinstieg ist die Praktikumsbörse des Osteuropa-Instituts. Dort haben die Studierenden dank aktueller Praktika- und Stellenausschreibungen mit Osteuropa-Bezug Gelegenheit, den passenden Einstieg ins Berufsleben zu finden.

  • Kenndaten

    Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
    Zulassungsmodus höheres FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester)
    BewerbungszeitraumNur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester)
    StudienbeginnWintersemester
    Studiensprachen Deutsch, Englisch
    AbschlussMaster of Arts (M.A.)
    Regelstudienzeit4 Semester
  • Studienaufbau

    Der Masterstudiengang Osteuropastudien besteht aus drei Modulen im Schwerpunkt, einem Modul in der frei zu wählenden Erweiterungsdisziplin und aus einem interdisziplinären Modul. Hinzu kommen ein Berufspraktikum und Module zum Spracherwerb.

    Während als Schwerpunkt derjenige zu wählen ist, der im engen fachlichen oder disziplinären Zusammenhang mit dem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss steht, kann die Erweiterungsdisziplin frei gewählt werden.

    Das interdisziplinäre Modul D besteht u.a. aus einer fachübergreifenden Lehrveranstaltung, die ein differenziertes Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven auf Osteuropa als Forschungsgegenstand vermittelt. Außerdem werden in einer interdisziplinären Projektarbeit praxisrelevante Fertigkeiten geschult.

    Im Berufspraktikum absolvieren die Studierenden berufspraktische Studienzeiten von insgesamt acht Wochen im Umfang einer Vollzeittätigkeit. Es soll in der Regel in einem osteuropäischen Land durchgeführt werden, infrage kommen aber auch Berufspraktika mit Osteuropabezug im In- und/oder im nicht-osteuropäischen Ausland. Näheres zu Praktikumsstellen und Tätigkeitsfeldern sind der Studienordnung zu entnehmen.

    Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält Beschreibungen der Inhalte und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module, die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul. bzw. jede Veranstaltung sowie die Master-Prüfung werden durch die Prüfungsordnung festgelegt. Außerdem gibt sie den Arbeitsaufwand für das gesamte Studium an.

    Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.

    Module des Studiengangs

    Geschichte
    Modul A Multiethnizität und Nationsbildung in Ost- und Ostmitteleuropa
    Modul B Die Vielfalt der Moderne in Ost- und Ostmitteleuropa
    Vertiefungsmodul C Perspektiven der Geschichte Ost- und Mitteleuropas
    Kultur
    Modul A Kulturmodelle
    Modul B Symbol, Medium, Performanz
    Vertiefungsmodul C Exemplarische Analysen
    Politik
    Modul A Politische Regelung (Staaten, Gesellschaften und Märkte)
    Modul B Osteuropa im internationalen Kontext
    Vertiefungsmodul C Ausgewählte Themen der Politik Osteuropas
    Recht
    Modul A Privatrecht in Osteuropa
    Modul B Öffentliches Recht in Osteuropa
    Vertiefungsmodul C Aktuelle Rechtsfragen in der osteuropäischen Praxis
    Soziologie
    Modul A Transformation zur Marktgesellschaft im Vergleich
    Modul B Globale Trends und regionale Entwicklung
    Vertiefungsmodul C Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung
    Volkswirtschaft
    Modul A Osteuropa aus makroökonomischer Perspektive
    Modul B Osteuropa aus wirtschaftsanalytischer und -institutioneller Perspektive
    Vertiefungsmodul C Osteuropa aus empirischer Perspektive
    Interdisziplinäres Modul D
    Erweiterungsdisziplin (Ein Modul zu wählen, das nicht dem gewählten Schwerpunkt angehörig ist)
    Erweiterungsmodul E Geschichte Osteuropas als Erweiterungsdisziplin
    Erweiterungsmodul E Kultur Osteuropas als Erweiterungsdisziplin
    Erweiterungsmodul E Einführung in die Politik Osteuropas
    Erweiterungsmodul E Einführung in die Rechtssystem Osteuropas
    Erweiterungsmodul E Dynamiken gesellschaftlichen Wandels (Soziologie)
    Erweiterungsmodul E Wirtschaft. Einführung in die Wirtschaft Osteuropas
    Berufspraktikum
  • Beruf

    Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.

    Der Masterstudiengang Osteuropastudien soll die wissenschaftliche Grundlage und praktische Erfahrungen für spätere Tätigkeiten als Osteuropa-Experte/in unter anderem in folgenden Bereichen liefern: in Politik und Politikberatung, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Wirtschaft und Wirtschaftsberatung, Recht und Rechtsberatung, Auswärtigem Dienst und Internationalen Organisationen, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), Kultur, Touristik, staatlicher und kommunaler Planung und Verwaltung, Medien, Erwachsenenbildung, Verlags- und Bibliothekswesen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Stand 27.03.2012

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