Japanologie
- Konsekutiver Masterstudiengang -
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Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften Ostasiatisches Seminar (OAS) Studienrichtung Japanologie |
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| Ansprechpartner/-in: | Univ.-Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott |
| Adresse: | Ehrenbergstr. 26-28 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-57104 |
| Telefax: | (030) 838-57114 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:- Bachelorabschluss in Japanstudien oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss, der dem Inhalt und der Struktur des genannten Bachelorstudiengangs der Freien Universität Berlin entspricht - mit einem Anteil von japanspezifischen Lehrveranstaltungen und Sprachkursen in einem Umfang von mindestens 60 LP,
- Schriftliche und mündliche Englischkenntnisse (Niveau B2 GER).
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Weitere Informationen enthält die Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Japanologie (pdf-Datei) sowie die Erste Satzung zur Änderung der Satzung zur Regelung der Vergabe von Studienplätzen für den Masterstudiengang Japanologie (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen. -
Gegenstand
Der konsekutive, stärker forschungsorientierte Masterstudiengang vertieft und erweitert die in einem Bachelorstudiengang der Japanstudien/Ostasienwissenschaften oder einem vergleichbaren japanspezifischen Studiengang erworbenen grundlegenden Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Japanologie. Ein Schwerpunkt kann entweder auf die kultur- und literaturwissenschaftliche oder die sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Studiengegenstand Japan gelegt werden. Ziel des Masterstudiengangs ist der Erwerb bzw. die Vertiefung wissenschaftlicher und berufsqualifizierender japanwissenschaftlicher Kenntnisse und Kompetenzen.Im Profilbereich Kultur- und Literaturwissenschaften befähigt der Studiengang die Studentinnen und Studenten, die Phänomene und Prozesse im Bereich der japanischen Kultur und Literatur einer Analyse, Interpretation und kontextuellen Einordnung zu unterziehen, wobei die Themen auch im regionalen Kontext Japans dargestellt werden. Überdies werden Fähigkeiten zur Analyse von Geschlechterverhältnissen in verschiedenen historischen, literaturwissenschaftlichen und kulturellen Kontexten ausgebildet. Die Studentinnen und Studenten erwerben die Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der kultur- und literaturwissenschaftlichen Japanologie.
Die Studierenden im Profilbereich Sozialwissenschaften werden befähigt, Institutionen, Akteure und Prozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Japans zu analysieren, zu interpretieren und in ihre jeweiligen Zusammenhänge einzuordnen, wobei die Themen auch im regionalen Kontext Japans dargestellt werden. Überdies werden Fähigkeiten zur Analyse von Geschlechterverhältnissen in verschiedenen sozialen, politischen und historischen Kontexten ausgebildet. Die Studentinnen und Studenten erwerben die Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Japanologie.
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Standortvorteile
Standortvorteile, den Studiengang Japanstudien/Ostasienwissenschaften an der Freien Universität Berlin zu studieren, finden sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Am Ostasiatischen Seminar mit der Studienrichtung Japanologie lehren regelmäßig Gastprofessoren, teils von japanischen Universitäten, deren Vorträge das Lehrangebot ergänzen. Diese Erweiterung des Lehrangebots ist durch enge Kooperationen mit verschiedenen japanischen Universitäten (z.B. The University of Tōkyō, Chūō University, Keiō University u.v.m.) möglich. In der Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Psychologie haben Studierende die Möglichkeit, die dort integrierte Bibliothek der Fachrichtung Japanologie des Ostasiatischen Seminars zu nutzen.Es bestehen zwei Arbeitsbereiche: 1) Literatur- und Kulturwissenschaft mit den Forschungsschwerpunkten moderne und zeitgenössische Literatur, Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte, Kulturwissenschaft, Linguisitik sowie Sprachdidaktik; 2) Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit den Forschungsschwerpunkten Politisches System und Außenbeziehungen, Institutionen in der japanischen Volkswirtschaft, Beziehungen zwischen Politik und Wirtschaft sowie die Gesellschaft Japans. Die Forschungsarbeit äußert sich in verschiedenen Forschungsgruppen (z.B. „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“ oder „Akteure der kulturellen Globalisierung") und in zahlreichen Projekten wie „Großes japanisch-deutsches Wörterbuch“ oder „Managing the American Medusa: The U.S.-Japan Relationship in Comparative Perspective“.
Japanologie ist ein Studiengang mit Regionalbezug. Das Ostasiatische Seminar arbeitet interdisziplinär am Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der Freien Universität Berlin mit. Dazu gehört auch die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten und Verbindungsbüros.
Enge Beziehungen zu Institutionen außerhalb der Universität, wie dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin, dem Wissenschaftszentrum Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin öffnen den Zugang zu einer Vielzahl für die Studierenden interessanten Veranstaltungen, Bücherbestände und Informationsquellen.
Die Fachrichtung Japanologie bietet in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin Intensivkurse für japanische Sprache und Kultur an (nähere Informationen sind am Ostasiatischen Seminar zu erhalten).
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Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 3., zum Sommersemester für das 2. und 4. Fachsemester) Bewerbungszeitraum Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester) Studienbeginn Wintersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Arts (M.A.) Regelstudienzeit 4 Semester -
Studienaufbau
Der Masterstudiengang umfasst Module des gewählten Profilbereiches (Kultur- und Literaturwissenschaften oder Sozialwissenschaften) sowie Module des Interdisziplinären und transregionalen Bereichs.Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Ziel des Interdisziplinären Bereiches ist die Erweiterung des fachwissenschaftlichen Spektrums durch die Absolvierung zweier Module, die einem anderen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach entstammen, fächerübergreifend ausgerichtet sind und methodischen oder inhaltlichen Bezug zur Japanologie haben.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Module des Studiengangs
a.) Profilbereich Kultur- und Literaturwissenschaften
Grundlagenphase
Modul
Fachsprache Japanisch (Kultur- und Literaturwissenschaften)
Modul
Theorien und Diskurse der Japanologie
Modul
Arbeitstechniken der Japanologie
Vertiefungsphase
Modul
Vertiefungsmodul Sozialwissenschaftliche Japanologie I oder Vertiefungsmodul Sozialwissenschaftliche Japanologie II
Modul
Vertiefungsmodul Kultur- und literaturwissenschaftliche Japanologie I
Modul
Vertiefungsmodul Kultur- und literaturwissenschaftliche Japanologie II
Modul
Abschlussmodul Kultur- und literaturwissenschaftliche Japanologie
Interdisziplinärer und transregionaler Bereich mit kultur- oder literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt (zwei Module) a.) Profilbereich Sozialwissenschaften
Grundlagenphase
Modul
Fachsprache Japanisch (Sozialwissenschaften)
Modul
Theorien und Diskurse der Japanologie
Modul
Arbeitstechniken der Japanologie
Vertiefungsphase
Modul
Vertiefungsmodul Kultur- und literaturwissenschaftliche Japanologie I oder Vertiefungsmodul Kultur- und literaturwissenschaftliche Japanologie II
Modul
Vertiefungsmodul Sozialwissenschaftliche Japanologie I
Modul
Vertiefungsmodul Sozialwissenschaftliche Japanologie II
Modul
Abschlussmodul Sozialwissenschaftliche Japanologie
Interdisziplinärer und transregionaler Bereich mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt (zwei Module) -
Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.Mit der im Studium erworbenen japan- und ostasienwissenschaftlichen Kompetenz erhalten die Studentinnen und Studenten die Fähigkeit, in interkulturellen Kontexten in Ostasien erfolgreich zu kommunizieren und zu agieren. Der Masterstudiengang Japanologie vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die insbesondere auf verantwortliche Funktionen in wissenschaftlich anspruchsvollen Berufsfeldern inner- und außerhalb der Hochschule vorbereiten sollen: auf den Feldern Internationale Beziehungen (Auswärtiger Dienst, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen), Bildung (Universitäten, wissenschaftliche Institutionen, Erwachsenenbildung), Kommunikation (Presse und Medien, Verlage, Öffentlichkeitsarbeit, Archive und Bibliotheken), in Unternehmen (internationale Handelsbeziehungen, Firmenrepräsentanz in Japan, Personal- und Managementtraining), in der Kultur (Museen, Kulturaustausch, Tourismus) aber auch in der Tätigkeit als Beraterin bzw. Berater, Tätigkeit als Übersetzerin bzw. Übersetzer sowie z.B. bei Stiftungen und Verbänden.



