Demokratiepädagogische Schulentwicklung und soziale Kompetenzen
- Weiterbildender Masterstudiengang -
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Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement |
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| Ansprechpartner/-in: | Gernot Goldenbaum |
| Adresse: | Arnimallee 12 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-552 25 |
| Telefax: | (030) 838-533 11 |
| E-Mail: | |
| Homepage: | |
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Zulassungsvoraussetzungen
Für den Zugang zum weiterbildenden Studiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Bewerberinnen und Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen den Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse für den Studiengang oder eines gleichwertigen Kenntnisstandes gemäß der Ordnung für die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber an der Freien Universität Berlin erbringen.
Für die Auswahlentscheidung können gegebenenfalls weitere Kriterien wie z.B. Sprachkenntnisse oder einschlägige berufspraktische Erfahrungen sowie ein Auswahlgespräch herangezogen werden. Ausführliche Informationen enthält die Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den weiterbildenden Studiengang Demokratiepädagogische Schulentwicklung und soziale Kompetenzen (pdf-Datei).
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Gebühren
Die Studierenden haben Teilnahmegebühren in Höhe von derzeit insgesamt 2.500 € zu entrichten, zuzüglich der allgemeinen Semestergebühren und -beiträge. Darin sind keine Reise- und Aufenthaltskosten enthalten, die durch die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen entstehen.
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Gegenstand
Demokratiepädagogische Schulentwicklung und die Förderung sozialer Kompetenzen stellen Schlüsselthemen im Zusammenhang gegenwärtiger Schulreformvorhaben dar. Dies betrifft sowohl Vorhaben wie den Aufbau von Ganztagsschulen, Gemeinschaftsschulen oder Sekundarschulen als auch die allgemeine, durch Qualitätsrahmen und Schulprogrammarbeit vorstrukturierte Entwicklung der Einzelschule.
Ziel des weiterbildenden Masterstudiengangs „Demokratiepädagogische Schulentwicklung und soziale Kompetenzen“ ist es, den Studierenden Gelegenheit zum Erwerb hierfür erforderlicher professioneller Kompetenzen zu bieten. Im Mittelpunkt steht dabei die Gestaltung von Lerngelegenheiten und von Schulentwicklungsprozessen, durch die sich die Schule als Ort gemeinsamen, demokratischen Lernens und Lebens verwirklichen lässt. Durch die anwendungsorientierte Ausrichtung des Studiengangs werden die Studierenden darin gefördert und unterstützt, entsprechende Entwicklungsprozesse im eigenen Arbeitskontext zu planen und umzusetzen. -
Standortvorteile
Der Studiengang ist ein Angebot des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) und der Akademie Führung und Kompetenz am Centrum für angewandte Politikforschung in München.
Während des Studiums besteht die Möglichkeit der Hospitation und Mitarbeit in aktuellen demokratiepädagogischen Schulentwicklungsprozessen in Berliner Schulen. Studierende haben im Rahmen des Masterstudiengangs darüber hinaus die Möglichkeit, eigene oder bereits bestehende Schulprojekte zu bearbeiten und wissenschaftlich zu vertiefen.
Es ist ausdrücklich erwünscht, dass mehrere Akteuere derselben Schule oder Organisation am Masterstudium teilnehmen. -
Kenndaten
Zulassungsmodus 1. Fachsemester Lokale Zulassungsbeschränkung Zulassungsmodus höheres Fachsemester Keine Zulassung Bewerbungszeitraum Bis 30.04. Studienbeginn Wintersemester Studiensprachen Deutsch Abschluss Master of Arts (M.A.) Regelstudienzeit 2 Semester -
Studienaufbau
Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert und verbindet Präsenzphasen in Berlin mit ort- und zeitunabhängigen Selbstlernphasen.
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Das semesterübergreifende Praxisprojekt ist auf den Praxistransfer des in allen drei Modulen erarbeiteten systemischen Wissens ausgerichtet, welches die Planung und Durchführung eines schulischen Entwicklungsvorhabens umfasst.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen, wenn grundsätzlich insgesamt 300 LP unter Einbeziehung des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses bzw. einer entsprechenden Qualifikation nachgewiesen werden.
Module des Studiengangs
Modul Konzepte der Demokratietheorie und Demokratiepädagogik Modul Soziale Kompetenz Modul Demokratische Schulentwicklung Modul Praxisprojekt - Demokratische Schulentwicklung -
Beruf
Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen.
Studentinnen und Studenten erwerben Kompetenzen der professionellen Schulentwicklungsgestaltung die sie befähigen, die Entwicklung einer Schule zu einem demokratischen Lebens- und Lernort kooperativ zu gestalten.
Dazu gehören die Förderung sozialer und soziomoralischer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, die Entwicklung einer selbstwirksamkeitsförderlichen und beteiligungsorientierten Schulkultur in Unterricht und Schulleben, die Öffnung der Schule zum Gemeinwesen und zu ihrem sozialen Umfeld, die Einbeziehung außerschulischer Erfahrungsräume und Lernorte in den Bildungs- und Erziehungsprozess sowie insgesamt die Gestaltung eines gesamtschulischen Prozesses, der die Kompetenzentwicklung aller schulischen Akteure einschließt, um gemeinsam die Schul- und Lernkultur im genannten Sinne zu verändern.



