Chemie

- Konsekutiver Masterstudiengang -

Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Chemie und Biochemie
Ansprechpartner/-in:Dr. Thomas Lehmann
Adresse: Takustr. 3
14195 Berlin
Telefon:(030) 838-553 98
Telefax:(030) 838-553 91
E-Mail:
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  • Zulassungsvoraussetzungen

    Der Masterstudiengang Chemie ist ein konsekutiver Studiengang. Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

    • Bachelor-Abschluss in Chemie oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss mit einem fachlichen Anteil an Chemie, der dem des Bachelor-Studiengangs Chemie an der Freien Universität Berlin entspricht.

    Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

    Bei Bewerberinnen und Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Universität oder gleichgestellten Einrichtung erworben haben, müssen ausreichende Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache nachgewiesen werden, die für das Verständnis der Lehrveranstaltungen und der Fachliteratur erforderlich sind.

    Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen enthält die Zugangssatzung für den Masterstudiengang Chemie (pdf-Datei).

  • Gebühren

    Die Studierenden haben keine Teilnahmegebühren, aber allgemeine Semestergebühren und -beiträge zu tragen.

  • Gegenstand

    Der Master-Studiengang umfasst Lehrveranstaltungen der Fachgebiete Anorganische, Organische und Physikalische Chemie, wahlweise aber auch Lehrveranstaltungen angrenzender naturwissenschaftlicher Fächer z.B. aus der Physik oder der Biologie sowie nichtnaturwissenschaftlicher Fächer (z.B. Sprachkurse).

  • Standortvorteile

    Das Studium kann mit wenigen Randbedingungen frei gestaltet werden, wobei auch nichtchemische Lehrveranstaltungen einbezogen werden können.

    Am wissenschaftlichen Profil des Instituts sind besonders hervorzuheben:

    • Graduiertenkolleg 1582 "Fluor als Schlüsselelement"
    • Sonderforschungsbereich 448 "Mesoskopisch strukturierte Verbundsysteme"
    • Sonderforschungsbereich 449 "Struktur und Funktion membranständiger Rezeptoren"
    • Sonderforschungsbereich 765 "Multivalenz als chemisches Organisations- und Wirkprinzip: Neue Architekturen, Funktionen und Anwendungen"
    • Sonderforschungsbereich 498 "Protein-Kofaktor-Wechselwirkungen in biologischen Prozessen"
    • Schwerpunktprogramm 1623 "Chemoselektive Reaktionen für die Synthese funktionaler Proteine"

    Das Institut nutzt das sehr gute wissenschaftliche Umfeld durch vielfältige Kooperationen u.a. mit den benachbarten Universitäten, dem Helmholtz-Zentrum Berlin, dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik, dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie, dem GKSS-Forschungszentrum und dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung.

    Im Folgenden finden sich die Forschungsgebiete des Instituts aufgeschlüsselt nach:

  • Kenndaten

    Zulassungsmodus 1. FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung
    Zulassungsmodus höheres FachsemesterLokale Zulassungsbeschränkung (zum Wintersemester für das 2. Fachsemester, zum Sommersemester für das 2. Fachsemester)
    BewerbungszeitraumNur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester) und 15.10.-30.11. (zum Sommersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester)
    StudienbeginnWinter- und Sommersemester
    Studiensprachen Deutsch, Englisch
    AbschlussMaster of Science (M.Sc.)
    Regelstudienzeit4 Semester
  • Studienaufbau

    Die Studienordnung sowie die Prüfungsordnung enthalten nähere Angaben zu Studienaufbau und Abschluss.

    Es sind aus einem Wahlpflichtkatalog je 10 Leistungspunkte aus den Fachgebieten Anorganische, Organische und Physikalische Chemie zu erbringen. Weitere 60 Leistungspunkte können aus dem Lehrangebot für den Masterstudiengang Chemie unter wenigen Randbedingungen frei gewählt werden. Statt chemischer Lehrveranstaltungen können bis zu einem Gesamtvolumen von 35 Leistungspunkten auch Lehrveranstaltungen nichtchemischer Fächer, davon bis zu einem Umfang von 20 Leistungspunkten auch Lehrveranstaltungen nichtnaturwissenschaftlicher Fächer gewählt werden. Wählbare nichtchemische Lehrveranstaltungen werden vom Prüfungsausschuss benannt bzw. auf Antrag genehmigt.

    Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Science (M.Sc.) verliehen.

  • Beruf

    Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen, die die meisten Absolventen noch in einer Promotion vertiefen.

    Berufsmöglichkeiten gibt es in Forschung und Entwicklung, Verfahrenstechnik, Produktion, Anwendungstechnik, Analytik, Patentwesen, Wissensmanagement, Marketing und Vertrieb, Bildungswesen, Management, IT-Bereich, Consulting, Medienbereich und Existenzgründung.

  • Literatur

    • "Chemie studieren". Die Broschüre kann kostenlos von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) angefordert oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.
    • Thomas Laue und Karin Schmitz:  Berufs- und Karriereplaner Chemie. Zahlen, Fakten, Adressen - Berichte von Berufsanfängern, Wiesbaden 2004.

     

    Weiterführende Links:

    Chemie-im-fokus (GDCh) - insbesondere ausführliche Informationen zu den Berufsbildern für Chemikerinnen und Chemiker

Stand 07.05.2012

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