Zehn Minuten Antike

Video-Kandidaten-Check in campus.leben: Kunstgeschichtsdoktorand Adrian Bremenkamp nimmt am ersten Antiquity-Slam am 2. November im Neuen Museum teil

26.10.2016

Antiquity-Slam: Kandidatencheck Adrian Bremenkamp
Video: Manuel Krane

„Antiquity is what you make it: Die Renaissance in Neapel als Ärgernis der Kunstgeschichte“ – kein ganz gewöhnlicher Titel für den Vortrag eines Kunsthistorikers. Aber ein Science Slam ist ja auch kein gewöhnliches akademisches Format. Genau das reizt Adrian Bremenkamp: Der Doktorand wird am kommenden Mittwoch sein Dissertationsthema bei einem Antiquity-Slam vorstellen, innerhalb von zehn Minuten, laienverständlich und möglichst unterhaltsam. Adrian Bremenkamp ist einer von sechs Teilnehmern des Antiquity-Slams. Wie er sich auf seinen Auftritt im Neuen Museum vorbereitet und was er gegen das Lampenfieber vor seinem ersten Slam überhaupt tut, erzählt er im Video-Kandidaten-Check in campus.leben.

Organisiert wurde der Science-Slam „Antiquity“ von Petra Wodtke vom Berliner Antike-Kolleg in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Topoi der Freien Universität und der Humboldt-Universität, finanziert wird die Veranstaltung aus Mitteln der Einstein-Stiftung Berlin. Bislang ging es in Science Slams vorrangig um naturwissenschaftliche Themen, der Antiquity-Slam ist der erste, der die Altertumswissenschaften in den Mittelpunkt rückt.

Adrian Bremenkamp will das Publikum mit vielen Bildern überzeugen, unter anderem mit Gemälden aus der Renaissancezeit. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: So wird die Wissenschaftsjournalistin Angelika Franz über die „Archäologie der Angst“ referieren, und Konrad Löbcke von der Uni Rostock über „Sherlock Holmes zwischen Mäusen und Mönchen: Vom Text als Grundlage altertumswissenschaftlicher Forschung“. Jens Notroff vom Deutschen Archäologischen Institut will die Zuschauer mit der Präsentation „Sesshaft dank Bier: After-Work-Partys in der Steinzeit“ auf seine Seite ziehen. Außerdem treten Ivana Zivic mit ihrem Vortrag „Drei Monumente für Septimius Severus“ und Christian Schnell mit „Sehen heißt Glauben – Wie die Antike in der Gestalt der Fernseh-Dokumentation wiederaufersteht“ an.

Den Sieger legt das Publikum am Ende des Abends fest: Es stimmt mit Händen und Füßen ab.

Weitere Informationen

Antiquity-Slam – Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler präsentieren ihre Forschungen

Zeit und Ort:

  • 2. November, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
  • Neues Museum, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Tickets kosten 7 Euro (ermäßigt 4 Euro), Karten gibt es im Vorverkauf über den Onlineshop der Staatlichen Museen Berlin und an der Abendkasse.