Freie Universität Berlin


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Forschungsorientiert und regional

27. Januar: Podiumsdiskussion zu wissenschaftlichen Kooperationen auf dem Forschungscampus Dahlem / Anmeldung bis 19. Januar

16.01.2015

Seit mehr als 100 Jahren sind im Berliner Südwesten zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen angesiedelt, zu denen die Freie Universität enge Kontakte pflegt. Was verbindet Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Instituten? Und was passiert in den Laboren und Instituten genau? Am 27. Januar um 17.30 Uhr bietet eine Veranstaltung Einblicke in wissenschaftliche Kooperationen von Freier Universität und ihren regionalen Partnern. Eine Podiumsdiskussion – besetzt mit den Leiterinnen und Leitern beteiligter Einrichtungen – nimmt Zukunftsperspektiven in den Blick. Im Rahmen der Veranstaltung „Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen“ wird auch der zentrale Lehrpreis der Freien Universität 2014 verliehen, der in diesem Jahr unter dem Motto „forschungsorientiert und regional“ stand. Campus.leben sprach im Vorfeld mit Universitätspräsident Professor Peter-André Alt.

Luftaufnahmen des Campus Dahlem der Freien Universität Berlin
Luftaufnahmen des Campus Dahlem der Freien Universität Berlin Bildquelle: Bavaria Luftbild

Herr Professor Alt, was zeichnet den Forschungscampus Dahlem aus?

Die Vielfalt hervorragender Forschungseinrichtungen in direkter Nachbarschaft der Freien Universität und das daraus resultierende Spektrum von Schlüsselprojekten der Grundlagenforschung – von der Archäologie bis hin zur Mathematik. Auch Projekte der anwendungsorientierten Forschung werden gemeinsam durchgeführt.

Die Freie Universität fördert im Rahmen ihres Zukunftskonzepts den Ausbau ihrer regionalen Kooperationen – welchen Vorteil haben regionale Netzwerke?

Es gibt eine ganze Reihe von Vorteilen – beispielsweise die Möglichkeit, gemeinsam den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und Personalentwicklung für die Wissenschaft zu betreiben, aber auch die gemeinsame Drittmitteleinwerbung. Manche Forschungsergebnisse sind erst durch solche institutionenübergreifende Zusammenarbeit möglich; viele Forschungsvorhaben lassen sich nur gemeinsam umsetzen. Ein Beispiel dafür ist das „Joint Lab“ von Knut Reinert, Professor für Biochemie an der Freien Universität Berlin und seit Juli letzten Jahres Max-Planck-Fellow am MPI für molekulare Genetik. Er und andere Wissenschaftler – Prof. Dr. Christof Schütte vom Institut für Mathematik der Freien Universität und Vizepräsident des Konrad-Zuse-Zentrums sowie Prof. Dr. Michael Zürn vom Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung – werden ihre Kooperationsprojekte bei der Veranstaltung vorstellen.

Anlässlich der Veranstaltung am 27. Januar wird der zentrale Lehrpreis der Freien Universität verliehen – er steht in diesem Jahr unter dem Motto „forschungsorientiert & regional“. Welche weiteren Wege und Instrumente gibt es, um die regionalen Kooperationskontakte zu stärken? 

Der beste Weg wäre aus meiner Sicht: ein neuer Exzellenzwettbewerb mit direkter Förderung von Kooperationsprojekten.

„Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen“

Einblicke in wissenschaftliche Kooperationen am Forschungscampus Dahlem:

  • Prof. Dr. Knut Reinert, Institut für Informatik, Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Christof Schütte, Vizepräsident Konrad-Zuse-Zentrum und Institut für Mathematik, Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Michael Zürn, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
  • Moderation: Prof. Dr. Monika Schäfer-Korting, Vizepräsentin der Freien Universität Berlin

Podiumsdiskussion: Perspektiven und Potenziale regionaler Kooperationen

  • Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie
  • Prof. Dr. Martin Vingron, Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik
  • Prof. Dr. Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts
  • Prof. Dr. Heribert Hofer, Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung
  • Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin
  • Moderation: Jan-Martin Wiarda, Leiter Kommunikation und Medien der Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin
Der Lehrpreis der Freien Universität Berlin wird an ein Lehrprojekt unter der Leitung von Professor Rainer Haag und Leonard Urner vom Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin verliehen. Das Projekt „Trans Pro Idee“ führt Studenten und Doktoranden an die institutionenübergreifende und anwendungsorientierte Forschung heran.

Zeit und Ort

  • Dienstag, 27. Januar 2015, 17.30 bis 20.15 Uhr
  • Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin

Um Anmeldung bis zum 19. Januar 2015 unter crs@fu-berlin.de wird gebeten.