Zusammenarbeit zum Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ wird fortgesetzt
„Man fing zu spät an, sich damit zu beschäftigen, und nicht alles bleibt im Gedächtnis“, sagt Iossif G. Trotz einiger Skepsis gab der jüdische Weißrusse im Jahr 2005 vor der Kamera Auskunft über seine Zeit als Zwangsarbeiter in Minsk, die sein gesamtes Leben geprägt hat: „Manchmal taucht etwas auf, ich sehe im Traum, dass man mich ermordet, da wird geschossen, in letzter Zeit öfter und öfter. Mit dem Alter wird es wahrscheinlich schmerzhafter.“ Iossif G.s Geschichte ist einer von 583 Zeitzeugenberichten im Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“. Um das Projekt weiterzuentwickeln, haben die Freie Universität, das Deutsche Historische Museum Berlin und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ vereinbart, ihre 2007 begonnene Zusammenarbeit fortzusetzen.
Blogs und Wikis: Von der digitalen Lernumgebung für Jurastudierende bis zum virtuellen Sandmuseum / Aus der Artikelreihe „Der Einsatz sozialer Medien an der Freien Universität“
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sein französischer Amtskollege Pierre Moscovici diskutierten an der Freien Universität über die Zukunft Europas