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„Wir sind’s wieder!“

Die Freie Universität Berlin hat ihren Exzellenzstatus erfolgreich verteidigt

Die Graduiertenschule Ostasienstudien hat es geschafft. Jubel bei Eric J. Ballbach, Dr. Hannes B. Mosler, Daniela Claus, Dr. Eun-Jeung Lee, Dr. Verena Blechinger-Talcott, Kai Schulze und Dr. Klaus Mühlhahn. (v.l.n.r.) | Bildquelle: Christian Poeschel Freuen sich über den Erfolg des Exzellenzclusters Topoi: Die Sprecher Professor Michael Meyer (l.) von der Freien Universität Berlin und Professor Gerd Graßhoff (r.) von der Humboldt-Universität zu Berlin. | Bildquelle: Jan Hambura Die Leiterin des Institut für Koreastudien brachte als Glücksbringer einen "Daruma" mit. (V. l. n. r.) Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Prof. Dr. Eun-Jeung Lee ,Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott und Paul Talcott. | Bildquelle: Christian Poeschel Voller Spannung wird das Ergebnis der DFG bei den Ostasienstudien erwartet. (v.l.n.r.) Dr. Hannes B. Mosler, Dr. Verena Blechinger-Talcott, Eric J. Ballbach, Dr. Eun-Jeung Lee, Dr. Klaus Mühlhahn und Michael Facius. | Bildquelle: Christian Poeschel Voller Freude liegen sich Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Prof. Dr. Eun-Jeung Lee und Prof. Dr. Klaus Mühlhahn in den Armen. | Bildquelle: Christian Poeschel Die gute Nachricht erreichte den Universitätspräsidenten Peter-André Alt (rechts), Kanzler Peter Lange (2. v.l.) und die Vizepräsidenten Werner Väth, Brigitta Schütt, Michael Bongardt und Monika Schäfer-Korting (v.l.n.r.) auf digitalem Wege. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Von einem "glücklichen Tag für die Freie Universität" sprach Universitätspräsident Professor Peter-André Alt, nachdem das Ergebnis bekannt gegeben worden war. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Im Glück vereint: Kanzler Peter Lange und Universitätspräsident Professor Peter-André Alt stießen gemeinsam auf den erneuten Erfolg in der Exzellenzinitiative an. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Zahlreich kamen die Gäste zum Sommerfest der Freien Universität. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Auch der Student der Freien Universität mit der Matrikelnummer eins, Karol Kubicki, erschien in Begleitung zum Sommerfest. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Unter den Gästen des Sommerfests war auch der Generalsekretär der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, Dr.Hans-Gerhard Husung. | Bildquelle: Bernd Wannenmacher Das gegnerische Tor konnte man leicht aus dem Blick verlieren - angesichts eines rund elf Meter langen Kickertisches auf dem Sommerfest der Freien Universität | Bildquelle: Freie Universität Berlin

15.06.2012

Um kurz nach drei konnten die Gläser endlich gefüllt und die Lautsprecher aufgedreht werden: „We are the champions“, tönte der Queen-Song aus dem Präsidiumssekretariat – und besiegelte, was die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gerade bekannt gegeben hatte: Die Freie Universität ist im Rahmen der Exzellenzinitiative erneut in allen drei Förderlinien erfolgreich gewesen und gehört damit weiterhin zu den mit dem Exzellenzstatus ausgezeichneten Universitäten in Deutschland. Mit insgesamt sieben Graduiertenschulen, darunter zwei Neuanträgen, und drei Clustern – einem weniger als zuvor – sowie der Bestätigung des Zukunftskonzepts ist die Freie Universität eine von jetzt elf exzellenten Hochschulen in Deutschland.

„Wir sind natürlich erleichtert“, sagte Präsident Professor Peter-André Alt. „Auch wenn ich seit zwei Wochen ziemlich sicher war, dass es klappen würde, weil wir beim DFG-Förderatlas so gut abgeschnitten haben.“ Auch Vizepräsident Professor Werner Väth war froh, als die schriftliche Bestätigung auf dem Bildschirm erschien: „Wir sind happy!“ Bis kurz vor der Entscheidung hatten Universitätspräsident Professor Peter-André Alt und die Präsidiumsmitglieder noch in einer regulären Sitzung über der Tagesordnung gebrütet.

Erfolgreiche Altertumswissenschaftler

Im Topoi-Haus an der Dahlemer Hittorfstraße waren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch um 15 Uhr nervös hin- und hergelaufen, hatten über verschiedene Kanäle versucht, an Informationen zu kommen. Als die Nachricht schließlich aus Bonn eintraf, war die Freude groß. Allerdings musste Topoi-Sprecher Professor Michael Meyer noch 15 lange Minuten warten, bis heraus war, dass auch der gemeinsame Exzellenzcluster von Freier Universität und Humboldt-Universität weiterhin gefördert wird: „Wir haben es geschafft“, freute er sich mit seinem Kollegen Professor Gerd Graßhoff, Topoi-Sprecher von der Humboldt-Universität.

Enttäuschung bei den Emotionsforschern

Getrübt war die Freude über den großartigen Erfolg der Freien Universität durch die Tatsache, dass der Exzellenzcluster „Languages of Emotion" nicht weitergefördert wird. Universitätspräsident Alt sagte, dass „die Perspektiven, die der Cluster eröffnet hat, auch in Zukunft wichtige Wege für die Zusammenarbeit zwischen Geistes-, Sozial und Naturwissenschaften aufzeigen. Es gilt nun, neue Formate für die Weiterförderung zu erschließen. 'Languages of Emotion' verdient weiterhin Unterstützung, denn der Cluster hat hervorragende Arbeit geleistet." Clustersprecher Professor Hermann Kappelhoff zeigte sich über die schlechte Nachricht geschockt: „Aber wir werden die Form der interdisziplinären Zusammenarbeit, die wir etabliert haben, in unseren laufenden Forschungsprojekten fortsetzen."

Ein zweites Auge für Glücksbringer Daruma

Gebangt hatten die rund 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich um den Rechner von Japanprofessorin Verena Blechinger-Talcott versammelt hatten. Die Graduiertenschule Ostasienstudien gehört zu den Neuanträgen, mit denen die Freie Universität ins Exzellenzrennen gegangen war: „Gott sei Dank“, konnten Verena Blechinger-Talcott, Koreanistikprofessorin Eun-Jeung Lee und Sinologieprofessor Klaus Mühlhahn schließlich ausrufen: Die Graduiertenschule hatte den Zuschlag bekommen. Woraufhin dem einäugigen Glücksbringer „Daruma“ sogleich ein zweites Auge gemalt werden konnte – so will es der Brauch in Korea und Japan, wenn das Glück eingetreten ist.

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