Freie Universität Berlin


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Im Schloss-Labor

Die Freie Universität präsentiert sich anlässlich der Wissenschaftstage im Berliner Südwesten

19.05.2010

Die FUmanoids in Aktion: Informatiker der Freien Universität steuern Roboter beim Fußballspiel.
Die FUmanoids in Aktion: Informatiker der Freien Universität steuern Roboter beim Fußballspiel. Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Anpfiff: Bezirksbürgermeister Norbert Knopp gibt den Startschuss für das Roboter-Fußballspiel.
Anpfiff: Bezirksbürgermeister Norbert Knopp gibt den Startschuss für das Roboter-Fußballspiel. Bildquelle: Bernd Wannenmacher
Experimentieren im Schloss-Labor.
Experimentieren im Schloss-Labor. Bildquelle: Gitta Zimmer
Hobby-Archäologen: Kinder beim Freilegen von Saurierskeletten aus einem Gipsbett.
Hobby-Archäologen: Kinder beim Freilegen von Saurierskeletten aus einem Gipsbett. Bildquelle: Gitta Zimmer

Mit dem Anpfiff eines Spiels der FUmanoids, der Fußball-Robotermannschaft der Freien Universität, eröffnete der Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Norbert Kopp, am vergangenen Sonntagnachmittag die Wissenschaftstage im Berliner Südwesten.

Die autonom spielenden FUmanoids der AG Künstliche Intelligenz des Instituts für Informatik der Freien Universität zogen im Einkaufszentrum „Das Schloss“ zahlreiche Besucher an. „Hier haben wir wirkliche Weltklasse“, sagte Barbara Loth, Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Verkehr und Gesundheit, mit Blick auf die in internationalen Wettkämpfen erfolgreichen humanoiden Roboter. Gemeinsam mit Bürgermeister Kopp und Professor Werner Väth, Vertreter der Freien Universität Berlin in der Koordinierungsgruppe des Berliner Südwestens zum Wissenschaftsjahr „Berlin 2010, hatte sie die Besucher im „Schloss-Labor“ willkommen geheißen.

Biochemie, Physik und Informatik

An den sehr gut besuchten Ständen der Freien Universität und ihrer Nachbarn gab es auch sonst viel zu sehen, auszuprobieren und sogar zu beschnuppern: Biochemikerinnen erklärten etwa, wie man den Duft der Blumen einfängt und wie Parfums zusammengesetzt sind. Andere Wissenschaftler erläuterten den genetischen Fingerabdruck einer Tomate oder experimentierten mit der Farbe im Rotkohl. Auch am Laser-Stand herrschte großes Gedränge, denn hier konnte man Blitze erzeugen und erfuhr alles über die neueste Laser-Technik.

Währenddessen trafen sich auch im Fachgeschäft Werken-Spielen-Schenken Dutzende begeisterte Kinder mit den Pädagogen der Freien Universität zum Spielen und Experimentieren – besonders beliebt waren hier die Saurierskelette, die es aus ihrem Gipsbett zu klopfen galt sowie ausgetüftelte physikalische und mathematische Zaubertricks.

Zehnte Lange Nacht der Wissenschaften am 5. Juni

Die Wissenschaftstage im Berliner Südwesten finden anlässlich des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 statt. Noch bis zum 5. Juni präsentieren sich die Freie Universität und die wissenschaftlichen Institutionen in ihrer Nachbarschaft mit einem abwechslungsreichen Publikumsprogramm. Am 5. Juni münden die Wissenschaftstage in die Lange Nacht der Wissenschaften, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in ganz Berlin stattfindet.