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Deutsches Recht in englischer Sprache

„German Law Journal“ feiert 10-jähriges Jubiläum an der Freien Universität

03.08.2009

Professor Dr. Christian Calliess, Freie Universität Berlin, bei seinem Vortrag: "Europarecht als transnationales Recht"
Professor Dr. Christian Calliess, Freie Universität Berlin, bei seinem Vortrag: "Europarecht als transnationales Recht" Bildquelle: Daniel H. Goldman
Symposium „Transnationalisierung von Rechtskulturen“: Professoren und Studierende im Gespräch
Symposium „Transnationalisierung von Rechtskulturen“: Professoren und Studierende im Gespräch Bildquelle: Daniel H. Goldman

Wissenschaftler und Studenten der Rechtswissenschaft aus Nordamerika und Europa reisten nach Berlin. Gemeinsam feierten die Redakteure und Leser des „German Law Journals“ im Juli an der Freien Universität das 10-jährige Bestehen der englischsprachigen Rechtszeitschrift.

Das „German Law Journal“ wurde im Jahr 1999 von den in Kanda und den USA lehrenden Professoren Peer Zumbansen und Russel Miller gegründet. Als erste englischsprachige Rechtszeitschrift kommentiert das German Law Journal Entwicklungen im deutschen, europäischen und internationalen Recht. Die Zeitschrift, deren Beiträge von Rechtswissenschaftlern geschrieben, herausgegeben und von Studierenden bearbeitet werden, erscheint monatlich unter www.germanlawjournal.com.

Studierende redigieren das „German Law Journal“

Zur Feier seines 10-jährigen Jubiläums am 2. Juli veranstaltete das „German Law Journal“ gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz und der Freien Universität ein internationales Symposium zur „Transnationalisierung von Rechtskulturen“. Der Einladung folgten Studierende sowie renommierte Rechtswissenschaftler aus Nordamerika und Europa.

Bernadette Maheandiran und Danielle Allen redigieren die englischsprachige Rechtszeitschrift als studentische Redakteure. Sie sind Studentinnen der „Osgoode Hall Law School York University“ im kanadischen Toronto und der „Washington and Lee University School of Law“ in Lexington im amerikanischen Bundesstaat Virginia, an denen die beiden Gründerprofessoren Miller und Zumbansen lehren und forschen. Unter Anleitung einer Gruppe von Herausgebern erstellen sie gemeinsam mit weiteren studentischen Redakteuren die monatliche Ausgabe des „German Law Journals“.

Ohne Deutschkenntnisse deutsches Recht verstehen

„Es wird sie vielleicht überraschen, aber wir Studenten sprechen kein Deutsch“, sagt Danielle Allen. Auch die anderen Studierenden besäßen keine Deutschkenntnisse. Doch für die nötige Expertise sei gesorgt. So finden sich unter den 21 Herausgebern zahlreiche deutsche Rechtswissenschaftler. Das Magazin behandelt allerdings nicht nur das deutsche Recht, auch Beiträge zur europäischen und internationalen Rechtsprechung finden ihren Weg in die Internet-Zeitschrift.