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Forschungsteam der Freien Universität Berlin untersucht Bakterien, die zur Erhöhung der Fruchtbarkeit von Milchkühen beitragen können

News vom 11.05.2021

Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus naturwissenschaftlichen und veterinärmedizinischen Fachgebieten hat an der Freien Universität Berlin ein Verfahren entwickelt, das die Gesundheit von Milchkühen fördern und ihre Fruchtbarkeit verbessern kann – mithilfe von probiotischen Laktobazillen. Die Forscherinnen und Forscher siedelten Bakterien des Stammes Lactobacillus buchneri in der Gebärmutter von Kühen an. Dabei konnten sie feststellen, dass die Mikroben die Fruchtbarkeit vor allem jener Tiere steigern konnten, die an einer Entzündung der Gebärmutterschleimhaut litten. Das Forschungsteam vermutet, dass die Laktobazillen dabei helfen, eine gesunde Mikrobiota­ – die symbiotische Besiedlung des Körpers durch nützliche Mikroorganismen – zu erhalten oder wiederherzustellen.  Das neuartige Verfahren kann somit dazu beitragen, die Gesundheit der behandelten Tiere zu schützen und den Einsatz von Antibiotika in Kuhställen zu reduzieren. Für die wissenschaftliche und wirtschaftliche Validierung des Verfahrens erhält das Team – unter der Leitung von Dr. Christoph Gabler vom Institut für Veterinär-Biochemie der Freien Universität Berlin – eine Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Höhe von 550.000 Euro.

Weiterlesen in der offiziellen Pressemitteilung der FU Berlin.

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