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Wirtschaftskooperationen: Mit dem richtigen Partner zur Innovation

Die Freie Universität Berlin arbeitet mit Unternehmen an vielen Stellen partnerschaftlich zusammen. Daraus entstehen Vorteile für alle Beteiligten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten Zugang zu interessanten Themen, Partnern, Forschungsdesigns und Drittmitteln. Unternehmen schätzen die wissenschaftliche Expertise und die Infrastruktur der Universität. Kooperationen schaffen die Grundlage für Markterfolge und bringen mehr Praxis in die Ausbildung.

Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin helfen wir dabei, die richtigen Partner zusammenzubringen, begleiten den gemeinsamen Innovationsprozess und unterstützen die Ausarbeitung von Förderanträgen. Dabei nutzen wir auch Kontakte zu Netzwerken, Verbänden und Einrichtungen der Wirtschaftsförderung in Berlin und Brandenburg. Ein Katalysator für Kooperationen ist zudem das Netzwerk Unternehmertum in dem sich Alumni, Unternehmerinnen und Unternehmer für die Freie Universität Berlin engagieren. Auch das Projekt Berlin InnoBridge bildet eine Brücke zum Markt: Gefördert von der Berliner Wirtschaft entwickeln Forschende, Studierende und Unternehmensvertreter Innovationsideen aus verschiedenen Anwendungsgebieten gemeinsam weiter.

Projekte im Bereich der Auftragsforschung werden an der Freien Universität Berlin seit 2013 auf Basis der Vollkostenrechnung durchgeführt. Unter Auftragsforschung ist im Allgemeinen das wissenschaftliche Forschen im Auftrag eines privatwirtschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Mittelgebers (=Auftraggeber) zu verstehen. Das Ziel des Auftrages wird hierbei vom Auftraggeber vorgegeben, und die Rechte an den Forschungsresultaten sind in den meisten Fällen dem Auftraggeber vorbehalten. Die Auftragsinhalte werden in einem Forschungs- und Entwicklungsvertrag festgelegt, der zwischen dem Auftraggeber und der Freien Universität Berlin geschlossen wird. Auftragsforschung ist in der Regel vollkosten- und umsatzsteuerpflichtig. Bei Fragen zu diesem Bereich hilft das Team Forschungsförderung und -information  gerne weiter.

Im Rahmen von Unternehmenskooperationen arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eng mit Unternehmen zusammen, behalten aber – anders als bei der Auftragsforschung – die Rechte an ihren Ergebnissen. Forschungs- und Entwicklungskooperationen können unter anderem mit Mitteln aus den Förderprogrammen ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (BMWi) oder KMU innovativ (BMBF) finanziell gefördert werden. Gemeinsam mit dem Team für Forschungsförderung und –information sowie mit der Drittmittelverwaltung unterstützt Profund Innovation Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Ausarbeitung von Förderanträgen.

Damit die Vertragspartner von Anfang an ein klares Verständnis über Leistungen und Gegenleistungen sowie über das Einbringen, die Nutzung und Verwertung von Rechten am geistigen Eigentum haben, werden im Team Rechtsangelegenheiten bei Forschung und Transfer Kooperationsverträge gestaltet.

In Zukunft werden die Wege zwischen Wissenschaft und Wirtschaft noch kürzer: Auf dem Gelände des ehemaligen US-Militärhospitals in der Fabeckstraße wird das Technologie- und Gründungszentrum FUBIC entstehen. Dort sollen sich 60 bis 80 junge, technologiebasierte Unternehmen mit insgesamt 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unmittelbarer Nähe zum Campus der Freien Universität Berlin ansiedeln.

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Denkfabrik Gründerhochschulen
Freie Universität Berlin erneut als „Ideenschmiede Berlin“ ausgezeichnet