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Bibliothek Ehrlich

Die Privatbibliothek aus dem Nachlass des Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Dr. hc. mult. Ernst Ludwig Ehrlich mit rund 8.400 Medieneinheiten.

19.08.2015

Die Bearbeitung der Privatbibliothek aus dem Nachlass des Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Dr. hc. mult. Ernst Ludwig Ehrlich – im April 2008 dem Seminar für Katholische Theologie von der Witwe Sylvia Ehrlich geschenkt – wurde im Juni 2011 nach rund anderthalb Jahren abgeschlossen. Darüber berichtete auch Gisela Grossin in Campus.leben, dem Online-Magazin der Freien Universität Berlin am 19.09.2011 unter dem Titel: Ein Bücherschatz für die Freie Universität.

Die rund 8.400 Medieneinheiten, in denen sich die wissenschaftliche Tätigkeit von Ehrlich zum jüdisch-christlichen Dialog ausdrückt, sind in der Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Psychologie an Hand der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) aufgestellt und können dort vor Ort benutzt werden. Neben rund 7.400 Monographien in Freihand gibt es auch kleinere Mengen an Zeitschriften, Kapselschriften und magazinierten Medien. Von Juni 2012 bis zur Fertigstellung des Bibliotheksneubaus ist der Monographienbestand der Bibliothek Ehrlich vorrübergehend in das Zeitschriftenfreihandmagazin der Universitätsbibliothek ausgelagert worden.

Die Themenfelder der nachgelassenen Bibliothek erstrecken sich vom Alten und Neuen Testament über jüdische Kultur-, Literatur-, Personen- und Religionsgeschichte bis hin zu Antisemitismus und Nationalsozialismus. Ein zentraler Schwerpunkt in der Literatur bildet der jüdisch-christliche Dialog, wofür sich Ehrlich sein gesamtes Leben fortwährend einsetzte. Er wirkte am Zweiten Vatikanischen Konzil („Nostra aetate“) mit und war als Gründer und Mitglied in diversen dialogorientierten christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaften beteiligt.

Die Freie Universität Berlin verlieh ihm am 2. Juli 2003 die Ehrendoktorwürde, darüber hinaus bietet das Seminar für Katholische Theologie seit dem Wintersemester 2008/2009 den Ernst-Ludwig-Ehrlich-Masterstudiengang für Geschichte, Theorie und Praxis der Jüdisch-Christlichen Beziehungen an.

Bibliographie

Die Bibliographie wurde auf dem Dokumentenserver der Freien Universität Berlin eingestellt:

Der Nachlass von Prof. Dr. Ehrlich liegt im Archiv für Zeitgeschichte der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

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