Andrei Dörre erhält den Hans-Bobek-Preis

Dissertation des Anthropogeographen Andrei Dörre von der Freien Universität erhält Auszeichnung der Österreichischen Geographischen Gesellschaft

Nr. 377/2015 vom 25.11.2015

Dr. Andrei Dörre, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Development Studies im Institut für Geographische Wissenschaften der Freien Universität Berlin, erhält für seine Dissertation den Hans-Bobek-Preis der Österreichischen Geographischen Gesellschaft. Die Doktorarbeit „Naturressourcennutzung im Kontext struktureller Unsicherheiten. Eine Politische Ökologie der Weideländer Kirgistans in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche“ ist im Franz-Steiner-Verlag erschienen. Am Beispiel von als Weidegründe genutzten Graslandflächen untersucht Dörre in der Studie die vielfältigen Wirkungen politisch-rechtlicher, ökonomischer und sozio-kultureller Transformationen auf gesellschaftliche Naturverhältnisse und trägt so zum Verständnis ihrer Veränderungen bei. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Der Hans-Bobek-Preis ist eine bedeutende Auszeichnungen im Fach Geografie. Er wird jährlich im Gedenken an den Ehrenpräsidenten der Österreichischen Geographischen Gesellschaft sowie in Würdigung der großen Verdienste von Universitätsprofessor Dr. Dr. Hans Bobek vergeben. Gestiftet wird der Preis von Frau Dr. Maria Bobek-Fesl. Ausgezeichnet werden in deutscher oder englischer Sprache verfasste Dissertationen, Habilitationsschriften oder andere gleichwertige, von einer Person selbstständig verfasste wissenschaftliche Arbeiten.

Weitere Informationen

Andrei Dörre, Institut für Geografische Wissenschaften der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-70229, E-Mail: adoerre@zedat.fu-berlin.de