Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin
Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.
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Spitzenreiter in den Geistes- und Sozialwissenschaften
24.05.2012
Im sechsten Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Freie Universität Berlin ihre Spitzenposition unter den forschungsstärksten Hochschulen bundesweit ausgebaut. Wie die DFG gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Berlin mitteilte, verbesserte sich die Freie Universität von Platz fünf im Berichtszeitraum 2005 bis 2007 auf Platz drei im Zeitraum 2008 bis 2010. Ausgewertet wurden die Daten von 186 Hochschulen. Der Rangliste zufolge bewilligte die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität zwischen 2008 und 2010 insgesamt 250,8 Millionen Euro an Fördermitteln. Das sind knapp 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2005 bis 2007. Wenn man die Bewilligungssummen aus der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder nicht berücksichtigt, erreicht die Freie Universität mit eingeworbenen Forschungsmitteln in Höhe von 168,3 Millionen Euro bundesweit Platz eins.
Erster „FUture Slam“ an der Freien Universität während der Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juni / Alles über den Koran am Institut für Semitistik und Arabistik
23.05.2012
Bei der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juni präsentieren Forscher der Freien Universität Berlin ihre Ergebnisse, Thesen und Visionen zum Thema Zukunft erstmals in einem „FUture Slam“. Dabei haben Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zehn Minuten Zeit, um zu skizzieren, wie wir in der Welt von morgen leben, arbeiten oder uns fortbewegen. Am Seminar für Semitistik und Arabistik steht der Koran im Zentrum des Interesses: Experten stellen Forschungsergebnisse zu den ältesten Koranhandschriften sowie verschiedene Lesarten vor.
Naturwissenschaftler erforschen Reaktionen auf Stress, Geisteswissenschaftler den Wissenswandel in Kulturen vor der Moderne
23.05.2012
Die Freie Universität Berlin hat bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB) eingeworben und ist an zwei weiteren bewilligten SFB beteiligt. Neu und für vier Jahre eingerichtet wird der SFB 973 „Organismische Reaktionen auf Stress: Prägung und Erinnerung“, wie die DFG in Bonn mitteilte. Im bewilligten SFB 980 „Episteme in Bewegung“ geht es um den Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit. Die Fördersumme für beide SFB beträgt insgesamt 20 Millionen Euro. Die Universität ist damit in vier der bundesweit 20 neu bewilligten Sonderforschungsbereichen Sprecherin oder beteiligte Einrichtung. Die Laufzeit der SFB beginnt am 1. Juli.
Lange Nacht der Wissenschaften: Alles über Glück am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie / Medizin hautnah am Universitätsklinikum Benjamin Franklin
22.05.2012
Der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie sowie der Exzellenzcluster Languages of Emotion der Freien Universität Berlin laden Besucher bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2012 dazu ein, ihre Mitmenschen und sich selbst besser kennenzulernen. An beiden Einrichtungen stehen Erkenntnisse über soziale Beziehungen, Einfühlungsvermögen und einen positiven Lebensstil im Mittelpunkt. In die Rolle von Medizinern können Besucher am Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz schlüpfen und versuchen, am Modell eine Magenspiegelung vorzunehmen oder einen Knochenbruch mithilfe von Platten und Schrauben zu stabilisieren. Angst vor Ärzten können Kinder bei der Kuscheltiersprechstunde mit Studierenden ablegen.
Tunesischer Autor hält Antrittsvorlesung an der Freien Universität am 23. Mai
22.05.2012
Der Tunesische Autor Abdelwahab Meddeb hat im Sommersemester 2012 die Samuel Fischer Gastprofessur am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften der Freien Universität Berlin inne. Am 23. Mai hält er dort seine Antrittsvorlesung und am 19. Juni wird er im Institut Français aus seinem Werk lesen und im anschließenden Gespräch die Rolle des Islam in Europa diskutieren.
Freie Universität stellt Ergebnisse aus fünf Forschungsprojekten vor
22.05.2012
In allen Bundesländern gibt es umfangreiche Anstrengungen zur Qualitätsentwicklung im Schulsystem wie Vergleichsarbeiten und Schulinspektionen. Doch sind diese Instrumente wirklich geeignet, um das Ziel zu erreichen? Welche Veränderungen in Schule und Unterricht haben sie bereits bewirkt? Gibt es unbeabsichtigte Nebenwirkungen? Welche neuen Anforderungen und Belastungen bringen diese Instrumente für Schulleitungen und Lehrkräfte mit sich? Im Vorfeld der Veröffentlichung des Nationalen Bildungsberichts 2012 lädt die Koordinierungsstelle des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbundes „Steuerung im Bildungssystem“ (SteBis) an der Freien Universität Berlin zu einem Pressegespräch ein. Den Teilnehmern werden Ergebnisse aus fünf Forschungsprojekten vorgestellt, die Antworten auf die oben gestellten Fragen geben.
Konferenz vom 24. bis 27. Mai an der Freien Universität Berlin
21.05.2012
Eine Konferenz zur Aktualität des Deutschen Idealismus findet vom 24. bis 27. Mai an der Freien Universität Berlin statt. Unter dem Titel „The Actuality of German Idealism. Form, Judgement, Experience“ steht dabei der Einfluss der philosophischen Strömung auf die Ästhetik im Mittelpunkt. Ziel ist es, neue Impulse in der Diskussion um den Deutschen Idealismus zu setzen. Veranstalter ist der Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ in Zusammenarbeit mit dem Cluster „Languages of Emotion“. Die Konferenz ist öffentlich, der Eintritt frei. Tagungssprache ist Englisch.
Forschungseinrichtungen der Freien Universität Berlin und der Universität Tel Aviv veranstalten gemeinsamen internationalen Workshop zur Bibel auf Arabisch in Israel
21.05.2012
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der israelischen Universität von Tel Aviv veranstalten vom 22. bis 24. Mai einen Workshop in Tel Aviv über die Übersetzung der Bibel ins Arabische und die Wirkung auf arabisch-sprachige Glaubensrichtungen in der islamischen Welt. Im Mittelpunkt steht die Rezeption und Diskussion der Texte des Alten und Neuen Testaments etwa von Juden, Samaritern, Christen und Muslimen. Betrachtet werden Übersetzungen bis weit ins 17. Jahrhundert hinein. Organisiert wird die Tagung von der Research Unit Intellectual History of the Islamicate World der Freien Universität und vom Goldstein-Goren Diaspora Research Center der Universität von Tel Aviv. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
John-F.-Kennedy-Institut lädt am 23. Mai zu Diskussionsveranstaltung über die anstehenden US-Wahlen – CNN-Moderator Jim Clancy zu Gast
21.05.2012
Die in diesem Jahr anstehenden Präsidentschafts- und Kongresswahlen in den USA sind Thema einer Informationsveranstaltung am 23. Mai 2012 am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin. Es diskutieren die renommierten Fernsehjournalisten Jim Clancy (CNN) und Isabelle Körner (n-tv) sowie Andreas Etges, Professor der Freien Universität für die Geschichte Nordamerikas. Die Gesprächsrunde findet in englischer Sprache statt. Sie ist öffentlich, der Eintritt frei.
In der Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juni 2012 können Besucher in einer 3D-Show in die faszinierende Welt der Mikroorganismen eintauchen / Um knifflige Spiele und künstliche Intelligenz geht es an den Instituten für Mathematik und Informatik
21.05.2012
In der Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juni 2012 können Besucher am Institut für Biologie der Freien Universität Bakterien aus den Ozeanen zum Leuchten bringen sowie mithilfe von 3D-Brillen in die Welt der Mikroorganismen eintauchen. Mit den mathematischen Hintergründen beliebter Rätsel, Puzzle und „Kopfzerbrecher“ können sich Besucher am Institut für Mathematik auseinandersetzten. Ein autonomes Auto und die Dribbelstärke der Fußball-Roboter FUmanoids werden am Institut für Informatik präsentiert.
Stand 16.06.2011