Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Lehrkräfte praxisnah und forschungsbasiert ausbilden

Konzept der Freien Universität Berlin erfolgreich in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundes und der Länder

04.03.2015

Die Freie Universität hat sich in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundes und der Länder“ mit ihrem Konzept durchgesetzt. Das Vorhaben „Know how to teach – Grundlegende Handlungskompetenzen für eine adaptive Unterrichtspraxis im Studium erwerben“ wurde als eines von 19 Projekten bundesweit und als einziges in Berlin prämiiert. Es sieht eine stärkere praxisnahe und gleichzeitig forschungsbasierte Ausbildung von Lehrkräften schon im Studium vor. Das Vorhaben der Freien Universität startet im Sommer 2015. Insgesamt wurden für das Projekt 3,7 Mio. Euro für einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren beantragt. Eingereicht worden waren 80 Anträge.

Künftige Studentinnen gesucht!

Girls‘ Day am 23. April an der Freien Universität / Anmeldung startet am 10. März

04.03.2015

Die Freie Universität Berlin bietet auch in diesem Jahr auf dem „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ am 23. April 2015 zahlreiche Workshops und Veranstaltungen für Berliner Schülerinnen und auch für Schülerinnen aus dem Brandenburger Umland der 5. bis 10. Klassenstufe an. Die Nachwuchsforscherinnen können an einem langen oder zwei kurzen Workshops teilnehmen. Zur Wahl stehen dabei Veranstaltungen der Fächer Chemie, Biologie, Pharmazie, Physik, Informatik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Geowissenschaften. Der Girls‘ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in Berlin und soll sie dazu anregen, ihr Spektrum an Berufs- und Karrierewünschen zu erweitern. Die Anmeldung ist vom 10. März bis 21. April online möglich unter www.girlsday.fu-berlin.de.

Vor 75 Jahren: Die Polen-Erlasse

12. März 2015: Veranstaltung über die nationalsozialistische Ausgrenzung und Ausbeutung polnischer Zwangsarbeiter mit Erinnerungen aus dem Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“

04.03.2015

An die Herausgabe der sogenannten Polen-Erlasse – einem der zentralen Instrumente nationalsozialistischer Ausgrenzungs- und Ausbeutungspolitik – vor 75 Jahren durch das Reichssicherheitshauptamt wird in einer öffentlichen Veranstaltung am 12. März in Berlin erinnert. Organisiert wird sie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Centers für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin und des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Berliner Geschichtswerkstatt e. V. und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/Stiftung Topographie des Terrors". Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mossul, Nord-Irak: Kulturzerstörungen im Kontext

Expertenrunde zu den Zerstörungen von Skulpturen im Museum von Mossul und in der antiken Stadt Ninive am 5. März an der Freien Universität

03.03.2015

Die Zerstörung von Skulpturen im Museum von Mossul und in der antiken Stadt Ninive durch Mitglieder des „Islamic State“ ist Thema einer Podiumsdiskussion am 5. März 2015 an der Freien Universität Berlin. Am 26. Februar wurden Bilder und Videos von Vandalismus an jahrtausendealten Kulturgütern im Internet veröffentlicht. Expertinnen und Experten erörtern die politischen, historischen sowie ideologischen Hintergründe des Vorfalls und erläutern, wie die zerstörten Objekte kulturhistorisch einzuordnen sind. Organisiert wird die Expertendiskussion mit dem Titel „Mossul, Nord-Irak: Kulturzerstörungen im Kontext“ vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität. Sie ist öffentlich, der Eintritt frei.

Veterinärmediziner der Freien Universität Berlin als Präsident des Robert Koch-Instituts eingeführt

Prof. Dr. Lothar H. Wieler übernimmt Amt von Prof. Dr. Reinhard Burger

26.02.2015

Der bisherige geschäftsführende Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Tierseuchen der Freien Universität und Professor am Fachbereich Veterinärmedizin, Prof. Dr. Lothar H. Wieler, ist am Donnerstag in Berlin in das Amt des Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) eingeführt worden. Er übernimmt die Position am 1. März. Der derzeitige Amtsinhaber Prof. Dr. Reinhard Burger scheidet aus Altersgründen aus. Über gemeinsame Forschungsprojekte wird Professor Wieler auch weiterhin eng mit der Freien Universität Berlin verbunden sein.

Regierender Bürgermeister Michael Müller besucht am 27. Februar die Freie Universität Berlin

Campus-Rundgang mit Universitätspräsident Prof. Dr. Peter-André Alt

24.02.2015

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, besucht am 27. Februar die Freie Universität Berlin. Medienvertreter haben die Möglichkeit, an einem Rundgang mit dem Regierenden Bürgermeister und dem Präsidenten der Freien Universität, Prof. Dr. Peter-André Alt, über den Campus der Hochschule teilzunehmen.

Überflieger gesucht

Dr. Hans Riegel-Stiftung und Freie Universität Berlin vergeben Fachpreise an Berliner Abiturienten / Bewerbungsschluss 31. März 2015

24.02.2015

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Freie Universität Berlin vergeben erneut 2015 gemeinsam die „Dr. Hans Riegel-Fachpreise“ an Berliner Schülerinnen und Schüler, die im aktuellen Schuljahr eine „besondere Lernleistung im Abitur“ erbracht haben. In den Fächern Mathematik, Physik, Geografie und erstmals Informatik werden unter den Bewerbungen jeweils die drei besten Arbeiten mit 600, 400 und 200 Euro prämiiert. Zusätzlich erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht im Wert von etwa 250 Euro. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. März 2015.

Prof. Dr. Dr. h. c. E. Jürgen Zöllner ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Freien Universität Berlin

Ehemaliger Berliner Wissenschaftssenator folgt auf langjährigen Amtsinhaber Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen

23.02.2015

Der ehemalige Berliner Wissenschaftssenator Prof. Dr. Dr. h. c. E. Jürgen Zöllner ist zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums der Freien Universität Berlin gewählt worden. Für Zöllner stimmten sieben Mitglieder des Kuratoriums, es gab eine Gegenstimme. Zöllner tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen an, der dem Kuratorium seit 2001 vorgestanden hat und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Der Präsident der Freien Universität, Prof. Dr. Peter-André Alt, dankte Professor Erichsen für dessen langjähriges Engagement. Alt bezeichnete Jürgen Zöllner als „einen der erfahrensten Kenner der deutschen Hochschullandschaft“; er sei „ein exzellenter Nachfolger Hans-Uwe Erichsens und wird dessen erfolgreiche Arbeit fortsetzen“. Im Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurde Prof. Dr. Marianne Braig, Professorin am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften. Auf sie entfielen sechs Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.

„Medikamente wie am Fließband“

Efavirenz, eines der wichtigsten HIV-Medikamente, kann jetzt mithilfe eines neu entwickelten Verfahrens der kontinuierlichen Durchflusschemie möglicherweise schneller, kostengünstiger und weniger umweltbelastend hergestellt werden

23.02.2015

Forschern des Max-Planck-Institutes für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) und der Freien Universität Berlin ist es in den vergangenen Wochen gelungen, gleich mehrere Schritte auf dem Weg zu neuen, besseren und kostengünstigeren Produktionsmethoden für Arzneiwirkstoffe zurückzulegen. Dies ist speziell für das AIDS-Medikament Efavirenz von Bedeutung, das häufig als Baustein einer Kombinationstherapie gegen die Immunschwächekrankheit genutzt wird. Die kontinuierliche Durchflusschemie hat außerdem das Potential, die pharmazeutische Produktion von Wirkstoffen grundlegend zu verändern.

Studie: Linksextreme Einstellungen sind weit verbreitet

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin präsentieren Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu demokratiegefährdenden Potenzialen des Linksextremismus

23.02.2015

Linksextreme Einstellungen sind einer Studie von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin zufolge in Deutschland weit verbreitet. So kam in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Forschungsverbunds SED-Staat der Universität, bei der die Befragten Aussagen über Demokratie und Gesellschaft bewerten sollten, häufig eine kritische Haltung gegenüber der praktizierten Demokratie in Deutschland zum Ausdruck. In der Untersuchung wurden die Teilnehmer befragt, in wieweit sie verschiedenen Dimensionen eines linksextremen Einstellungsmusters zustimmten oder diese ablehnten. Das Muster und dessen Dimensionen hatten die Wissenschaftler zuvor herausgearbeitet. Die Forscher ermittelten auf dieser Basis, dass ein Sechstel der Gesamtbevölkerung (Westdeutschland: 14 Prozent; Ostdeutschland: 28 Prozent) eine linksradikale/linksextreme Grundhaltung hat. Dabei weisen vier Prozent ein nahezu geschlossenes linksextremes Welt- und Gesellschaftsbild auf, 13 Prozent stimmen überwiegend den jeweiligen Facetten eines linksextremen Einstellungsmusters zu.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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