Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Ehrung für Chemiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Reißig

Gesellschaft Deutscher Chemiker würdigt Wissenschaftler für seine herausragende Forschung in organischer Synthesechemie

15.09.2014

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat Professor Hans-Ulrich Reißig von der Freien Universität Berlin für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Reißig erhielt am Montag in Mainz für seine herausragenden Forschungsarbeiten zur organischen Synthesechemie die Liebig-Denkmünze. Die GDCh würdigte damit zugleich Reißigs Einsatz und seine Verdienste im Wissenschaftsmanagement. Die international angesehene Ehrung wurde erstmals 1903 vergeben. Unter den bislang 66 Preisträgern befinden sich zahlreiche Nobelpreisträger, darunter Adolf von Baeyer, Paul Ehrlich, Fritz Haber, Carl Bosch, Max Planck, Friedrich Bergius, Hans Fischer, Feodor Lynen, Karl Ziegler und Gerhard Ertl. Die Ehrung wurde Hans-Ulrich Reißig aus Anlass der Festsitzung zur 128. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ).

DFG bewilligt dreijähriges Forschungsprojekt zur Konvergenz von Fernsehen und Internet

Forscherinnen und Forscher der Freien Universität Berlin untersuchen die aktuellen Veränderungen des Fernsehens aus Angebots- und Nutzungsperspektive

15.09.2014

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin ein Forschungsprojekt zur Konvergenz von Fernsehen und Internet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Emmer und Prof. Dr. Joachim Trebbe wird bis 2017 untersucht, welche neue Angebots- und Nutzungsformen durch das Zusammenwachsen von TV und Internet entstehen und wie Entstehung und Nutzung dieser neuen Formen jeweils erklärt werden können. Die aktuellen Veränderungen des Fernsehens sollen dabei gleichzeitig aus Angebots- und Nutzungsperspektive untersucht werden. Mit Martin Emmer, der in den letzten Jahren intensiv zur Online-Nutzung in Deutschland geforscht hat, und Joachim Trebbe, der seit Längerem die kontinuierliche Fernsehprogrammforschung in Deutschland und der Schweiz leitet, stehen diesem Projekt zwei ausgewiesene Experten vor. So bescheinigt die DFG dem Forschungsvorhaben auch einen hohen theoretischen Anspruch und ein außergewöhnlich systematisches Vorgehen. Gefördert wird das Projekt mit 350.000 Euro.

Open-Access-Strategie für Berlin

Informationsveranstaltung am 13. Oktober an der Freien Universität Berlin

12.09.2014

Die Strategie des Landes Berlin zugunsten eines freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am 13. Oktober an der Freien Universität Berlin. Sie findet statt als Reaktion auf die im Mai 2014 vom Berliner Abgeordnetenhaus getroffene Entscheidung über den Anschub einer „Open-Access-Strategie für Berlin: wissenschaftliche Publikationen für jedermann zugänglich und nutzbar machen“. Die beteiligten Wissenschaftler/Einrichtungen informieren anhand verschiedener Referate und einer Posterausstellung über Open-Access-Aktivitäten der Hauptstadt. Die Informationsveranstaltung im Henry-Ford-Bau der Freien Universität richtet sich an Angehörige der Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie anderweitig Interessierte. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Die Veranstaltung wird gemeinsam ausgerichtet von der Freien Universität, der Humboldt-Universität, und der Technischen Universität in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft.

Ehre und Ehrkonflikt in der Literatur der Frühen Neuzeit

Programmreihe „Offener Hörsaal“ der Freien Universität beginnt am 14. Oktober 2014

11.09.2014

Im Wintersemester 2014/2015 geht die Vortragsreihe „Offener Hörsaal“ der Freien Universität in die nächste Runde. In diesem Semester erörtern renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen in einer wöchentlichen Ringvorlesung das Thema „Ehre und Ehrkonflikt in der Literatur der Frühen Neuzeit“. Zum Auftakt am 14. Oktober führt Prof. Dr. Gesa Dane vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität in die von ihr konzipierte Reihe ein. Alle Veranstaltungen der Universitätsvorlesung sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tierschutz in der medizinischen Forschung

Neue Vortragsreihe startet am 24. September – Kooperation zwischen Freier Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch

10.09.2014

Die Herausforderungen des Tierschutzes in der medizinischen Forschung stehen im Mittelpunkt einer neuen öffentlichen Vortragsreihe mit Diskussion, die am 24. September im Botanischen Museum der Freien Universität Berlin beginnt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblicke in die medizinische Forschung und stellen Alternativmethoden sowie tierschonende Arbeitstechniken an praxisrelevanten Beispielen vor. Bei der Veranstaltung wirken die Freie Universität Berlin, die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch zusammen. Prof. Dr. Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Landestierschutzbeauftragte von Berlin, Prof. Dr. Spielmann, haben ihr Kommen angekündigt. Die Reihe soll künftig alljährlich stattfinden; der Eintritt ist frei. Um formlose Anmeldung wird gebeten: anja.kraemer@fu-berlin.de.

Malaria-Medikamente aus Abfall

Forschungserfolg durch Zusammenarbeit von Chemikern und Ingenieuren aus Berlin, Potsdam und Magdeburg

10.09.2014

Die derzeit besten Medikamente gegen Malaria können jetzt direkt aus dem Pflanzenabfall der bisherigen Produktion in einem Schritt hergestellt werden. Einem Team von Prof. Dr. Peter H. Seeberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und Professor an der Freien Universität Berlin, gelang es in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Seidel-Morgenstern und Kollegen des Max-Planck-Institutes für Dynamik komplexer technischer Systeme, sämtliche Verfahrensschritte zur Produktion der Medikamente, inklusive der Aufreinigung, erstmals kontinuierlich durchzuführen. Mit der neuen Methode kann jetzt die komplette Medikamentenherstellung direkt im Durchflussreaktor an einem einzigen Ort stattfinden. Die dabei erreichte Reinheit der Medikamente erfüllt die Anforderungen der Zulassungsbehörden. Einen photochemischen Durchfluss-Reaktor zur Produktion von Artemisinin hatten die Wissenschaftler in Berlin bereits vor zwei Jahren entwickelt.

Nachwuchswissenschaftler der Freien Universität wird von Alcatel-Lucent Stiftung für Dissertation geehrt

Preis für Arbeit zu Kommunikations- und Informationstechnik wird im November in Stuttgart verliehen

09.09.2014

Dr. Lauri Wessel, Nachwuchswissenschaftler an der Freien Universität Berlin, erhält den diesjährigen Dissertationspreis der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung. Wessel wird für seine Fallstudie zur Einführung von Informationssystemen in innovativen Vollversorgungsnetzwerken im deutschen Gesundheitswesen ausgezeichnet. Gegenstand der Arbeit ist die Frage, wie die Versorgung von Patienten mit komplexen chronischen Krankheiten durch die Einführung von Informationstechnik verbessert werden kann. Die Stiftung zeichnet jährlich zwei wirtschaftswissenschaftliche Dissertationen rund um das Thema Kommunikations- und Informationstechnik aus, die mit mindestens magna cum laude bewertet worden sind. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im November in Stuttgart verliehen.

Startup Augletics zählt zu den besten Gründungsideen der Sparte Informations- und Kommunikationstechnik bundesweit

Ausgründung der Freien Universität auf Internationaler Funkausstellung ausgezeichnet

05.09.2014

Das von Profund, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, unterstützte Start-up-Projekt „Augletics“ ist auf der Internationalen Funkausstellung vom Bundeswirtschaftsministerium als eine der innovativsten Geschäftsideen in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ausgezeichnet worden. Prämiiert wurde das Team für die Entwicklung eines elektronisch gesteuerten Rudertrainers, der die Bedingungen beim Rudern auf dem Wasser realitätsnah simuliert.

Nachhaltigkeit pflanzen und begreifen

1.400 Schülerinnen und Schüler besuchen vom 8. bis 12. September 2014 die SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz an der Freien Universität Berlin

05.09.2014

Unter dem Motto „Lernen für eine zukunftsfähige Welt“ öffnet die Freie Universität im September zum elften Mal eine Woche lang ihren grünen Campus für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse. In einem transdisziplinären Kontext machen Wissenschaftler, Schüler, Studierende, Künstler, Regisseure, Autoren sowie Energie- und Bildungsexperten aus dem regionalen Umfeld für sie erlebbar, was hinter abstrakten Begriffen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz steckt. Berliner Schulklassen können 65 Mitmachworkshops, -vorlesungen, Exkursionen und Rundgänge besuchen. 1.400 Schülerinnen und Schüler nehmen im September daran teil. Die SchülerUni findet zwei Mal im Jahr in der vorlesungsfreien Zeit statt. Das von Berliner Schulen seit Jahren stark nachgefragte Format zählt seit 2009 etwa 16.000 Schülerinnen und Schüler aus allen Bezirken der Hauptstadt; sie belegten seither insgesamt 21.400 Workshop-Plätze.

Uwe Gellert ist neuer Präsident der Commission Internationale pour l’Etude et l’Amélioration de l’Enseignement des Mathématiques

Erziehungswissenschaftler von der Freien Universität Berlin an die Spitze gewählt

04.09.2014

Die Commission Internationale pour l’Etude et l’Amélioration de l’Enseignement des Mathématiques (CIEAEM) hat Uwe Gellert, Professor für Mathematikdidaktik an der Freien Universität, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er löst damit Corinne Hahn von der École Supérieure ESCP Europe, Paris ab. Die Amtszeit beträgt 3 Jahre.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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