Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Karin Gludovatz neues Mitglied der Academia Europaea

Kunsthistorikerin der Freien Universität in die Academia Europaea berufen

31.10.2014

Karin Gludovatz, Professorin für Kunstgeschichte am Fachbereich für Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin, ist zum Mitglied der Academia Europaea im Bereich der Schönen Künste gewählt worden. Die Academia Europaea ist eine regierungsunabhängige Wissenschaftsgesellschaft, der Forscher aus allen Teilen Europas angehören. Neue Mitglieder werden auf Vorschlag einer Kommission gewählt.

Historische Miniaturen zu Risikomodellen

Konferenz vom 6. bis 8. November an der Freien Universität zum Gebrauch von Modellen in der Vormoderne

29.10.2014

Die Anwendung von Modellen in der Zeit vor dem Beginn moderner Wissenschaften ist Thema einer Konferenz vom 6. bis 8. November 2014 an der Freien Universität Berlin. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und Italien erörtern in interdisziplinären Vorträgen exemplarisch, wie das Verhältnis von Modellen und Risiko in der Vormoderne reflektiert und auf welche Weise Modelle in dieser Zeit durch ästhetische, kulturelle oder politische Einflüsse geprägt wurden. Die Konferenz wird unter der Leitung des Theaterwissenschaftsprofessors Helmar Schramm vom Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“ organisiert. Die Vorträge sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter mconrad@zedat.fu-berlin.de.

Vom Nibelungenlied bis zu „Die gestundete Zeit“

Die gemeinsame Vorlesungsreihe von Freier Universität Berlin und Hebrew University of Jerusalem zur deutschsprachigen Literatur wird fortgesetzt

28.10.2014

Die über zwei Semester laufende Vortragsreihe zur deutschsprachigen Literatur an der Hebrew University of Jerusalem in Kooperation mit der Freien Universität Berlin wird im Wintersemester 2014/15 in Jerusalem fortgesetzt. Die Themen der Vorträge umfassen einen Zeitraum vom Mittelalter bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts; die Veranstaltungen werden jeweils von namhaften Experten für Autor und Werk bestritten. Die Reihe hat das Ziel, der Germanistik an der israelischen Hochschule neue Impulse zu geben und wird von der Axel Springer Stiftung gefördert.

Verleihung der WE-Heraeus-Seniorprofessur an Physikprofessor von der Freien Universität

Ludger Wöste erhält Auszeichnung für „innovativen Beitrag zur Ausbildung im Fach Physik“

28.10.2014

Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung hat dem Physikprofessor der Freien Universität Ludger Wöste eine „Seniorprofessur für innovative Ausbildungskonzepte im Fach Physik“ verliehen. Mit der Seniorprofessur soll es Wissenschaftlern nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ermöglicht werden, weiterhin in der Lehre an der Hochschule tätig zu sein. Die Professur wurde für drei Jahre übergeben.

Ein polarisiertes Amerika

Zwei Veranstaltungen am 29. und 30. Oktober an der Freien Universität Berlin zu den Midterm-Wahlen in den USA

27.10.2014

Die Midterm-Wahlen des US-amerikanischen Kongresses am 4. November sind Thema eines Vortrags am 29. Oktober sowie einer Podiumsdiskussion am 30. Oktober 2014 an der Freien Universität Berlin. Der renommierte Politikwissenschaftler Professor William Chandler von der University of California, San Diego, wird in seinem Vortrag über Faktoren sprechen, die die Kongresswahlen beeinflussen können. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. In der Podiumsdiskussion am 30. November wird es um Präsident Obama, seine Position, Erfolge und Gegner gehen. Die Diskussion findet in deutscher Sprache statt. Beide Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

„Keine Religion ist eine Insel“ – Judentum in Begegnung

Tagung über das Judentum vom 2. bis 5. November 2014

27.10.2014

Das Judentum in historischer sowie kultur- und religionsgeschichtlicher Perspektive ist Gegenstand einer Tagung, die vom 2. bis 5. November vom Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin veranstaltet wird. Erörtert wird die Frage, in welchen Formen das Judentum, sei es als Ethnie, Kultur oder Religion, über die Jahrhunderte in gesellschaftliche Prozesse eingebunden war. Zur Eröffnung sprechen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sowie die Präsidenten der Freien Universität und der Humboldt-Universität Peter-André Alt und Jan-Hendrik Olbertz. Den Eröffnungsvortrag hält die US-amerikanische Hochschullehrerin Susannah Heschel vom Dartmouth College. Um Anmeldung wird gebeten.

Biophysiker der Freien Universität in das Gremium „Ombudsman für die Wissenschaft“ gewählt

Joachim Heberle berät bundesweit zu guter wissenschaftlicher Praxis

27.10.2014

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Physikprofessor Joachim Heberle von der Freien Universität Berlin zum „Ombudsman für die Wissenschaft“ berufen. In dem aus drei Personen bestehenden Gremium sind außerdem der Wissenschaftsrechtsprofessor Wolfgang Löwer von der Universität Bonn und die emeritierte Zoologin Brigitte M. Jockusch von der Technischen Universität Braunschweig aktiv. Sie beraten und unterstützen bundesweit alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unabhängig von einer Beteiligung der DFG zu Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer möglichen Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit. Ihre Tätigkeit umfasst auch die Beratung von sogenannten Whistleblowern – Personen, die wissenschaftliches Fehlverhalten melden und dadurch Nachteile in ihrer wissenschaftlichen Karriere fürchten. Joachim Heberles Amtszeit erstreckt sich von Oktober 2014 bis September 2017. Joachim Heberle verfügt bereits über Erfahrungen in der ehrenamtlichen Tätigkeit für die DFG. So war er von 2008 bis 2012 als Fachkollegiat im Fach Chemie zur Qualitätssicherung bei Förderentscheidungen der DFG eingesetzt. Ferner ist Heberle Mitglied des Exzellenzrates der Freien Universität.

Für Chancengleichheit ausgezeichnet

Die Freie Universität hat zum fünften Mal das „Total E-Quality“-Prädikat und damit den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit erhalten

24.10.2014

Die Freie Universität Berlin ist für ihr beispielhaftes Engagement bei der Gleichstellung von Frauen und Männern zum fünften Mal in Folge mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet worden. Für ihre fortlaufenden Erfolge auf diesem Feld erhielt sie bei der Verleihung des Zertifikats am 24. Oktober 2014 den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit. Die Jury erklärte, eine fünfmalige Auszeichnung sei „der nachhaltige Beweis des starken Engagements für Chancengleichheit“. Als Best-Practice-Beispiel trage die Freie Universität zur positiven Entwicklung von Chancengleichheit in der Gesellschaft bei. Das Prädikat wird seit 1997 vom Verein Total E-Quality e. V. vergeben. Ausgezeichnet werden Unternehmen und politische Institutionen, die auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auf allen Ebenen hinwirken. Seit 2002 können sich auch Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bewerben. Unterstützt wird die Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Erstmals Oxidationsstufe IX für chemische Verbindung beschrieben

Forschungskooperation der Freien Universität Berlin macht bedeutenden Fortschritt in der Erforschung höchst möglicher Oxidationsstufen

24.10.2014

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Fudan University in Shanghai sowie der McMaster University in Hamilton, Kanada, konnten eine chemische Verbindung mit einer bisher unbekannten und extrem hohen Oxidationsstufe entdecken. Der Chemieprofessor Sebastian Hasenstab-Riedel von der Freien Universität konnte gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam erstmals eine Verbindung charakterisieren, die die formale Oxidationszahl IX erreicht. Die Oxidationszahl gibt die Anzahl von Elektronen eines Atoms innerhalb einer chemischen Verbindung an. Bislang waren die Möglichkeiten – je nach Stellung der 118 bekannten Elemente im Periodensystem – im positiven Bereich auf die Werte I bis VIII limitiert. Die nun entdeckte Iridiumverbindung [IrO4]+ mit der formalen Oxidationsstufe IX gehört zur Gruppe der Metalloxide und könnte in Zukunft zum Beispiel als starkes Oxidationsmittel für chemische Reaktionen eingesetzt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Forschungsprojekt zur Kreditvergabe in der Eurozone

Politikwissenschaftlerin Susanne Lütz leitet an der Freien Universität ein neues Forschungsprojekt zum Thema „Troika-Schuldner-Verhandlungen in Europa“

24.10.2014

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein neues politikwissenschaftliches Forschungsprojekt an der Freien Universität Berlin. Das Vorhaben mit dem Thema „Troika-Schuldner-Verhandlungen in der Eurozone“ wird von Prof. Dr. Susanne Lütz von der Arbeitsstelle Internationale Politische Ökonomie am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin geleitet. Ziel ist es, die Interaktion zwischen Gläubigern und Schuldnern vor und während des Ablaufes von Kreditprogrammen für fünf Länder der Eurozone – Griechenland, Zypern, Irland, Portugal, Lettland – zu beleuchten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt für drei Jahre mit 450.000 Euro.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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