Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Für Chancengleichheit ausgezeichnet

Die Freie Universität hat zum fünften Mal das „Total E-Quality“-Prädikat und damit den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit erhalten

24.10.2014

Die Freie Universität Berlin ist für ihr beispielhaftes Engagement bei der Gleichstellung von Frauen und Männern zum fünften Mal in Folge mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet worden. Für ihre fortlaufenden Erfolge auf diesem Feld erhielt sie bei der Verleihung des Zertifikats am 24. Oktober 2014 den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit. Die Jury erklärte, eine fünfmalige Auszeichnung sei „der nachhaltige Beweis des starken Engagements für Chancengleichheit“. Als Best-Practice-Beispiel trage die Freie Universität zur positiven Entwicklung von Chancengleichheit in der Gesellschaft bei. Das Prädikat wird seit 1997 vom Verein Total E-Quality e. V. vergeben. Ausgezeichnet werden Unternehmen und politische Institutionen, die auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auf allen Ebenen hinwirken. Seit 2002 können sich auch Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bewerben. Unterstützt wird die Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Erstmals Oxidationsstufe IX für chemische Verbindung beschrieben

Forschungskooperation der Freien Universität Berlin macht bedeutenden Fortschritt in der Erforschung höchst möglicher Oxidationsstufen

24.10.2014

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Fudan University in Shanghai sowie der McMaster University in Hamilton, Kanada, konnten eine chemische Verbindung mit einer bisher unbekannten und extrem hohen Oxidationsstufe entdecken. Der Chemieprofessor Sebastian Hasenstab-Riedel von der Freien Universität konnte gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam erstmals eine Verbindung charakterisieren, die die formale Oxidationszahl IX erreicht. Die Oxidationszahl gibt die Anzahl von Elektronen eines Atoms innerhalb einer chemischen Verbindung an. Bislang waren die Möglichkeiten – je nach Stellung der 118 bekannten Elemente im Periodensystem – im positiven Bereich auf die Werte I bis VIII limitiert. Die nun entdeckte Iridiumverbindung [IrO4]+ mit der formalen Oxidationsstufe IX gehört zur Gruppe der Metalloxide und könnte in Zukunft zum Beispiel als starkes Oxidationsmittel für chemische Reaktionen eingesetzt werden. Die Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Forschungsprojekt zur Kreditvergabe in der Eurozone

Politikwissenschaftlerin Susanne Lütz leitet an der Freien Universität ein neues Forschungsprojekt zum Thema „Troika-Schuldner-Verhandlungen in Europa“

24.10.2014

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein neues politikwissenschaftliches Forschungsprojekt an der Freien Universität Berlin. Das Vorhaben mit dem Thema „Troika-Schuldner-Verhandlungen in der Eurozone“ wird von Prof. Dr. Susanne Lütz von der Arbeitsstelle Internationale Politische Ökonomie am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin geleitet. Ziel ist es, die Interaktion zwischen Gläubigern und Schuldnern vor und während des Ablaufes von Kreditprogrammen für fünf Länder der Eurozone – Griechenland, Zypern, Irland, Portugal, Lettland – zu beleuchten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt für drei Jahre mit 450.000 Euro.

Verfolgte China-Wissenschaftler – die fehlende Generation

Ausstellungseröffnung am 29. Oktober um 18.15 Uhr am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin

23.10.2014

Die Verfolgung von China-Wissenschaftlern in der Zeit des Nationalsozialismus ist Gegenstand einer Ausstellung, die am Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 18.15 Uhr am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin eröffnet wird. Konzipiert wurde die Ausstellung von der Sinologin Mechthild Leutner vom Ostasiatischen Seminar der Freien Universität, die zur Eröffnung in das Thema einführt. Roberto Liebenthal, Enkel des international anerkannten Spezialisten für chinesischen Buddhismus Walter Liebenthal (1886–1982), der von 1934 bis 1952 im chinesischen Exil war, spricht über die Auswirkungen von Verfolgung und Exil auf seine Familie. Die Ausstellung ist bis zum 28. Januar 2015 montags bis donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ukraine Under Construction

Öffentliche Vorlesungsreihe zur Ukraine am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin vom 5. November 2014 bis 14. Januar 2015

23.10.2014

Die Ukraine ist Gegenstand einer Vorlesungsreihe, die vom 5. November 2014 bis 14. Januar 2015 am Osteuropa-Institut der Freien Universität stattfindet. In den Veranstaltungen werden gemeinsam mit ukrainischen Gastdozenten die historischen, kulturellen und politischen Hintergründe der Entwicklung in der Ukraine seit 2013 ergründet. Beispielsweise wird die Ukrainekrise unter geopolitischen und sicherheitsorientierten Aspekten analysiert, es werden ukrainische Identitätskonflikte am Beispiel des Euromaidan aufgegriffen sowie die Ukraine historisch, mythologisch und zeitgenössisch beleuchtet. Außerdem werden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen besprochen wie auch die ukrainische Sprache betrachtet. Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt frei.

Wirtschaftsfaktor Hochschul-Start-ups: 17.000 Arbeitsplätze und 1,7 Milliarden Euro Umsatz

Ergebnisse der ersten Gründungsbefragung in Berlin-Brandenburg zeigen immense Bedeutung von Hochschulausgründungen

22.10.2014

Gemeinsame Pressemitteilung der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der FH Potsdam, der Freien Universität Berlin, der HTW Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der HWR Berlin, der TH Wildau, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin und der Universität Potsdam Erstmalig wurden die Ausgründungsaktivitäten von insgesamt zehn Berliner und Brandenburger Hochschulen systematisch und einheitlich im Rahmen einer hochschulübergreifenden Befragung erfasst. Insgesamt haben 840 Unternehmen, die aus den Hochschulen heraus gegründet wurden, auf die Umfrage geantwortet. Bundesweit ist dies die erste Umfrage dieser Art, an der so viele Hochschulen beteiligt waren und eine so hohe Anzahl an Hochschulausgründungen antworteten. Die Ergebnisse sind beeindruckend und verdeutlichen die hohe wirtschaftliche Bedeutung von Ausgründungen aus den Hochschulen: 721 Unternehmen gaben an, dass sie 2013 rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten. 79 Prozent dieser Arbeitsplätze sind mit Akademikerinnen und Akademikern besetzt.

Kuratoriumsvorsitzende und Präsidenten der Berliner Universitäten fordern Zusagen des Senats über Mittelverwendung aus der BAföG-Entlastung

Freiwerdende finanzielle Mittel müssen direkt für die Hochschulen eingesetzt werden

22.10.2014

Die in der Ständigen Konferenz Berliner Universitäten (KBU) zusammenwirkenden Kuratoriumsvorsitzenden und Präsidenten haben den Berliner Senat aufgefordert, die durch die Neuausrichtung der BAföG-Finanzierung freiwerdenden Mittel für die Hochschulen einzusetzen. Die Entscheidung des Bundes, die BAföG-Kosten zu übernehmen, entlaste die Bildungsetats der Länder in erheblichem Maße, erklärte die KBU in Berlin. Den Ländern stünden von 2015 an 1,17 Milliarden Euro jährlich zusätzlich zur Verfügung. Das Land Berlin profitiere davon durch die hohe Zahl seiner Studierenden überproportional stark. Die KBU fordert den Senat auf, die freiwerdenden Mittel direkt für die Hochschulen einzusetzen und den dramatischen Investitionsstau abzubauen sowie die langjährige strukturelle Unterfinanzierung zu verbessern. „Völlig unverständlich“ seien politische Überlegungen in Berlin, diese Mittel mit Zuschüssen zu verrechnen, die zwischen dem Land und den Hochschulen bereits vereinbart sind.

Wandel durch Handel?

Öffentliche Diskussion am 30. Oktober 2014 über das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP

22.10.2014

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP, über das die Europäische Kommission derzeit mit den USA verhandelt, ist Thema einer Podiumsdiskussion am 30. Oktober 2014 an der Freien Universität. Diskutieren werden Dr. Martin Beckmann, Ressort Politik und Planung der ver.di Bundesverwaltung, Dr. Thilo Bode, Geschäftsführer von foodwatch e. V., Dr. Berend Diekmann, Referatsleiter „USA, Kanada und Mexiko“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Freya Lemcke, Leiterin des Referats Handelspolitik, EU-Zollfragen, Transatlantische Beziehungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags Brüssel, und Michael Vollprecht, Referent Wirtschaft und Finanzen der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Moderiert wird die Debatte von Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Inhaberin des Jean-Monnet-Lehrstuhls und Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Mehr als eine Finanzkrise

Abschlusskonferenz von Einstein Visiting Fellow Nancy Fraser am 4. und 5. November in Berlin zum Begriff der Krise / Interviewmöglichkeit am 4. November 19:00 Uhr

21.10.2014

Inwieweit hat die Finanzkrise wirtschaftliche, ökologische und politische Entwicklungen befördert? Wie lässt sich Krise ganzheitlich erfassen und denken? Diese Fragen stehen im Zentrum der Abschlusskonferenz von Einstein Visiting Fellow Nancy Fraser am 4. und 5. November in Berlin. Bei der Veranstaltung diskutieren renommierte Politik- und Sozialwissenschaftler aus dem In- und Ausland. Zugleich bildet die Konferenz den Abschluss der vierjährigen Forschungstätigkeit der amerikanischen Politikwissenschaftlerin an der Freien Universität. Nancy Fraser von der New School for Social Research in New York leitet seit 2011 als Einstein Visiting Fellow eine vierköpfige Arbeitsgruppe an der Graduiertenschule für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Die Tagung findet im „Supermarkt“-Veranstaltungszentrum in Berlin-Mitte statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Registrierung auf der Website berlincrisis.info wird gebeten.

Stefan Müller neues Mitglied der Academia Europaea

Sprachwissenschaftler von der Freien Universität Berlin wurde in den Bereich Linguistische Studien gewählt

21.10.2014

Stefan Müller, Professor für Deutsche Grammatik und Allgemeine Sprachwissenschaft am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin, ist zum Mitglied der Academia Europaea gewählt worden. Die Academia Europaea ist eine regierungsunabhängige Wissenschaftsgesellschaft, der Forscher aus allen Teilen Europas angehören. Neue Mitglieder werden auf Vorschlag einer Kommission gewählt.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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