Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Freie Universität Berlin erweitert Wissenschaftsbeziehungen mit Russland

Neuer weiterbildender Master „Deutsches und Europäisches Wirtschaftsprivat- und Wirtschaftsverwaltungsrecht“

29.08.2014

In Kooperation mit dem Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) bietet die Freie Universität ab dem Wintersemester 2014/2015 in Moskau den weiterbildenden Masterstudiengang „Deutsches und Europäisches Wirtschaftsprivat- und Wirtschaftsverwaltungsrecht“ an. Das einjährige Programm richtet sich an russische Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit erster Berufserfahrung, die eine Zusatzqualifikation zum deutschen Recht erwerben möchten. Das Lehrprogramm wird in deutscher Sprache angeboten. Der Masterstudiengang qualifiziert die Studierenden für Tätigkeiten in nationalen und internationalen Anwaltskanzleien, Behörden und Unternehmen mit einem Bezug zu Deutschland. Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Studiengang. Im ersten Studienjahr können dank der Förderung durch den DAAD in erheblichem Umfang Gebührenstipendien vergeben werden. Voraussetzungen für eine Zulassung sind ein Hochschulabschluss – vorzugsweise eines rechtswissenschaftlichen Studiums –, berufspraktische Erfahrungen von in der Regel mindestens einem Jahr und Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 des gemeinsamen Referenzrahmens für Sprachen. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2014/2015 endet am 30. September 2014.

Ehrendoktorat für Professor Schreyögg

Der Wirtschaftswissenschaftler Georg Schreyögg erhält die Ehrendoktorwürde der Karl-Franzens-Universität Graz

28.08.2014

Georg Schreyögg, Professor für Betriebswirtschaft an der Freien Universität Berlin erhält die Ehrendoktorwürde der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz. Ausgezeichnet wurde er für seine herausragenden wissenschaftlichen Verdienste im Fach Betriebswirtschaftslehre. Die Urkunde wird Prof. Dr. Schreyögg am 4. November 2014 in einem Festakt an der Universität Graz übergeben.

Konflikte mit Lehrern sind ein Risikofaktor für Amokläufe an Schulen

Forschungsergebnisse der Berliner Arbeitsgruppe des Verbundprojektes TARGET an der Freien Universität Berlin / 126 Taten weltweit ausgewertet

27.08.2014

Im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts TARGET ist an der Freien Universität Berlin erstmals die gesamte Forschungsliteratur zu schwerer, zielgerichteter Gewalt an Schulen systematisch analysiert worden. Das Ziel der Untersuchung war die Klärung der Frage, welche sozialen Dynamiken im sozialen Beziehungsnetz der Täter sich mit welcher Häufigkeit im Vorfeld von School Shootings beobachten lassen. Bislang war die Forschung davon ausgegangen, dass besonders Mobbing zwischen Gleichaltrigen und soziale Ausgrenzung der späteren Täter wichtige Faktoren darstellen, mit denen man Schulamokläufe erklären könne. Die Studie zeigt dagegen als ein Ergebnis, dass in vielen Fällen Konflikte von Schülern mit Lehrern deutlich ausgeprägt waren.

Learning by doing

Studentinnen des Kunsthistorischen Institutes der Freien Universität kuratieren eine Ausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop

27.08.2014

Studierende vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin haben gemeinsam mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop eine Ausstellung zum Werk des deutschen Malers und Grafikers Dieter Goltzsche erarbeitet. Mit dieser Exposition würdigt das Kunstmuseum Ahrenshoop Dieter Goltzsche anlässlich seines 80. Geburtstages. Zu sehen sind Handzeichnungen der vergangenen Jahrzehnte, darunter auch zahlreiche neuere Arbeiten, die erstmals gezeigt werden. Die Ausstellung wird am 6. September eröffnet und ist bis zum 2. November 2014 im Kunstmuseum Ahrenshoop zu sehen.

Von Kollegen und Kolleginnen lernen: Fortbildung nachhaltig anders

Angebot für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 und 6

25.08.2014

Eine kostenfreie Fortbildung zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung findet am Mittwoch, den 27. August 2014 an der Freien Universität Berlin statt. Das halbtägige Angebot richtet sich an Lehrkräfte der 5. und 6. Klassenstufen und findet im Rahmen der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz statt. Bereits 550 Lehrkräfte haben seit 2009 an denFortbildungen teilgenommen. Sie ist von der Senatsverwaltung Berlin anerkannt.

Konferenz: Forschendes Lehren und Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht in Europa stärken

Abteilung Didaktik der Chemie der Freien Universität Berlin lädt ein zur „2nd International PROFILES Conference on Enhancing Scientific Literacy in Europe“ vom 25. bis 27. August 2014

22.08.2014

Mit den Möglichkeiten für forschendes Lehren und Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei einer Tagung vom 25. bis 27. August 2014 an der Freien Universität Berlin. Sie findet statt im Rahmen des zu diesem Thema von der Europäischen Union geförderten Netzwerkes PROFILES (Professional Reflection Oriented Focus on Inquiry-based Learning and Education through Science). Erwartet werden mehr als 150 Gäste aus Europa und den angrenzenden Regionen. Die Tagung bietet ein Forum für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schule, Schul-Administration, Wissenschaft und Wirtschaft, die an forschendem naturwissenschaftlichem Unterricht interessiert sind. Veranstalter ist die Abteilung Didaktik der Chemie der Freien Universität. Die Teilnahme an der PROFILES Konferenz ist kostenfrei, Die Konferenzsprache ist Englisch.

Einladung zum Pressegespräch: Ist Mobbing ein Risikofaktor für Amokläufe an Schulen?

Präsentation der Ergebnisse des Verbundprojekts TARGET / Unterschiede bei School Shootings in Deutschland und den USA

20.08.2014

Im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts TARGET ist erstmals die gesamte Forschungsliteratur zu schwerer, zielgerichteter Gewalt an Schulen systematisch analysiert worden. Es wurden 36 Studien mit insgesamt 126 Taten weltweit untersucht. Zu 67 Taten konnten detaillierte weiterführende Analysen des schulischen Beziehungskontextes der Täter erstellt werden. In einer weiteren Studie zu School Shootings in Deutschland wurde zudem ein grundlegender Unterschied zu amerikanischen Taten herausgearbeitet. Die Ergebnisse der Untersuchungen, die zusammen mit Kommentaren nationaler und internationaler Experten in der kommenden Ausgabe des International Journal of Developmental Science veröffentlicht werden, möchten wir Journalisten gern im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellen:

Für Chancengleichheit ausgezeichnet

Die Freie Universität erhält zum fünften Mal das „Total E-Quality“-Prädikat und damit den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit

15.08.2014

Die Freie Universität Berlin wird für ihr beispielhaftes Engagement bei der Gleichstellung von Frauen und Männern zum fünften Mal in Folge mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet. Für ihre fortlaufenden Erfolge auf diesem Feld erhält sie bei der Verleihung des Zertifikats im Oktober den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit. Die Jury erklärte, eine fünfmalige Auszeichnung sei „der nachhaltige Beweis des starken Engagements für Chancengleichheit“. Als Best-Practice-Beispiel trage die Freie Universität zur positiven Entwicklung von Chancengleichheit in der Gesellschaft bei. Das Prädikat wird seit 1997 vom Verein Total E-Quality e. V. vergeben. Ausgezeichnet werden Unternehmen und politische Institutionen, die auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auf allen Ebenen hinwirken. Seit 2002 können sich auch Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bewerben. Unterstützt wird die Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Klang der Alten Welt

Im Rahmen der Sommerschule „Musikarchäologie“ am 7. und 8. September führen renommierte Experten in das Studium antiker Musik ein

14.08.2014

Musikinstrumente von der Steinzeit bis zum antiken Rom stehen im Mittelpunkt einer Sommerschule am 7. und 8. September in Berlin. Im Rahmen eines zweitätigen Workshops an der Freien Universität Berlin führen remommierte Experten aus Deutschland, Großbritannien und den USA in das derzeit schnell wachsende Forschungsfeld ein. Außerdem wird der Nachbau dieser Instrumente und das Musizieren damit vorgestellt. Die Sommerschule ist eine Veranstaltung des Berliner Antike-Kollegs in Kooperation mit dem von der Europäischen Union geförderten länderübergreifenden musikarchäologischem Vorhaben EMAP („European Music Archaeology Project“). Sie richtet sich in erster Linie an Studierende in den Altertumswissenschaften und der Musikwissenschaft sowie an interessierte Laien. Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch, eine Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 31. August wird gebeten.

Forschungscampus MODAL von ZIB und Freier Universität Berlin erhält langfristige Förderung durch Bundesforschungsministerium

Verbund erforscht komplexe datenintensive Prozesse

14.08.2014

Der vor zwei Jahren gegründete Verbund zur Erforschung komplexer datenintensiver Prozesse MODAL (Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratories) wird für weitere fünf Jahre aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums gefördert. Das am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) angesiedelte und in Kooperation mit der Freien Universität Berlin sowie mehrerer Unternehmen getragene Projekt erhielt die Zusage nach einer positiven Beurteilung durch eine Gutachterkommission des Ministeriums. Im Forschungscampus MODAL wird zur datengetriebenen Modellierung, Simulation und Optimierung komplexer Prozesse aus Logistik und Medizintechnik geforscht. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in marktfähige Produkte einfließen lassen. In vier themenbezogenen Laboratorien – dem BahnLab, GasLab, MedLab und einem methodisch übergreifenden SynLab – werden neue innovative Konzepte entwickelt, die zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin beitragen sollen. Zentrales Anliegen ist darüber hinaus die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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