Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Kleider-Tausch-Rausch

Aktion der Nachhaltigkeitsinitiative SUSTAIN IT! der Freien Universität am 3. und 4. Juni

27.05.2015

Die Initiative SUSTAIN IT! der Freien Universität veranstaltet am 3. und 4. Juni 2015 anlässlich des Deutschen Nachhaltigkeitstages eine Kleider-Tausch-Veranstaltung. Interessierte können an beiden Tagen in der Silberlaube (Otto-von-Simson-Straße 26, Foyer vor der Mensa des Studentenwerks) von 10 Uhr bis 15 Uhr Kleidung tauschen und oder sich über den Trend des Upcyclings informieren. Upcycling bezeichnet das Recyceln und gleichzeitige Aufwerten von Kleidung. Anstatt ausrangierte Kleidung einfach wegzuwerfen, werden aus alter Kleidung neue Kleidungsstücke hergestellt und somit aufgewertet. Die Teilnahme am öffentlichen „Kleider-Tausch-Rausch“ ist kostenfrei, ein Anmeldung nicht erforderlich. Mit der Aktion wollen die Studierenden auf soziale und ökologische Probleme in der Textilbranche aufmerksam machen, die mit der Produktion von Kleidung weltweit verbunden sind.

„Der Thron des Satans“

Von Studierenden der Freien Universität kuratierte Ausstellung zum Pergamonaltar in der Universitätsbibliothek eröffnet

27.05.2015

In der Universitätsbibliothek der Freien Universität ist am Mittwoch die Ausstellung „Der Thron des Satans“ – Der Pergamonaltar in Bild und Rekonstruktion eröffnet worden. Sie zeigt Bücher und Bildwerke zur Erforschung des Pergamonaltars, die vorrangig aus dem Bestand der neu eingerichteten Campus-Bibliothek stammen. Die Ausstellung wurde von Studierenden des Instituts für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2014/15 unter der Leitung von Dr. Burkhard Emme entwickelt. Sie ist bis zum 7. August 2015, montags bis freitags zwischen 9.00 und 20.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Wie gut wird Ihr Kind später lesen?

Teilnehmer im Vorschulalter gesucht für eine kostenfreie Lesestudie der Freien Universität Berlin

27.05.2015

Für eine Studie zu den Zusammenhängen zwischen Vererbung, Hirnaktivität und der Entstehung von Lese-Rechtschreibschwächen suchen Psychologen und Neurowissenschaftler der Freien Universität Kinder aus Berlin, die in diesem Sommer eingeschult werden. Gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern den Universitäten Lübeck, Salzburg und Aix-Marseille sowie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung wollen die Wissenschaftler ein möglichst präzises Instrument zur Frühdiagnostik für jene Kinder entwickeln, die aufgrund familiärer Veranlagung gefährdet sind, eine Leseschwäche zu entwickeln. Das vom Arbeitsbereich für Allgemeine und Neurokognitive Psychologie der Freien Universität koordinierte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es bietet Eltern kostenfrei die Möglichkeit, die Leseentwicklung ihres Kindes nachzuvollziehen. Teilnehmende Familien erhalten nach jeder Sitzung eine angemessene Aufwandsentschädigung in Form von Fahrgelderstattung und altersgerechten Geschenken für die Kinder.

Maschinengestütztes Beweisen von Theoremen

Internationale Konferenz am Fachbereich für Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin vom 1. bis 7. August 2015

27.05.2015

Die computergestützte Mechanisierung unterschiedlicher Logikformalismen ist Gegenstand einer Konferenz vom 1. bis 7. August 2015 am Fachbereich Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin. Unter dem Titel „Conference on Automated Deduction“ (CADE) befassen sich die Teilnehmer aus dem In- und Ausland vornehmlich mit der Methode des Automatischen Theorembeweisens. Dabei werden mathematische bzw. logische Beweise vollautomatisch durch den Computer gefunden. Unter Beweis wird hier eine präzise Argumentationskette verstanden, die ein Beweisziel (das Theorem) aus Grundannahmen (den Axiomen) ableitet. Erörtert wird auch, wie die automatische Deduktion beispielsweise in der Informatik und Mathematik angewendet werden kann. Teilnehmer sind renommierte Wissenschaftler führender Universitäten wie Oxford, Stanford und Carnegie Mellon. Die Special Session am 3. August ist öffentlich, die Veranstaltung wird sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Automatischen Deduktion befassen. Die ganze Konferenz ist medienöffentlich. Um Anmeldung unter info@cade-25.info wird gebeten.

Fit für den Kunstmarkt

Bewerbungsstart für neuen Durchgang der berufsbegleitenden Weiterbildung „Management im Kunstmarkt“ an der Freien Universität Berlin – Programm läuft zwischen dem 19. Oktober 2015 und dem 12. April 2016

26.05.2015

Die erfolgreiche Fortbildung „Management im Kunstmarkt“ nimmt für den im Herbst 2015 beginnenden neuen Durchgang ab sofort neue Bewerberinnen und Bewerber auf. Das Programm umfasst drei Praxismodule in Berlin, Karlsruhe und Düsseldorf; vermittelt werden Basiswissen sowie differenzierte Einblicke in Galeriewesen und Kunsthandel in Vor-Ort-Gesprächen. Seit die Finanzkrise vor einigen Jahren den Kunstmarkt erschüttert hat, stellen sich die Akteure am Kunstmarkt neu auf. Ein flexibleres und offeneres Handeln sowie eine fundierte Kenntnis des differenzierten Kunstmarkts sind für ein erfolgreiches Handeln unerlässlich. Traditionelle Geschäftsmodelle, etwa das einer Galerie, werden um den Aspekt „Kunsthandel“ erweitert. Das Weiterbildungsprogramm geht auf diese veränderten Bedingungen ein und legt zugleich eine solide Basis für das Handeln am Kunstmarkt. Das Programm läuft zwischen dem 19. Oktober 2015 und dem 12. April 2016.

Wie umgehen mit archäologischen Funden aus der NS-Zeit?

Wissenschaftler Reinhard Bernbeck von der Freien Universität wird Fellow des National Humanities Center

26.05.2015

Der Professor für Vorderasiatische Archäologe Reinhard Bernbeck von der Freien Universität Berlin ist zum „William C. and Ida Friday Fellow“ des National Humanities Center (NHC) in North Carolina berufen worden. Das unabhängige Forschungsinstitut unter der Schirmherrschaft der American Academy of Arts and Sciences bietet jährlich renommierten Forscherinnen und Forschern der Geisteswissenschaften aus aller Welt die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Fellowship intensiv mit einem wissenschaftlichen Projekt zu beschäftigen. Bernbecks Vorhaben ist, sich ausgehend von seinen Grabungen auf dem Tempelhofer Feld – den Arealen ehemaliger Zwangsarbeitslager der Lufthansa und der Firma Weserflug – mit der Archäologie in Deutschland auseinanderzusetzen, die einen Bezug zur NS-Zeit hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwiefern mithilfe materieller Funde auch anonym gebliebene Opfer in die Geschichtsschreibung einbezogen werden können. Außerdem soll thematisiert werden, wie die heutige deutsche Gesellschaft mit der materiellen Allgegenwart von Zeugnissen aus dem Nationalsozialismus umgeht.

Das Wetter zwischen Hannover und Istanbul

Der Verein Berliner Wetterkarte e.V. begleitet zwei Brüder auf einer Benefiz-Radtour nach Istanbul

26.05.2015

Der Verein Berliner Wetterkarte e. V. an der Freien Universität unterstützt zwei Brüder auf ihrer Benefiz-Radtour nach Istanbul mit täglichen Wettervorhersagen für die Streckenabschnitte. Detlev und Ingo Niemeyer sammeln mit ihrer zehnwöchigen Fahrt von Hannover nach Istanbul Spenden für die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung. Gestartet sind sie Anfang Mai. Ihr Vorankommen – lokal wie finanziell – kann auf der zum Projekt gehörenden Website verfolgt werden: www.benefistanbul.com

DFG bewilligt neuen Sonderforschungsbereich zu Emotionen und Gesellschaft

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen Affekte und Emotionen in den mobilen und vernetzen Welten des 21. Jahrhunderts

22.05.2015

Emotionen und Affekte als Grundlage menschlichen Zusammenlebens in unterschiedlichen Gesellschaften stehen im Mittelpunkt eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB), den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben. Der SFB untersucht unter dem Titel „Affective Societies – Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ wie gesellschaftliche Prozesse mit den komplexen und vielfach gegensätzlichen Gefühlslagen von Personen und Gruppen verbunden sind. Dabei gilt besondere Aufmerksamkeit auch der Bildung der Gefühle unter den Bedingungen von Einwanderungsgesellschaften und den vielfältigen medialen und künstlerischen Darstellungen von Emotionen in einer global vernetzen Welt. Sprecherinnen des sozial- und geisteswissenschaftlichen SFBs sind Prof. Dr. Birgitt Röttger-Rössler, Professorin für Ethnologie, und Prof. Dr. Doris Kolesch, Professorin für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

Neolithische Siedlung im Nil-Delta größer als bisher angenommen

Wissenschaftler des Exzellenzclusters Topoi erforschen die vorgeschichtliche Besiedlung von Merimde Beni Salama

20.05.2015

Im Nil-Delta lassen sich im größeren Umfang Spuren einer neolithischen Besiedlung der sogenannten Merimde-Kultur nachweisen. Das ist das Ergebnis von Feldforschungen und Archivstudien, die Prof. Dr. Joanne Rowland, Professorin für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin, im Rahmen eines Forschungsprojekts des Exzellenzclusters Topoi durchgeführt hat. Bestätigung dafür brachte vor allem auch ein Grabungsschnitt, der im Sommer 2014 unter der Leitung von Joanne Rowland in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Ministerium für Altertümer durchgeführt wurde. Er zeigt Spuren von Besiedlung 200 Meter südwestlich der bisher angenommen Besiedlungsgrenze. Die Grabung fand unter der Federführung der britischen Egypt Exploration Society (EES) statt und wurde von der Fritz Thyssen Stiftung, dem Center for International Cooperation der Freien Universität sowie dem Exzellenzcluster Topoi der Freien Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin gefördert.

Behutsame Stadterneuerung in China

Öffentlicher Vortrag von Dr. Lin Cai Montag am 18. Mai 2015 im Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin

18.05.2015

Die Architektin und Stadtanthropologin Dr. Lin Cai hält am 18. Mai 2015 am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin einen Vortrag zum Thema „Stadterneuerung in China am Fallbeispiel Yangtze-Delta“. Sie widmet sich der Frage wie die Umstrukturierung im Yangtze-Delta als Modell in der chinesischen Stadterneuerung einzuordnen und zu bewerten ist. Im Anschluss an den Vortrag steht Lin Cai in einer moderierten Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Letzte Aktualisierung: 20.04.2015

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