Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

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Sporthalle der Freien Universität in Dahlem als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft eingerichtet

Sach- und Geldspenden an Johanniter-Unfall-Hilfe / Teilnehmer des Hochschulsports über Ausfall der Sportkurse informiert

19.12.2014

Die Sporthalle der Freien Universität in Dahlem Dorf steht ab sofort bis voraussichtlich Mitte Februar nicht mehr für den Sportbetrieb zur Verfügung. Die Schließung ist erforderlich, weil die Halle vom Land Berlin für die Unterbringung von neu angekommenen Flüchtlingen benötigt wird, die so kurzfristig keinen Platz mehr in den vorhandenen Notunterkünften der Stadt erhalten konnten. Das „Allgemeine Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ gibt dem Senat in solchen Fällen die Möglichkeit, öffentliche Gebäude für die Unterbringung zu nutzen.

Postkartengrüße in Schönschrift – direkt vom Handy

Im Funpreneur-Wettbewerb der Freien Universität wurden erfolgreiche Geschäftsideen Studierender ausgezeichnet

19.12.2014

Handgeschriebene Postkarten mit eigenen Foto verschicken lassen, Smoothie-Sets mit getrockneten Früchten und Kulturworkshops für benachteiligte Jugendliche – mit diesen Geschäftsideen haben Studierende im Gründungswettbewerb der Freien Universität die ersten drei Plätze belegt. Die Preise wurden am Donnerstagabend übergeben.

DFG bewilligt Kolleg-Forschergruppe zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel

Kooperationen der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin

17.12.2014

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Universität Potsdam bilden den Kern einer neuen Kolleg-Forschergruppe „The International Rule of Law – Rise or Decline? – Zur Rolle des Völkerrechts im globalen Wandel“. Das Projekt wird als eine von bundesweit fünf neu bewilligten Forschergruppen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst bis 2019 finanziert.

Wenig Aussicht auf weiße Weihnachten

Prognose der Berliner Wetterkarte an der Freien Universität: Eher Regen als Schnee über die Feiertage

17.12.2014

Die Chancen für weiße Weihnachten in Deutschland stehen nach einer Prognose der Berliner Wetterkarte e. V. an der Freien Universität schlecht. Das milde aber regnerische Winterwetter halte an, erklärte Meteorologin Petra Gebauer am Mittwoch in Berlin. Zwischen dem Tiefdruckgebiet „Engel“ bei Island und einem ausgeprägten Azorenhoch herrsche eine kräftige westliche Strömung, die weiterhin verhältnismäßig milde Luftmassen nach Deutschland lenke. „Diese milde Luft führt zwar viel Feuchtigkeit mit sich, der Niederschlag wird in tiefen Lagen aber überwiegend als Regen fallen, weil Frosttemperaturen dort nicht erreicht werden“, erklärte die Meteorologin. Im Westen und Südwesten Deutschlands können die Temperaturen über die Weihnachtstage demnach bei bis zu plus 8 Grad liegen, im restlichen Teil Deutschlands bei etwa plus 5 Grad.

Wissenschaftler der Freien Universität ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

Technikakademie beruft Zukunfts- und Bildungsforscher Gerhard de Haan

17.12.2014

Prof. Dr. Gerhard de Haan von der Freien Universität ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Professor de Haan sei aufgrund seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seiner hohen Reputation in die Akademie aufgenommen worden, erklärte die Akademie. Der acatech gehören mehr als 400 Mitglieder an. Sie vertreten die Interessen der deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland und beraten Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Ein weiteres Ziel von acatech ist es, den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu unterstützen und den Nachwuchs in diesem Bereich zu fördern. Die Akademie tritt für nachhaltiges Wachstum durch Innovation ein.

Mädels in die Labore!

Physik- und Informatik-Workshops für Schülerinnen ab der siebten Klasse ab 9. Januar 2015 an der Freien Universität / Ab 2015 Betriebspraktikantinnen gesucht

17.12.2014

Schülerinnen ab der siebten Klasse können vom 9. Januar 2015 an wieder am MINToring-Jahresprogramm der Freien Universität Berlin teilnehmen. Expertinnen aus den sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stellen in verschiedenen Workshop-Formaten ihre Forschungsgebiete vor. Darunter sind die experimentelle Nanophysik, die Glasfaser-Optik oder die Programmierung von Anwendungsprogrammen für Mobiltelefone (Apps). Außerdem geben die Referentinnen persönliche Einblicke in ihre Arbeit als Wissenschaftlerinnen. Den Auftakt bildet die Einführung „Alles Physik? Alles Informatik?“ am 9. Januar ab 17.00 Uhr, bei der Schülerinnen an sechs Stationen herausfinden, was ihnen an den Fächern besonderen Spaß macht. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Für besonders interessierte Schülerinnen bietet das MINToring Betriebspraktikumsplätze an. Anmeldungen für die Veranstaltungen und Praktikumsbewerbungen nimmt die Projektkoordinatorin Jessica Krüger unter jessica.krueger@fu-berlin.de entgegen.

Drei Tiburtius-Preisträger an der Freien Universität

Auszeichnung für herausragende Dissertationen

15.12.2014

Gleich drei der diesjährigen Tiburtius-Preise der Berliner Hochschulen für herausragende Dissertationen gehen am Dienstag (16. Dezember) an Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin der Freien Universität. Dr. Valentina Piwowar vom Arbeitsbereich Schulentwicklungsforschung im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie erhält für ihre Arbeit den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis; Dr. Jens Petersen vom Fachbereich Physik wird für seine Dissertation mit dem zweiten Preis und 2.500 Euro geehrt. Dr. Fabio Caruso vom Fachbereich Physik wird für seine Arbeit ein mit 500 Euro dotierter Tiburtius-Anerkennungspreis verliehen. Die Festveranstaltung findet am 16. Dezember 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

27 Kulturformen ins deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen

Vorschläge von Expertengremium unter Vorsitz des Professors für Anthropologie und Erziehung von der Freien Universität Berlin, Christoph Wulf, angenommen

12.12.2014

Deutschland nimmt nach den Empfehlungen eines Expertengremiums unter Vorsitz des Professors für Anthropologie und Erziehung Christoph Wulf von der Freien Universität Berlin insgesamt 27 Traditionen und Wissensformen in sein neues bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf. Damit wird ein Übereinkommen der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) umgesetzt. Zu den lebendigen Traditionen, die die Kriterien erfüllen, zählen zum Beispiel das Chorsingen, die Morsetelegrafie, die Flößerei und die Orgelbautradition. Außerdem nominierten die Experten die Genossenschaftsidee. Sie wird als einzige der 27 Traditionen für die internationale „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ nominiert; mehr als ein Vorschlag ist nicht möglich. Die Nominierung soll im März 2015 bei der UNESCO eingereicht werden. Frühestens Ende 2016 entscheidet die Organisation dann darüber, ob die Genossenschaftsidee tatsächlich in die internationale Liste aufgenommen wird. Die Kultusministerkonferenz unter Leitung der Präsidentin, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann, und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, bestätigten die Empfehlungen des unabhängigen Expertenkomitees am Freitag.

Lehrpreis 2014 der Freien Universität Berlin: Studierende entwickeln Ideen für Forschungsvorhaben und Startups

Die zentrale Auszeichnung wird für Lehrveranstaltung zu anwendungsorientierter Forschung in den Naturwissenschaften verliehen

12.12.2014

Ein Lehrprojekt, das Masterstudierende und Doktoranden aus den Naturwissenschaften in die Lage versetzt, selbstständig Forschungsideen in Kooperation mit außeruniversitären Partnereinrichtungen zu entwickeln und umzusetzen, erhält in diesem Jahr den zentralen Lehrpreis der Freien Universität Berlin. Der Kurs „Trans Pro Idee“ („Translation von Projektideen in Forschungs- und Startup-Vorhaben“) wurde von Prof. Dr. Rainer Haag, Professor für Chemie an der Freien Universität, und Leonhard Urner, Masterstudent in dessen Arbeitsgruppe, für das Sommersemester 2015 konzipiert. Er beeinhaltet eine Ringvorlesung, ein Seminar und ein forschungsorientiertes Praktikum. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll für eine praktische Erprobung der drei besten Projektideen verwendet werden. Zudem können sich die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung auch mit der Gründung eines Unternehmens als innovativem Karriereweg vertraut machen. Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2015 im Rahmen der Veranstaltung „Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen am Beispiel des Forschungscampus Berlin-Dahlem“ im Harnack-Haus statt.

Denken in bewegten Bildern

Kolleg-Forschergruppe der Freien Universität Berlin und der Filmuniversität Babelsberg bewilligt

12.12.2014

Kino, TV-Nachrichten, Youtube – audiovisuelle Bilder sind allgegenwärtig. Eine neue Kolleg-Forschergruppe an der Freien Universität Berlin untersucht, welchen Einfluss diese Bilder darauf haben, wie Menschen die Welt um sie herum wahrnehmen. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Hermann Kappelhoff vom Seminar für Filmwissenschaft im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität gehen dabei der These nach, dass Medien keineswegs bloße Mittel der Kommunikation gegebener Sachverhalte, sondern vielmehr technische Erweiterungen der Wahrnehmung sind; sie verändern die Bedingungen des Verstehens, Urteilens und Imaginierens. Aus dieser Perspektive lassen sich in der Analyse filmischer Bilder Formen des Denkens und Fühlens bestimmen – und eröffnen einen veränderten Blick auf die historische, kulturelle und politische Dimension audiovisueller Medien. Das Projekt wird als eine von bundesweit vier neu bewilligten Kolleg-Forschergruppen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zunächst bis 2019 finanziert, wie der DFG-Senat in Bonn beschloss.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

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