Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

Sie können unsere Pressemitteilungen als kostenfreies E-Mail-Abonnement oder als RSS-Feed beziehen.

70 Jahre Warschauer Aufstand

Neuer Beitrag mit Zeitzeugeninterviews im Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“

31.07.2014

Anlässlich des 70. Jahrestages des Warschauer Aufstandes am 1. August präsentiert das am Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin angesiedelte Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ einen neuen Audio-Beitrag mit den Erinnerungen zweier Zeitzeugen. In dem 15-minütigen Hörstück erzählen Alicja K. und Zbigniew D. von ihrer Beteiligung Warschauer Aufstand 1944 und wie sie in der letzten großen Deportationswelle zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden: Alicja K. in ein Konzentrationslager, Zbigniew D. in eine Fabrik. Ihre Geschichten stehen für die Schicksale unzähliger Einwohner der polnischen Hauptstadt.

„Frauen gründen (in) Ost und West“

Konferenz zu Lage und Entwicklungsmöglichkeiten von Unternehmerinnen und Gründerinnen am 8. und 9. November an der Freien Universität

30.07.2014

Erfolgsstrategien und wirksame Förderkonzepte von Unternehmerinnen sind Themen der Konferenz „Frauen gründen (in) Ost und West“ (grOW) am 8. und 9. November an der Freien Universität Berlin. Die Tagung bietet einen Überblick über das Unternehmerinnentum im Osten und Westen Deutschlands nach dem Mauerfall. Gründerinnen und Unternehmerinnen stellen die erfolgreichsten betriebswirtschaftlichen Strategien von Frauen in den letzten 25 Jahren vor. Die Konferenz richtet sich an Gründerinnen, Unternehmerinnen, Unternehmensnachfolgerinnen und Interessierte, die sich über effektive Gründungsstrategien informieren und sich aktiv an der Entwicklung neuer Förderansätze beteiligen möchten. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung unter romy.oleynik-weber@fu-berlin.de wird gebeten.

Zeitzeugen des Kulturkontakts

Öffentliche Tagung zu Objekten indigener Kulturen aus dem Amazonasgebiet vom 31. Juli bis 2. August 2014

29.07.2014

Objekte aus dem Gebiet des oberen Río Negro (Brasilien/Kolumbien) als Zeugnisse kulturellen Kontaktes aus der Sammlung Koch-Grünbergs sind Gegenstand einer Tagung, die vom 31. Juli bis zum 2. August 2014 am Museum für Asiatische Kunst Berlin stattfindet. Ziel der Tagung ist eine kritische Analyse aktueller und historischer Forschungen zu der Amazonasregion. Veranstalter sind die Freie Universität Berlin, die Rheinhessische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit dem Ethnologischen Museum Berlin. Ein Höhepunkt der Tagung ist der Gastvortrag des Kulturanthropologen und Amazonasforschers Stephen Hugh-Jones am 31. Juli, 18:30 Uhr, zum Thema „Your wealth is our wealth: intercultural perspectives on goods / gaheuni - yesterday, today and tomorrow” („Euer Wohlstand ist unser Wohlstand: Interkulturelle Perspektiven auf Güter / gaheuni – gestern, heute und morgen”). Die Tagungssprachen sind Spanisch und Englisch. Die von der Volkswagen Stiftung finanzierte Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail erbeten unter: labischinski@zedat.fu-berlin.de. 

Wissen und Essen

Japanologin der Freien Universität Berlin und Islamwissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem „Wissenschaftspreis Kulinaristik“ 2014 ausgezeichnet

24.07.2014

Der „Wissenschaftspreis Kulinaristik“ des Kulinaristik-Forums geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die Japanologin Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit von der Freien Universität Berlin und den Islamwissenschaftler Prof. Dr. Peter Heine von der Humboldt-Universität zu Berlin. „Beide Wissenschaftler haben sich besondere Verdienste um die Erkenntnis der Rolle und Funktion des Essens, der Gastlichkeit im Aufbau der betreffenden Kulturen, in der Verständigung zwischen den Menschen und im Leben des Einzelnen erworben“, begründete der Vorsitzende des Kulinaristik-Forums, Prof. Dr. Alois Wierlacher, die Entscheidung. Die Preisverleihung findet als Eröffnungsveranstaltung des Jahreskongresses für Kulinaristik am 16. Oktober in Heidelberg statt. Laudatorin ist Vorjahrespreisträgerin Prof. Dr. Maren Möhring von der Universität Leipzig. Der Preis wird seit 2010 jährlich vom Kulinaristik-Forum, einem Netzwerk für Kultur- und Lebenswissenschaften, vergeben und ist mit 5000 Euro dotiert.

Zwei Wissenschaftler der Freien Universität erhalten den Deutschen Studienpreis 2014

Renommierte wissenschaftliche Nachwuchspreise gehen an Historikerin Sabine Donauer und Psychologen Jürgen Biedermann

22.07.2014

Die Historikerin Sabine Donauer und der Psychologe Jürgen Biedermann von der Freien Universität Berlin erhalten für ihre Doktorarbeiten den Deutschen Studienpreis 2014. Sabine Donauer erhält den mit 25.000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie Geistes- und Kulturwissenschaften für ihre Dissertation „Die Herkunft der Arbeitsgefühle“. Sie geht darin der Entwicklung des Verhältnisses von Arbeitenden zu ihrer Beschäftigung im 20. Jahrhundert nach – vom Job als Broterwerb bis zum sinnstiftenden und individuell erfüllenden Arbeitsplatz. Jürgen Biedermann wird mit dem auf 5.000 Euro dotierten zweiten Preis in der Kategorie Sozialwissenschaften prämiiert. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit Tatmustern bei Sexualstraftätern im Kontext der Prävention und Rückfallprognose. Der Deutsche Studienpreis zählt zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik Deutschland. Mit ihm zeichnet die Körber-Stiftung jährlich fachlich herausragende Dissertationen aus, die besondere gesellschaftliche Bedeutung haben. Die Verleihung durch den Schirmherren des Preises, Bundestagspräsident Norbert Lammert, findet am 2. Dezember in Berlin statt.

Forschung zum Bienensterben

Forschungsprojekt von Molekular- und Mikrobiologin Elke Genersch zur tödlichen Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“ von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit Mitteln des Stifterverbands für Deutsche Wissenschaft gefördert

21.07.2014

Das Forschungsprojekt der Expertin für Molekulare Mikrobiologie Elke Genersch zur „molekularen Pathogenese der Amerikanischen Faulbrut der Honigbiene“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Mitteln des Stifterverbandes für Deutsche Wissenschaft unterstützt. Das Vorhaben sei besonders förderungswürdig, erklärte die DFG in Bonn. Elke Generschs Forschungsergebnisse stellten einen Durchbruch in der Bienenpathologie dar und bereiteten „den Weg für eine wirkungsvolle Therapie“, hieß es weiter. Elke Genersch ist Dozentin am Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der Freien Universität Berlin und stellvertretende Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der Auszeichnung erhielt sie ein Preisgeld in Höhe von 25.500 Euro, um weitere Faktoren der Krankheit zu erforschen. „Nur wenn wir die Krankheit verstehen, können wir sie effizient bekämpfen“, sagt Dr. Elke Genersch.

Internationale Sommer- und Winteruniversität FUBiS der Freien Universität Berlin heißt Studierende für den dritten Durchgang 2014 willkommen

274 Teilnehmer aus 32 Ländern angemeldet / Programm läuft bis 16. August

21.07.2014

Der in diesem Jahr dritte Durchgang der internationalen Sommer- und Winteruniversität „FUBiS“ der Freien Universität Berlin ist am Sonntag für Teilnehmer aus 32 Ländern gestartet. 274 Studierende belegen während des vierwöchigen Programms Deutschsprach- und Fachkurse. Elke Löschhorn, die Leiterin der Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität Berlin, begrüßte sie bei der Orientierungsveranstaltung. Die meisten Studierenden stammen aus den USA, Italien und China. Das Programm läuft bis zum 16. August.

Von Baudelaire bis Naturreligionen – Geisteswissenschaften im internationalen Dialog

Interdisziplinäre Summer School und Workshop des Thematischen Netzwerks "Principles of Cultural Dynamics" vom 21. Juli bis 3. August an der Freien Universität

17.07.2014

Die Theorie und Praxis von Naturreligionen, Baudelaires Reflexionen zu Kunst, Schönheit und Gesellschaft, kulturelle Dynamiken von Ruinen sowie das Misstrauen als Merkmal der Moderne - eine breite Palette von Themen der Geisteswissenschaften im globalen Kontext stehen im Mittelpunkt einer zweiwöchigen Summer School und eines zweitägigen Workshops an der Freien Universität. Ausgerichtet werden sie vom 21. Juli bis 3. August beziehungsweise am 29. und 30. Juli von dem am Dahlem Humanities Center angesiedelten Thematischen Netzwerk "Principles of Cultural Dynamics“ (PCD, Prinzipien kultureller Dynamiken). Bei den interdisziplinären und internationalen Veranstaltungen haben Masterstudierende, Promovenden und Postdoktoranden der Freien Universität Berlin und anderer angesehener Institutionen aus Europa, Asien und den USA die Gelegenheit, ihre Forschungergebnisse mit führenden Geisteswissenschaftlern zu erörtern. Ein Teil der Veranstaltungen, die in englischer Sprache stattfinden, insbesondere der Workshop, ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten unter pcd@fu-berlin.de. Journalisten sind zu den Veranstaltungen herzlich willkommen; es besteht die Möglichkeit, Interviews zu führen. Um eine E-Mail ebenfalls an pcd@fu-berlin.de wird gebeten.

Kuratorium der Freien Universität weist Vorwürfe des Rechnungshofs in dessen Jahresbericht zurück

Darstellung lasse Differenzierung vermissen

16.07.2014

Das für den Haushalt der Freien Universität Berlin verantwortliche Kuratorium hat den Bericht des Rechnungshofs vom Mai 2014 ausführlich diskutiert. Es verwahrt sich gegen die in Form und Inhalt unangemessene Darstellung im Jahresbericht. Der Vorsitzende des Gremiums, Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, erklärte nach einer Sitzung, das Kuratorium begrüße und schätze den verfassungsmäßigen Auftrag des Rechnungshofs. Dieser trage als unabhängige Prüfinstanz zu einer rechtsförmlichen, wirtschaftlichen und transparenten Haushaltsführung der Freien Universität Berlin bei. Erichsen betonte, es seien alle Empfehlungen des Rechnungshofs aufgegriffen worden, die geeignet sind, zum Erreichen dieser Ziele beizutragen. Gleichwohl habe es der Rechnungshof in seinem Jahresbericht an Differenzierung vermissen lassen und sich einer unangemessenen Rhetorik bedient. Durch diese Darstellung sei ein missverständliches Bild in der Öffentlichkeit entstanden, unterstrich Erichsen. Inhaltlich seien in dem Bericht eine Vielzahl von Marginalien aufgegriffen worden, die in der Summe ein völlig falsches Bild über die Haushaltsführung der Freien Universität Berlin hätten entstehen lassen, kritisierte Erichsen. Statt eines maßvollen und verantwortungsbewussten Vorgehens und Auftretens in der Öffentlichkeit sehe das Kuratorium bei den Kernthemen des Jahresberichts 2014 „die Verhältnismäßigkeit in grober Weise missachtet“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende.

300.000 Euro für neue Bücher

Carl Friedrich von Siemens Stiftung fördert erneut großzügig Bibliotheken der Freien Universität

16.07.2014

Die Carl Friedrich von Siemens Stiftung fördert an der Freien Universität Berlin den Erwerb neuer Bücher im Wert von 300.000 Euro. Die Anschaffungen kommen der Philologischen Bibliothek, der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts und der neuen Bibliothek zugute. Diese wird nach Fertigstellung des Bauvorhabens an der Fabeckstraße die Bibliotheken der Erziehungswissenschaft, der Psychologie, der Naturwissenschaften und der sogenannten kleinen Fächer umfassen. Finanziert wird damit der Erwerb von Literatur in zahlreichen Spezialgebieten der Bibliotheken, etwa Postkoloniale Studien, Philosophie, Lateinamerikanistik, kognitive Linguistik, Area Studies, Fachdidaktik, Kunsttheorie, Kunstgeschichte sowie Transkulturalität und Kunst der Moderne. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen Spezialgebiete ausgebaut und Bestandslücken geschlossen werden. Damit stieg das Gesamtvolumen der Förderung, die die Carl Friedrich von Siemens Stiftung der Freien Universität Berlin seit dem Jahr 2001 zukommen ließ, auf mehr als 1,5 Millionen Euro.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

Aktueller Expertenservice

Twitter @fu_berlin

Tweets der Freien Universität

Twitter

Wenn Sie diese Inhalte durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an folgende Domain(s) übertragen: