Pressemitteilungen der Freien Universität Berlin

Pressemitteilungen informieren Journalisten über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Studiengänge, die Verleihung von Ehrendoktorwürden, neue Sonderforschungsbereiche, herausragende Forschungsergebnisse und Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen.

Sie können unsere Pressemitteilungen als kostenfreies E-Mail-Abonnement oder als RSS-Feed beziehen.

Knochenbrüche bei Pferden heilen lernen

Praktischer Kurs zur Osteosynthese bei Pferden vom 8. bis 11. Oktober 2014 an der Freien Universität Berlin

01.10.2014

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk AOVet veranstaltet die Pferdeklinik der Freien Universität Berlin vom 8. bis 11. Oktober 2014 einen praktischen Kurs über die operative Behandlung von Knochenbrüchen bei Pferden. AOVET ist ein Teil der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO), die sich seit Jahren mit der Fixierung von Knochenbrüchen mithilfe von Platten und Schrauben in der Veterinär- und Humanmedizin befasst. Zu der Veranstaltung erwartet werden Pferdechirurgen aus ganz Europa. Im Progressum Veterinarium, einem Trainingszentrum für Veterinärchirurgie am Fachbereich Veterinärmedizin werden die Diagnose und Behandlung von Knochenbrüchen bei Pferden mithilfe von Schrauben und Platten diskutiert. In praktischen Operationsübungen werden häufige Frakturen an Pferdegliedmassen aus Polyurethan mit Implantaten fixiert. Bis vor Kurzem bedeutete ein gebrochenes Bein für ein Pferd meistens das Todesurteil, da es kaum Möglichkeiten gab, den Bruch zu fixieren. Dank verbesserter Implantate und Operationstechniken, die von der AO entwickelt wurden, gelingt es immer öfter, auch erwachsene Pferde mit Frakturen als Sportpferde zu erhalten.

Freiheitspreis der Freien Universität Berlin geht an frühere Chefanklägerin der Internationalen Strafgerichtshöfe für das ehemalige Jugoslawien und für Ruanda, Carla Del Ponte

Auszeichnung wird am 20. Oktober verliehen - Interview-Möglichkeit mit der Preisträgerin

01.10.2014

Die frühere Chefanklägerin der Internationalen Strafgerichtshöfe für das ehemalige Jugoslawien und für Ruanda, Carla Del Ponte, erhält den Freiheitspreis der Freien Universität Berlin. Zur Begründung erklärte die Universität, mit der Ehrung werde das couragierte und ausdauernde Eintreten der Schweizer Juristin für die Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewürdigt. Carla Del Ponte habe den Opfern Gehör verschafft und sich um Gerechtigkeit und die Etablierung eines internationalen Rechtssystems verdient gemacht. Ungeachtet zahlreicher Versuche, ihre Untersuchungen zu blockieren, habe sich Carla Del Ponte nie beirren lassen, hieß es. Der Preis wird am 20. Oktober 2014 verliehen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Der Modellkaiser – Ringvorlesung über Kaiser Augustus

Der erste römische Kaiser ist Thema einer öffentlichen Vortragsreihe an der Freien Universität / Beginn: 14. Oktober 2014

01.10.2014

Der erste römische Kaiser Augustus, dessen Todestag sich am 19. August zum 2.000. Male jährte, steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2014/15 an der Freien Universität Berlin. Der erste römische Kaiser schuf mit dem Prinzipat eine neuartige Form der Monarchie, und sein Modell wirkte in Antike, Mittelalter und Neuzeit als Kaisermodell nach. In der Vortragseihe, die vom Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaft und dem Exzellenzcluster Topoi organisiert wurde, werden renommierte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen jeweils ihre Sicht auf Augustus präsentieren. Die Ringvorlesung „Modellkaiser – Kaisermodell“ findet vom 14. Oktober an wöchentlich jeweils um 18 Uhr statt. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Olga Martynova erhält den Berliner Literaturpreis 2015

Preisträgerin nimmt die Berufung der Freien Universität Berlin auf die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an

01.10.2014

Die Stiftung Preußische Seehandlung hat auf Beschluss ihrer Preisjury die Schriftstellerin Olga Martynova mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert. Die Autorin nimmt die mit dem Preis verbundene Berufung der Freien Universität Berlin auf die „Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik“ im Sommersemester 2015 an. Seit 2005 bietet der Preis mit der „Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik“ am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin den Preisträgern jeweils im Sommersemester ein Forum für Textarbeit mit Studierenden der Universitäten und Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Bisherige Preisträger und Dozenten waren Herta Müller, Durs Grünbein, Ilija Trojanow, Ulrich Peltzer, Dea Loher, Sibylle Lewitscharoff, Thomas Lehr, Rainald Goetz, Lukas Bärfuss und Hans Joachim Schädlich. Der Jury des Berliner Literaturpreises 2015 gehören Peter-André Alt, Sonja Anders, Jens Bisky, Kristin Schulz und Thomas Wohlfahrt an.

Unterwegs in den Literaturen der Welt

Vom 8. bis 11. Oktober finden erstmals Studientage der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule statt / Eröffnung mit Vortrag des russischen Autors Vladimir Sorokin

30.09.2014

„Wenn du nicht schreiben musst – schreib nicht“ – mit einem Festvortrag zu diesem Titel eröffnet der russische Autor Vladimir Sorokin die in diesem Jahr erstmals veranstalteten Studientage der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule. Bei der Tagung vom 8. bis 11. Oktober geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovenden der Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien Einblicke in die Arbeit des strukturierten Doktorandenprogramms: In insgesamt zwölf Diskussionsrunden, die von Doktoranden, Postdoktoranden und ihren Betreuern gemeinsam entwickelt wurden, werden Fragen von der Bedeutung der Weltliteratur in der Schule bis hin zu Essen und Hungern in literarischen Texten diskutiert. Die Eröffnung der Schlegel-Studientage findet am 8. Oktober um 18 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter studientage@fsgs.fu-berlin.de wird wegen der begrenzten Platzzahl gebeten. Die Foren an den folgenden Tagen finden in Räumen der Freien Universität und im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität statt. Sie sind öffentlich, eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich.

Neue Anlaufstelle für Studierende an der Freien Universität

Studierenden-Service-Center in der Iltisstraße 4 eröffnet

30.09.2014

An der Freien Universität Berlin ist am Dienstag ein neues Studierenden-Service-Center (SSC) eröffnet worden. Das Gebäude in der Iltisstraße 4 in der Nähe des U-Bahnhofs Dahlem-Dorf beherbergt alle wesentlichen Service- und Informationsangebote der Freien Universität: den Info-Service Studium, die allgemeine Studienberatung, die psychologische Beratung, das Referat für internationale Studierendenmobilität sowie die Studierenden-Verwaltung und die Ansprechpartner für nationale und internationale Bewerbung und Zulassung an der Freien Universität. Außerdem wird das Gebäude vom Studentenwerk für Fragen zu Bafög und Wohnen genutzt. Das Studierenden-Service-Center ist vollständig barrierefrei und ganzjährig geöffnet.

Deutscher Archäologiekongress in Berlin

Vom 6. bis 10. Oktober diskutieren Archäologen neueste Entwicklungen in ihrem Fach / Pressegespräch am 6. Oktober 11 Uhr an der Freien Universität Berlin

30.09.2014

Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung findet in Berlin vom 6. bis 10. Oktober 2014 der Deutsche Archäologie-Kongress statt. Er stellt das größte Treffen der Archäologieverbände, Facharbeitsgruppen und Nachbarwissenschaften dar und wird alle drei Jahre von einer anderen Stadt ausgerichtet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tauschen sich über neueste Entwicklungen in der Archäologie aus und präsentieren nationale und internationale Projekte. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Archäologie des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Rahmen des 8. Deutschen Archäologiekongresses laden das Landesdenkmalamt Berlin und die Freie Universität Berlin zu einem Pressegespräch am 6. Oktober um 11 Uhr im Hörsaalgebäude Henry-Ford-Bau ein.

Wissen, Macht und Prestige: Bildung im China der Moderne und der Gegenwart

Workshop und Konferenz am 10. und 11. Oktober 2014 an der Freien Universität Berlin

30.09.2014

Wissen, Macht und Prestige im Hinblick auf Bildung im modernen und gegenwärtigen China ist Thema eines Workshops und einer Konferenz, die am 10. und 11. Oktober 2014 an der Freien Universität stattfinden. Die Veranstaltungen sind Teil der strategischen Partnerschaft zwischen der Freien Universität Berlin, der Universität Peking und der Staatlichen Universität St. Petersburg. Fokus der interdisziplinären Veranstaltungen ist in diesem Jahr die Rolle der Bildung im China des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Der Eintritt für Zuhörer ist frei. Anmeldung unter: i.heger@fu-berlin.de

Gesund im Alter – Medizin auf neuen Wegen

Life Science Day am 16. Oktober an der Freien Universität

30.09.2014

„Gesundheit im Alter“ ist das Motto des diesjährigen Life Science Days am 16. Oktober, dessen Gastgeberin die Freie Universität Berlin ist. Im Rahmen der Veranstaltung werden rund 200 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Entwicklungen aus der medizinischen Forschung sowie Anwendungen und Beispiele aus der Praxis vorstellen und erörtern. Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Monika Schäfer-Korting, Erste Vizepräsidentin der Freien Universität, und dem Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Norbert Kopp. Als Vortragende erwartet werden unter anderem Prof. Dr Karl-Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Ulf Fink, Senator a. D und Vorstandsvorsitzender Gesundheitsstadt Berlin e. V., Prof. Dr. Günter Stock, Präsident, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Evangelisches Geriatriezentrum Berlin, Martin Fensch, Pfizer Deutschland GmbH sowie Prof. Dr. Jutta Allmendinger vom Wissenschaftszentrum Berlin.

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

Untersuchung von Wisssenschaftlern der Freien Universität Berlin, der Universität zu Köln und der Utah State University auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“-Survey

29.09.2014

Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren. Die Untersuchung wurde kürzlich im renommierten Journal of Personality and Social Psychology und als SOEPpaper 687 veröffentlicht.

Letzte Aktualisierung: 12.06.2013

Aktueller Expertenservice

Twitter @fu_berlin

Twitter

Wenn Sie diese Inhalte durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an folgende Domain(s) übertragen: