Aus den Erinnerungen des Gründungsstudenten Helmut Coper

Lesung und Gespräch am 29. Januar 2015 um 17.00 Uhr im Henry-Ford-Bau der Freien Universität

Nr. 008/2015 vom 16.01.2015

Eine Lesung aus den Erinnerungen von Helmut Coper, einem der Gründungsstudenten der Freien Universität Berlin, findet am Donnerstag, 29. Januar, im Hörsaalgebäude Henry-Ford-Bau der Hochschule statt. Helmut Coper war als Student mit der Matrikelnummer 2 an der 1948 während der Berlin-Blockade gegründeten Freien Universität eingeschrieben. Er gestaltete als erster gewählter Vorsitzender des Allgemeinen Studenten-Ausschusses die Anfänge der Universität mit und blieb der Hochschule zeitlebens verbunden, von 1967 an als Professor und Direktor des Instituts für Neuropsychopharmakologie. Im Jahr 2013 ist Helmut Coper 87-jährig verstorben. Die Lesung findet im Rahmen eines Gesprächs mit langjährigen Begleitern der Freien Universität statt, darunter die Politologin Gesine Schwan und der Historiker Paul Nolte.

„Zachor“ ist das hebräische Wort für „Erinnere dich!“. 
Es mahnt die Menschen, Wichtiges im Gedächtnis
 zu verwahren, auch für kommende Generationen. Für Helmut Coper war „zachor“ lebenslanges Leitmotiv. In diesem Sinne erzählte er seine Lebensgeschichte, als dessen zentrales Ereignis die Gründung der Freien Universität steht. Helmut Copers Frau Ingrid Coper führte die Arbeit am Buch nach seinem Tod zum Abschluss; es ist im Verlag BibSpider erschienen. Der Veranstaltung wohnt der Student mit der Matrikelnummer 1, Prof. Dr. Stanislaw Karol Kubicki, bei. Passagen der Erinnerungen Helmut Copers werden von Sprecher Wolfgang Unterzaucher gelesen. Die Lesung findet im Rahmen eines Gesprächs statt. Teilnehmer sind:

Paul Nolte (Moderation), Jahrgang 1963, ist Professor für Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin und Präsident der Evangelischen Akademie. Von ihm sind zahlreiche Aufsätze erschienen sowie Bücher wie „Generation Reform“ und „Was ist Demokratie?“.

Gesine Schwan, Jahrgang 1943, war Professorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und von 1999 bis 2008 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). In den Jahren 2004 und 2009 kandidierte sie für das Amt des Bundespräsidenten.

Winfried Fluck, Jahrgang 1944, studierte von 1963 bis 1970 Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Freien Universität sowie an der Harvard University und der University of Berkeley. Im Jahr 1989 wurde er Professor für amerikanische Kultur am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin.

Günter Baron, Jahrgang 1938, war seit 1964 in der Universitätsbibliothek der Freien Universität tätig, er wurde dort 1969 Abteilungsleiter und später Stellvertreter des Direktors. 1979 wechselte er in die Berliner Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz. Er war dort 22 Jahre Ständiger Vertreter des Generaldirektors und gestaltete während seiner Amtszeit nach der politischen Einheit die Vereinigung der beiden Staatsbibliotheken Berlins mit.

Zeit und Ort

  • Donnerstag, den 29. Januar 2015, 17.00 Uhr, anschließender Empfang
  • Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bahnhof Thielplatz (U3)

Weitere Informationen und Anmeldung

Um Anmeldung bis 25. Januar wird gebeten: Freie Universität Berlin, Presse und Kommunikation, Telefon: 030 / 838-73180, E-Mail: presse@fu-berlin.de, Stichwort: "Lesung aus den Erinnerungen von Helmut Coper".