Geschlechterforschung und die Potenziale der Philosophie -

Vorlesungsreihe an der Freien Universität Berlin beginnt am 19. April 2011

Nr. 105/2011 vom 15.04.2011

An der Freien Universität Berlin findet in diesem Sommersemester eine öffentliche Vorlesungsreihe zum Thema Geschlechterforschung und die Potenziale der Philosophie statt. Zum Auftakt am Dienstag, 19. April, spricht Prof. Dr. Cornelia Klinger vom Institut für die Wissenschaften vom Menschen aus Wien. Sie stellt Überlegungen zu 30 Jahren feministischer Wissenskritik an. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Reihe wird in Kooperation zwischen dem Institut für Philosophie, des Institut für Vergleichende Ethik und der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung.

In welchem Verhältnis stehen Geschlecht und Philosophie? Wie verändert die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht die Philosophie? Und was kann die Philosophie zur Klärung dieser Kategorie und damit wichtiger sozialer, politischer und moralischer Fragen der Gegenwart beitragen? Auf diese hochaktuellen Fragen geben die Vortragenden in der Ringvorlesung „Peripherie und Zentrum. Geschlechterforschung und die Potenziale der Philosophie“ neue Antworten.

Weitere Termine

26.4.2011, Prof. Dr. Gesa Lindemann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: Die moderne Gesellschaft: ihre Grenzregime und ihre Geschlechterdifferenz

3.5.2011, Prof. Dr. Mari Mikkola, Humboldt-Universität zu Berlin: Dehumanization and Its Role in Feminist Theory

10.5.2011, Prof. Dr. Geneviève Fraisse, Centre National de la Recherche Scientifique, Paris: A côté du genre – Sex and the Philosophy of Equality

17.5.2011, Prof. Amy Allen (PhD), Dartmouth College Hanover (USA): Gender, Power, and Reason: Feminism and Critical Theory

24.5.2011, Dr. Teresa Orozco, Freie Universität Berlin: Abstammung, Verwandtschaft, Geschlecht – Jacques Derridas Kritik am phallogozentrischen Begriff des Politischen

31.5.2011, Prof. Dr. Saskia Wendel, Universität zu Köln: „Man kommt nicht als Frau/Mann zur Welt …“. Die Aktualität einer ‚genderbewussten’ Anthropologie

7.6.2011, Prof. Dr. Sigridur Thorgeirsdottir, University of Iceland, Reykjavik: Von Peripherie zu Peripherie. Transnationale Geschlechterstudien

14.6.2011, PD Dr. Susanne Lettow, Universität Paderborn: Dezentrierung und Kritik. Die Frage nach den Geschlechterverhältnissen

21.6.2011, Prof. Dr. Nicole Karafyllis, Technische Universität Braunschweig: Gender und Wissenschaft in den Golfstaaten

28.6.2011, Prof. Dr. Ina Kerner, Humboldt-Universität zu Berlin: Feministische Theorie nach dem intersektionalen Turn

5.7.2011, Eva von Redecker, Humboldt-Universität zu Berlin: Feministische Strategie und Revolution

12.7.2011, Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, Ruhr-Universität Bochum: Philosophie außer sich! Gender, Geschlecht, Queer, Kritik und Sexualität

Zeit und Ort

  • Dienstags, Beginn jeweils 18.15 Uhr
  • Institut für Philosophie, Vortragsraum, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin-Dahlem,
  • U-Bhf. Thielplatz (U3); Bus 110, M11, X11

Weitere Informationen

Brigitte Werner, Koordinierungsstelle Offener Hörsaal der Freien Universität, Telefon: 030 / 838-73535 oder -73501, E-Mail: brigitte.werner@fu-berlin.de

Das Programm im Internet

www.fu-berlin.de/offenerhoersaal