Die Deutsche Einheit aus amerikanischer Sicht

Historiker Philip Zelikow am 22. Oktober zu Gast am John-F.-Kennedy-Institut

Nr. 283/2009 vom 16.10.2009

Der Historiker Philip Zelikow hält am 22. Oktober einen Vortrag im John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerika-Studien der Freien Universität Berlin. Das Thema seines Vortrages lautet: “Reflections on the Unification of Germany”. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Philip Zelikow ist Burkett White Professor of History an der University of Virginia und zur Zeit Axel Springer Fellow der American Academy in Berlin. Gemeinsam mit der späteren US-Außenministerin Condoleezza Rice war Zelikow als Mitglied des National Security Council an den Verhandlungen zur Deutschen Vereinigung beteiligt. Aus dieser Erfahrung heraus verfasste er 1997 zusammen mit Rice das Buch Germany Unified and Europe Transformed. Von 2003 bis 2004 war Zelikow Executive Director der Kommission zur Aufarbeitung der Attentate vom 11. September 2001 in den USA.

Im Rahmen der Ernst Fraenkel Lectures, die von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert werden, halten regelmäßig amerikanische Sozial- und Geisteswissenschaftler Vorträge. Namensgeber der am John-F.-Kennedy-Institut angesiedelten Vortragsreihe ist Ernst Fraenkel, einer der bedeutendsten Politikwissenschaftler der Nachkriegszeit. Fraenkel, Sozialdemokrat und jüdischer Abstammung, emigrierte 1939 in die USA. 1951 kehrte er nach Deutschland zurück. Er war am Aufbau des Otto-Suhr-Instituts beteiligt, das später Teil der Freien Universität wurde. 1963 gründete er dort das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien.

Weitere Informationen

Ort und Zeit:

  • Freie Universität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien,

    Lansstr. 7–9, Raum 340

  • Donnerstag, 22. Oktober 2009, Beginn 18.15 Uhr

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

  • Dr. Andreas Etges, John-F.-Kennedy-Institut, Abteilung Geschichte, Telefon: 030 / 838-52474,

    E-Mail: etges@jfki.fu-berlin.de