Kofi Annan und Christo & Jeanne-Claude bei FU-Gala in New York

Transatlantic Bridge Award 2005 für Prof. Dr. Klaus Schwab

Nr. 21/2005 vom 07.02.2005

Die Liste namhafter Persönlichkeiten ist lang, die ihr Kommen zur zweiten Fundraising-Gala der „Friends of Freie Universität Berlin“ in New York am Donnerstag, dem 24. Februar 2005, zugesagt haben. Darunter zählen der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan; das Künstlerehepaar Christo & Jeanne-Claude, die derzeit mit ihrem Großprojekt „The Gates“ im Central Park die kulturellen Nachrichten bestimmen; Prof. Dr. Peter Eigen, Gründer und Vorsitzender von „Transparancy International“ sowie der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums Davos, Prof. Dr. Klaus Schwab, der den diesjährigen „Transatlantic Bridge Award“ der Friends of Freie Universität Berlin erhält.

Die Fundraising-Gala findet im Hotel The Pierre in Midtown Manhattan statt – in unmittelbarer Nähe zum Central Park, wo Christo und Jeanne-Claude in diesen Wochen mit „The Gates“ zum ersten Mal ein Großprojekt in ihrer Wahlheimat New York realisieren. 1995 hat das Künstlerehepaar bereits den Berliner Reichstag verhüllt. Sie schlagen den Brückenschlag zwischen beiden Weltmetropolen genauso wie der nordamerikanische Freundeskreis der Freien Universität, der als Not-for-Profit-Organisation im Januar 2003 in Manhattan gegründet wurde, um die engen Beziehungen der FU mit den USA zu pflegen und zu stärken. Christo und Jeanne-Claude werden als Ehrengäste an der Gala teilnehmen und den Gästen eine exklusive Auswahl ihrer Kunstwerke präsentieren.

Zudem wird UNO-Generalsekretär Kofi Annan ein neues, nach ihm benanntes und von ihm persönlich unterstütztes Stipendien-Programm ins Leben rufen: das „Kofi Annan Fellowship in Global Governance“. Das Programm soll jungen Menschen aus aller Welt die Möglichkeit geben, an einer partnerschaftlichen Spitzenuniversität zu studieren sowie Praktika bei den Vereinten Nationen und in Privatunternehmen oder internationalen Nichtregierungsorganisationen zu absolvieren.

Feierlicher Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des „Transatlantic Bridge Award 2005“ an Prof. Dr. Klaus Schwab, mit dem im vergangenen Jahr der britische Architekt Lord Norman Foster ausgezeichnet wurde. Klaus Schwab gründete 1971 das Weltwirtschaftsforum in Davos und machte es zum weltersten Treffpunkt internationaler Größen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Seit 1969 unterrichtet der promovierte Ökonom Wirtschaftspolitik, seit 1972 ist er als Professor an der Universität Genf tätig. Friends of Freie Universität Berlin (FFUB) verleiht den „Transatlantic Bridge Award“ an Personen, die sich in herausragender Weise globalen Herausforderungen stellen und durch ihr Engagement und ihre Persönlichkeit bedeutende Beiträge auf beiden Seiten des Atlantiks leisten.

New York ist eine Reise wert – nicht nur, um die „Gates“ zu sehen, sondern auch die Fundraising-Gala zu besuchen. Eintrittskarten kosten für Mitglieder und Ehemalige der Freien Universität Berlin 150 US-Dollar, für Nicht-FU-Mitglieder 350 US-Dollar.

Bereits am Donnerstag, dem 17. Februar 2005, veranstaltet FFUB gemeinsam mit dem New Yorker Goethe-Institut um 19 Uhr einen Vortrag über „The Art of Christo and Jeanne-Claude“. Es sprechen der Kunstbuchverleger Dr. Alexander Fils und der Bauhistoriker Michael Cullen, der die Geschichte des Verhüllten Reichstags von 1971 bis 1995 skizzieren wird.

Weitere Informationen

Dr. Wedigo de Vivanco, Leiter der Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität Berlin, Tel.: 030 / 838-73400, E-Mail: wedigo@fu-berlin.de, Internet: www.ffub.us