Spektakuläre Experimente und die Wissenskultur des 17. Jahrhunderts

Internationale Konferenz vom 4. bis 6. November 2004

Nr. 203/2004 vom 01.11.2004

Der Frage, wie Wissen und die Kunde von Wissen bereits in früheren Zeiten dargestellt wurden, geht die internationale Tagung „Spektakuläre Experimente – Praktiken der Evidenzproduktion im 17. Jahrhundert“ nach. Anhand ausgewählter Beispiele stellt sie die Tradierung von Wissen, Wissenschaft und Wissenskultur bis in unsere Zeit dar. Veranstalterin ist der Sonderforschungsbereich 447 „Kulturen des Performativen“ der Freien Universität Berlin, der auf der Konferenz seine mehr als dreijährige Forschungsarbeit über die Auswirkungen ästhetischer, insbesondere theatraler, Praktiken präsentiert.

Das Spektrum ist interdisziplinär angelegt und umfasst u.a. Themenbereiche wie „Wissenschaftliche und literarische Experimente in der englischen Restaurationszeit“ (Richard Nate), das „Drama des 17. Jahrhunderts als Form des (Evidenz)beweises“ (Volkhard Wels) oder „Newtons Gravitationsgesetz und Galileis Äquivalenzprinzip an der Schwelle des 21. Jahrhunderts“ (Rainer Gruber) sowie „Otto von Guericke – Der spektakuläre Nachweis der Größe des Luftdrucks“ (Ditmar Schneider).

Ort und Zeit:

Clubhaus der Freien Universität, Goethestr. 49, 14163 Berlin, Donnerstag, 4. November von 9.00 bis 19.00 Uhr. Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow 1, 12435 Berlin, Freitag und Samstag von 9.30 bzw. 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr

Weitere Informationen

Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, Projekt „Spektakuläre Experimente – Historische Momentaufnahmen zur Performanz des Wissens“, Freie Universität Berlin, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin, Tel.: 030/838-50366, E-Mail: sfb447@zedat.fu-berlin.de und im Internet: www.spektakulaere-experimente.de