Italienischer Botschafter spricht über die Zukunft Europas

S.E. Dr. Silvio Fagiolo hält einen Vortrag im Rahmen des Ambassador Kollegs

Nr. 171/2003 vom 28.10.2003

„Die Zukunft Europas und die Verfassung der Europäischen Union“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags des Botschafters der italienischen Republik, S.E. Dr. Silvio Fagiolo. Der italienische Bot-schafter spricht am kommenden Freitag, dem 31. Oktober 2003, um 17 Uhr im Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, 14195 Berlin.

Botschafter Fagiolo ist ein international ausgewiesener Experte für Sicherheits- und Verteidigungs-politik sowie für den europäischen Einigungsprozess. Seit Februar 2001 arbeitet der promovierte Jurist als Botschafter Italiens in der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war ihm im Februar 2000 als Botschafter die Leitung der Ständigen Vertretung Italiens bei der Europäischen Union in Brüssel übertragen worden. Gleichzeitig war er Persönlicher Vertreter des Ministers bei Regierungskonferenzen zur Verhandlung des Vertrags von Nizza.

Deutschland ist Botschafter Fagiolo gut vertraut. Bereits von 1982 bis 1986 war Fagiolo an der Ita-lienischen Botschaft als Erster Botschaftsrat der Politischen Abteilung tätig. Weitere Auslandsstati-onen waren von 1972 bis 1975 Moskau, von 1975 bis 1979 Detroit; 1991 bis 1995 Washington. Zwi-schen seinen Auslandsaufenthalten war er maßgeblich an der Ausarbeitung wichtiger europäischer Verträge beteiligt wie am Vertrag von Maastricht (1992) und dem Vertrag von Amsterdam (1997). Im gleichen Jahr ernannte Außenminister Lamberto Dini ihn zum Leiter seines Ministerbüros.

Das Ambassador Kolleg wurde 1998 ins Leben gerufen. Die Veranstaltungen dienen als Brücken-schlag zwischen der politischen und der akademischen Welt in der Hauptstadt Berlin. Seit 1998 sprachen unter anderem der damalige Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, John C. Kornblum; der ehemalige Botschafter des Staates Israel, S.E. Avi Primor (1999); der Botschafter der Republik Südafrika, Prof. Dr. Sibusiso M.E. Bengu (2000); der ehemalige polnische Botschafter S.E. Dr. Jerzy Kranz (2001) und der ehemalige Botschafter von Ungarn, S.E. Gergely Pröhle (2002).