"Current Situation of the U.S. Economy"

Vortrag von Prof. Solow/Nobelpreisträger am 4. Juni und 16.15 Uhr

Nr. 135/2002 vom 31.05.2002

Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft, Professor Robert M. Solow vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), spricht am kommenden Dienstag in der Freien Universität Berlin über die Lage der US-Wirtschaft. Solow, einer der führenden Wirtschaftswissenschaftler, erhielt den Nobelpreis 1987 für seine grundlegenden Arbeiten über das Wachstum von Kapital und Wirtschaft. Damit zeichnete das Nobelpreiskommitte seine empirischen Studien über die Bedeutung des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts beim Wachstum der wirtschaftlichen Produktivität aus.

Besondere Verdienste erwarb sich Solow als Miterfinder des "Solow-Swan"-Modells, wie auch für seine Beiträge zur Neumann-Wachstumstheorie (1953), zur Kapitaltheorie (1956), der linearen Programmierung (1958), der Phillips Kurve (1960) und der Neo-Keynesianischen Synthese zur Makroökonomie.

Daneben tritt Robert Solow als Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel zu den Themen Wirtschaftswachstum, den Grundlagen des Arbeitsmarktes und weiteren Gebieten der Makroökonomie hervor, wie: "Monopolistic Competition and Macroeconomic Theory", Cambridge University Press, 1998; "Work and Welfare", Princeton University Press, 1998; "Inflation, Unemployment, and Monetary Policy" (mit John Bigelow Taylor), MIT Press, 1998; "Learning from "Learning by Doing": Lessons for Economic Growth", Stanford University Press, 1997; "A Critical Essay on Modern Macroeconomic Theory" (mit Frank Hahn), MIT Press, 1995; "Made in America co-authored" (mit Michael Dertouzos und Richard Lester), MIT Press, 1989; "Made in America: Regaining the Productive Edge" (mit Michael Dertouzos und Richard Lester), HarperCollins, 1990; "Growth Theory, An Exposition", Oxford University Press, 1989.

Solow war sowohl Präsident der Econometric Society und der American Economic Association. Ebenso war er Chairman of the Board of Directors der Federal Reserve Bank of Boston und des Board of Trustees des Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences. Bereits 1951 erhielt Solow den David A. Wells Preis der Harvard Universität, 1961 die John Bates Clark Medaille der American Economic Association, 1977 den Killian Award des MIT und 1995 wurde er mit dem Orden pour le Mérite ausgezeichnet. Daneben ehrten ihn über 20 in- und ausländische Universitäten mit der Doktorwürde.

Ort und Zeit:

  • Henry-Ford-Bau der FU, Garystr. 35, Hörsaal B, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Thielplatz
  • 4. Juni 2002, 16.15 bis 17.45 Uhr

Weitere Informationen

Prof. Dr. Irwin Collier, Tel.: 030/838-52295