Afrikas Zukunft

Das Otto-Suhr-Institut lädt hochrangige Gäste zum Dialog über Afrika ein

Nr. 95/2001 vom 10.05.2001

Mit Afrika sind noch immer Vorstellungen von einem fremden und fernen Kontinent verbunden. AfricAvenir, das Dialogforum zur Afrikanischen Renaissance am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften der Freien Universität, hat es sich deshalb seit Sommersemester 2000 zur Aufgabe gemacht, diesen Missstand zu beheben. In diesem Sommersemester findet eine hochrangig besetzte Veranstaltungsreihe statt, zu der Gäste des Bundestages, der Bundesregierung, des Diplomatischen Corps, der UNESCO und bekannte ausländische Professoren aus Afrika, Frankreich und den USA eingeladen wurden. Sinn der Veranstaltungsreihe mit Videovorführungen ist es, die aktuelle politische und soziale Situation Afrikas aus der Sicht unterschiedlicher Experten und Politiker vorzustellen.

"Rewriting the Footnotes – Berlin und die Afrikanische Diaspora -– Geschichte und Interkultureller Dialog" (Paulette Reed-Anderson, Université Cheikh Anta Diop de Dakar) ist das Thema der nächsten Veranstaltung, die am 15. Mai im Otto-Suhr-Institut stattfindet. Der Botschafter der Republik Südafrika, Prof. Dr. Sibusiso Bengu, widmet sich am 5. Juni dem Thema: "Die Afrikanische Renaissance als Grundlage der südafrikanischen Regierungspolitik". Über "Probleme und Grenzen bei der Umsetzung der deutschen Afrikapolitik" spricht Dr. Helga Gräfin Strachwitz am 26. Juni.

Die Vortragsreihe wird durch Videovorführungen ergänzt. "Vacances au Pays von Jean-Marie Teno (Kamerun) ist am 22. Mai zu sehen. Der Mord an Patrice Lumumba steht am 19. Juni im Mittelpunkt einer Videovorführung.

Ort der Veranstaltungen:

Hörsaal A, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften, Ihnestr. 21.

Weitere Informationen

Den Veranstaltungskalender finden Sie unter: http://www.africavenir.com.